DE683286C - Antriebvorrichtung fuer Rechenmaschinen - Google Patents

Antriebvorrichtung fuer Rechenmaschinen

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DE683286C
DE683286C DER101667D DER0101667D DE683286C DE 683286 C DE683286 C DE 683286C DE R101667 D DER101667 D DE R101667D DE R0101667 D DER0101667 D DE R0101667D DE 683286 C DE683286 C DE 683286C
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calculating machines
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DER101667D
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English (en)
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Hans-Heinrich Rathjen
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HANS HEINRICH RATHJEN
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HANS HEINRICH RATHJEN
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Description

  • Antriebvorrichtung für Rechenmaschinen Die Erfindung betrifft eine Antriebvorrichtung für Rechenmaschinen, bei der jedes Einstellglied in eine schraubenförmige Nut je einer Walze eingreift. Derartige Einrichtungen sind zwar schon bekannt, jedoch machte bei diesen bekannten Vorrichtungen die Ausführung der Multiplikation große Schwierigkeiten und gab zu Fehleinstellungen Anlaß. Auch war die Ausführung oft verwickelt. Durch die Erfindung werden diese Nachteile dadurch beseitigt, daß die Einstellglieder in einem Rahmen gelagert sind, der nach Voreinstellung des zu verrechnenden Betrages so bewegt wird, daß sämtliche Walzen bei angekuppeltem Zählwerk dem zugehörigen Werte entsprechend gedreht werden und daß am Ende der Vorschubbewegung des Rahmens die Kupplung nach dem Zählwerk gelöst und bei Rückkehr des Rahmens in seine Ausgangslage wieder geschlossen wird.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung schematisch dargestellt. Es bezeichnet i eine der Schaltwalzen, die mit einer schraubenförmigen Nut 2 versehen sind. Zwecks genauer Einstellung besitzt diese Nut :2 axial verlaufende Teile 3. Die Einstellglieder 5 haben Nasen ¢, mit denen sie in einem längeren axialen Teil io der Nut 2 eingreifen. Außerdem sind die Einstellglieder 5 noch mit Handgriffen 8 versehen, mit denen sie in einem Rahmen 6 parallel zu den Schaltwalzen i verschoben werden können. In dem Rahmen 6 ist ferner eine Taste 7 gelagert, die in eine von zehn Ausnehmungen 9 der Einstellglieder 5 eingreifen kann, wodurch die Glieder 5 mit dem Rahmen 6 verriegelt werden.
  • Die Achsen der Schaltwalzen i sind an einem Ende über das Gestell hinaus verlängert und tragen verschiebbare, aber undreh:-bare Kupplungen i4., die mit Klauen i2 auf eine beliebige Art mit Gelenkklauen der Zählräder des nicht dargestellten Zählwerks zusammenarbeiten. Die Wirkungsweise der Antriebvorrichtung ist folgende: Die zu- -addierende Zahl- wird durch Verschieben der Einstellglieder 5 an den Ha griffen 8 eingestellt und durch Drücken Taste ? verriegelt Nun wird zweckmäßig'" der Taste 7 der gesamte Rahmen 6 in Pfeil= richtung 17 bewegt, wobei die Nasen 4 der Einstellglieder 5 je nach der Einstellung früher oder später den axialen Teil io der Kurvennut 2: verlassen und dadurch die Schaltwalzen i entsprechend ihrer Einstellung verdrehen. Zur genauen Festlegung der Drehung sind die kurzen Absätze 3 in der Nut vorgesehen. Da die Kupplung 12, 14 nach dem Resultatwerk geschlossen ist, wird die Drehung der Schaltwalzen i auf die Zählräder übertragen. Am Ende der Vorschübbewegung des Rahmens 6 stößt ein Anschlag 15 desselben gegen den Anschlag 16a eines Hebels 16, der drehbar im Gestell verlagert ist und bei seiner Schwenkung eine Stange 18 in Pfeilrichtung 2o zieht, die hierbei mittels einer Gabel i9 die Kupplungen 12, 14 öffnet. Wird nun der Rahmen 6 wieder in Pfeilrichtung 22 zurück in seine Ausgangslage .gebracht, so erfolgt keine Übertragung der Rückdrehung der Schaltwalzen auf das Zählwerk. Gegen Ende der Rückbewegung stößt ein Anschlag 2z des Rahmens 6 gegen das Ende 23d eines Hebels 23 und verschwenkt diesen derart, daß die Stange 18 wieder in ihre die Kupplungen 12, 14 schließende Lage verschoben wird.
  • Durch mehrmaliges Hinundherschieben des `: Rahmens 6 kann bei gleichbleibender Einstelg der Glieder 5 leicht eine Multiplikation rgenommen werden. Zu diesem Zweck ist `auch das Zählwerk in der üblichen Weise in einem Schlitten gelagert.
  • Die Einstellung der Glieder 5 kann auch durch Tastendruck erfolgen: Auch kann die Verschiebung des Schlittens 6 auf ein _Umdrehungszählwerk einwirken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Antriebvorrichtüng für Rechenmaschinen, bei der jedes Einstellglied in eine schraubenförmige Nut je einer Walze eingreift, die dadurch entsprechend der einzustellenden Ziffer gedreht wird; dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellglieder (4, 5, 8) in einem Rahmen (6) gelagert sind, der nach Voreinstellung des zu verrechnenden Betrages so bewegt wird, daß sämtliche Walzen (i) bei angekuppeltem Zählwerk dem zugehörigen Werte entsprechend gedreht werden und daß am Ende der Vorschubbewegung, des Rahmens (6) die Kupplung (i2) nach dem Zählwerk gelöst und bei Rückkehr des Rahmens (6) in seine Ausgangslage wieder geschlossen wird.
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