DE577164C - Elektrische Widerstandsschweissmaschine - Google Patents

Elektrische Widerstandsschweissmaschine

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DE577164C
DE577164C DEM111584D DEM0111584D DE577164C DE 577164 C DE577164 C DE 577164C DE M111584 D DEM111584 D DE M111584D DE M0111584 D DEM0111584 D DE M0111584D DE 577164 C DE577164 C DE 577164C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/04Flash butt welding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Resistance Welding (AREA)

Description

Bei den bisher bekannten elektrischen Schweißmaschinen mit einer oder mehreren beweglichen Klemmbacken sind verschiedene Teile, insbesondere die Backenträger und die die Backenbewegung steuernden Teile, der Schweißflamme ausgesetzt und werden deshalb rasch zerstört.
Es ist schon vorgeschlagen worden, zwecks Vermeidung dieses Nachteiles die Klemmbacken am einen Ende der Schweißmaschine auf der Außenseite des Maschinenrahmens anzuordnen, aber derartige Vorrichtungen haben sich als für die Praxis ungeeignet erwiesen, u. a. weil die die Maschine bedienenden Personen gefährdet sind. Es ist ebenfalls vorgeschlagen worden, den die bewegliche Klemmbacke tragenden Körper auf Stehbolzen oder Lagerst'angen zu lagern, die derart auf beiden Längsseiten der Maschine angeordnet sind, daß ihre Achsen senkrecht zur Lichtbogenebene gerichtet sind. Diese Maschine,, weist aber wiederum den Nachteil auf, daß die Stehbolzen oder Lagerstangen durch die Schweißflamme schon nach kurzer Zeit so stark deformiert werden, daß der Klemmbackenträger nicht mehr bewegt werden kann.
Zweck der Erfindung ist, eine Schweißmaschine zu schaffen, bei der die obenerwähnten Nachteile beseitigt sind.
Bei der Widerstandsschweißmaschine gemäß der Erfindung, bei der die beweglichen Spannbacken oder Klemmbacken mittels Verbindungsglieder von zu beiden Seiten der Schweißstelle im wesentlichen außerhalb des Einflußbereiches des Lichtbogens liegenden Teilen getragen werden, haben diese Teile die Form von Lagerstangen, deren Enden an entgegengesetzten Seiten des Maschinenrahmens, vorzugsweise an den äußersten Ecken desselben, von staubdichten Lagerhülsen aufgenommen werden, in denen die Lagerstangen sowohl in der Längsrichtung verschiebbar als auch um ihre Längsachse schwenkbar sind.
Bei dieser Anordnung sind die Lagerstangen die einzigen Teile, die gelegentlich der Schweißflamme ausgesetzt sind. Es spielt aber nur eine unbedeutende Rolle, daß Teile der Lagerstangen ab und zu durch die Schweißflamme erhitzt werden, denn die empfindlichen Teile, d. h. die Enden der Lagerstangen, sind in den an entgegengesetzten Seiten des Maschinenrahmens angeordneten Lagerhülsen untergebracht und liegen somit vollständig geschützt.
Ein Ausführungsbeispiel der Maschine ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
Abb. ι zeigt die Maschine in Draufsicht.
Abb. 2 ist eine Endansicht.
Abb. 3 zeigt eine Lagerstange mit zugehörigem Lager.
In Abb. 2 bezeichnet 1 eine Grundplatte, die einen Klemm- oder Halteteil 2 trägt. Von diesem Halteteil ist nur derjenige Teil beweglich eingerichtet, der die Klemmelektrode 3 trägt. Oberhalb der Elektrode 3 ist eine Elektrode 4 angeordnet, die in senkrechter
Richtung bewegt werden kann und durch einen oder mehrere Bolzen 6 mit einem Klemmhebel verbunden ist.
Das linke Ende des Hebels 5 ist mittels der Drehzapfen 7 und des Armes 8 drehbar mit dem Klemmteil 2 verbunden. Das andere Ende des Hebels 5 ist bei 9 gabelförmig gestaltet, und zwischen den gabelförmigen Teilen ist eine Stange 10 gelagert. Das Glied 11 "ο ist mit seinem unteren Ende drehbar mit dem feststehenden Teil 2 verbunden und ist oben mit einem hakenförmigen Teil 12 versehen, der die Stange 10 umgreift. Mit dem Glied oder Haken 11 ist ein Teil 13 verbunden, wel-, '5 eher dazu dient, den Haken in die in Abb. 2 dargestellte Stellung zu bringen oder von der Stange 10 zu lösen.
