DE685707C - Druckmittelschaltvorrichtung fuer Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere von Kraftfahrzeugen - Google Patents
Druckmittelschaltvorrichtung fuer Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere von KraftfahrzeugenInfo
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- F16H61/0267—Layout of hydraulic control circuits, e.g. arrangement of valves
- F16H61/0269—Layout of hydraulic control circuits, e.g. arrangement of valves characterised by low integration or small number of valves
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Description
Die Erfindung betrifft eine Druckmittelschaltvorrichtung für Zahnräderwechselgetriebe
und ist insbesondere für die Verwendung an Kraftfahrzeugen bestimmt.
Es sind schon Schaltvorrichtungen dieser Art bekanntgeworden, bei denen die Motorkupplung beim Gangwechsel zwangläufig ausgerückt wird. Dabei muß dann jedoch entweder ein Druckmittelventil oder der Gashebel zusätzlich betätigt werden, um einen Gang einzurücken. Insbesondere bietet keine der bekannten Vorrichtungen volle Gewähr dafür, daß die Kupplung erst wieder eingerückt werden kann, wenn der neue Gang richtig eingerückt ist. Bei einer der bekannten Einrichtungen sollen zudem die Schaltteile im eingeschalteten, d. h. Arbeitszustand des Getriebes von dem Druckmittel in Eingriff gehalten werden, was die Zuverlässig-
Es sind schon Schaltvorrichtungen dieser Art bekanntgeworden, bei denen die Motorkupplung beim Gangwechsel zwangläufig ausgerückt wird. Dabei muß dann jedoch entweder ein Druckmittelventil oder der Gashebel zusätzlich betätigt werden, um einen Gang einzurücken. Insbesondere bietet keine der bekannten Vorrichtungen volle Gewähr dafür, daß die Kupplung erst wieder eingerückt werden kann, wenn der neue Gang richtig eingerückt ist. Bei einer der bekannten Einrichtungen sollen zudem die Schaltteile im eingeschalteten, d. h. Arbeitszustand des Getriebes von dem Druckmittel in Eingriff gehalten werden, was die Zuverlässig-
ao keit der Einrichtung herabsetzt.
Diese Nachteile sind bei der neuen Schalteinrichtung vermieden, bei welcher gemäß
der Erfindung die verschiedenen zu einer Gangschaltung nacheinander zu bewegenden
Teile sich derart gegenseitig verriegeln, daß jede weitere Bewegung nur nach richtigem
Ablauf der vorhergehenden Bewegung erfolgen kann. Hierzu ist gemäß der Erfindung
für die jedem Vorwärtsgang zugeordnete Synchronisierungs- und Schaltkupplung je ein besonderer Schaltzylinder für die Synchronisierungs-
und für die Schaltkupplung angeordnet, welche Schaltzylinder beide gemeinsam durch einen zusätzlich zum Hauptsteuerschieber
angeordneten und von der 35· Stellung der Schaltkupplung abhängigen
Schieber gesteuert werden und von denen der Verstellkolben für die Schaltkupplung durch
eine Sperrvorrichtung am Verschieben so lange gehindert wird, bis er nach dem Einrücken
der Synchronisierungskupplung durch diese ausgelöst wird, wobei jeder der zusätzlichen
Steuerschieber für die Schaltkupplungen die Steuervorrichtung für die Motorkupplung
und eine nur stufenweise das Schalten der Getriebegänge ermöglichende Verriegelungsvorrichtung
für den Hauptsteuerschieber beeinflußt.
Bei der Anordnung gemäß der Erfindung ist das einzige Steuerglied, welches der
Fahrer zu betätigen hat, ein Hauptsteuerschieber, der den Weg des von einem Druckbehälter
kommenden Drucköls in bestimmte, zu der einen oder andern Stufe des Getriebes führende Kanäle freigibt.
Zur Erläuterung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes an Hand
der Zeichnung im einzelnen beschrieben.
Die Abbildung zeigt schematisch die Gesamtanordnung
für ein Getriebe mit drei Vorwärtsgängen und einem Rückwärtsgang. Der erforderliche Öldruck wird in bekannter
Weise durch die Pumpe ι von einem auf der Motorwelle 2 sitzenden Exzenter 3 erzeugt.
Die Öldruckpumpe schafft das Öl in einen Druckbehälter 4. In diesem wird der Druck
durch ein Sicherheitsventil 5 konstant gehalten. Vom Druckbehälter wird das öl durch
eine Leitung 6 der Hauptsteuervorrichtung 7 zugeführt. Durch ein am Druckbehälter 4
angeordnetes Druckminderventil 8 wird der Betriebsdruck in der Ölleitung auf einen
wesentlich niedrigeren Druck, als der Behälterdruck ist, eingestellt. Auf diese Weise ist
auch bei stillstehendem Motor eine genügende Druckreserve zur hydraulischen Kupplungsund
Getriebebetätigung gewährleistet.
