DE680976C - Einstellbares Wassersprungbrett - Google Patents

Einstellbares Wassersprungbrett

Info

Publication number
DE680976C
DE680976C DEB182421D DEB0182421D DE680976C DE 680976 C DE680976 C DE 680976C DE B182421 D DEB182421 D DE B182421D DE B0182421 D DEB0182421 D DE B0182421D DE 680976 C DE680976 C DE 680976C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
diving board
frame
axis
spindle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB182421D
Other languages
English (en)
Inventor
Gotthilf Benz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GOTTHILF BENZ FA
Original Assignee
GOTTHILF BENZ FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GOTTHILF BENZ FA filed Critical GOTTHILF BENZ FA
Priority to DEB182421D priority Critical patent/DE680976C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE680976C publication Critical patent/DE680976C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B5/00Apparatus for jumping
    • A63B5/08Spring-boards
    • A63B5/10Spring-boards for aquatic sports

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Einstellbares Wassersprungbrett Eis ist bereits bekannt, Wassersprungbretter in ihrem vorderen Teil auf beweglichen Auflagerwalzen abzustützen, durch deren Verschieben in Richtung der Längsachse des Sprungbrettes die Federung des letzteren n.achBedarf eingestelltwerden kann. Das. Verstellen der Auflagerwalze erfolgt bei den bekannten Sprungbrettern dieser Art @entweder mit Hilfe einer unmittelbar auf der Walzenachse sitzenden Bedienungsvorrichtung, vorzugsweise eines Handrades, oder mit Hilfe einer ortsfest gelagerten Antriebswelle, von welcher aus über Zahnrad ünd Zahnstange oder über einen Kettentrieb o. dgl. die Walzenachse in der einen oder anderen Richtung bewegt werden kann.
  • Ein Nachteil der erstgenannten Ausführungsform ist, daß hierbei die Bedienungsvorrichtung um genau den gleichen Weg verschoben werden muß wie die Auflagerwalze selbst. Ferner ist @es dabei infolge des geringen, auf die Walzenachse übertragenen Drehmomentes nötig, das Sprungbrett anzuheben, bevor die Walze verschoben wird. Auch kann die Walze leicht von Unbefugten verstellt werden.
  • Die an zweiter Stelle genannte Ausfüh; rungsform mit ortsfest gelagerter Bedienungsvorrichtung wird infolge der dazu verwendeten Zahnräder und Zahnstangen u. dgl. ziemlich kostspielig, bedarf dauernder sorgfältiger Wartung und ist trotzdem leicht Störungen durch Verschmutzung u. dgl. ausgesetzt. Auch steht dabei die mit der Walze verbundene Zahnstange je nach Lage der Walze in ziemlich großer Länge frei über den Grundrahmen hinaus vor, kann also durch Bewegungen des Sprungbrettes oder durch Einflüsse von außen leicht beschädigt werden.
  • Gemeinsam ist den verschiedenen hekannten Ausführungsformen von Wassersprungbrettern mit Walzenauflager, daß die jeweilige Stellung der Walze durch besondere Sperrvorrichtungen, wie Sperrklinken o. dgl., gesichert werden muß, da sonst die Gefahr einer Verschiebung unter dem Einfluß der Erschütterung des Brettes besteht. Gegenstand der Erfindung ist eine Anordnung bei derartigen Sprungbrettern, bei welcher eine besonders .einfache, billige und wirksame Verstellvorrichtüng für die Auflagerwalze dadurch geschaffen ist, daß Als Verstelivorrichtung ein aus vier Lenkern be"" stehendes Gelenkviereck dient, das mit dem einen Gelenkpunkt mit der Walzenachse, mit dem diagonal gegenüberliegenden Gelenkpunkt mit dem festliegenden Rahmen verbunden ist, während die beiden anderen Ge- lenkpunkte durch Schraubenmuttern gebildet werden, welche auf einer mit gegenläufigen Gewinden, versehenen Schraubenspindel gegeneinander verstellt werden können: Diesle Spindel läuft parallel zur Walzenachse und kann in -einem Schlitz des zugehörigen Rahmens in Richtung der Längsachse des Sprungbr-ettes verschoben werden. Durch Drehen der