DE511328C - Lichtbogenschweissmaschine - Google Patents

Lichtbogenschweissmaschine

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DE511328C
DE511328C DEA47058D DEA0047058D DE511328C DE 511328 C DE511328 C DE 511328C DE A47058 D DEA47058 D DE A47058D DE A0047058 D DEA0047058 D DE A0047058D DE 511328 C DE511328 C DE 511328C
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DE
Germany
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welding machine
support
arc welding
workpiece
machine according
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DEA47058D
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AEG AG
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/02Seam welding; Backing means; Inserts
    • B23K9/035Seam welding; Backing means; Inserts with backing means disposed under the seam

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)
  • Arc Welding In General (AREA)

Description

Beim elektrischen Schweißen von metallischen Teilen werden die zu schweißenden Flächen gewöhnlich nebeneinander auf eine Unterlage gelegt, welche als Support für die Werkstücke dient. Infolge dieser starren, unnachgiebigen Supporte treten häufig Schwierigkeiten auf, da die Flächen der Werkstücke nicht immer glatt und eben auf dem Support liegen, so daß das Metall verbrennt oder eine Ungleichheit in der Stärke des Schweißmaterials an denjenigen Stellen entsteht, welche mit der Unterlage nicht in Berührung sind.
Gemäß der Erfindung wird das Verbrennen des Metalls dadurch verhütet, daß auf dem Support der Maschine eine federnde Unterlage für das Werkstück angeordnet ist, die aus dünnen nachgiebigen Blechen aus Kupfer, Stahl o. dgl. besteht und auf zylindrischen Gliedern ruht. Diese Glieder sind mittels Teller auf einem nachgiebigen Schlauch angeordnet und können sich unabhängig voneinander in im Support vorgesehenen Führungen federnd verschieben. In den Schlauch kann Luft, Wasser öder ein anderes Gas oder eine Flüssigkeit eingeführt werden. Zum Festhalten des Werkstückes sind Halte-
. stangen vorgesehen, die mittels eines Joches gegen das Werkstück geklemmt werden können.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι eine Lichtbogenschweißmaschine, von oben gesehen.
Abb. 2 zeigt dieselbe im Aufriß.
Abb. 3 ist ein Teilschnitt durch die Vorrichtung in vergrößertem Maßstäbe.
Abb. 4 zeigt eine andere Ausführungsform im Aufriß,
Abb. S einen Schnitt gemäß der Linie 5-5 der Abb. 4.
Abb. 6 veranschaulicht eine geänderte Ausführungsform im Teilschnitt.
Die Abb. 1, 2 und 3 zeigen eine Lichtbogenschweißmaschine, welche aus den Ständern ι und 2 besteht, die auf einer Grundplatte 3 angeordnet sind. Die Ständer tragen zwei Träger 4 und 5, welche eine Gleitbahn für den Schweißkopf schlitten 6 bilden. Der Schlitten 6 wird längs dieser Gleitbahn in der einen Richtung durch einen Riemen oder eine Gelenkkette 7, eine Leitrolle 8 und eine mit dem Motor 10 gekuppelte Scheibe 9 in geeigneter Weise angetrieben. Der Antrieb in entgegengesetzter Richtung erfolgt in ähnlicher Weise durch .einen Riemen oder eine Gelenkkette 11, eine Leitrolle 12 und eine ebenfalls mit dem Motor 10 gekuppelte Scheibe 13. Ein Schalthebel 14,'
der auf der Welle 15 angeordnet ist, dient dazu, den Schlitten 6 entweder mit Kette 7 oder mit der Kette 11 mittels einer Nase 17 bzw. 18 zu verbinden. Dieser Hebel wird durch Anschläge 19 und 20 gesteuert und in seine Umkehr- oder Ausschaltstellung gebracht, wenn der Schweißkopf 21 seine Endstellungen erreicht hat. An dem Schweißkopf 21 ist ein mit einem Mundstück 23 versehenes Rohr 22 angeordnet, durch welches ein Luftstrom geblasen wird, der die Dämpfe zerstreut, die sich sonst in Form eines Oxydniederschlages auf der Tülle absetzen, durch welche die Schweißelektrode 21' von einer auf dem Ständer 2 angeordneten Haspel aus zugeführt wird.
Auf dem unteren Teil der Säule 2 ist ein drehbarer Zylinder 24 angeordnet, an welchem ein Werkstücksupport 25 mittels der Teile 26 und 27, der Zapfen 28 und der Stützen 29 befestigt ist. Klinken 30 dienen dazu, den Support, der irgendeine geeignete Form haben kann, in der Schweißstellung festzuhalten. Wie Abb. 5 zeigt, sind die Klinken 30 an einem Zwischenstück 54 des Ständers 1 angelenkt.
Bei der in Abb. 3 dargestellten Ausführung
besteht der Support aus einem Träger 31, einem auf diesem angeordneten U-Eisen 32 mit unten angeschweißten Flacheisen 33 und
34. Das nach oben offene U-Eisen 32 wird durch ein breites Flacheisen 35 abgedeckt.
Auf diesem Flacheisen 35 ist ein kleines U-Eisen 36 mit beiden Schenkeln aufgeschweißt.
