DE682740C - Fischraeucherofen - Google Patents

Fischraeucherofen

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DE682740C
DE682740C DEB183247D DEB0183247D DE682740C DE 682740 C DE682740 C DE 682740C DE B183247 D DEB183247 D DE B183247D DE B0183247 D DEB0183247 D DE B0183247D DE 682740 C DE682740 C DE 682740C
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fish
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drying
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B4/00Preservation of meat, sausages, fish or fish products
    • A23B4/044Smoking; Smoking devices
    • A23B4/052Smoke generators ; Smoking apparatus

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Fischräucherofen Die Erfindung bezweckt die Anschaffung einer vorteilhaften Anordnung einer Mehrzahl R.4ucher- und Trockenkammern zur wirtschaftlichen Ausnutzung :des Räucherfeuers und Erfassung des beim Räucher- und Trokkenvorgang von den Fischen abtropfenden Fettes.
  • Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß nebeneinander abwechselnd Räucher- und Trockenkammern angeordnet sind.
  • über dem Rauchfeuer befindet sich .die entsprechende Trockenkammer, deren Boden als Ölauffangpfanne ausgebildet ist und durch den hindurch der Trockenkammer die Wärme durch das Rauchfeuer zugeführt wird.
  • Nacheiner weiteren Ausbildung der Erfindung ist der Feuerraum: unterhalb jeder mit einer Räucherkammer abwechselnden Trokkenkammerdurch eine Wand unterteilt, so daß in jeder Räucherkammer zwei Rauchströme aus den benachbarten Feuerräumen zur Erzielung einer gleichmäßigen Verteilung des aufwärts gerichteten Gesamtstromes aus dem Kammerquerschnitt unterhalb. der aufgehängten Fische gegeneinandergerichtet sind.
  • An den Seitenwänden der Räucherkammern können weiterhin annähernd in der Höhe der Böden der Trockenkammern schräg einwärts und abwärts gerichtete Führungen angeordnet werden, welche von den Fischen abtropfendes Fett in die am Boden der Räucherkammern befindlichen Auffangkästen Leitgin und deren untere Kante eine Führung für die Abgase der Feuerung bilden.
  • Mit der erfindungsgemäßen Anordnung isst es beispielsweise möglich, mit fünf Feuerstellen in vier Kammern zu trocknen und in vier Kammern zu räuchern, so daß gegenüber der bisherigen Einzelheizung jeder Kammer bzw. jedes Ofens eine beträchtliche Ersparnis an Holz erzielt wird.
  • Die seitliche Anbringung der Feuerstelle derart, dä,ß das Fett nicht in den Raucherzeuger tropfen kann, ist an sich bekannt, jedoch nicht in der Art und Weise, daß mehrere Kammern nebeneinander angeordnet sind.
  • Auf der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel eines Fischräucherofens mit einer Mehrzahl nebeneinander befindlicher, je durch eine lotrechte Wand voneinander getrennter Räucher- bzw. Trockenkammern und einer Anordnung zur Gewinnung des von den Fischen abtropfenden Öles dargestellt.
  • i bis 8 sind die.einzelnen Kammern, welche in üblicher Weise mit Regelklappen 9 am Kopf versehen sind. Die Fische sind bei i i angedeutet. Die einzelnen Kammern i bis 8 sind in bekannter Weise durch Wände 12 voneinander getrennt. Oberhalb der Kammern entweichen die_ Abgase durch Klapperltg"" in eine gemeinsame Kämmer 13, welchei: eine Esse 14 mündet.
  • Die Trennwände 12 sind nicht bis zu:'' Boden der einzelnen Öfen i bis 8 heruntergezogen. Die Kammern i, 3, 5 und 7 dienen als Räucherkammern, während die Kammern 2, 4, 6 und 8 als Trockenkammern zum Vortrocknen .der geräucherten Fische dienen. Zu diesem Zwecke sind die letzteren Kammern von den unterhalb derselben befindlichen Feuerungen durch eine horizontale Querwand 15 getrennt, durch welche hindurclh den Kammern 2, 4, 6, 8 nur Wärme zugeführt wird. Die Querwände 15 können gleichzeitig als ölauffangblecheoder Auffangpfannen ausgebildet sein, welche beispielsweise nach der Rückseite oder Vorderseite des Ofens geneigt .sind, um das abtropfende Öl in bekannter Weise zu einer gemeinsamen Sammelleitung bzw. Sammelbehälter zu führen. Zwecks Reinigung können diese Bleche 15 herausnehmbar angeordnet sein. In den Räucherkammern i, 3, 5 und 7 sind am Boden bzw. in gleicher Höhe mit den Feuerstellen 16 ölauffangbleche bzw. Auffangkästen 17 angeordnet, welche gegen die Feuerstellen durch Ränder 18 von solcher Höhe getrennt sind, daß die Flammen von der Feuerstelle nicht , in das aufgetropfte Öl einschlagen können.
  • Um eine gute Verteilung der in den Räucherkammern i, 3, 5 und 7 aufsteigendem Abgase der Feuerungen 16 über den ganzen Querschnitt zu sichern, sind . die einzelnen Feuerstellen 16 zweckmäßig durch lotrechte Wände ao in zwei Hälften unterteilt, so daß durch den Zug diese Abgase von je zwei einer Räucherkammer benachbarten Feuerstellen gegeneinanderprallen,so daß eine gute Durch-°'tvirbelung etwa in Höhe der Querwände 15 @@@ölgt.
  • Um diese Führung der Abgase zu unter-`stützen, können an den Seitenwänden innerhalb der Räucherkammern i, 3, 5 und 7 etwa in Höhe der Querwände 15 schräg nach innen und abwärts gerichtete Führungen 2 i vorgesehen werden, die gleichzeitig zur Führung des von den Fischen abtropfenden Öles in die Wannen 17 dienen und deren untere Kanten 22 die Abgase von je zwei Feuerstellen 16 etwa zur Mitte der Räucherkammern führen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fischräucherofen, bei dem der Zutritt der Flamme zu dem abtropfenden Fett vermieden wird und unterhalb der Räucherkammern ölauffangkästen angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß nebeneinander abwechselnd Räucher- und Trockenkammern angeordnet sind und sich über dem Rauchfeuer die Trockenkammer befindet, deren Boden (15) als Olauffangpfanne dient.
  2. 2. Fischräucherofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Feuerraum durch eine Wand (20) unterteilt ist.
  3. 3. Fischräucherofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den Seitenwänden der Räucherkammern annähernd in der Höhe der Ölauffangpfannen der Trockenkammern schräg einwärts und abwärts gerichtete Führungen (21) angeordnet sind, welche das von den Fischen abtropfende Fett in am Boden der Räucherkammern aufgestellte Auffangkästen leiten.
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