DE682278C - Kraftgetriebene Handfeilvorrichtung mit hin und her gehendem, die Feile aufnehmendem Stoessel - Google Patents

Kraftgetriebene Handfeilvorrichtung mit hin und her gehendem, die Feile aufnehmendem Stoessel

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Publication number
DE682278C
DE682278C DER102596D DER0102596D DE682278C DE 682278 C DE682278 C DE 682278C DE R102596 D DER102596 D DE R102596D DE R0102596 D DER0102596 D DE R0102596D DE 682278 C DE682278 C DE 682278C
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DE
Germany
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Expired
Application number
DER102596D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Rubisch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinmetall AG
Original Assignee
Rheinmetall Borsig AG
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE682278C publication Critical patent/DE682278C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D67/00Filing or rasping machines or devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich, auf eine kraftgetriebene Handfeilvorrichtung mit hin und her gehendem, die Langfeile aufnehmendem Stößel. Bei bekannten Einrichtungen dieser Art ist der die Feilbewegung ausführende Werkzeugstößel derart durchgebildet, daß das in der zugeordneten Aufnahme eingespannte Werkzeug stets nur eine geradlinige hin und her gehende Bewegung ausführen kann.
Weiterhin hat die hierbei verwendete Lagerung des Stößels ,den Nachteil, 'daß die einzelnen vom Antrieb bewegten Teile bei den durch die Art des Antriebes bedingten hohen Umdrehungszahlen einem außerordentlich großen Verschleiß unterworfen sind.
Gegenüber diesen bekannten Ausführungen ermöglicht die Feilmaschine nach der Erfindung durch eine eigenartige Verbindung des Stößels mit [dem Antrieb und seiner Lage-.
ao rung im Gehäuse eine kreis- bis ellipsenförmige Bewegung des jeweils eingespannten Werkzeuges, was sich besonders beim Nacharbeiten von Gesenken, Biegewerkzeugen, Schnittplatten und ähnliches vorteilhaft auswirkt, zu deren Bearbeitung neben der Feile oftmals auch Ölsteine u. dgl. herangezogen werden, mit denen ebenfalls in den weitaus meisten Fällen kreisende ,Arbeitsbewegungen ausgeführt werden.
Erfindungsgemäß , sind zur Erzielung der zuvor gekennzeichneten Arbeitsbewegung sowohl das die Drehbewegung des Antriebes in die für die Feilarbeit notwendige Bewegung des Stößels umsetzende ^Gelenk als auch das Stößellager selbst durch jein marktgängiges Maschinenelement gebildet, das aus zwei konzentrisch ineinandergeschobenen Metallhülsen besteht, in deren Zwischenraum ein Weidhgummikörper in der Form eines Hohlzylinders eingepreßt ist.
Ein derartiges Maschinenelement hat in seiner Verwendung bei Handfeilmaschinen nicht nur den Vorzug, daß es überhaupt erst die gewünschte Art der Arbeitsbewegung des
Werkzeuges ermöglicht, sondern ;daß es auch, soweit es als Gelenkverbindung zwischen Antrieb und Stößel und als Lagerung für den. Stößel für den vorbezeichneten Zweck Verwendung findet, in gleicher Weise wie bei anderen Verwendungsarten ohne ,Spiel und gleitende Reibung· arbeitet, ^praktisch daher auch keinerlei Abnutzung der einzelnen Teile vorhanden ist, was ,sich gerade für den Feilapparat insofern besonders vorteilhaft auswirkt, als derselbe dadurch keinerlei Schmierung und Wartung· erfordert und überdies noch völlig geräuschlos arbeitet.
In der Zeichnung ist ein Ausführumgsbeispiel einer Feilmaschine nach der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen senkrechten Längsschnitt durch die Vorrichtung, während
Fig. 2 den Stößel mit einem Teil des Antriebes und seiner Lagerung in einer Draufsicht wiedergibt.
