DE686064C - Schwimmerloser Spritzvergaser - Google Patents

Schwimmerloser Spritzvergaser

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DE686064C
DE686064C DEW96259D DEW0096259D DE686064C DE 686064 C DE686064 C DE 686064C DE W96259 D DEW96259 D DE W96259D DE W0096259 D DEW0096259 D DE W0096259D DE 686064 C DE686064 C DE 686064C
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DE
Germany
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throttle
fuel
mixing chamber
floatless
air
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Expired
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DEW96259D
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WALTER WASCHKE
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WALTER WASCHKE
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M17/00Carburettors having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of preceding main groups F02M1/00 - F02M15/00
    • F02M17/02Floatless carburettors
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M7/00Carburettors with means for influencing, e.g. enriching or keeping constant, fuel/air ratio of charge under varying conditions
    • F02M7/12Other installations, with moving parts, for influencing fuel/air ratio, e.g. having valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)

Description

  • Schwimmerloser Spritzvergaser Die Erfindung betrifft einen schwimmerlosen Spritzvergaser mit Luftdrossel, einer mit dieser :gekuppelten, durch Drehen einstellbaren zylindrischen Drossel und einer weiteren von Hand einstellbaren Drossel für die Brennstoffzufuhr zur Mischkammer. Bei den bekannten Vergaseni dieser Art wird die Feinregelung nach der Grobregelung von Hand oder mit empfindlichen barometrischen Instrumenten ausgeführt. Bei dieser offenen Feinregelung strömt der in Bewegung befindliche Brennstoff nach jedem Saughub noch bis zum nächstfolgenden Saughub in den Mischraum über, so daß das Luft-Brennstoff-Gemisch in der Regel übermäßig mit Brennstoff angereichert wird. Der Brennstoffverbrauch wird erhöht, und der Lauf der Motoren, insbesondere solcher mit wenigen Zylindern, ist unruhig.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß sich in den in einem sie fest umschließenden Gehäuse angeordneten Brennstoffdrosseln für die Grobeinstellung in ihrer Drehrichtung mitlaufende parallele Durchlaßschlitze unterschiedlicher Breite befinden und daß für die Feineinstellung zwischen der Drosselstelle und der Mischkammer ein federbelastetes Regelventil mit Kolben eingebaut ist, auf welchen bei jedem Saugstoß der Unterdruck durch einen zur Mischkammer führenden Kanal im öffnenden Sinne wirkt. Die sich entsprechend jeder Grobeinstellung selbsttätig regelnde Feineinstellung des Regelventils tritt bei jedem Saughub, in jeder Drosselstellung und bei jedem atmosphärischen Druck ein. Die Stellung der Luftdrossel und die Drehzahl des Motors bestimmen die Luftströmungsverhältnisse in der Mischkammer, und die Strömungsverhältnisse in der Mischkammer in Verbindung mit dem atmosphärischen Druck bestimmen den Unterdruck in der Feinregelventilkammer.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i einen Vergaser in Seitenansicht, Abb. 2 einen senkrechten Querschnitt nach a-a der Abb. i, Abb.3 einen senkrechten Querschnitt nach b-b der Abb. i, Abb. q. und 5 je einen senkrechten Längsschnitt, Abb.6 einen Längsschnitt nach c-c der Abb. 4..
