DE578745C - Vorrichtung zur Herstellung von Schraubenlinien - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Schraubenlinien

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DE578745C
DE578745C DE1930578745D DE578745DD DE578745C DE 578745 C DE578745 C DE 578745C DE 1930578745 D DE1930578745 D DE 1930578745D DE 578745D D DE578745D D DE 578745DD DE 578745 C DE578745 C DE 578745C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25HWORKSHOP EQUIPMENT, e.g. FOR MARKING-OUT WORK; STORAGE MEANS FOR WORKSHOPS
    • B25H7/00Marking-out or setting-out work
    • B25H7/005Marking-out or setting-out work for pipes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung von Schraubenlinien Es sind Nutenzieher bekannt, bei denen ein Stift in einer der Form der herzustellenden Nut entsprechend gestalteten Führungsnut oder einem in entsprechendem Winkel einstellbaren Schlitz geführt und die Bewegung des Stiftes auf ein Werkzeug übertragen wird.
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Schraubenlinien auf Zylindern und besteht darin, daß der Stift, z. B. ein Anreißstichel, parallel zur Achse eines in Umdrehung versetzten Zylinders entlang der schrägen Kante einer Platte verschiebbar ist, die senkrecht zur Zylinderachse mit einer der Umfangsgeschwindigkeit des Zylinders entsprechenden Geschwindigkeit bewegt wird. Die Vorteile sind in der einfachen Ausführung und Anordnung der Vorrichtung und insbesondere darin zu sehen, daß die Einstellung der einzelnen Werkzeuge vereinfacht worden ist und jedes Werkzeug nur eine Bewegung ausführt, die leicht überprüft und verbessert werden kann.
  • Zweckmäßig lagert man den mit einer Schraubenlinie zu versehenden Zylinder drehbar an einer Schlittenführung, in der ein unter Einfluß einer ständig wirkenden Kraft (Gewicht, Feder) stehender Stichelhalter geführt wird, und ordnet in der Schlittenbahn eine Führungsplatte mit schräger Kante für den Stichelhalter an, die senkrecht zur Schlittenführung verschiebbar und mit dem Zylinder baw. dessen Antrieb so gekuppelt ist, daß sie sich mit einer dem Zylinder entsprechenden Geschwindigkeit bewegt. Vorteilhaft schließt man an den Zylinderumfang ein über eine Rolle mit einem Antriebsgewicht in Verbindung stehendes `Zugorgan an und verbindet dieses mit der Führungsplatte. Diese ördnet man'zweckmäßig auswechselbar und einstellbar in einem Schlitten an. .Die Einstellbärkeit kann dadurch ermöglicht werden, daß man am Rücken der Führungsplatte eine Keilfläche ausbildet, gegen welche ein am Schlitten mittels Zahnradantriebs o. dgl, verstellbarer Keil anliegt.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt Abb. i eine Oberansicht, Abb.2 einen Längsschnitt.
  • Der Zylinder d, auf welchem die Schraubenlinien hergestellt werden sollen, bzw. eine mit diesem Zylinder gekuppelte Scheibe ist an ein Zugorgan b angeschlossen, welches über eine Rolle c führt und dessen Ende ein Gewicht d trägt. Das Gewicht sucht den Zylinder zu drehen; die Drehung kann durch Festklemmen mittels einer Schraube e verhindert werden, welche in dem Gestell f angeordnet ist. Dieses Gestell trägt eine parallel zur Achse des Zylinders angeordnete Schlittenführung g für den Schlitten h, in dem der Halter i für den heb- und senkbaren Stichel angeordnet ist. An dem Schlitten ist ebenfalls ein Zugorgan m angeschlossen, welches über eine Rollen führt und ein Gewicht o trägt. Die Bewegung des Stichels k wird durch die schräge Kante p einer Platte r begrenzt, die auswechselbar in einem Rahmen s angeordnet ist: Den Rahmen s ist in einer Führung des Gestells f quer zur Achse des Zylinders a verschiebbar und durch den Ansatz t und Klemmschraube z mit dem Zugorgan b verbunden, so daß er bei der Drehung des Zylinders a quer zu dessen Achse mit einer Geschwindigkeit verschoben wird, welche der Umfangsgeschwindigkeit des Zylinders entspricht. Durch das Gewicht o wird der Stichel k ständig an die Kante p des Einsatzstückes r gedrückt. Damit sich die Anlagefläche des Halters i bzw. des Stichels k genau der Schräglage der Führungskante p anpassen kann, ist der Stichelhalter drehbar in dem Schlitten lt angeordnet.