Die Hauptsteuervorrichtung 7 ist so ausgestaltet, daß sie bei verschiedenen Stellungen
I, II, III und R des Hauptsteuerschiebers 9 den Weg für das Drucköl in einen der ölwegeio,
10', 11, ii', 12, 12' bzw. 13,-13',
die je paarweise zu einer Schaltstufe führen und entweder deren Ein- oder Ausschaltung
dienen, freigibt.
Im Wege der Ölleitungen 10, 11, 12 und 13,
die jeweils für den Einschaltdruck bestimmt sind, ist ferner eine Sperrschiebereinrichtung
14 zwischengeschaltet, deren Sperrschieber
15 die zu den Schaltstufen führenden Ölleitungen je nach seiner Einstellung sämtlich
absperrt oder freigibt. Gegebenenfalls können auch die Ausschaltölleitungen 10', n',
12', 13' über die Sperrschiebereinrichtung 14
geführt werden. Zwischen der Hauptsteuervorrichtung 7 und dieser Sperrschiebereinrichtung
14 führt von sämtlichen Leitungen 10, ii, 12, 13 einerseits und 10', ii', 12', 13'
andererseits je eine gemeinsame Leitung 16 und 17 zu dem die Motorkupplung 20 verstellenden
Druckzylinder 18. An sämtlichen Abzweigungen, die zwischen der Hauptsteuervorrichtung
7 und der Sperrschiebereinrichtung 14 in die Leitungen 16, 17 führen, sind
Rückschlagventile 19 angeordnet.
Die Bedienung der Kupplung 20 geschieht von einem Druckkolben 21 aus. Der Kupplungshebel
22 beeinflußt durch seine Stellung gleichzeitig den Sperrschieber 15.
Jeder Schaltstufe mit Ausnahme des Rückwärtsganges sind zwei Druckkolben 23, 24,
23', 24' und 23", 24" zugeordnet, von denen jeweils der erste auf eine Synchronisierkupplung,
z.B. 2.9,-29' und 29", und der zweite Kolben 24 auf eine Schaltmuffe 30, 30' und
30" einwirkt. Synchronisierkupplung und Schaltmuffe sind axial verschiebbar auf der
getriebenen Welle 31 befestigt. Den beiden
mittleren Schaltstufen sind die auf der Welle 31 frei drehbaren Zahnräder 32, 33 zugeordnet.
Der Eintritt des Drucköles in die Zylinder, in welchen die Kolben für die Betätigung der
Synchronisierkupplung und der Schaltmuffe sich bewegen, wird jeweils durch Schieber 34,
35> 36 gesteuert, die wiederum unter Einfluß der jeweiligen Stellung der Schaltmuffe auf
die Ein- oder Ausschaltstellung bewegt werden und ihrerseits wieder den Steuerschieber
37 des Druckzylinders für die Betätigung der Motorkupplung einstellen.
Ferner sind zwischen den Steuervorrichtungen
für die Synchronisieikupplung und für die jeweils zugehörige Schaltmuffe mechanische
Verriegelungsvorrichtungen durch Hebel 38, 39, 40, die mit entsprechenden Anschlägen
der andern Teile zusammenwirken, vorgesehen, die zwangläufig eine Bewegung
eines Schaltkolbens 24, 24', 24" erst dann zulassen, wenn durch Eingriff der Synchronisierkupplung
der erforderliche Ausgleich mit der Vorgelegewelle 41 hergestellt ist, auf der
sich, wie üblich, die festen Zahnräder 42, 43 und 44 befinden. Für den Rückwärtsgang
sind entsprechend die Zahnräder 45, 46 und 47, letzteres auf der getriebenen Welle 31,
vorgesehen. Zum Einschalten des Rückwärtsganges dient ein Kolben 48, dem der Öldruck
über die Leitungen 13,13' durch einen Steuerschieber
49 zugeführt wird, der ebenso wie die Steuerschieber 34, 35, 36 mit dem Steuerschieber
37 der Motorkupplung in Verbindung steht.