  • Der Vergaser besteht aus einem Gehäuse i. in dessen Hauptleitungsrohr 2 die Luftdrossel 3 drehbar ist. Hinter der Luftdrosse13 befindet sich. in der Luftleitung 2 eine Zerstäuberhülse 4., an deren kleinstem Durchmesser eine Anzahl Durchbohrungen q.1 vorhanden sind, die mit einem am Außenumfang der Hülse q angeordneten Ringkanal 5 in Verbindung stehen. In den Ringkanal 5 mündet eine von einem Mischraum 6 abzweigende Leitung 7 ein, und in dem Mischraum 6 befindet sich ein durch eine einstellbare Feder belaste" ter Ventilkörper 8, der mit einer axialen Sa'ck,=4 bohrung 9 versehen ist. Zwischen dem I@ölben 81 des Ventilkörpers 8 und der Gehäusewand befindet sich ein Überdruckraum io, der durch eine Bohrung i i mit der Außenluft verbunden ist, und hinter dem Ventilkolben 81 befindet sich ein Unterdruckraum i o1, von dem ein Kanal 12 zu dem Ringkanal 5 führt. An den Mischraum 6 schließt sich ein Brennstoffkanal 13 an, der in eine Aussparung 28 in der Gehäusewand mündet, die durch zwei zylindrische Brennstoffdrosseln 14, 15 mit der Brennstoffkammer 16 in Verbindung steht. Die drehbaren Drosseln 14., 15 bestehen aus zwei lose ineinandergeschobenen, ,an ihren Stirnflächen luft- und benzinsicher abgedichteten, federbelasteten Buchsen, die mit in ihrer Drehrichtung verlaufenden parallelen Durchlaßschlitzen 17, 18, die verschieden breit sind, versehen sind. Auf der aus dem Gehäuse herausragenden Hohlachse 19 der Buchse i ¢ und auf der durch die Achse 19 hindurchgeführten Achse 2o der Buchse 15 sitzt je ein Zahnbogen 21 und 22, die mit je einem auf der Drosselachse 23 angebrachten Zahnbogen 2¢, 25 in Eingriff stehen. Der starr mit dem Hebe126 verbundene Zahnbogen 2q. sitzt drehbar, der starr mit dem Hebel 27 verbundene Zahnbogen 25 fest auf der Drosselachse 23, so daß durch die Bewegung des Hebels 26 durch Vermittlung der Zahnbogen 2q., 21 nur die Drossel 15 gedreht wird, -während durch die Bewegung des Hebels 27 durch Vermittlung der Zahnbogen 25, 22 die Luftdrossel 3 und gleichzeitig die Drossel i q. gedreht werden. Durch eine Drehung der Drossel i q. wird der Schlitz 17 mit dem Schlitz 18 und der Aussparung 28 in eine Parallelstellung gebracht, um die Querschnittsöffnung zum Durchströmen des Brennstoffs in den Mischraum schnell vergrößern zu können.
  • 29 ist die Brennstoffzuführung, 3o eine Entlüftungsschraube, 31 eine Luftdüse und 32 eine Schraube zur Begrenzung der Drehbewegungen der Drosseln 14, 15.
  • Der vorbeschriebene Vergaser arbeitet wie folgt Bei etwas geöffneter Luftdrosse13 .entsteht bei Leerlauf durch den Saughub im Innern des Vergasergehäuses ein Unterdruck, der sich durch den Kanal 12 bis in den hinter dem Ventilkörper 8, 81 befindlichen Unterdruckraum iol fortpflanzt. Das Ventil 8 wird nun, da der Ventilkolben 81 anderseitig unter dem Druck der Außenluft steht, entgegen dem Federdruck zurückgeschoben, und der Ventilkörper 8 .gibt die Luftdüse 3 i sowie die Gemischleitung 7 frei, so daß der aus dem .Kanal 13 in den Mischraum 6 überströmende Brennstoff durch den Kana17 in den Ring-.;hänal 5 .gelangt und an den Düsen 41. der 'Hülse q. zerstäubt wird. Die Drosseln 14, 15 nehmen dabei die in Abb. q. dargestellte Stellung ein. Die Zerstäuberluft gelangt durch die Düse 31 in den Mischraum 6.
