DE685462C - Modell zum Herstellen von Giessformen fuer Schraubenfluegel - Google Patents

Modell zum Herstellen von Giessformen fuer Schraubenfluegel

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DE685462C
DE685462C DEM138981D DEM0138981D DE685462C DE 685462 C DE685462 C DE 685462C DE M138981 D DEM138981 D DE M138981D DE M0138981 D DEM0138981 D DE M0138981D DE 685462 C DE685462 C DE 685462C
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DE
Germany
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model
hub
frog
wing
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Expired
Application number
DEM138981D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Franz Melcher
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FRANZ MELCHER DIPL ING
Original Assignee
FRANZ MELCHER DIPL ING
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C7/00Patterns; Manufacture thereof so far as not provided for in other classes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Modell zum Herstellen von Gießformen für Schraubenflügel Beim Gießen der Propeller für Einzelausführungen, insbesondere wenn es sich um größere Abmessungen handelt, wird die Gießform gewöhnlich :durch Schablonieren hergestellt; um die Erzeugung von teuren Formmodellen zu ersparen. Jedoch bei Erzeugung einer größeren Anzahl Propeller derselben Type, wie z. B. bei Serienerzeugung von Standardtypen, ist das Formen -nach Modellen vorteilhafter, weil hierdurch die Formarbeit verbilligt wird, so .daß sich die Kosten für Modelle und gegebenenfalls auch für Formmaschinen :bald abschreiben lassen. Die Anwendung :des Modellformens hat Überdies den Vorteil eines größeren Genauigkeitsgrades, insbesondere bei zunehmenden Abmessungen. Beim Schablonieren kommen leicht Fehlerquellen hinzu, die beim Modellfermen wegfallen.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Modell, mit dessen Hilfe man auch` Propeller mit untereinander verschiedenen Flügelsteigungen und gegebenenfalls auch verschiedenen Nabenformen von vollkommen gleich groß bleibenden Abmessungen serienweise und in höchster Genauigkeit gießen kann. Dies wird im wesentlichen dadurch erreicht, :daß das Formmodell eine begrenzte Verdrehung der Propellerflügel zuläßt, um geänderte Steigungen zu erhalten. Durch diese Maßnahme braucht beim Herstellen .der verschiedenen Gießformen nur ein einziges Modell angefertigt zu werden.
  • Bei dem Modell .gemäß :der Erfindung sitzen die Flügel auf einem Herzstück, mit dem sie -zwecks Änderung ihrer Sfeigungen parallel zur Sehne der Flügelerzeugenden verdrehbar angeordnet sind und in der gewünschten Drehlage und Neigung festgehalten werden können. Das Herzstück ist mit ebenso vielen ebenen oder sphärischen Paßflächen versehen, als die Flügelzahl beträgt. Die Propellerflügel sind auf .den Paßflächen in besonderer Weise eingestellt und befestigt. Die Einstellung derselben in die jeweils gewünschte Steigungslage für einen bestimmten Ausführungsfall erfolgt um .einen drehbar im Herzstück gelagerten Zapfen, .dessen Achse parallel- zur Sehne der Flügelerzeugenden ist. Als Flügelerzeugende ist hierbei die Schnittlinie -der :durch die äußerste Flügelspitze und die Propellerachse gelegten Ebene mit der Flügeloberfläche gemeint. Jeder Flügel hat an seiner Wurzel einen Flansch, welcher mit ebenen oder sphärischen Paßflächen auf der Oberfläche des Herzstückes aufliegt, und kann in jede beliebige Lage verdreht und beispielsweise durch zwei Schrauben befestigt werden. Es können mit Vorteil auch besondere Paßstifte nach einer früher ermittelten Steigungsskala entsprechend :der gewünschten Steigungseinstellung angeordnet werden. Die Propellernabe erhält an ihren Stirnseiten konzentrische kreisrunde Scheiben, Rohrstücke oder Zylinderansätze, entsprechend den Naben abmessungen. Die zylindrischen Ansätze, dienen gleichzeitig auch dazu, um ein leichtes' Einspannen .auf der Drehbank beim Aus= bohren der Nabe zu ermöglichen. Außerdem werden an den freien Längskanten des Herz-Stückes entsprechend. zier äußeren Form des Nabenkörpers Umfangschablonen angebracht. Die Zwischenräume und Hohlkehlen werden durch eine geeignete Formmasse, z. B. Bildhauerton, ausgefüllt. Die Propellerflügel werden aus einer widerstandsfähigen Metalllegierung oder einem anderen geeigneten Werkstoff nach einem genauest ausgeführten Muttermodell aus Holz oder anderem Stoff gegossen.
