DE683544C - Einrichtung an Kurbelpressen - Google Patents

Einrichtung an Kurbelpressen

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DE683544C
DE683544C DEW96548D DEW0096548D DE683544C DE 683544 C DE683544 C DE 683544C DE W96548 D DEW96548 D DE W96548D DE W0096548 D DEW0096548 D DE W0096548D DE 683544 C DE683544 C DE 683544C
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DE
Germany
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connecting rod
slide
crank
work
guided
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Expired
Application number
DEW96548D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Herfel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ERNST HERFEL
Wagner and Co Werkzeugmaschinenfabrik Mbh
Original Assignee
ERNST HERFEL
Wagner and Co Werkzeugmaschinenfabrik Mbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ERNST HERFEL, Wagner and Co Werkzeugmaschinenfabrik Mbh filed Critical ERNST HERFEL
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Application granted granted Critical
Publication of DE683544C publication Critical patent/DE683544C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/26Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by cams, eccentrics, or cranks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Einrichtung an Kurbelpressen Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung an Kurbelpressen oder ähnlichen Bearbeitungsmaschinen mit Kurbelgetriebe, bei welchen eine genaue Führung des Arbeitsschlittens erforderlich ist.
  • Bei Kurbelpressen werden Pleuelstange und Arbeitsschlitten in der Regel unmittelbar, d. h. kreuzkopfartig miteinander verbunden. Durch die während des Arbeitshubes zum großen Teil schräg gerichtete Wirkungslinie der Pleuelstange ergeben sich seitliche Druckkräfte auf den Arbeitsschlitten, welche durch die Schlittenführung voll aufgenommen werden müssen. Diese Seitenkräfte bewirken starken Verschleiß an den Führungswangen des Schlittens und zwingen zu häufigem Nachstellen der Führungsleisten. Bei vernachlässigtem Nachstellen ergeben sich ungenaue Werkstücke oder Vereckungen (Kantenpressungen, Kauen von Messern usw.), welche sogar Maschinenbrüche zur Folge haben können. Die Reibungsschwierigkciten an den Führungen erfordern übermäßigen ülverbrauch und außerdem sorgfältige Auswahl des Werkstoffes der aufeinanderreibenden Teile.
  • Um diesen Schwierigkeiten zu begegnen, ist man bisher gezwungen, an den reibenden Flächen teure Zwischenplatten aus Rotguß o. dgl. vorzusehen, damit auf alle Fälle die Gefahr des Fressens vermieden wird.
  • Es ist bei Kolbenkräftmaschinen bekannt, den Kolben durch besondere Führungen von seitlichen Kräften zu entlasten, z. B. durch Kreuzkopf- oder Lenkerführungen. Diese 1Uaschinen arbeiten mit verhältnismäßig hohen Drehzahlen; die Kolben erfordern dementsprechend eine andere Geradführung als die Werkzeuge -der langsam arbeitenden Bearbeitungsmaschinen. Die Kolben haben im Zylinder kleines seitliches Spiel, das durch die Kolbenringe abgedichtet wird. Infolgedessen spielt ein kleiner Verschleiß an den Gleitflächen nicht die Rolle wie bei den Bearbeitungsmaschinen, bei denen der Arbeitsschlitten ganz genau geführt werden muß und bei denen außerdem erheblich größereKräfte auftreten. Es bestehen daher hinsichtlich des Aufbaues und der Wirkungsweise zwischen den Kolbenkraftmaschinen und den Bearbeitungsmaschinen wesentliche Unterschiede.
  • Es ist bei Pressen bekannt, über dem Arbeitsschlitten einen besonderen Führungsschlitten anzuordnen, der durch mehrere Stangen mit dem Arbeitsschlitten verbunden ist. Die Verbindung zwischen den beiden Schlitten ist starr, und die Seitendrücke, die infolge der Schräglage der Kurbelstange während des größten Teils des Arbeitshubes auftreten, belasten die Führungen des Arbeitsschlittens trotz des zusätzlichen Führungsschlittens einseitig. Der Führungsschlitten dient lediglich zur Vergrößerung der Gleitflächen. Durch ihn erhält die Presse eine sehr große Höhe.