Spindel werden die Schenkel des Gelenkvierecks mehr oder weniger auseinandergespreizt bzw. zusammengezogen, wodurch der Walze eine Bewegung in der einen oder anderen Richtung erteilt wird, deren Größe gleich dem doppelten Betrage des Verstellw eges der Bedienungsspindel ist. Zugleich wird dank der hebelartigen Übertragung der Bewegung eine sehr starke Kraftwirkung erzielt, welche ein Bewegen der Walze auch ohne Anheben des Sprungbrettes, gestattet. Ein weiterer wesentlicher Vorteil dieser Anordnung besteht darin, daß die Verstellvorrichtung infolge der Gegenläufigkeit der Gewinde auf der Verstellspin.del selbsthemmend wirkt, so daß die Walze ohne weitere Sicherungsmittel in jeder Lage einwandfrei festgehalten wird.
  • Die ganze Anordnung ist gegenüber den bekannten Vorrichtungen raumsparend, billiger in der Herstellung; zuverlässiger im Betrieb und sehr einfach zu bedienen.
  • Einige weitere Merkmale eines Wassersprungbrettes mit verschiebbarer Auflage gemäß der Erfindung sind nachstehend an Hand der Zeichnung noch kurz erläutert. In letzterer zeigt in rein schematischer Form Fig. i eine Seitenansicht der Vorrichtung; Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. i, Fig. 3 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles A der Fig. 2, Fig. q. in größerem Maßstab eine Draufsieht ,auf den hinteren Gelenkpunkt, Fig. 5 gleichfalls. in größerem Maßstab und Draufsicht eine Verstellmutber mit Spindel und angelenkten Lenkern, Fig:6 eine Ansicht zu Fig: 5 in Richtung des Pfeiles B gesehen.
  • Das, in Fig: i nur zum Teil wiedergegebene Sprungbrett i stützt sich mit seinem vorderen Teil federnd gegen eine 2 ab, deren beide Teile starr mit der Walzenachse 3 verbunden sind, die ihrerseits mit Rollen q, auf den unteren Flanschen der U-förmigen Seitenträger 5 des Rahmens verschiebbar ist.
  • Der aus den Seitenträgern 5 und dem hinteren Querträger 6 bestehende Rahmen ist inerseits auf den auf dem Boden verlegten Längsträgern 7 befestigt.
  • Die Verstellvorrichtung der Auflagerwalze besteht aus einem Gelenkviereck, das durch vier gleich lange Lenker 8a, 8b, 8c, 8d gebildet wird, von welchen die Lenker 8a und 8U mit ihnen vorderen Enden mit Zapfen g an einem bügelartigen Haltestück i o angelenkt sind, das zeit einer rabenartigen. Büchse t i die Walzenachse 3 umgreift, während die Lenk-er 8c und 8d mit ihren hinteren Enden durch Zapfen 12 schwenkbar in den Querträger 6 des feststehenden Rahmens gelagert sind. Die zusammengehörigen Enden der Lenkerpaare 8a und 8b bzw. 8c und 8d sind mit kreisbogenförmigen Verzahnungen 13 (vgl. Fig. q.) versehen, die miteinander kämmen und dadurch eine genaue achsparallele Lage der Walze beim Verschiebexi sichern.
  • Die anderen Enden der vier Lenker sind je paarweise an die Schraubenmuttern 1q. und 15 angelenkt, die auf der mit gegenläufigen Gewinden versehenen Gewindespindel 16 axial verschiebbar sind, wobei die Lenker 8 urn Bolzen 17 schwingen können.
  • Die Spindel 16 ist durch einen Längsschlitz 18 des einen Seitenrahmens 5 nach außen geführt und trägt hier ein Handrad rg, mit dessen Hilfe sie in beiden Richtungen verdreht werden kann. Das Handrad ist leicht lösbar auf das vierkantige Ende der Spindel aufgesteckt und durch eine Schraubenmutter gegen Abfallen gesichert, kann also jederzeit leicht abgenommen werden, wodurch ein Mißbrauch der Verstellvorrichtung durch Unbefugte verhindert wird.
  • Wird die Spindel mit Hilfe des Handrades verdreht, so werden die Lenker gleichmäßig nach innen oder außen gezogen und dadurch die Walze um das doppelte Maß des Weges bewegt, um welchen die Spindel sich in Richtung der Achse des Sprungbrettes von dem hinteren Rahmensteg 6 entfernt bzw. sich diesem nähert. Dabei bewegt sich die Spindel i innerhalb des Schlitzes 18 und eines ähnlichen Schlitzes in dem gegenüberliegenden Rahmenträger.