Für den Antrieb des Feilapparates wird im behandelten Beispiel ein Turbinenrad α benutzt, das im Gehäuse b a!uf einem Ende einer in Kugellagernc, d und e geführten Achse/ fest angeordnet ist. Ein seitlicher Stutzen^ auf der Stirnfläche des Gehäusedeckels k bildet das Anschlußstück für die Luftzttführungsleitung· und führt die erforderliche Druckluft in bekannter .Weise durch einen düsenartig ausgebildeten Kanal von der Stirnseite des Turbinenrades α her auf die Schaufeln und bewirkt somit, der jeweiligen Einstellung· entsprechend, die Umdrehung- des Rades a mit bestimmten Geschwindigkeiten.
Auf dem exzentrisch durchgebildeten Teil k der Triebwelle/ ist unter Zwischenschaltung' von Kugeln e ein Mitnehmer i aufgesetzt, zwischen dessen gabelartig1 durchgebildeten Teil I1, z2 ein als fertiges Hatidelsprodukt erhältliches Maschinenelement η eingepaßt ,und mit demselben fest verschraubt ist, das aus zwei konzentrisch übereinandergeschobenen Metallhülsen /Z1 und n2 bestellt, in*deren Zwisdhenraum ein Weichgummikörper in der Form eines Hohlzylinders n3 eingepreßt ist. Der Körper« seinerseits ist mit seinem äußeren ZylinderIt1 in einer Bohrung des Stößeisp iest angeordnet, an dessen freiem· Ende die für die Feilen erforderliche Aufnahme 0 vorgesehen ist.
Vermittels dieser beschriebenen, als Gelenk arbeitenden Einrichtung wird ohne Spiel und gleitende Reibung die Drehbewegung des Turbinenrades α in die für (den Stößel ρ gewünschte Bewegung* umgeformt.
Das die Aufnahme 0 tragende Ende des Stößels ρ ist im· Gehäuse der Feilmaschine in einem der Anlenkverbindungi« gleichartigen Maschinenteil r gelagert. Dieser erfüllt die Aufgaben, die bei früheren Ausführungen von einem besonderen Gleitlager übernommen werden mußten. Der eingebaute Lagerteil r dichtet einesteils das Maschinengehäuse gegen ein Eindringen von Feilspänen ab und vermag andernteils den auftretenden Kräften entsprechend nach, allen Seiten nachgebend, zur Erzielung· der gewünschten Bewegung der einzelnen Werkzeuge mit beizutragen und die Wirkung· der zwischen dem· Mitnehmer / und dem Stößel ρ vorhandenen Verbindung zu !unterstützen. Es tritt also bei den Feilbewegungen im Lager/· lediglich eine Verformungsarbeit in dessen Weichgummikörper auf.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Kraftgetriebene Handfeilvorrichtung mit hin und her gehendem, die Langfeile aufnehmendem Stößel, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeugstößel (p) an seiner Anschlußstelle am· Maschinenantrieb (a, i) und an seiner Lager stelle im Maschinengehäuse (b) durch je eine nachgiebige Verbindung (n, >) abgestützt und geführt ist, die in bekannter Weise aus zwischen jeweils zwei konzentrisch übereinandergeschobenen Metallhülsen (/I11It2; /V2) eingesetzten hohlzylindrischen Weichgummikörpern (n, r) bestehen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DER102596D 1938-06-16 1938-06-16 Kraftgetriebene Handfeilvorrichtung mit hin und her gehendem, die Feile aufnehmendem Stoessel Expired DE682278C (de)

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DE (1) DE682278C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE857725C (de) * 1942-11-10 1952-12-01 Johann Obergaulinger Motorgetriebenes flaechenbearbeitendes Werkzeuggeraet
DE886241C (de) * 1944-11-24 1953-08-13 Scintilla Ag Motorisch angetriebenes Handgeraet
US3007230A (en) * 1959-12-03 1961-11-07 Acme Scient Company Power hand tool for die finishing and the like

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE857725C (de) * 1942-11-10 1952-12-01 Johann Obergaulinger Motorgetriebenes flaechenbearbeitendes Werkzeuggeraet
DE886241C (de) * 1944-11-24 1953-08-13 Scintilla Ag Motorisch angetriebenes Handgeraet
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