Zunächst sei der Vorgang beschrieben für das Schalten auf Leerlauf vom direkten Gang,
der gemäß der Abbildung eingeschaltet ist. Bei eingeschaltetem Gang sperrt der jeweils
zu dem Gang gehörende Sperrhebel HI bzw. I, II, R. den Hauptsteuerschieber derart, daß
dieser nur bis zur Freigabe der nächstliegenden, zu dem eingeschalteten Gang gehörenden
Leitung 12' bewegt werden kann. Wird der Schieber 9 in der Zeichnung also nach rechts
bis zum Anschlag verschoben, so wird der Durchtritt der Leitung 12' geöffnet, und der
Öldruck gelangt bis zur Sperrschiebereinrichtung 14 und, da der Sperrschieber 15 die
Leitung abschließt, weiter durch die Leitung no 17 zum Motorkupplungszylinder 18. Der
Kolben 21 bewirkt dann über den Hebel 22 das Ausrücken der Motorkupplung 20 (die
Kupplungsfeder ist nicht eingezeichnet). Eine Rückwirkung des Öldrucks auf die Ausschaltleitungen
11', ίο', 13' der anderen Gänge
wird durch die an den entsprechenden Leitungsabzweigungen vorgesehenen Rückschlagventile
19 verhindert. Sobald die Motorkupplung 20 ausgerückt ist, wird zwangläufig der
Sperrschieber 15 durch den Kupplungshebel so weit bewegt, daß er die Druckleitungen
12, ίο, ΐΐ, 13 zu den Schaltzylindern freigibt.
Der durch die Stellung des Hauptsteuerschiebers auf der Leitung 12' stehende
Öldruck bewirkt nun eine Bewegung der beiden Kolben 23" und 24" (in der Zeichnung
nach rechts) und damit ein Ausrücken der Synchronisierkupplung 29" und der Schaltmuffe
30" des dritten Ganges. Gleichzeitig wird hierbei der Schieber 36 nach rechts bewegt,
wodurch an dem Arbeitszylinder der Einlaß auf die Leitung 12, d. h. in Einschaltstellung
gebracht und der Rücklauf für die linke Kolbenseite freigegeben wird und gleichzeitig der Steuerschieber 37 für die
Motorkupplung betätigt wird, so daß diese wieder auf die Einschaltleitung 16 geschaltet
ist. Der Schieber 36 löst gleichzeitig die Sperrung III aus, und der Hauptsteuerschieber
kann in Leerlaufstellung gebracht werden.
Der Hauptsteuerschieber steht seinerseits in Verbindung mit dem Leerlauf hebel 53 der
Motorkupplung und bewirkt über diesen das Öffnen des Auslaßventils 54. Durch Entweichen
des Öldruckes erfolgt unter Einwirkung der (nicht dargestellten) Kupplungsfeder das
Einrücken der Kupplung. Der zurückgehende Kupplungskolben 21 schließt dabei das Auslaßventil
54 wieder. Gleichzeitig bringt der Kupplungshebel 22 den Sperrschieber 15 wieder
in die sämtliche Leitungen io, 11, 12, 13
absperrende Stellung.
Zum Anfahren wird der Hauptsteuerschieber 9 auf Freigabe der Leitung 10 (Einschaltleitung)
des ersten Ganges gebracht. Mit dem bewegten Schieber 9 ist mechanisch der Ausgleichschieber
50 der Motorkupplung verbunden, und zwar derart, daß bei Einstellung
des Schiebers 9 auf Einschaltung des ersten Ganges in bekannter Weise eine Anfahrdüse
51 vor die Rückleitung 52 des Kupplungszylinders 11 gebracht wird. Der Ausgleichschieber
50 wird außer dem Einschalten des ersten Ganges auch noch für den Rückwärtsgang betätigt. Gleichzeitig setzt
sich der Öldruck durch den Hauptsteuerschieber 9 bis zur Sperrschiebereinrichtung
14 und, da deren beweglicher Teil 15 den
weiteren Durchtritt in die Leitung 12 abschließt, durch dieLeitungi7 bis zum Motorkupplungszylinder
18 fort und bewirkt das Auskuppeln. Im ausgekuppelten Zustand wird über den Kupplungshebel 22 der Sperrschieber
15 auf Freigabe der Leitungen 10, 11, 12, 13 gestellt, so daß der Öldruck durch
die Leitung 10 weiter zu den beiden Kolben und 24 gelangt. Da der Kolben 24 für
die Schaltmuffe 30 durch den Hebel 38 blockiert ist, wird nur der Kolben 23 bewegt,
der das Einrücken der Synchronisierkupplung 29 bewirkt. Diese Kupplung besitzt einen
auf der Welle 31 in Längsnuten verschiebbaren Teil und dient zum Angleichen der
Drehzahlen von Vorgelegewelle 41 und der getriebenen Welle 31. Dies ist beim ersten
Gang nur für das Herunterschalten von einem höheren Gang erforderlich.
Die Zahnräder auf der getriebenen Welle 31 sind auf dieser drehbar und lediglich gegen
axiales Verschieben gesichert angebracht. Die Klauenmuffen 30, 30', 30" sind in Längsnuten
auf der Welle gehalten und greifen in entsprechende Aussparungen der Zahnräder.
