DE685602C - Geruest zur Aufnahme von Trockengut, insbesondere von Dachziegeln - Google Patents

Geruest zur Aufnahme von Trockengut, insbesondere von Dachziegeln

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DE685602C
DE685602C DEO22287D DEO0022287D DE685602C DE 685602 C DE685602 C DE 685602C DE O22287 D DEO22287 D DE O22287D DE O0022287 D DEO0022287 D DE O0022287D DE 685602 C DE685602 C DE 685602C
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Germany
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support
drying
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drying frame
support rods
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DEO22287D
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OLA OSTDEUTSCHE LANDWERKSTAETT
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OLA OSTDEUTSCHE LANDWERKSTAETT
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B25/00Details of general application not covered by group F26B21/00 or F26B23/00
    • F26B25/06Chambers, containers, or receptacles
    • F26B25/14Chambers, containers, receptacles of simple construction
    • F26B25/18Chambers, containers, receptacles of simple construction mainly open, e.g. dish, tray, pan, rack

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Gerüst zur Aufnahme von Trockengut, insbesondere von Dachziegeln Die Erfindung betrifft ein in eine Trockenanlage eingebautes Gerüst zur Aufnahme von Trockengut, insbesondere von Dachziegeln, und besteht darin, daß das Gerüst mit seinen Tragstangen an der Decke des Trockenraumes hängend befestigt ist. Weiterhin betrifft die Erfindung die Ausgestaltung dieses Gerüstes und der auf dieses Gerüst aufzulagernden Trockenrahmen.
  • Die in Trockenanlagen eingebauten Gestelle sind bisher so ausgebildet, daß sie aus Stützen bestehen, die auf Druck und Knickung beansprucht, also stehend angeordnet sind. Hierdurch werden die Stützen für das Gestell nach allen Richtungen hin verhältnismäßig umfangreich. Dadurch geht im Trockenraum ein erheblicher Anteil des nutzbaren Raumes verloren.
  • Ferner hat die Ausgestaltung gemäß Erfindung den Vorteil, daß die Trockengerüste abseits der Baustelle in größeren Längen einbaufertig hergestellt und auf der Baustelle in einfacher Weise miteinander verbunden werden können.
  • Bekannt sind Fördereinrichtungen, die aus fahrbaren, Bestellartigen Kästen bestehen, in welche das Trockengut eingesetzt wird. Diese Einrichtungen werden zwar durch die Last des Trockengutes einzeln für sich im wesentlichen auf Zug beansprucht, doch dienen sie zur Übereinanderstapelung, so daß jeder Trockenkasten die Last des darüber ruhenden aufnehmen muß; infolgedessen sind auch hier die Stützen auf Druck und Knickung beansprucht, und weiterhin handelt es sich nicht um Gestelle, welche im Bauwerk selbst fest und miteinander verbunden eingebaut werden.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Seitenansicht, Fig. z eine Stirnansicht der Fig. i von links her, Fig.3 einen waagerechten Schnitt durch Fig. i nach Linie 3-3, Fig.4 einen senkrechten Schnitt durch Fig. 3 nach Linie 4-4, Fig. 5 eine Aufsicht auf die Auflageleisten und die darauf aufgelagerten Trockenrahmen, Fig.6 eine Aufsicht auf einen Trockenrahmen in vergrößertem Maßstabe, Fig: 7 einen Schnitt nach Linie 7-7 durch Fig. 6, Fig. 8 eine schaubildliche Darstellung einer anderen Ausführungsform, Fig. 9 eine Seitenansicht der Fig. i in vergrößertem Maßstabe, Fig. io einen Schnitt nach Linie io-io durch Fig. 9.
  • An einem Doppel-T-Träger, der beispielsweise der Untergurt eines Dachbinders sein kann, sind unter Vermittlung von Winkelstücken 2 oder knotenblechähnlichen Stücken Tragstangen 3 aufhängbar angeordnet, welche mittels durch Löcher 4 gehende Bolzen, SCirauben o. dgl. an den Winkelstücken 2 angeordnet sind. Die Winkelstücke 2 können auch mit den Tragstangen 3 verbunden sein, beispielsweise durch Schweißung, so daß ciie Tragstangen einschließlich der Winkelstücke oder knotenblechähnlichen Teile an den Trägern i aufhängbar sind.
  • Die Tragstangen 3 bilden die senkrechten Teile eines in sich geschlossenen Rahmens, dessen waagerechte Teile durch Auflageleisten 5 gebildet sind. Die Auflageleisten 5 haben im wesentlichen U-förmiges- Profil, und die hochstehenden Schenkel der Auflageleisten 5 können nach innen oder nach außen abgebogen sein, um die in Fig.2 mit gestrichelter Linie angedeuteten Enden der Trockenrähmchen 6 abzustützen, die auf ihrem anderen, nicht dargestellten Ende auf gleichermaßen angeordneten Auflageleisten 5 aufruhen. .
