DE449238C - Grossraumfuellofen mit unterem Abbrand - Google Patents
Grossraumfuellofen mit unterem AbbrandInfo
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- DE449238C DE449238C DEH99562D DEH0099562D DE449238C DE 449238 C DE449238 C DE 449238C DE H99562 D DEH99562 D DE H99562D DE H0099562 D DEH0099562 D DE H0099562D DE 449238 C DE449238 C DE 449238C
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- Solid-Fuel Combustion (AREA)
Description
- Großraumfüllofen mit unterem Abbrand. Gegenstand der Erfindung ist ein Großraumfüllofen zur Beheizung größerer Räume (Werkstätten, Schulen, Kirchen u. dgl.), der eine restlose Ausnutzung des Brennstoffes bei geringer Ofenhöhe ermöglicht. Das Wesen der Erfindung gegenüber bekannten Ausführungen besteht darin, daß die unten bis in die Nähe des Rostes reichenden Trennwände zwischen Füllschacht und beiderseitig angeordneten Brennräumen bis an die Decke des Ofens geführt und hier mit einer Anzahl Schlitze versehen sind. Hierdurch wird vermieden, daß der gesamte im Füllschacht befindliche Brennstoff in Brand geraten kann, sondern nur die unmittelbar auf dem Rost befindliche Schicht. Die sich oberhalb der Brennzone bildenden Schwelgase, denen eine hohe Temperatur erteilt wird, entzünden sich, sobald sie durch die in der Trennwand dicht unter der Decke befindlichen Abzugsöffnungen mit den Feuergasen aus den Feuergasräumen zusammentreffen. Um zu vermeiden, daß der Brennstoff oberhalb der Brandzone an den Wandungen des Füllschachtes festbackt, wodurch eine selbsttätige Zuführung neuen Brennstoffes in- die Brandzone verhindert wird, sind in der Trennwand zwischen Füllschacht und Brennräumen schräg aufwärts in den Füllschacht mündende düsenartige Kanäle angebracht. Durch diese Kanäle, die rund oder schlitzförmig sein können,wird ein Teil der Feuerungsgase aus den Brennräumen in den Füllschacht hineingeleitet. Der unmittelbar vor diesen Öffnungen befindliche Brennstoff wird entzündet, wodurch ein Anbacken des Brennstoffes an die Wandung vermieden wird und der Brennstoff ständig in die Brennzone nachrutschen kann. Ferner sind gemäß der Erfindung die in den Brennräumen befindlichen Gase in auf- und abwärts steigend°n Heizkanälen geführt, die einen Luftschacht umschließen. Durch diese Anordnung wird eine gute Ausnutzung der Heizräume ermöglicht. In den Luftschacht strömt von unten kalte Luft, die ihn stark erwärmt oben verläßt.
- Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung durch Abb. i und s im Längsschnitt und Abb. g im Querschnitt dargestellt.
- Der Feuerungsraum des Ofens ist durch zwei seitliche, oben bis an den Deckel H, unten bis in die Nähe des Rostes reichende Zwischenwände z, z in den mittleren, eigentlichen Füllschacht a und die zwei seitlichen Brennräume b, b unterteilt. Die Feuergase ziehen durch die beiden Brennräume b, b bis unter den Ofendeckel H, treten dann durch zwei oben angeordnete Öffnungen in zwei hinter dem Füllschacht a liegende Kanäle c, werden hier bis zum Boden des Ofens geführt und vereinigen sich darauf in dem hinteren, gemeinsamen und die ganze Ofenbreite einnehmenden Abzugskanal d, um in diesem hochzusteigen und durch den Rauchrohrstutzen T nach dem Kamin zu entweichen. Ein Teil der Feuergase, die die Kanäle b, b durchströmen, werden durch düsenartige und nach oben gerichtete Kanäle s in den Füllschacht geleitet. Der vor den Schlitzen lagernde Brennstoff wird entz4ndet, wodurch vermieden wird; daß der oberhalb der Brandzone liegende Brennstoff an den Wandungen des Füllschachtes a festbackt und damit die selbsttätige Zufuhr des Brennstoffes unterbrochen wird. Die durch die Öffnungen s tretenden Feuergase erwärmen außerdem die sich oberhalb der Brandzone entwickelnden Schwelgase und strömen gemeinsam durch eine geringe Anzahl in den Trennwänden z unmittelbar unter dem Deckel H angeordneter Schlitze I. in den oberen Teil der Brennräume b, b. Hier entzünden sie sich sofort und erzeugen eine lange, die Heizkanäle bestreichende Stichflamme.
- Die Feuerzüge umschließen in dem rückwärtigen Teil des Ofens einen oben und unten offenen Luftkanal A und zwei ebensolche seitliche Kanäle B, wobei ersterer vollständig von den Feuerzügen umgeben ist, während letztere auf j e einer Längsseite geheizt werden.
Claims (1)
- PATL.NTANSPRUC.II-: Großraumfüllofen mit unterem Abbrand, dadurch gekennzeichnet, daß in der Trennwand (z) zwischen Füllschacht und Brennraum schräg aufwärts nach dem Füllschachtraum gerichtete düsenartige Kanäle (s) angeordnet sind, durch die hindurch Feuergase teilweise in den im Füllschacht befindlichen Brennstoff treten, und daß der Füllschacht (a) oben durch Schlitze (L) mit den beiderseitigen Brennräumen (b) verbunden ist, welche in abwärts oder aufwärts geführte Heizkanäle (c, d) münden, die ihrerseits einen den Füllschacht (a) anliegenden Luftschacht (A) umschließen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH99562D DE449238C (de) | 1924-12-09 | 1924-12-09 | Grossraumfuellofen mit unterem Abbrand |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEH99562D DE449238C (de) | 1924-12-09 | 1924-12-09 | Grossraumfuellofen mit unterem Abbrand |
Publications (1)
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|---|---|
| DE449238C true DE449238C (de) | 1927-09-08 |
Family
ID=7168344
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH99562D Expired DE449238C (de) | 1924-12-09 | 1924-12-09 | Grossraumfuellofen mit unterem Abbrand |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE449238C (de) |
-
1924
- 1924-12-09 DE DEH99562D patent/DE449238C/de not_active Expired
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