  • Dem Bekannten gegenüber besteht die Aufgabe der Erfindung darin, den Arbeitsschlitten von Seitendrücken vollständig zu entlasten, und zwar dadurch, daß die die Seitenkräfte hervorrufende, zur Gleitfläche des Arbeitsschlittens senkrechte Kraftkomponente der Kurbelstange bereits vor dem Arbeitsschlitten unschädlich gemacht wird.
  • Zu diesem Zweck wird erfindungsgemäß das Ende der Kurbelstange in an sich bekannter Weise auf einer während des gesamten Hubes wenigstens annähernd in Richtung der Betregung des Arbeitsschlittens verlaufenden Bahn geführt und das Kurbelstangenende mit dem Arbeitsschlitten durch in der Ebene der Kurbeldrehung sich bewegende Glieder gelenkig verbunden. Zweckmäßig werden die Verbindungsglieder zwischen Kurbelstangenende und Arbeitsschlitten in einer zur Kurbelwelle hin offenen Mulde des Arbeitsschlittens angeordnet. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, daß die Kurbelpresse durch die zusätzliche Einrichtung zur Entlastung des Arbeitsschlittens von Seitenkräften in ihren Abmessungen gegenüber den bekannten Kurbelpressen nicht verändert wird, vor allen Dingen nicht höher zu werden braucht. Dies ist für die wirtschaftliche Herstellung von außerordentlicher Bedeutung.
  • Als gelenkige Verbindung zwischen dem Ende der Kurbelstange und dem Arbeitsschlitten kann eine Lenker- bzw. Laschenverbindung vorgesehen sein. ' Infolgedessen können von der Kurbelstange auf den Arbeitsschlitten nur Kräfte in der Bewegungsrichtung des Arbeitsschlittens übertragen werden. Das Ende der Kurbelstange kann z. B. durch Führungsbacken geführt sein, die annähernd die gleiche -Höhenlage und deren Führungsflächen die gleiche Richtung wie die Gleitflächen des Arbeitsschlittens haben. An die Stelle der zusätzlichen Führungsbacken können auch Lenker treten, -die das Ende der Kurbelstange führen und deren Drehpunkt seitlich der Bewegungsrichtung des Arbeitsschlittens annähernd in der Höhe der Gleitflächen desselben liegt. Der Vorteil der letzteren Ausführungsart besteht in der Einfachlieit der Konstruktion, bei der zusätzliche Führungsflächen vermieden sind.
  • Es ist zwar bekannt, an 'Metallpressen zu-S ' tzliche Lenker vorzusehen, bei diesen bcä kannten Anordnungen greifen jedoch die Lenker unmittelbar am Arbeitsschlitten an und nicht zwischen Kurbelwelle und Arbeitsschlitten, wie bei der Erfindung. Die Lenker liegen außerdem in einer Ebene, die senkrecht zur Bewegungsebene der Antriebskurbel steht. Infolgedessen sind die Lenker auch gar nicht in der Lage, die Seitenkräfte aufzunehmen. Diese Seitenkräfte «-erden vielmehr bei der bekannten Anordnung durch seitliche Führungsleisten aufgefangen, die einseitig belastet sind.
  • Eine weitere Ausführungsmöglichkeit der Erfindung besteht darin, das Ende der Kurbelstange gelenkig mit einem Querstück zu verbinden, das im Arbeitsschlitten in senkrecht zu dessen Bewegungsrichtung verlaufenden Schlitzen geführt ist. -Mit diesen Mitteln erhält die Presse eine ganz besonders geringe Höhe.
  • Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in den Abbildungen dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Kurbelpresse in Seitenansicht, bei welcher das Ende der Kurbelstange durch besondere Backen geführt ist.
  • Abb. z zeigt die gleiche Presse in Draufsicht.