  • Die Schräglage der Kante p zur Längsachse des Zylinders entspricht der Steigung der aufzuzeichnenden Schraubenlinie. Durch Auswechseln der Einsatzstücke r kann man die Vorrichtung der Aufzeichnung verschiedenartiger Schraubenlinien anpassen. Um eine genaue Einstellung der Schräglage vornehmen zu können, ist das Einsatzstück einstellbar in dem Rahmen s angeordnet., An seiner Rückseite ist eine Keilfläche u ausgebildet, gegen die sich ein in dem Rahmens geführter Keil v stützt. Der Keil trägt an der anderen Längsseite eine Verzahnung w, in welche ein Zahnrad x eingreift. Durch Drehen des Zahnrades kann man eine geringe Verschiebung des Keiles und damit eine sehr geringe Veränderung der Lage der Anlagefläche des Einsatzstückes r herbeiführen. Das Feststellen des Einsatzstückes in der endgültigen Lage erfolgt mittels zweier Schraubeny, welche durch Schlitze hindurchgeführt sind.
  • Wenn mit dieser Vorrichtung eine Schar von Schraubenlinienstücken auf dem Zylinder hergestellt werden soll, wird zunächst ein der Steigung entsprechendes Einsatzstück r in dem Rahmen s eingesetzt und der Rahmen s sowie der Schlitten h so weit verschoben, daß sich der Stichel am Umfang, des Zylinders befindet und dabei an der Kante p anliegt. Löst man nun die Schraube e und gibt damit das Zugorgan b frei, so dreht sich der Zylinder, und es verschiebt sich der Stichel in der Längsrichtung des Zylinders, wobei er ständig an der ebenfalls bewegten Kante p anliegt. Es wird damit eine genaue Schraubenlinie der gewünschten Steigung erzeugt. Ist der Stichel am Ende des Zylinders angekommen, so wird durch Andrehen der Schraube e der Zylinder festgestellt. Schlitten h und Rahmen s mit Einsatzstück r werden zurückgeschoben, -und es beginnt nun, nachdem das Zugorgan wieder. mit dem Schlitten s gekuppelt und die Schraube e gelöst ist, der Stichel wieder seine Wanderung auf dem sich drehenden Zylinder, wobei er auf der Mantellinie beginnt, auf welcher das Ende des vorhergehenden Kurvenstückes liegt. In dieser Weise werden sämtliche Kurvenstücke hergestellt. Bei der Benutzung dieser Vorrichtung wird man diese zunächst arbeiten lassen, ohne daß der Stichel schneidet, d. h. man wird erproben, ob tatsächlich das Ende des letzten Kurvenstückes auf die gleiche Mantellinie fällt wie der Anfang des ersten. Ist das nicht der Fall, so wird man durch Verstellen der Führungskante p mittels des Zahnrades x den vorhandenen Fehler ausgleichen und eine neue Erprobung vornehmen. Man ist auf diese Weise in der Lage, die Vorrichtung genau einzustellen, bevor man zum Einschneiden der Schraubenlinie übergeht. Es kann bei entsprechender Abmessung und Einstellung auch nur eine einzige Kurvenlinie erzeugt werden, deren Ende auf derselben Mantellinie liegt wie ihr Anfang, die also einen vollen Schraubengang bildet.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung, zur Herstellung von Schraubenlinien auf einem Zylinder mittels eines durch eine einstellbare Führung gesteuerten Stiftes, dadurch gekennzeichnet; daß der Stift, z. B. ein Anreißstichel (k), parallel zur Achse eines in Umdrehung versetzten Zylinders (d) entlang der schrägen Kante (p) einer Platte (r) geführt ist, die senkrecht zur Zylinderachse verschiebbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (d) an einer Schlittenführung (g)- drehbar gelagert ist, in der ein unter dem Einfluß einer ständig wirkenden, Kraft (Feder, Gewicht). stehender Stichelhalter (h, i) geführt ist und die Führungsplatte (r) für den Stichel (k) senkrecht zur Schlittenführung (g) verschiebbar und mit dem Zylinder (a) .bzw. dessen Antrieb gekuppelt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Umfang des Zylinders (a) ein mit einem Gewicht (d) belastetes Zugorgan (b) angeschlossen ist, welches mit einem Schlitten (s) verbunden ist, der die Führungsplatte (r) für den Stichel (k) trägt. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch z und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsplatte (r) auswechselbar und einstellbar in einen Schlitten (s) angeordnet ist. $.
  5. Vorrichtung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, da$ der Rücken der Führungsplatte (r) als Keilfläche (u) ausgebildet ist, gegen die ein am Schlitten (s) mittels eines Zahnradantriebes (w, x) verstellbarer Keil (v) anliegt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, da.B das Zugorgan (b) mit einer Feststellvorrichtung (z) versehen ist.
DE1930578745D 1930-06-26 1930-06-26 Vorrichtung zur Herstellung von Schraubenlinien Expired DE578745C (de)

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