DE681963C - Plastische, gegen Korrosion schuetzende UEberzugsmasse - Google Patents

Plastische, gegen Korrosion schuetzende UEberzugsmasse

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DE681963C
DE681963C DEC49924D DEC0049924D DE681963C DE 681963 C DE681963 C DE 681963C DE C49924 D DEC49924 D DE C49924D DE C0049924 D DEC0049924 D DE C0049924D DE 681963 C DE681963 C DE 681963C
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plastic coating
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D195/00Coating compositions based on bituminous materials, e.g. asphalt, tar, pitch

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Materials Engineering (AREA)
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Description

  • Plastische, gegen Korrosion schützende überzugsmasse Die Erfindung betrifft eine plastische, gegen Korrosion schützende überzugsmasse.
  • Bekanntlich bedient man sich zur Zeit plastischer, gegen Korrosion schützender Überzugsmassen, die z. B. auf Gewebe oder Papierbahnen aufgetragen sind. Diese Bandagen werden um die gegen Korrosion zu schützender Gegenstände herum gelegt. Auch hat man diese plastischen, gegen Korrosion zu schützenden Massen ohne Träger auf .die zu schützenden Eisengegenstände aufgebracht. Wichtige Ausgangsstoffe für derartige Massen waren bisher die Rückstände der Erdöldestillation, z. B. Photoparaffine; diese Stoffe stehen aber im Inland nur in beschränktem Maße zur Verfügung.
  • Die 'Korrosionsschutzmasse gemäß der Erfindung enthält demgegenüber Stoffe, welche im Inland in reichem Maße zur Verfügung stehen, nämlich Steinkohlenteer oder Steinkohlenteerpech bzw. dessen Lösung in hochsiedendem Teeröl, ferner praktisch wasserunlösliche Celluloseäther, gegebenenfalls festes Chlornaphthalin und übliche organische Füllstoffe. Bedingung hierbei ist, daß der Celluloseäther sich in dem Bitumen in Lösung befindet. Als praktisch wasserunlösliche Celluloseäther kommen z. B. Benzyl- oder Acethylcellulose in Betracht.
  • Zusätze bis etwa ioojo der Cellulöseäther lösen sich beim Erwärmen auf 7o bis So' sm Steinkohlenteer, bei höheren Zusätzen muß die Temperatur auf i5o his 16o° ,gesteigert werden, - weil sonst die Lösungen zu dickflüssig sind.
  • Nach erfolgter Lösung können den Massen in der Wärme anorganische Füllstoffe, wie Silicate, Kieselgur, zugesetzt werden. Der Steinkohlenteer kann vor dem Einbringen der Celluloseäther zur Bindung der schädlichen Phenole mit Formaldehyd behandelt sein.
  • Bei Zusätzen von Celluloseäthern, die ioo/o übersteigen, können zur Beschleunigung der Lösung wachsartige Chloxnaphthaline mit Verwendung finden.
  • Die Massen werden entweder als solche oder aber nach Auftrag auf Stoff- oder Papierbänder in bekannter Weise auf die zu schützenden Gegenstände aufgebracht.
  • An Stelle des Steinkohlenteers kann auch gefluxtes Steinkohlenteerpech, d. h. eine Auflösung von Steinkohlenteerpech in hochsiedendem Teeröl, benutzt werden. Beispiel i In 8oo Teilen Steinkohlenteer werden 50. Teile Benzylcellulose in der Wärme gelöst und in die Lösung 85o Teile Silicate (4a5 Kaolin, 425 Tälkum) eingerührt. Beispiel Soo Teile Steinkohlenteer, welche mit 4o Teilen Formaldehyd (40°0) etwa 4 bis 5 Stunden im Dampfbade erhitzt sind, und i2o Teilen Chlornaphthalin von wachsartiger Beschaffenheit werden in der Wärme zusammengegeben. In der Schmelze werden alsdann izoTeile Äthylcellulose gelöst und Füllstoffe wie im Beispiel i zugesetzt.
  • Beispiel 3 :;. 5oo Teile Steinkohlenteerpech werden rriit. a5o Teilen Anthrazenöl verschmolzen und darin 5o Teile Benzyl- oder Äthylcellulose gelöst.
  • Man hat bereits vorgeschlagen, bituminöse Lacke, z. B. solche auf Grundlage von Steinkohlenteerpech, für unterirdisch verlegte eiserne Rohre zu verwenden. Die Haftfähigkeit derartiger Überzugsmassen läßt indessen zu wünschen übrig. Auch hat man die Verwendung von Celluloseäthern in Anstrichmitteln, welche dem Korrosionsschutz dienen, in Vorschlag gebracht. Hier handelt es sich aber um erhärtende Überzugsmassen anderer Zusammensetzung, während im vorliegenden Falle die Korrosionsschutzmassen plastisch sind und innerhalb verhältnismäßig weiter Temperaturgrenzen plastisch bleiben. Auch ist eine elektrische Isoliermasse, die neben Natur-, oder Kunstöl, Natur- oder Kunstharz Celluloseäther und gegebenenfalls Bitumen, z. B. natürliches Erdpech, enthält; bekannt. Steinkohlenteer, -pech oder -öl sind aber hierfür nicht genannt. Die im Steinkohlenteer o. dgl. enthaltenen aromatischen Verbindungen sind aber für die Korrosionsschutzmasse-gemäß der Erfindung unentbehrlich, da sie für Celluloseäther gute Löser darstellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH'. Plastische, gegen Korrosion schützende Überzugsmasse, bestehend aus einer Lösung praktisch wasserunlöslicher Celluloseäther, z. B. Benzylcellulose,, in Steinkohlenteer oder Steinkohlenteerpech bzw. dessen Lösung in einem hochsiedenden Teeröl, sowie gegebenenfalls festere Chlornaphthalin und üblichen anorganischen Füllstoffen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1085806B (de) * 1957-06-10 1960-07-21 Us Rubber Co Dichtungs-, Einstemm-, Strassenbau- und Pflasteroberflaechen- sowie Klebmasse auf der Grundlage von bituminoesen Stoffen mit Zusatz von Kunststoffen

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DE1085806B (de) * 1957-06-10 1960-07-21 Us Rubber Co Dichtungs-, Einstemm-, Strassenbau- und Pflasteroberflaechen- sowie Klebmasse auf der Grundlage von bituminoesen Stoffen mit Zusatz von Kunststoffen

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