  • Abb. 3 zeigt eine Presse, bei welcher das Ende der Kurbelstange durch einen Lenker geführt ist.
  • Abb. d. zeigt eine Presse, bei welcher das Ende der Kurbelstange durch Backen geführt und mit dem Arbeitsschlitten durch ein Ouerstück gekuppelt ist.
  • Abb. 5 zeigt eine Presse, bei welcher zur Führung des Endes der Kurbelstange ein Hilfsschlitten benutzt ist. welcher zwischen den verlängerten Führungsbacken des Arbeitsschlittens gleitet.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Abb. i und - ist an dem unteren Ende i der Kurbelstange a ein Zwischengelenk 3 befestigt, das mit Ansätzen .I versehen ist, welche in eine besondere Führung 5 des Maschinengestells hineinragen.
  • Die Führungsbacken @ verlaufen in R ichtun- der Bewegung des Arbeitsschlittens bzw. parallel zu den Führungen 7 des Arbeitsschlittens G. Am unteren Angriffspunkt des Z«-ischengelenkes 3 ist der Arbeitsschlitten (i angelenkt. Beim Arbeiten der Presse werden die aus der Kurbelstange z herrührenden Seitenkräfte durch die Führungsbacken 5 aufgenommen, während die Führungen; des Arbeitsschlittens von Seitenkräften vollständig befreit sind.
  • Die Ansätze d des Zwischengelenkes 3 können mit Rollen, Gleitsteinen oder ähnlichem ausgerüstet werden. Im übrigen bedarf die Führun,- 5 keiner sorgfältigen Wartung. Selbst bei geringem 'Verschleiß ist ein Nachstellen nicht sofort erforderlich, wie überhaupt die Führung mit reichlichem Spiel ausgeführt werden darf, ohne daß nenneilswerte Seitenkräfte auf den Arbeitsschlitten 0 entstellen.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 ist für die Führung des unteren Endes der Kurbelstange 2 ein Lenker g benutzt, dessen Drehpunkt seitlich von der Bewegungsrichtung des Arbeitsschlittens 6 liegt, und derart gewählt ist, daß der Lenker 9 sich in waagerechter Lage befindet, wenn der Arbeitsschlitten 6 sich in seiner mittleren Hubstellung befindet. Auf diese Weise ist erreicht, daß die Bewegung des unteren Endes der Kurbelstange 2 annähernd geradlinig verläuft, so daß nennenswerte Seitenkräfte auf den Arbeitsschlitten 6 nicht auftreten können.
  • Bei der Ausführung nach Abb. d. ist der Arbeitsschlitten 6 mit seitlich verlaufenden Führungsschlitzen io versehen, in welchen ein nuerstück ii gleitet. Dieses Ouerstück ragt zwischen die Führungsbacken 5 und ist 1111t dein unteren Ende der Kurbelstange 2 drehbar verbunden. Wenn im Laufe der Zeit die Führungsbacken 5 abgenutzt werden, kann das Ouerstiick ii sich in den Schlitzen io des Arbeitsschlittens 6 schwach seitlich bewe"en. Diese Bauart hat den besonderen -Vorteil, daß eine geringe Bauhöhe der -Maschine erzielt wird.
  • Aus bearbeitungstechnischen Gründen ist es unter Umständen erwünscht, beide Führtulgen 7_ und 3 in einem Arbeitsgang zu hobeln o. dgl. In diesem Falle werden zweckmäßig dieFührungsbacken 7 des Arbeitsschlittens entsprechend verlängert und dienen gleichzeitig zur Führung eines Hilfsschlittens 12, durch welchen das untere Ende der Kurbelstange 2 geführt wird. Ein Beispiel einer derartigen Kurbelpresse zeigt Abb. 5.
