DE685293C - Flache Kulierwirkmaschine - Google Patents

Flache Kulierwirkmaschine

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DE685293C
DE685293C DER102539D DER0102539D DE685293C DE 685293 C DE685293 C DE 685293C DE R102539 D DER102539 D DE R102539D DE R0102539 D DER0102539 D DE R0102539D DE 685293 C DE685293 C DE 685293C
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kulum
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B11/00Straight-bar knitting machines with fixed needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Flache Kulierwirkmaschine Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Regelung der Kuliertiefe und Steuerung der Platinenbewegung an der flachen Kulierwirkmaschine. Bei den Maschinen allgemein bekannter Bauart wird die Kuliertiefe durch Verstellen der Stuhlnadelreihe gegenüber den auch bei veränderter Kuliertiefe stets gleich weit vorgetriebenen Platinen verändert. Hierbei muß außer dem durch die hintereinanderliegenden Fadenführer benötigten Raum noch genügend Platz für das Verstellen der Nadelreihe und damit ein genügend langer Platinenschnabel vorhanden sein.
  • Um diesen Platinenschnabel auf ein mögliches Geringstmaß zu verkürzen und damit eine Verbesserung der Platinenbewegung zu erreichen, ist vorgeschlagen worden, auch bei veränderter Kuliertiefe eine stets gleichbleibende Stellung zwischen Stuhlnadelreihe und Platinennasen beizubehalten, wobei die Kuliertiefe dadurch verändert wird, daß der Platinen- und Schwingenkopfträger einschließlich der Rößchenschiene in der Längsrichtung der Platinen gegenüber den Nadeln beweglich gestaltet wird. Nachteilig hierbei ist, daß exzentergesteuerte schwere Massen vorhanden sind, ferner bei der zur Verminderung der Kuliertiefe notwendigen Zurücknahme des Platinenkopfes die Platinennasen über diesen hinausragen und durch die Fadenführer verletzt werden können. Weiter verschiebt sich bei Veränderung der Kuliertiefe die Stellung der Kulierplatinenfüße gegenüber dem Einfallspunkt der Platinenschachtel. Um das Einschließen der Kulierplatinen zu ermöglichen, müssen die schwer steuerbaren Massen des Platinen- und Schwingenkopfträgers und der Rößchenschiene eine besondere Bewegung machen, um die Kulierplatinen in die Stellung des Einfallpunktes der Platinenschachtel zu drücken, oder die Platinenschachtelbewegung muß durch umfangreiche Vorrichtungen so veränderlich gestaltet werden, daß der Einfallpunkt der Platinenschachtel der jeweiligen Stellung,der Kulierplatinen angepaßt werden kann.
  • Erfindungsgemäß werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß bei einem durch die hintereinanderliegenden Fadenführer gegebenen Geringstmaß der Platinenschnabellänge und bei Veränderung der Kuliertiefe durch ein verschieden weites Vortreiben der Kulierplatinen, also nicht durch Veränderung der Nadelbarrenstellung, zwecks Veränderung der Kuliertiefe die Lagerstange der Schwingen innerhalb des ortsfesten .Schwingenkopfes verschiebbar angeordnet ist.
  • In weiterer Ausbildung des Erfindungsgegenstandes ist das Anschlagblech des Pla tinenkopfes auf diesem verschiebbar angehe4 net. Es wird stets kraftschlüssig nach hintexf gedrückt und durch einen von der Lagear--: Stange der Schwingen aus gesteuerten Hebeß jeweils in einer der Kuliertiefe entsprechenden Stellung gehalten.
  • Die zur Veränderung der Kuliertiefe erforderliche Bewegung der Lagerstange der Schwingen ist so gering, daß bei einem zweckmäßigen Übersetzungsverhältnis der Steuerhebel nur eine ganz leichte Exzenterdrückwirkung vorhanden ist und eine namentlich bei sehr feinmaschiger Ware notwendige Genauigkeit und Zuverlässigkeit gewährleistet wird. Der Abstand zwischen Stuhlnadelreihe und der Vorderkante des Schwingenköpfes ist während des Kuliefens auch bei veränderter Kuliertiefe stets gleichbleibend. Die Verletzung der Platinennasen durch die Fadenführer ist ausgeschlossen, da jene nie über den Platinenkop.f hinausragen, weil die Ausgangsstellung der Platinen vor dem Kulieren in jedem Falle die gleiche bleibt, wie sie durch die Zurücknahme der Platinenschachtel erzielt wird. Der Einfallpunkt der Platinenschachtel zum Einschluß der kulierten Platinen ist ebenfalls stets unveränderlich: Er ist beispielsweise in Abb. i in der Stellung der Kulierplatinenfüße bei der praktisch zu erreichenden größten Kuliertiefe gewählt. Bei einer geringeren Kuliertiefe werden die gegenüber dem Einfallpunkt weiter zurückliegenden Kulierplatinen durch die hintere Einschlußkante 8 der Platinenschachtel 27 bis zum Einfallpunkt mit vorgenommen, ebenso das Anschlagblech des Platinenkopfes. Der durch den federnden Hebel 2 i über das Anschlagblech gehende und.dem Vorbringen der Platinen entgegenwirkende Druck auf die Platinenschachtel wird dadurch ausgeglichen, daß das Anschlagblech durch den Hebel 23 vom Exzenter 14 aus über die Hebel 17 und iound der Lagerstange 7 in die stets gleiche Lage gedrückt wird, wie sie durch den Einfallpunkt der Platinenschachtel bedingt wird.