  • Derart wird eine höhere Genauigkeit und vollkommene Formgleichheit ,aller Flügel untereinander erreicht, so,daß auch die Bearbeitung der Propellerrohgüsse auf ein Mindestmaß beschränkt wird, wodurch die Erzeugungskosten günstig beeinfiußt werden. Die Herzstücke mit den Ansatzscheiben haben eine zentrische Bohrung, um die genaue Einstellung der Flügelsteigung zu ermöglichen und gleichzeitig auch das Modell auswuchten zu können, wodurch :die Genauigkeit der Abgüsse .erhöht wird.
  • Es sind -schon Modelle bekanntgeworden, ,die durch lineare -Verstellung, also durch parallel zu sich selbst nach Breite und Höhe erfolgende Verschiebung der Teile, die Herstellung größerer oder kleinerer Gegenstände gleicher Art ermöglichen. Der Gegenstand der Erfindung unterscheidet sich demgegenüber jedoch grundsätzlich @da-durch, daß die Modellform gemäß ,der Erfindung zwar auch die Herstellung von Gegenständen gleicher Art, jedoch von vollkommen gleich groß bleibenden. Abmessungen zum Ziele hat; was durch .Schaffung der Möglichkeit einer :begrenzten Verdrehung der Propellerflügel sowie durch Vorkehrung einer eigens ausgestatteten Modellnabe erreicht wird. Entgegen den geoffenbarten Fällen findet .gemäß der Erfindung keine Vergrößerung des Mo- ' dells bzw. der Flügelflächen statt, vielmehr bleiben deren Durchmesser die gleichen, obzwar .die Steigungen und demzufolge die projizierten Flügelflächen sich ändern.
  • Ein Ausführungsbeispiel eines Formmodells gemäß .der Erfindung ist in den Abb. i: bis 5 dargestellt. Abb. i ist eine Seitenansicht und Abb.2 eine Queransicht des Modells, Abb. 3 ein Axialschnitt, Abb. 4 eine Seitenansicht und Abb. 5 die Draufsicht auf ein Einzelteil.
  • Auf .den Längsflächen des dreiseitigen Herzstückes i sitzen .die verdrehbaren Propellerflügel 2 mit an der Flügelwurzel 3 anschließenden - und auf das Herzstück aufgepaßter vorderen Und achteten Flanschen 4. Die Flüge? ,_sind mit dem Herzstück um je einen Zapfen 6, 't£r: im Herzstück sitzt, drehbar. Die Achse des Verdrehungszapfens ist parallel zu .dei Sehne 7-8 der Flügelerzeugenden.
  • Die Befestigung des Flügels auf dem Herzstück geschieht mittels Schrauben 9: Falls letzteres hohl ausgebildet wird, beispielsweise bei größeren Modellen, können diese Schrauben auch an der Innenseite desselben sitzen. Die verschiedenen Steigungseinstellungen sind an einer Skala, io angegeben (Abb. 5). Das Befestigen des eingestellten Flügels geschieht mittels eines Paßstiftes i i. Das Herzstück ist mit einem axialen Loch versehen, durch welches die Zentrierungsachse 13 -hindurchgeht.