Auf diesem Support werden nun die Werkstücke nicht unmittelbar aufgelegt, sondern der Support erhält eine federnde nachgiebige Auflage, welche aus biegsamen Platten 37 besteht, die aus Kupfer, Stahl oder irgendeinem anderen geeigneten Material hergestellt werden und als Unterlage für die Werkstücke dienen. Diese Unterlage ist ihrerseits auf den oberen Enden einer Reihe von beweglichen hohlen zylindrischen Gliedern 38 angeordnet, welche durch die Platte 35 und das U-Eisen 36 hindurchragen und an ihrem unteren Ende mit Tellern 39 versehen sind. Diese Teller 39 ruhen auf einem mit irgendeinem Fluidüm auffüllbaren Kissen o. dgl., z. B. auf einem Schlauch 40, dem durch das Rohr 42 Luft oder eine Flüssigkeit zugeführt werden kann, wobei er sich ausdehnt und die federnde Unterlage 37 mit dem Werkstück 41 in Berührung bringt. Die zylindrischen Glieder 38 sind unabhängig voneinander beweglich und drücken die Platten 37 in die Unebenheiten des Werkstückes hinein, so daß ein Verbrennen des Metalls verhütet wird. Auf den zylindrischen Gliedern 38 können Zapfen 38' vorgesehen werden, welche die Zylinder und das Werkstück tragen, wenn der Schlauch 40 nicht ausgedehnt ist. Außerdem können U-förmige Bügel 37' angeordnet werden, um das Nachgeben der Unterlage 37 zu verhüten.
Bei schweren Werkstücken kann das Gewicht des Werkstückes selbst dazu dienen, die zu schweißende Fuge in Berührung mit der federnden Unterlage zu halten. Wenn aber das zu schweißende Werkstück leicht ist, muß es gegen den durch die Unterlage ausgeübten Druck festgehalten werden. Zu diesem Zwecke ist eine Haltevorrichtung vorgesehen, die, wie Abb. 1, 2 und 3 zeigen, aus Profileisen 43 und 44 oder, wie Abb. 6 zeigt, aus rechteckigen Hohlstangen 43' und 44' besteht. Diese Haltevorrichtungen werden einerseits durch einen zwischen eisernen Platten 46 und 47 angeordneten Zapfen 45 (Abb. 2) getragen und sind andererseits in einem Joch 48 eingespannt, welches mittels Zapfen 49 an dem U-Eisen 32 angelenkt ist. Die eisernen Platten 46 und 47 sind an dem Ständer 2 befestigt.
Die Bedienung und Wirkungsweise der neuen Schweißmaschine geht aus folgendem hervor: Das Werkstück wird auf der federnden Unterlage 37 bei ausgeschwenktem Support 25 aufgespannt, worauf dieser wieder in seine Arbeitslage senkrecht unter die Stangen 43 und 44 zurückgebracht wird. Durch Hochschwenken des Joches 48 werden die Enden der Stangen 43 und 44 fest eingespannt, worauf man durch Stützen 42 ein Gas oder eine Flüssigkeit in den Schlauch 40 leitet, der prall wird und das Werkstück mittels der federnden Unterlagen 37 gegen die Widerlager 43, 44 drückt.
Die Abb. 4 ist Teilansicht einer Schweißmaschine, bei welcher als Widerlager statt der Profileisen 43 und 44 Hohlkörper 43' und 44' vorgesehen sind, die an ihren Enden von den Ständern 1 und 2 getragen werden.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    ι. Lichtbogenschweißmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß auf ihrem Support (25) eine federnde Unterlage (37) für das Werkstück angeordnet ist,
  2. 2. Lichtbogenschweißmaschine nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die federnde Unterlage (37) aus dünnen nachgiebigen Blechen aus Kupfer, Stahl
    o. dgl. besteht und auf zylindrischen Gliedern (38) ruht, die mittels Teller (39) auf einem nachgiebigen Schlauch (40) angeordnet sind, so daß die Glieder (38) sich unabhängig voneinander in im Support vorgesehenen Führungen federnd verschieben können.
  3. 3. Lichtbogenschweißmaschine nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeich-
    net, daß über dem Support an sich bekannte eiserne Haltevorrichtungen (43, 44) für das Werkstück vorgesehen sind, die mittels eines Joches (48) gegen das Werkstück geklemmt werden können.
  4. 4. Lichtbogenschweißmaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Support (25) auf einem Zylinder (24) um den Ständer (2) schwenkbar angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA47058D 1925-02-16 1926-02-17 Lichtbogenschweissmaschine Expired DE511328C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US511328XA 1925-02-16 1925-02-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE511328C true DE511328C (de) 1930-10-29

Family

ID=21969543

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA47058D Expired DE511328C (de) 1925-02-16 1926-02-17 Lichtbogenschweissmaschine

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DE (1) DE511328C (de)

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