  • Die Erfindung bietet den großen -Torteil, (Maß mit Rücksicht darauf, (Maß der Arbeitsschlitten selbst von Seitenkräften entlastet ist, (las Verhältnis Kurbelradius zu Kurbelstange wesentlich größer gewählt «-erden kann, als bisher üblich. Infolgedessen bedingt das geni;iß der Erfindung vorgesehene Zwischengcletik zwischen (lein unteren Ende der Kurl)elstange und deni Arbeitsschlitten durchails nicht eine größere Bauhöhe der Maschine, sonderil kann sogar eine Verkürzung (ler haulange el-llli;>((,licllell. l)iesZ#Verl<iirzung der Baulänge erl;ibt sich bei nach der l:rhlldt111g gebauten Kurbelpressen. ohne weiteres, wenn die i11 Abb..I dargestellte Bauart yewi und die Kurbelstangenlänge verl ählt kleinert wird. Eine noch «-eiter gehende Verkürzung der Baulänge läßt sich erzielen, wenn das Zwischengelenk nicht, wie in den Abb. i, 2, 3 und 5 dargestellt, als Druckglied, sondern als Zugglied ausgeführt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCIIE i. Einrichtung an Kurbelpressen oder ähnlichen Bearbeitungsmaschinen mit Kurbelgetriebe, bei welchen eine genaue Führung des Arbeitsschlittens erforderlich ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende der Kurbelstange (2) in an sich bekannter Weise auf einer während des gesamten Hubes wenigstens annähernd in Richtung der Bewegung des Arbeitsschlittens (6) verlaufenden Bahn geführt ist und daß das Kurbelstangenende mit dem Arbeitsschlitten (6) durch in der Ebene der Kurbeldrehung sich bewegende-Glieder gelenkig verbunden ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsglieder zwischen Kurbelstangenende in einer zur Kurbelwelle hin offenen -Mulde des Arbeitsschlittens (6) vorgesehen sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gel:enllzeichilet, daß als gelenkige Verbindung zwischen dein Ende der Kurbelstange (2) und dem Arbeitsschlitten (6) eine Lenker- bzw. Laschenverbindung vorgesehen ist. Einrichtung nach Ansprach i bis 3, dadurch gekennzeichnet, (Maß (las Ende (i) der Kurbelstange (2) (furch Führungsbacken (5) geführt ist, die annähernd die gleiche Höhenlage und deren Führungsflächen die gleiche Richtung wie die Gleitflächen (;) des Arbeitsschlittens (Ci) haben. 5. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gelzeililzeiclitlet, (iaß (las Eilde (i) der Kurbelstange (2) (furch einen Lenker (9) geführt ist, (Messen Drehpunkt seitlich der Bewegtuigs1-iclittui- des r\rl)eitsschlittens (6) und annähernd in der I-löhe der Gleitflächen (Messelben liegt. 6. Einrichtung nach Anspruch 1, 2 und .[, dadurch gekennzeichnet, (Maß (las Ende (i) der Kurbelstange (2) geletthig finit einem Querstück (i i) verbunden ist, das ini :\i-beitssclilitteii (c@) in senkrecht zu (lessetl @ewcgungsricbtin- verlaufenden Sehlitzen (1o) geführt ist.
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Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1043082B (de) * 1952-03-04 1958-11-06 Ebauches S A Service Des Machi Exzenterpresse
DE1146727B (de) * 1954-02-10 1963-04-04 Us Industries Inc Schmiedepresse
DE2451123A1 (de) * 1973-11-19 1975-05-22 Warnke Umformtech Veb K Kissen, insbesondere fuer maschinen der umformenden bearbeitung
DE2438813A1 (de) * 1974-08-13 1976-03-04 Bellaplast Gmbh Werkzeugpresse, vorzugsweise stanzpresse
FR2369065A1 (fr) * 1976-10-26 1978-05-26 Gerber Garment Technology Inc Mecanisme destine a couper une matiere en feuille
DE3151920A1 (de) * 1981-12-30 1983-07-14 Roman Michajlovi&ccaron; Adenin Mechanische presse mit untertischantrieb
AT379986B (de) * 1981-12-14 1986-03-25 Adenin Roman M Mechanische presse mit untertischantrieb
DE3802266A1 (de) * 1988-01-27 1989-08-10 Doege Eckart Presse

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