DE462016C - Fraesvorrichtung mit parallel gefuehrten, nachstellbaren Kurbelarmen - Google Patents

Fraesvorrichtung mit parallel gefuehrten, nachstellbaren Kurbelarmen

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DE462016C
DE462016C DEV21539D DEV0021539D DE462016C DE 462016 C DE462016 C DE 462016C DE V21539 D DEV21539 D DE V21539D DE V0021539 D DEV0021539 D DE V0021539D DE 462016 C DE462016 C DE 462016C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q1/00Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
    • B23Q1/25Movable or adjustable work or tool supports
    • B23Q1/44Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms
    • B23Q1/48Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with sliding pairs and rotating pairs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description

Um konvexe oder konkave Gesenkstücke oder Kernbüchsen zu fräsen, bedient man sich heute vielfach sogenannter Pendelfrästische. Es sind dies Tische, die an Kurbelarmen angelenkt sind, die um zwei verschiedene Drehpunkte schwingen. Sind die Kurbelarme von gleicher Länge, so macht der Tisch eine kreisförmige Bewegung, während durch verschiedene Kurbellängen exzentrische Kurven erzeugt werden. Der Tisch kann dabei zum Aufspannen des Werkstücks dienen oder auch die Fräsvorrichtung mit ihrem elektromotorischen Antrieb tragen. Der Tisch muß infolgedessen sehr stabil gebaut sein, so daß er teuer in der Herstellung wird. Außerdem läßt der Tisch nur die Verwendung ganz besonders gebauter Eräsvorrichtungen zu und gestattet außerdem das Fräsen von Werkstücken mit gegen die Auflagefläche des Tisches geneigter Oberfläche nur bei entsprechender umständlicher Aufspannung des Werkstücks.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fräserführung durch Kurbelarme, die sich durch einfache Bauart und große Anwendungsmöglichkeit auszeichnet. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die Kurbelarme an einem Arm drehbar gelagert sind, der um einen zur Fräserachse senkrechten Zapfen verschwenkbar ist, und daß die Achse des Fräserantriebs selbst eine die Kurbelarme verbindende Seite des Führungsparallelogramms bildet. Außerdem sind die tragenden Enden der Führungsarme so ausgebildet, daß sie die Anbringung einer einfachen Befestigungsvorrichtung für einen Elektromotor mit unmittelbarem Fräserantrieb gestatten. Die Vorrichtung wird dadurch sehr einfach und leicht gemacht, so daß sie sich an jedem Arbeitsplatz oder einer sonstigen Arbeitsmaschine mit Aufspanntisch anbringen läßt und nur geringe Anschaffungskosten verursacht.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt.
Abb. ι ist ein Schema der Fräsvorrichtung, . während
Abb. 2 eine Vorderansicht, Abb. 3 eine Seitenansicht und Abb. 4 eine Draufsicht zeigt.
Um eine Achse 10 ist ein Arm 11 verschwenkbar befestigt, der sich mittels einer geteilten Nabe 12 und Spannschraube 13 in jeder gewünschten Neigung zur Tischebene feststellen läßt. An. den Enden des Arms 11 sind mittels Achsen 14 zwei Führungsstücke
15 drehbar gelagert, die mittels der Schneckenräder 16 um die Achsen 14 schwenkbar sind. Mit den Schneckenrädern
16 stehen Schnecken 17 in Eingriff, die auf einer Spindel 18 befestigt sind. Die Spindel 18 ist in Lagern 19 am Arm 11 drehbar, aber axial unverschieblich gelagert und wird mittels eines Handrades 20 verdreht, wodurch die Führungsstücke 15 verschwenkt werden. In den Führungsstücken 15 sind Gleitstücke 21 senkrecht zu den Achsen 14
geführt, die als Kurbelarme dienen und je mittels einer Schraubenspindel 22 mit Handrad 23 in ihrer Längsrichtung in den Führungsstücken 14 verstellt werden können. Die Schraubenspindel 22 sind dabei in den Führungsstücken 15 verschraubbar und mit den Kurbelarmen 21 durch Mitnehmerstücke 24 verbunden. Am Ende der Kurbelarme 21 sind Führungshülsen 25 bzw. 26 mittels Bolzen 27 drehbar befestigt. Die Führungshülse 25 am oberen Kurbelarm 21 dient zur Aufnahme einer Stange 28, die an ihrem unteren Ende einen Ring 30 trägt, an dem mittels Armen 31 ein zweiter Ring 32 befestigt ist, der als Träger für einen mittels der Schrauben 33 festgehaltenen Elektromotor 34 dient. Der Motor 34 ist in üblicher Weise mit einem Steckeranschluß 35 versehen und trägt an seinem unteren Lagerschild die ao mittels Schrauben 36 befestigte Hülse 37 einer Fräserspindel, in welcher der Fräser 38 befestigt wird. DieFräserhülse37 kann in der gespaltenen Führungsbüchse 26 am unteren Kurbelarm 21 mittels einer Spannschraube mit Handrad 39 fest eingespannt werden.
Der Gebrauch der Vorrichtung ist, wie aus Abb. ι hervorgeht, sehr einfach. Es wird zunächst der Lager arm 11 um seine Achse 10 so verschwenkt, daß er senkrecht zur Oberfläche des Werkstücks 40 steht, das einfach auf den Tisch 41 festgespannt wird. Hierauf wird die Stange 28 mit dem Motor 34 und der Fräserhülse 37 in den Führungsbüchsen 25, 26 bis in die richtige Eingriffstellung des Fräsers verschoben und der Kurbelradius mittels der verschiebbaren Kurbelarme 21 eingestellt, worauf der kreisförmige Fräservorschub mittels der Spindel 18 und Handrad 20 bewirkt wird.
Die ganze Einrichtung wird dadurch sehr einfach, daß die Achse der Fräserantriebsvorrichtung, gebildet durch die Stange 28 und die Fräserhülse 37, selbst eine Langseite des Führungsparallelogramms zwischen den beiden Kurbelarmen 21 bildet, die nur an einem Ende durch die Klemmschraube 39 in ihrer Längsrichtung unverschieblich mit dem unteren Kurbelarm 21 verbunden ist. Das andere Ende, bei der Zeichnung das obere Ende der Stange 28, ist dagegen in der drehbaren Führungshülse am oberen Kurbelarm 21 in der Längsrichtung der Stange 28 verschieblich gelagert. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß man die beiden Kurbelarme 21 nacheinander verstellen kann. Wären beide Enden dieser Langseite mit den Kurbelarmen 21 fest verbunden, so würde bei Längenänderung nur eines Kurbelarmes eine Klemmung eintreten, so daß man genötigt ist, beide Arme gleichzeitig zu verstellen. An Stelle der Stange 28 und ihres Halterings 32 kann man natürlich auch am oberen Lagerschild des Elektromotors 34 einen entsprechenden Ansatz vorsehen.