Gemäß Abb. 1 sind entgegengesetzte Seiten der äußeren Teile 15 eines beweglichen Körpers 14 durch Bolzen mit einer Lagerstange 40 verbunden. Der Körper 14 trägt eine Elektrode von ähnlicher Art wie die Elektrode 4, und diese Elektrode ist in derselben Weise wie -die Elektrode 4 mit einem bewega5 liehen Hebel 5 verbunden. Der Hebel 5 besitzt einen hakenförmigen Teil 17, der die zwischen den Enden eines gabelförmigen Teiles 19 liegende Stange 18 umgreift. Der Teil 15 mit zugehöriger Elektrode und die entsprechende Elektrode unterhalb des Körpers 14 sind in der Längsrichtung beweglich. Wenn die Arbeitsstücke 20 zwischen den Elektroden festgehalten werden, können deshalb die Enden 21 der Arbeitsstücke gegeneinandergedrückt oder derart zusammengeführt werden, daß ein Lichtbogen entsteht und die Schweißoperation zur Ausführung gebracht werden kann. Mit dem Haken 17 ist ein Hebel 22 verbunden, der in derselben Weise wirkt wie der Hebel 13.
Der mittlere Teil 24 der Lagerstange 40 ist von viereckigem Querschnitt, und der Teil 15 ist durch Bolzen auf diesem mittleren Teil befestigt. Dieser Teil liegt weit außerhalb der Lichtbogenbahn 25, und außerhalb dieses Teiles 24 ist ein runder Lagerzapfen 26 angeordnet. Dieser Lagerzapfen 26 wird von einem vollkommen staubdichten Gehäuse 27 aufgenommen, welches am Ende der Maschine liegt und vollständig außerhalb der Lichtbogenbahn gelagert ist.
Das äußere Ende des Gehäuses 27 wird durch einen Teil 30 abgeschlossen, der ein Außengewinde besitzt, welches mit einem Innengewinde des Gehäuses zusammenwirkt. Das Gehäuse besitzt einen erweiterten Teil, der für die Aufnahme der Lagerstange dient, und im äußeren Teil des Gehäuses ist eine Schmiermittelkammer vorgesehen.
Der Stangenabschnitt 26' auf der anderen Seite der Maschine weist genau dieselbe Einrichtung auf wie der soeben beschriebene Abschnitt 26.
Auf der rechten Seite der Maschine sind die abgerundeten Enden der Stange 40 in staubdichten Gehäusen 41 gelagert. Diese Gehäuse 41 sind von derselben Art wie die Gehäuse 26' und dienen dazu, der Maschine die erforderliche Stabilität zu geben.
Die Maschine arbeitet im \vesentlichen in der folgenden Weise: Die Teile 20 der Arbeitsstücke, deren Enden 21 miteinander verschweißt werden sollen, werden zwischen den Elektroden 3 und 4 des feststehenden und des beweglichen Gliedes festgespannt. Mittels des beweglichen Teiles werden die Enden 21 der Arbeitsstücke miteinander in Verbindung gebracht, so daß, wenn der Strom eingeschaltet wird, die Enden 21 erhitzt werden, wodurch der Lichtbogen entsteht und die Zusammenschweißung der Teile herbeigeführt wird.
In Abb. ι berühren die Schweißstellen 21 einander, und der in der Längsrichtung bewegliche, vom Lager zu tragende Teil 26 nimmt deshalb die innerste Stellung ein, die er während seiner Bewegung einnehmen kann.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Elektrische Widerstandsschweißmaschine, bei der die beweglichen Spannbacken mittels Verbindungsglieder von zu beiden Seiten der Schweißstelle im wesentlichen außerhalb des Einflußbereiches des Lichtbogens liegenden Teile getragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß diese Teile die Form von Lagerstangen haben, deren Enden an entgegengesetzten Seiten des Maschinenrahmens, vorzugsweise an den äußersten Ecken desselben, von staubdichten Lagerhülsen aufgenommen werden, in denen die Lagerstangen sowohl in der Längsrichtung verschiebbar als auch, um ihre Längsachse schwenkbar sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM111584D 1929-08-24 1929-08-24 Elektrische Widerstandsschweissmaschine Expired DE577164C (de)

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