  • Wird nun der Hebel 27 vom Führersitz aus bewegt, so wird nicht allein die Luftdrossel -geöffnet,' sondern gleichzeitig die Drossel i q. so gedreht, daß sie die in Abb. 5 dargestellte Stellung einnimmt und ihr Schlitz 17 mit dem Schlitz 18 der Drossel 15 und der Aussparung 28 parallel steht. Eine Drosselung in der Brennstoffzuführung kann durch Betätigung des Hebels 26 erreicht werden. Wird nämlich die Drossel 15 gedreht, so versetzt sich ihr Schlitz 18 gegen den Schlitz 17, und die Durchtrittsöffnung wird entsprechend verkleinert, so daß der Fahrer jederzeit in der Lage ist, auch bei geöffneter Luftdrossel die für den Motor günstigste Brennstoffmenge einzuregeln. Mit wachsender Drehzahl des Motors erhöht sich der Unterdruck im Vergasergehäuse, und die Strömungsgeschwindigkeit der Luft ist dann im engsten Querschnitt der Zerstäuberhülse ¢ -am größten, so daß der im Kanal 13 befindliche Brennstoff in den Mischraum 6 und durch die Leitung 7 abgesaugt wird.
  • Das Regelventil 8, 81 stellt sich entgegen der eingestellten Federspannung und des eingestellten Hubs auf den jeweiligen Druck selbsttätig ein und läßt mehr oder weniger Brennstoff zerstäubt in den Mischraum strömen. Nach jedem Saughub strömt etwas Brennstoff in die Sackbohrung 9 des Ventilkörpers 8 über. Die überströmende Menge hängt von der Einstellung der Drosseln 14,15 ab. Bei dem nächsten Saughub wird der Brennstoff aus der Sackbohrung 9 des zurückschnellenden Ventils herausgeschleudert und gelangt in den Mischraum. Die Anordnung des Regelventils 8, 81 mit seiner Sackbohrung ermöglicht es, auch durch plötzliches Gasgeben vom Leerlauf schnell auf Höchstleistung zu kommen, unabhängig von der Drehzahl des Motors. Das aus der Sackbohrung 9 ausgeschleuderte Brennstoffsäulchen vermischt sich mit der durch die Düse 31 angesaugten Mischluft, und das genügt, um eine sofortige Beschleunigung der Maschine herbeizuführen.
  • Durch das Regelventil 8, 81 wird vermieden, daß der sich in Bewegung befindende Brennstoff nach dem Saughub in den Mischraum gelangt und die Verbrennungsluft mit Brennstoff übersättigt. Durch die zylindrischen Drosseln 14, 15 kann der Brennstoffzufluß bei jeder Drosselstellung unterbrochen «erden; dann wirkt der Motor in der Vollgasdrosselstellung als Bremse, so daß das Durchgehen d.er Maschine verhindert wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schwimmerloser Spritzvergaser mit Luftdrossel, einer mit dieser gekuppelten, durch Drehen einstellbaren zylindrischen Drossel und einer weiteren von Hand einstellbaren Drossel für die Brennstoffzufuhr zur Mischkammer, dadurch gekennzeichnet, daß sich in den in einem sie fest umschließenden Gehäuse (i i) angeordneten Brennstoffdrosseln ( ? .4, 15) für die Grobeinstellung in ihrer Drehrichtung mitlaufende parallele Durchlaßschlitze (17, 18) unterschiedlicher Breite befinden und daß für die Feineinstellung zwischen der Drosselstelle (17, 18) und der Mischkammer (6) ein federbelastetes Regelventil (8 ) mit Kolben (8z) eingebaut ist, auf welchen bei jedem Saugstoß der Unterdruck durch einen zur Mischkammer führenden Kanal (12) im öffnenden Sinne wirkt.
  2. 2. Schwimmerloser Spritzvergaser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Regelventil (8) mit einer axialen, am Ende &eschlossenen Bohrung (9) versehen ist.
DEW96259D 1935-03-27 1935-03-27 Schwimmerloser Spritzvergaser Expired DE686064C (de)

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DE686064C true DE686064C (de) 1940-01-02

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ID=7614513

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DEW96259D Expired DE686064C (de) 1935-03-27 1935-03-27 Schwimmerloser Spritzvergaser

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DE (1) DE686064C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE925022C (de) * 1951-11-18 1955-03-10 Kaete Banditt Gemischregler einfachster Bauweise fuer Verbrennungskraftmaschinen aller Art

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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