Sobald die Synchronisierkupplung 29 eingreift, wird über eine zwischengeschaltete
Feder der Sperrhebel 38 so bewegt, daß der Kolben 24 freigegeben und nun von dem Öldruck
auch in die andere Stellung bewegt wird. Dieser Kolben 24 bewirkt jetzt das Einrücken der Schaltmuffe 30. Dadurch ist
der erste Gang eingeschaltet. Mit der Einschaltbewegung des Kolbens 24 wird gleichzeitig
der Schieber 34 in die andere Stellung gebracht, so daß er den Einlaß der Leitung
10 absperrt, dafür den Einlaß aus der Leitung 10' öffnet und umgekehrt die Rücklaufleitung
auf der andern Kolbenseite freigibt. Der Schieber 34 bewirkt bei Einschaltstellung
die Sperrung I des Hauptsteuerschiebers 9 und, da er mit dem Kupplungsschieber 37 verbunden ist, dessen Einstellung auf die
Leitung 17, die-jedoch nicht unter Druck
steht. Dabei wird der Hebel 55 mitgenommen, der das Auslaßventil 54 öffnet, so daß
die Motorkupplung unter Entweichen des Öles aus dem Druckzylinder 18 unter Federkraft
wieder einrückt. Die Geschwindigkeit des Einkuppeins beim Anfahren ist durch die
Anfahrdüse 51 einstellbar. Durch die enge Düse 51 wird der Kolben 21 sehr langsam
entlastet und dadurch ein weiches Einkuppeln für die hochübersetzten Gänge erzielt.
Im eingekuppelten Zustand wird die Auslaßdüse durch den Kolben 21 wieder geschlossen.
Das Getriebe ist im Betriebszustand für den ersten Gang.
Für die anderen Vorwärtsgänge und auch für den Rückwärtsgang verläuft das Schalten
in entsprechender Weise, was nicht näher ausgeführt zu werden braucht. Für den Rückwärtsgang
erfolgt der Eingriff durch das verschiebbar gelagerte Zahnrad 47. Zudem fällt hierbei das Angleichen der Vorgelegewellendrehzahl
fort, weshalb eine zusätzliche Synchronisierkupplung in dieser Stufe nicht nötig ist.
Obwohl für die Praxis vor allem die hydraulische Betätigung mittels Öldrucks in
Frage kommt, liegt es durchaus im Rahmen der Erfindung, ein nach dem gleichen Grundsatz
arbeitendes Getriebe mittels Druckluft zu betreiben.
Da die Einstellung· der Schaltstufen mit
der oben beschriebenen Vorrichtung in einfacher Weise durch Steuerung nur eines Hebels
erfolgt, ist die Erfindung besonders für die Verbindung mit selbsttätigen Schaltvorrichtungen geeignet.
Claims (1)
- Patentanspruch:Druckmittelschaltvorrichtung für Zahnräderwechselgetriebe, insbesondere von Kraftfahrzeugen, bei denen beim Gangwechsel zwangläufig die Motorkupplung ausgerückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß für die jedem Vorwärtsgang zugeordnete Synchronisierungs- und Schaltkupplung je ein besonderer Schaltzylinder (z. B. 23 und 24) für die Synchronisierungskupplung (29, 29', 29") und für die Schaltkupplung 30, 30', 30") angeordnet ist, welche Schaltzylinder beide gemeinsam durch einen zusätzlich zum Hauptsteuerschieber (9) angeordneten und von der Stellung der Schaltkupplung abhängigen Schieber (34, 35, 36) gesteuert werden und von denen der Verstellkolben (24, 24', 24") für die Schaltkupplung durch eine Sperrvorrichtung (38, 39, 40) am Verschieben so lange gehindert wird, bis er nach dem Einrücken der Synchronisierungskupplung durch diese ausgelöst wird, wobei jeder der zusätzlichen Steuerschieber (34, 35, 36) für die Schaltkupplungen die Steuervorrichtung (37) für die Motorkupplung und eine nur stufenweise das Schalten der Getriebegänge ermöglichende Verriegelungsvorrichtung (I, II, III) für den Hauptsteuerschieber (9) beeinflußt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH108989D DE685707C (de) | 1936-01-21 | 1936-01-21 | Druckmittelschaltvorrichtung fuer Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere von Kraftfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH108989D DE685707C (de) | 1936-01-21 | 1936-01-21 | Druckmittelschaltvorrichtung fuer Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere von Kraftfahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE685707C true DE685707C (de) | 1939-12-23 |
Family
ID=7448768
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH108989D Expired DE685707C (de) | 1936-01-21 | 1936-01-21 | Druckmittelschaltvorrichtung fuer Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere von Kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE685707C (de) |
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-
1936
- 1936-01-21 DE DESCH108989D patent/DE685707C/de not_active Expired
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