  • Aus den Auflageleisten 5 werden, wie in Fig. 3 und 4. ersichtlich, Lappen 5a herausgestanzt und winklig abgebogen, und diese Lappen sind mit den Tragstangen 3 durch Nietung, Verschraubung, Verschweißungo.dgl. verbunden. Bei Anschluß -der Lappen 5a, beispielsweise mittels zweier Bolzen oder Schrauben 7, sind .die Auflageleisten 5 mit den Tragstangen 3 verdrehungsfest verbunden.
  • = Werden nun die auf einer Seite der Tragstangen 3 vorspringenden Teile der Auflageleisten durch die Trockenrähmchen 6 und das Trockengut einseitig belastet, so treten in den Tragstangen 3 Biegungsbeanspruchungen auf, zwecks deren Aufnahme die Tragstangen 3 zweckmäßig als U-Eisen ausgebildet sind, deren Steg senkrecht zur Längsachse der Auflageleisten 5 liegt.
  • Eine Anzahl der waagerecht verlaufenden Auflageleisten 3 und eine Anzahl der senkrechten Tragstangen 3 werden abseits der Baustelle zu in sich geschlossenen Tragetagen vereinigt und können auf der Baustelle durch einfaches Anhängen an die Träger i angebracht werden. Ist die Trockenraumbreite größer als die Länge der an einem Rahmen befindlichen Auflageleisten, so können meh-" rere solcher Tragetagenstücke hintereinander angeordnet werden.
  • Die Anordnung kann so getroffen sein, daß die Auflageleisten 5 mit ihren Enden über die äußersten Tragstangen 3 um eine halbe Feldweite vorspringen und an ihren Enden beispielsweise Lochungen zum Befestigen von je zwei benachbarte Auflageleisten verbindenden Laschenstücken tragen, so daß nach Einbau der einzelnen Trockenetagen diese in ihrer Längsrichtung miteinander verbunden werden.
  • Die Anordnung kann auch so getroffen sein, daß die Tragstangen 3 an den Enden der aus Tragstangen und Auflageleisten gebildeten Trockenetagerahmen liegen, so daß an den Stoßstellen zweier solcher Rahmenteile zwei Tragstangen unmittelbar gegeneinandersto-;,gen, die dann ihrerseits unmittelbar miteina:nder verbunden werden. Da dann an den Stoßstellen zweier Rahmenteile zwei Tragstangen 3 aneinanderstoßen, kann jede derselben entsprechend schwächer gehalten werden.
  • Die Anzahl der in einem Rahmen angeordneten Tragstangen ist beliebig und richtet sich nach der Größe des Tragrahmens und dessen Belastung.
  • Am unteren Ende können die Tragstangen 3 Ansatzstücke oder Lochungen zur Aufnahme von senkrecht zur Rahmenebene liegenden Profileisen o. dgl. tragen, durch welche je zwei einander gegenüberliegende Trockenrahmen in ihrem Abstand untereinander senkrecht zur Ebene der Trockenrahmen festgehalten werden.
  • An den beispielsweise durch U-Eisen gebildeten Tragstangen 3 sind die Auflageleisten 5 angeordnet, die ihrerseits als U-Profile oder als liegende C-Prafile ausgebildet und mittels aus ihnen herausgestanzter Lappen 5,1 und Bolzen oder Schrauben 7 an den Tragstangen 3 befestigt sind. Auf diesen Auflageleisten liegen die Trockenrahmen 6, die eine Länge besitzen, welche dem Abstand der durch die Tragstangen 3 und Auflageleisten 5 gebildeten Tragetagen entspricht.
  • Wie in Fig. 7 dargestellt, besitzt der Trokkenrahmen eine nach unten zeigende dreikantige Abbiegung 6a an der Längskante, die zur Versteifung dient, und mittels dieser dreikantigen, wulstartigen Abbiegungen ruht der Trockenrahmen auf der Oberkante der Auflageleisten 5 auf. Die Fläche zwischen den beiden Wülsten ist mit Löchern 8 versehen, durch welche die Warmluft an das Trockengut herankommen kann.
  • Bei der in der linken Hälfte der Fig. 7 dargestellten Ausführungsform ist das Ende der Abbiegung mit der Auflageplatte nicht verbunden, bei der in der rechten Seite der Fig. 7 dargestellten Ausführungsform ist der freie innere Schenkel der Abbiegung 6a durch Schweißstellen 6b an die Platte des Trockenrahmens angeschlossen, wobei ein Anschluß durch Punktschweißung in gewissen Abständen genügt.