Claims (5)

  1. PATENTANSPLZÜCHE; i. Mit Hilfe einer parallel zu sich selbsit verschiebbaren Auflagerwalze einseellbares Wassersprungbrett, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagerwalze (2) mit dem einen Gelenkpunkt (io) eines Gelenkvierecks (8a bis 8d) verbunden ist, dessen diagonal gegenüberliegender Gelenkpunkt (i2) starr mit einem festliegenden Rahmen (6) verbunden ist, während die beiden anderen Gelenkpunkte durch Schraubenmuttern (1q., 15) gebildet werden, die längs einer parallel zur Auflagerwalze liegenden Gewindespindel (16) gegenläufig verschoben. werden können.
  2. 2. Wassersprungbrett nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (3) der Au,flagerwalze mit dem zugehörigen Gelenk (i o) durch ein nabenartiges Zwischenstück (i i) verbunden ist, das zwischen der .aus zwei Teilen (2) bestehenden Walze an deren Achse (3) angreift und ein Schwenken um die Walzenachse gestattet, aber In der Ebene des Gelenkvierecks starr ist.
  3. 3. Wassersprungbrett nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die an dem starren Rahmen (6) oder dem ihn mit der Walzenachse (3) verbindenden Teil (io) ,angreifenden Enden der beiden Lenkerpaare mit Zahnr bogen (13) ineinandergreifen. q..
  4. Wassersprungbrett nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichneit, daß die ganze Vorrichtung einschließlich der Walze in einen Rahmen mit U-förmigen Seitenträgern (5) eingebaut ist, auf deren unterem Flansch (7) die Walze mit Rollen (q.) geführt ist, während in dein Flanschstegen Längsschlitze (18) vorgeseheg sind, längs denen die Verschiebespindel (16) verschiebbar ist.
  5. 5. Wassersprungbrett nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß an einem Ende der Verschiebespindel (16) außerhalb des Rahmens ein Bedienungshandrad (i9) leicht abnehmbar aufgesteckt ist.
DEB182421D 1938-03-17 1938-03-17 Einstellbares Wassersprungbrett Expired DE680976C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB182421D DE680976C (de) 1938-03-17 1938-03-17 Einstellbares Wassersprungbrett

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB182421D DE680976C (de) 1938-03-17 1938-03-17 Einstellbares Wassersprungbrett

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE680976C true DE680976C (de) 1939-09-12

Family

ID=7009327

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB182421D Expired DE680976C (de) 1938-03-17 1938-03-17 Einstellbares Wassersprungbrett

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE680976C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3613074A1 (de) Spritzling-entnahmevorrichtung fuer spritzgiessmaschinen
DE1032476B (de) Patiententragetisch fuer die Roentgendiagnostik
DE680976C (de) Einstellbares Wassersprungbrett
DE2113713A1 (de) Vorrichtung zum Richten von langgestreckten Werkstuecken wie Stangen oder Rohre
DE2449773B2 (de) Getriebe zum umformen einer gleichfoermigen drehung in eine elliptische drehung
DE1058294B (de) Schlepperanbaupflug, insbesondere Anbaubeetpflug, der zum Normal- und Grenzpfluegen verwendbar ist
DE3200019A1 (de) Krankenbett
DE3500221A1 (de) Hoehenverstellbares abstuetzgeraet, insbesondere sattelaufliegerstuetze
DE348816C (de) Gardinenhalter mit zwei seitlichen, hoch und nieder verstellbaren Tragsaeulen
DE493270C (de) Maschine zum Absondern von Blaettern und blattartigen Gegenstaenden von einem Stapelmittels einer Walze
DE579642C (de) Eimerkettenbagger
AT85085B (de) In ein stehendes verstellbares Reißbrett verwandelbarer Tisch o. dergl.
DE156254C (de)
DE3934260A1 (de) Vorrichtung zum aus- und einbau einer tuer eines kraftfahrzeuges
DE547634C (de) Vorrichtung zum Geraderichten von Schussfaeden
DE43842C (de) Control-Apparat beim Aufbäumen an englischen Drehrollen
DE905966C (de) Kalander oder Walzwerk, insbesondere Praegekalander
DE515617C (de) Vorrichtung zum gegenseitigen Verstellen zweier Zylinder in der Umfangsrichtung waehrend des Betriebes, insbesondere bei Rotationsdruckmaschinen
DE564389C (de) Drehwellenkupplung fuer mehrteilige Schiebetueren
DE91994C (de)
AT244530B (de) Sessel mit höhenverstellbarer Sitzfläche
DE675870C (de) Fraesmaschine fuer Holz mit roehrenartigem Maschinenstaender
DE481800C (de) Fahrbare Krankentrage
DE404686C (de) Knickbarer Zubringer fuer Torfmaschinen u. dgl.
DE514035C (de) Leimauftragmaschine