DE68263C - Elektrischer Stromwender mit Stromunterbrechung während des Wendens - Google Patents

Elektrischer Stromwender mit Stromunterbrechung während des Wendens

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DE68263C
DE68263C DENDAT68263D DE68263DA DE68263C DE 68263 C DE68263 C DE 68263C DE NDAT68263 D DENDAT68263 D DE NDAT68263D DE 68263D A DE68263D A DE 68263DA DE 68263 C DE68263 C DE 68263C
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DENDAT68263D
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O. LINDERS in Gothenburg
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H25/00Switches with compound movement of handle or other operating part

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  • Breakers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein elektrischer Stromwender mit Stromunterbrecher, welcher den Zweck hat, die Funkenbildung, die bei der Entfernung der beweglichen Stromschlufsstücke von den festen auftritt und bekanntlich einen sehr nachtheiligen Einflufs auf die empfindlichen Stromschlufsstücke ausübt, zu beseitigen.
Die bisher bekannten Stromwender leiden an mannigfachenUebelständen, unter anderem daran, dafs sie mittelst zweier Handgriffe bedient werden müssen, was zu häufigen Verwechselungen und Unregelmäfsigkeiten Veranlassung giebt. Bei der vorliegenden Erfindung ist dies dadurch verhütet, dafs sowohl die Strom unterbrechung, als auch die Aenderung der Stromrichtung durch einen einzigen Handgriff bewirkt wird.
In der beiliegenden Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung zum Theil schematisch, zum Theil in constructiver Ausführung dargestellt.
Die Spindel m, Fig. 1, 2 und 3, trägt die beweglichen Stromschlufsstücke. k und /, die zum Wenden dienen, sowie das bewegliche, zur Stromunterbrechung dienende Schlufsstück x. Diese Stromschlufsstücke sind von einander in geeigneter Weise isolirt (Fig. 1). Die festen Stromschlufsstücke i und g stehen mit dem positiven, j und/ mit dem negativen Pol in Verbindung, während die Stromschlufsstücke h und e mit der Leitung c bezw. ä-verbunden sind.
Die Stromunterbrechung findet mittelst der. festen Stromschlufsstücke ρ q r und dem beweglichen Stromschlufsstück χ statt, welche derartig angeordnet sind, dafs beim Umschalten des Stromes die Funkenbildung schon zwischen χ und ρ bezw. r stattfindet, ehe k und / die Stromschlufsstücke f und i bezw. g und j verlassen haben. Die Stromschlufsstücke ρ und r werden mittelst der Stromschlufsstücke χ mit einem und demselben Pol, auf der Zeichnung (Fig. 4) mit dem positiven, in Verbindung gesetzt. ■
Die Anordnung der Stromschlufsstücke wird natürlich zweckmäfsig so ausgeführt, dafs die Stromunterbrechung sehr schnell ausgeführt werden kann, die Stromschlufsstücke also rasch von einander entfernt werden können. Das bewegliche Stromschlufsstück x, Fig. 1, 4, 5, 7,~ 8 und 9, besteht aus einem an dem Arm η isolirt befestigten U-förmigen Metallstücke (Fig. 8 und 9), dessen Schenkel gabelförmig gestaltet sind und in die festen Stromschlufsstücke ρ q und r eingedrückt werden können. Der sowohl um einen Zapfen in senkrechter, als auch mit der Spindel m in waagrechter Richtung drehbare Arm η ist an seiner Verlängerung mit einer Feder t verbunden, welche die Schenkel des Stromschlufsstückes χ in den Bohrungen der festen Stromschlufsstücke ρ q und r festhält. Zum Unterbrechen und Umschalten des Stromes dient der mit dem Arm η um denselben Zapfen drehbare Hebel nl. Wird dieser Hebel nl um den Zapfen in senkrechter Richtung gedreht, so trifft die Nase u auf die Verlängerung des Armes η und bewirkt bei weiterem Drehen die Stromunterbrechung durch Entfernung von χ von den Stromschlufsstückenp und q bezw. q und^ r.
Die Umschaltung des Stromes geschieht nun dadurch, dafs man durch Drehen des Hebels n1
in waagrechter Richtung die Stromschlufsstücke k und I eine Viertelumdrehung machen lä'fst, wodurch sie, statt mit den Leitungen a und b verbunden, mit den Leitungen b und a in Verbindung kommen. Hierauf wird der Hebel nl wieder gesenkt und durch das Stromschlufsstück χ der Stromschlufs wieder hergestellt. Dadurch, dafs der Strom erst unterbrochen, dann umgeschaltet und wieder geschlossen wird, kann keine schädliche Einwirkung , der Funkenbildung auf die empfindlichen Stromschlufsflächen eintreten.
Die in Fig. 5, 6 und 7 dargestellte Vorrichtung unterscheidet sich von der in Fig. 1, 2 und 3 gezeigten Anordnung nur durch die Beschaffenheit der zum Wenden dienenden Stromschlufsstücke, welche hier aus vier festen Stromschlufsstücken besteht, von denen a\ Fig. 4, durch die Leitung α und den Stromunterbrecher mit dem positiven, bl durch die Leitung b mit dem negativen Pol der Stromquelle in Verbindung steht, während c1 und dl mit den Leitungen c und d verbunden sind, in welchen die Stromrichtung umgeschaltet wird. Die beweglichen Stromschlufsstücke kl und /' sind wiederum auf der Spindel m angebracht, in ihrer einen Arbeitsstellung sind al mit c1 und b'1 mit d\ in ihrer anderen Lage a1 mit dl und b1 mit c1 verbunden (Fig. 4).

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Elektrischer Stromwender mit Stromunterbrecher, gekennzeichnet dadurch, dafs auf derselben Spindel (mj ein bewegliches Stromschlufsstück (x) und zwei ebenfalls bewegliche Stromschlafsstücke (k I bezw. kl ll) derartig angebracht sind, dafs durch Heben eines mit der Spindel (m) drehbar verbundenen Hebels (n1) erst der Strom unterbrochen, hierauf mittelst Drehung desselben Hebels durch Stellungsänderung der Stromschlufsstücke (k I bezw. kl I1J der Strom umgeschaltet wird, während das Wiederschliefsen des Stromes durch Senken des Hebels (nl) erfolgt, zum Zweck, die empfindlichen Stromschlufsstücke (k I bezw. k111J vor der bei der Stromunterbrechung auftretenden Funkenbildung zu schützen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE743495C (de) * 1940-07-06 1943-12-27 Stotz Kontakt Gmbh Einhebelschalter
DE4209123A1 (de) * 1991-03-22 1992-09-24 Asahi Optical Co Ltd Betaetigungsschalter fuer eine zoomobjektivkamera

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