  • Die schmalen äußersten Längskanten 14 des Herzstückes i sind zylindrisch gedreht, um für die Zentrierung der Scheiben 16 und i8 sowie für das aufgesetzte Rohrstück 17 zu dienen. Die beiden Scheiben 15 und 1,9 am vorderen und achteten Ende der Nabe sind durch je einen angedrehten Zapfen 5 an den Stirnenden des Herzstückes i zentriert und durch drei Schrauben 2o mit versenkten Köpfen ;befestigt.
  • Auf den Längskanten 14 des Herzstückes i sind 21 (Abb. 4) aufgesetzt, deren äußere Umrisse dem Umfang der Propellernabe entsprechen. Die Zwischenräume werden mit Formmasse 22 (Abb. 3) ausgefüllt, je nach der äußeren Gestalt der Nabe finit den anschließenden Hohlkehlen.
  • tber die Flügelwurzel 3 -und Umfangsschablonen 21 und zwischen den Scheiben 15, 16, 18 und ig können mit Vorteil ein Netz aus Metalldraht oder anderem Stoff gespannt oder Bandagen aufgelegt werden. Diese Teile bilden also :eine feste Unterlage für die Formmasse, die in erforderlicher Stärke über das Netz o. dgl. gelegt wird, je nach der äußeren Gestalt des Nabenkörpers. Bei größeren Stärken der Formmasse kann dieselbe auch armiert werden, um eine hinreichende Festigkeit zu erhalten. Die Nabenoberflächen können nach Fertigstellung auch mit einer erhärtenden Überzugsschicht versehen werden.
  • In Abb. 6 ist ein anderes Ausführungsbeispiel eines Form- bzw. Sparmodells gemäß der Erfindung mit nach achter geneigtem Flügel a ,dargestellt. Bei dieser Ausführungsform müssen die Seitenflächen des Herzstückes l mit schrägen und achsensymmetrisch angeordneten Ansatzteilen 23 versehen werden. Die vorderen- und achteten Stirnscheiben 25 und 26 sind auf dem Herzstück i zentriert.
  • Die Paßflächen können auch sphärisch ausgebildet werden statt eben. Bei der kugelförmigen Ausführungsart ist die Zentrierungsachse 13 in zwei im Herzstück r eingepaßten Lagerteilen 2¢ gelagert, und es sind zudem ähnliche Scheiben am vorderen und achteren Nabenkörper angeordnet wie beim ersten Ausführungsbeispiel.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Sparmodells mit vier Flügeln sowie mit einer besonderen Einstellvorrichtung ist in den Abb. 7 bis 1o dargestellt. Auch hier wird das Propellerblatt 2 auf einem vierseitigen Herzstück 27 mit Zapfen 28 aufgesetzt. Die Einstellung der gewünschten Steigung des Flügels .geschieht hier -durch ein selbsthemmendes Schneckengetriebe, welches aus einem auf dem Flügelflansch 3o befestigten Schneckenrad 29 und der Schnecke 31 besteht. Die Zapfen der Schnecke 3 1 sind in zwei Lagern 32 gelagert, welche auf den Innenseiten der beiden Endscheiben 33 und 34 befestigt sind. Der Totgang des Schneckengetriebes wird durch Anwendung von federnden Druckteilen beseitigt. Zu diesem Zwecke werden beispielsweise um die Schneckenachse Torsionsfe.dern angeordnet, die mit genügender Spannung einstellbar sind, oder es können auch federnde Druckkolben angewendet werden, die in der einen oder anderen Umfangsrichtung auf eine mit dem Schneckenrad 29 fest verbundene Scheibe wirken. Das eine Ende der Schnekkenachse besitzt einen versenkten Vierkantkopf 35, der mit einem Steckschlüssel verdreht und entsprechend dem gewünschten Steigungswinkel eingestellt werden kann. Jeder Flügel hat in der Regel eine solche Einstellvorrichtung, doch können gegebenenfalls auch zwei oder mehrere Flügel gleichzeitig durch eine gemeinsame Vorrichtung der beschriebenen Art verdreht werden.