Claims (5)

Patentansprüche: 6s
1. Fräsvorrichtung mit parallel geführten, nachstellbaren Kurbelarmen, dadurch gekennzeichnet, daß die die Fräsvorrichtung tragenden Kurbelarme (21) an einem Arm (11) drehbar gelagert sind, der um eine zum Fräser senkrechten Achse (10) schwenkbar und feststellbar ist.
2. Fräsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des Fräserantriebs selbst die andere die Kurbelarme verbindende Seite des Führungsparallelogramms bildet.
3. Fräsvorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Fräserantrieb tragende Langseite des Parallelogramms nur mit dem einen Kurbelarm in ihrer Längsrichtung fest verbunden ist, am andern Kurbelarm jedoch in ihrer Längsrichtung frei verschiebbar gelagert und geführt ist.
4. Fräsvorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise in der Länge verstellbaren Kurbelarme (21) an ihren Enden drehbare Führungsbüchsen (25, 26) tragen, deren eine zur Aufnahme einer Tragevorrichtung für den Fräserantrieb dient, während die andere die Frässpindelhülse (37) umfaßt.
5. Fräsvorrichtung nach den Ansprüchen ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor zwischen der in der
■ Führungsbüchse (25) des oberen Kurbelarms geführten Stange (28) und der Füh- too rungsbüchse (37) der Frässpindel angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEV21539D 1926-08-12 1926-08-12 Fraesvorrichtung mit parallel gefuehrten, nachstellbaren Kurbelarmen Expired DE462016C (de)

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