  • Fig. 8 zeigt einen Trockenrahmen 9 grundsätzlich gleicher Gestaltung in schaubildlicher Darstellung, der sich von dem in Fig. 6 und ; dadurch unterscheidet, daß die dreikantigen Wülste 911 als nach oben offene Rillen ausgebildet sind, deren freie Schenkel durch Leisten 9U verstärkt sein können, Die Leisten 9b können in der Ebene der Auflageplatte des Rahmen§ liegen, damit nach oben vorstehende scharfe Kanten vermieden sind, an welchen die Ziegel zerkratzt werden können. Die Auflageplatte des Trockenrahmens ist wiederum mit Löchern 8 versehen.
  • Der in Fig. 9 und io dargestellte Trockenrahmen io entspricht dem in Fig. 8 dargestellten Trockenrahmen 9, nur mit der Abänderung, daß zur Ouerversteifung Sicken Job quer zur Längsachse des Trockenrahmens angeordnet sind. Wie aus Fig.5 ersichtlich, können mehrere solcher Ouerversteifungssicken angeordnet sein, und die in der Nähe der Enden des Trockenrahmens io liegenden Sicken Job werden zweckmäßig so ausgebildet und angeordnet, daß sie sich gegen die hochstehenden Schenkel der Auflageleiste 5 mit geringem Spiel anlegen. Hierdurch sind die Trockenrahmen gegen Verschiebung in ihrer Längsrichtung, d. h. senkrecht zur Ebene der Tragetagen 3, 5, gesichert, so daß sie sich nicht auf die eine Auflageleiste so weit aufschieben können, daß sie mit ihrem anderen Ende von der gegenüberliegenden Auflageseite herabfallen. Die Anzahl und Größe dieser Verstärkungssicken Job richtet sich nach der Größe der Trockenrahmen und deren Belastung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. In eine Trockenanlage eingebautes Gerüst zur Aufnahme von Trockengut, insbesondere von Dachziegeln, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerüst mit seinen Tragstangen (3) an der Decke des Trokkenraumes hängend befestigt ist. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die waagerecht verlaufenden Auflageleisten (5) des Gerüstes mit den senkrechten Tragstangen (3) durch aus den Auflageleisten herausgestanzte und abgebogene Lappen (5a) und Befestigung dieser Lappen an den Tragstangen (3) durch Nietung, Verschraubung, Schweißung o. dgl. verbunden sind. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragstangen (3) an ihrem unteren Ende Löcher oder Zwischenstücke zum Anschluß von senkrecht zur Ebene der Tragrahmen liegenden, zwei nebeneinanderliegende Tragrahmen verbindenden Abstandstücken besitzen. q.. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die äußersten Tragstangen (3) eines Rahmens gegenüber den Enden der Auflageleisten (5) um so viel .zurückgesetzt sind, daß die Auflageleisten um eine halbe Feldweite über die äußeren Tragstangen hervorstehen, und daß die Auflageleisten (5) Löcher oder Ansatzstücke zum Anschluß an in der Ebene der Tragrahmen anschließende weitere Tragrahmen besitzen. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Tragstangen (3) an den Enden der Auflageleisten (5) angeordnet sind und gegebenenfalls Löcher oder Ansatzstücke zum Anschluß an die äußeren Tragstangen benachbarter Rahmen besitzen. 6. Trockenrahmen aus Metallblech zur Auflagerung aufGestellen nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Längskanten der Trockenrahmen (6, 9, io) durch Wülste oder Abbiegungen (6a, 9a, ioa) verstärkt sind. 7. Trockenrahmen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungswülste (6a) als zweiflächige, an den AußenrandderAuflageplatteanschließende Abbiegungen ausgebildet sind. B. Trockenrahmen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der freie Schenkel der Abbiegung (6a) mit der Auflageplatte des Trockenrahmens durch Schweißstellen (6a) verbunden ist. 9. Trockenrahmen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungswülste (9a) als nach oben offene Rillen ausgebildet sind, die an den gelochten Teil der Auflagefläche anschließen. io. Trockenrahmen nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Schenkel der Abbiegungen (9a) in der Ebene der Auflageflächen des Trockenrahmens (9) liegende Ansatzleisten (9a) tragen. i i. Trockenrahmen nach Anspruch 6, 9 und io, dadurch gekennzeichnet, daß quer zur Längsachse des-Trockenrahmens (io) Sicken (Job) angeordnet sind. J2. Trockenrahmen nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Enden des Trockenrahmens angeordneten Sicken (Job) so ausgestaltet und angeordnet sind, daß sie mit geringem Spiel zwischen die hochstehenden Schenkel der Auflageleisten (5) zweier gegenüberliegender Tragetagen anliegen.
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