  • Die ganze Einstellvorrichtung ist in einem zylindrischen, im vorliegenden Ausführungsbeispiel vierseitigen Schutzmantel 36 eingekapselt, welcher auf den beiden Endscheiben 33 und 3,. durch versenkte Schrauben 2o befestigt ist.
  • Dieser Schutzmantel 36 besitzt für jeden Flügel eine entsprechende Öffnung 38, .die konzentrisch zur Schneckenradachse 37 ist. In dieser Öffnung 38 ist eine runde Scheibe 30 angeordnet, die auf der Unterseite der Flügelwurzel 26 sitzt, dicht eingepaßt wird und als eine Art Halslager dient. Das Schneckenrad 29 sitzt konzentrisch auf dieser Scheibe 30 und ist mit einem Endzapfen 28 versehen, der vierdrehbar im Herzstück 27 eingepaßt ist. Die Propellerdrehflügel 2 sind in ihrer Längsrichtung mittels einer Festklemmvorrichtung festgehalten, beispielsweise durch Klemmschrauben q.o am Umfang der Scheibe 3o. Der Zapfen 28 des Schneckenrades a9 kann beispielsweise durch ein Spurlager 41 in axialer Richtung gelagert werden.
  • Nach erfolgter Einstellung der Flügel wird deren Lage durch Feststellschrauben oder eine andere beliebige Vorrichtung festgeklemmt werden. Auf dem Schutzmantel ist eine Skala für das Ablesen der bezüglichen Steigung angeordnet.
  • Es genügt, die Steigung für einen Radius, etwa 2/g des maximalen Radius, einzustellen, was in einfacher Weise derart geschieht, daß eine Schablone oder ein Winkelmaß, entsprechend einem bestimmten Kantensteigungswinkel, auf den Flügel tangierend angelegt wird.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Modell zum Herstellen von Gießformen für Schraubenflügel, dadurch gekennzeichnet, daß dessen Flügel auf einem Herzstück (z) befestigt sind, mit dem sie zwecks Änderung ihrer Steigungen parallel zur Sehne der Flügelerzeugenden vierdrehbar angeordnet sind und in der gewünschten Lage festgehalten werden.
  2. 2. Modell nach Anspruch z, .dadurch gekennzeichnet, daß das Herzstück mit achsengleich angeordneten ebenen oder sphärischen Paßflächen für das Aufsetzen der Schraubenflügel versehen ist.
  3. 3. Modell nach den Ansprüchen r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnseiten des Herzstückes mit kreisrunden und zur Propellerachse zentrischen Ansätzen versehen sind. q..
  4. Modell nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, @daß für die Herstellung .der Modellnabe auf dem Herzstück Umfangscha@blonen angeordnet sind, nach denen der Nabenkörper mit den anschließenden Hohlkehlen mittels eine= Formmasse angefertigt wird.
  5. 5. Modell nach den Ansprüchen i bis q., dadurch .gekennzeichnet, daß im Innern der Modellnabe ein feststellbarer Einstellmechanismus angeordnet ist, welcher von einem mehrseitigen Mantel umschlossen wird, der an seinen Stirnseiten an Endscheiben befestigt ist und als Halslager für die Schraubenflügel des Modells dient.
  6. 6. Modell nach den Ansprüchen q. und_5, dadurch gekennzeichnet, daß über die Umfangschablonen und- die Flügelflanschen ein Netz oder ein Verband aufgelegt ist, um als Auflage für die Ausbildung der Propellernabe samt deren anschließenden Hohlkehlen zu dienen.
DEM138981D 1937-08-20 1937-08-20 Modell zum Herstellen von Giessformen fuer Schraubenfluegel Expired DE685462C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1112254B (de) * 1957-08-21 1961-08-03 Demag Ag Verfahren zum Giessen von mit Fuss versehenen Laufschaufeln fuer mehrstufige axialdurchstroemte Stroemungsmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1112254B (de) * 1957-08-21 1961-08-03 Demag Ag Verfahren zum Giessen von mit Fuss versehenen Laufschaufeln fuer mehrstufige axialdurchstroemte Stroemungsmaschinen

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