DE682346C - Fensterscheibe von erhoehter Druckfestigkeit in Verbindung mit grosser Lichtdurchlaessigkeit - Google Patents

Fensterscheibe von erhoehter Druckfestigkeit in Verbindung mit grosser Lichtdurchlaessigkeit

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Publication number
DE682346C
DE682346C DEJ58878D DEJ0058878D DE682346C DE 682346 C DE682346 C DE 682346C DE J58878 D DEJ58878 D DE J58878D DE J0058878 D DEJ0058878 D DE J0058878D DE 682346 C DE682346 C DE 682346C
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DE
Germany
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window pane
glass
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light transmission
compressive strength
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Expired
Application number
DEJ58878D
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English (en)
Inventor
Dr Georg Jaeckel
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GEORG JAECKEL DR
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GEORG JAECKEL DR
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B13/00Rolling molten glass, i.e. where the molten glass is shaped by rolling
    • C03B13/08Rolling patterned sheets, e.g. sheets having a surface pattern

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)

Description

  • Fensterscheibe von erhöhter Druckfestigkeit in Verbindung mit großer Lichtdurchlässigkeit Man kann bei Glas mit Rücksicht auf die geringe Bruchfestigkeit die Scheibengröße nicht allzu groß machen und ist daher genötigt, eine Aufteilung der Fensterfläche durch Sprossen vorzunehmen. Diese Sprossen kosten aber entsprechend der von ihnen eingenommenen Fläche Licht. Eine andere Möglichkeit, die Festigkeit der Scheibe zu verstärken, indem man ihre Dicke größer macht, ist für viele Venwendungszwecke unerwünscht, weil mit zunehmender Dicke auch die Absorption zunimmt und besonders der ultraviolette Anteil des Lichtes stark geschwächt wird. Dies gilt insbesondere für Treibhausfenster.
  • Es ist auch bereits bekannt, zur Erhöhung der Tragfähigkeit des Glases -an der Glasplatte ein Metallgewebe anzuordnen und die einzelnen' Drähte des Gewebes durch dünne Glasrippen zu umgeben. In diesem Fall beträgt die Höhe der Rippen jedoch nur einen Bruchteil der Glasdicke. Außerdem muß das Drahtgewebe die Lichtdurchlässigkeit der Glasplatte beeinträchtigen.
  • Die Erfindung will nun ein Glas von vermehrter Bruchfestigkeit schaffen dadurch, daß das Glas ohne Mitverwendung eines fremden Werkstoffes ein Profil erhält, welches in der Wirkung einer Unterstützung durch T-Träger gleichkommt.
  • Die Fig. i zeigt einen Schnitt durch eine Glastafel senkrecht zur Oberfläche. Die Glastafel, die eine normale Dicke i bis 2 hat, erhält Verstärkungsrippen, deren Höhe in der Zeichnung vom Punkt 2 bis zum Punkt 3 geht. Die Breite der Verstärkungsrippen ist in der schematischen Zeichnung durch die Punkte 3 bis ¢ 'gegeben, die Abstände, in denen die Verstärkungsrippen einander folgen, durch die Punkte 2 und 5. Eine einfache Rechnung über die Abhängigkeit der Durchbiegung von der Dicke zeigt; daß man durch Aufbringung solcher Verstärkungsrippen von etwa der fünffachen Glasdicke; die nur 6% der Oberfläche einzunehmen brauchen, dieselbe Festigkeit erreicht, als wenn man die gesamte Glasdicke auf das Doppelte bringt. Man braucht natürlich nicht bei der einfachsten; durch Fig. z dargestellten Profilierung zu bleiben, sondern kann auch andere Formengebungen wählen, wird insbesondere scharfe Ecken vermeiden und vielmehr Rundungen vornehmen; wie die Fig.2 zeigt. Auf jeden Fall erhält man aber bei der Formgestaltung der Fensterscheibe nach der Erfindung eine verstärkte Bruchfestigkeit in Verbindung mit hoher Durchlässigkeit.
  • Derartige Glasplatten kann man entweder nach dem Walzverfahren herstellen, indem man z. B. eine Walze mit .entsprechenden Vertiefungen verwendet, oder man kann auch beim Ziehen von Glas in bekannter Weise eine profilierte Oberfläche des Glasbandes erreichen.
  • Eine Fensterscheibe gemäß der Erfindung kann sehr vielseitige Anwendung finden; in erster Linie für Treibhäuser, wo Fenstersprossen als besonders störend empfunden werden, ferner aber auch zur Verglasung von Arbeits-und Wohnräumen; denn die Verstärkung der Glasfestigkeit durch die Rippen erlaubt weit größere, unigeteilte Scheiben zu verwenden, als man bisher mit Rücksicht auf Winddruck und mechanische Festigkeit benützen konnte. Außerdem ist die Ersparnis von eisernen und hölzernen Fenstersprossen in einer Zeit der Rohstoffknappheit von großer Bedeutung.
  • Die Fensterscheibe -läßt sich gemäß der Erfindung in ihrer Festigkeit noch dadurch verstärken, daß man zwei sich kreuzende Rippensysteme verwendet.
  • Man könnte natürlich auch auf beiden Seiten der Fensterscheibe eine Rippelung anbringen, was den Vorteil hätte, daß bei gleicher Festigkeit der Rippe nach jeder Seite nur die halbe Höhe zu haben brauchte, würde aber dafür den Nachteil eintauschen; daß die Außenseite der Fensterscheibe nicht mehr glatt ist.
  • Man könnte auch die Verstärkungsrippe aus einem besonderen Glasteil herstellen, das nur aufgekittet wird: .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fensterscheibe von erhöhter Druckfestigkeit in 'Verbindung mit großer Lichtdurchlässigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß das Glas in gewissen Abständendurch Rippen verstärkt ist, die ein Mehrfaches der Glasdicke ausmachen und mit ihm ein Ganzes bilden:
DEJ58878D 1937-08-21 1937-08-21 Fensterscheibe von erhoehter Druckfestigkeit in Verbindung mit grosser Lichtdurchlaessigkeit Expired DE682346C (de)

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DE (1) DE682346C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1145340B (de) * 1957-02-08 1963-03-14 Detag Mehrfachscheibe, insbesondere fuer Dachabdeckungen
US4121353A (en) * 1976-02-20 1978-10-24 Baumgartner Erich R Collapsible, flexible hair drying hood

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1145340B (de) * 1957-02-08 1963-03-14 Detag Mehrfachscheibe, insbesondere fuer Dachabdeckungen
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