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Es stellen dar: Abb. i die Vorrichtung in Seitenansicht (teilweise geschnitten); Abb. z eine schräge Draufsicht auf das Anschlagblech des Platinenkopfes mit den dieses steuernden Teilen.
  • Nach einem älteren, nicht vorveröffentlichten Vorschlag ist die Lagerstange 7 der Schwingen ¢ (Abb. i) beweglich in einer Führung 9 innerhalb des Schwingenkopfes 3 angeordnet, und zwar zum Zwecke des Ausweicheres der Schwingen im Rößchenbereich während der Zurücknahme der von der Platinenschachtel 27 eingeschlossenen Platinen 2. `Die Erkenntnis, daß durch die Verstellung @# äes unteren Schwingenteiles gegenüber dem #"=:R.ößchen 6 die Kuliertiefe verändert werden kann, wird praktisch schon verwertet dadurch, daß der Schwingenkopf,3 auf dem Schwingenkopfträger verstellbar befestigt ist. Diese Verstellbarkeit ist jedoch nur zu einer einmaligen grundlegenden Regelung der gleichmäßigen Kuliertiefe und nicht für die Erfindung verwendbar. Sie fällt nach der Erfindung auch weg, da eine jederzeit einfache und schnelle Verstellung mit Hilfe der im Steuerhebel io angebrachten, auf den Lagerbolzen i i wirkenden Stellschraube 12 erreicht werden kann.
  • Die Veränderung der Kuliertiefe nach der Erfindung wird damit erreicht, daß die Schwingen mit ihrem unteren Teil mit Hilfe der beweglichen Lagerstange 7 mehr oder weniger weit dem Rößchen genähert werden. Diese Bewegung wird von der Exzenterwelle 13 aus gesteuert. Auf dem Exzenter 14 läuft die Rolle 15, die an dem auf der Welle 16 angebrachten Hebel 17 befestigt ist. Durch Verstellen der Rolle oder Veränderung der Exzenterhöhe wird über den Hebel i o mit Hilfe der Lagerstange 7 die Stellung des unteren Schwingenteiles gegenüber dem Rößchen bestimmt.
  • Bei der praktisch zu erreichenden größten Kuliertiefe, wie sie in Abb. i angenommen ist; würden die Platinen 2 bis an das nach bekannter Bauart fest auf dem Platinenkop.f aufgeschraubteeAnschlagblech 18 vorgetrieben, bei verminderter Kuliertiefe jedoch nicht so j weit: Das Anschlagen der Platinen an das Anschlagblech ist jedoch zur Erzielung einer gleichmäßigen Maschenbildung erforderlich. Um das zu erreichen, ist erfindungsgemäß das Anschlagblech beweglich auf dem Platinenkopf angeordnet. Es bewegt sich in Führungen 19 (Abb: i und 2) an den Führungsschrauben 2o und wird durch den federnd angebrachten Hebel 21 stets kraftschlüssig nach hinten gedrückt, und zwar bis in die Stellung, die einer zu erreichenden geringsten Kuliertiefe entspricht. Diese Stellung wird durch den drehbar auf dem Bolzen 22 angebrachten Hebel 23 gehalten, der in seinem unteren Teii an die Stellschraube 24 anschlägt. Dieser Teil liegt außerdem an der Lagerstange 7 hinten an. Bei Vergrößerung der Kuliertiefe durch die Zurücknahme des unteren Schwingenteiles mittels der Lagerstange 7 wird durch den Hebel 23 das Anschlagblech stets zwangsläufig in die der Kuliertiefe entsprechende Stellung gedrückt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flache Kulierwirkmaschine, bei der, die Länge der Platinenschnäbel auf das durch die hintereinanderliegenden Fadenführer gegebene Geringstmaß beschränkt ist und die Veränderung der Kuliertiefe durch ein verschieden weites Vortreiben der Kulierplatinen, also nicht durch Veränderung der Nadelbarrenstellung, erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Veränderung der Kuliertiefe die Lagerstange (7) der Schwingen (q) innerhalb des ortsfesten Schwingenkopfes verschiebbar angeordnet ist.
  2. 2. Flache Kulierwirkmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlagblech (i8) des Platinenkopfesauf diesem verschiebbar angeordnet ist, stets kraftschlüssig nach hinten gedrückt und durch einen von der Lagerstange (7) der Schwingen aus gesteuerten Hebel (23) jeweils in einer der Kuliertiefe entsprechenden Stellung gehalten wird.
DER102539D 1938-06-09 1938-06-09 Flache Kulierwirkmaschine Expired DE685293C (de)

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