DE680952C - Haertepruefmaschine - Google Patents

Haertepruefmaschine

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DE680952C
DE680952C DEP72001D DEP0072001D DE680952C DE 680952 C DE680952 C DE 680952C DE P72001 D DEP72001 D DE P72001D DE P0072001 D DEP0072001 D DE P0072001D DE 680952 C DE680952 C DE 680952C
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hardness testing
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/40Investigating hardness or rebound hardness
    • G01N3/42Investigating hardness or rebound hardness by performing impressions under a steady load by indentors, e.g. sphere, pyramid
    • G01N3/44Investigating hardness or rebound hardness by performing impressions under a steady load by indentors, e.g. sphere, pyramid the indentors being put under a minor load and a subsequent major load, i.e. Rockwell system

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Description

  • Härteprüfmaschine Die Erfindung betrifft Härteprüfmaschinen derjenigen bekannten Bauart, bei der auf den Prüfkörper eine Vorbelastung und eine Hauptbelastung wirken, Vorlast und Hauptlast an demselben, den Druckstempel verstellenden Hebel angreifen und die Vorlast durch Verstellen des den Prüfkörper tragenden Tisches gegenüber dem Druckstempel zur Wirkung kommt. Erfindungsgemäß erfolgt hierbei die Hauptbelastung durch ein an einem Hebel hängendes Gewicht, und der Hauptlasthebel belastet nach seiner Freigabe den den Druckstempel verstellenden Hebel.
  • Der Hauptlasthebel ist oberhalb des den Druckstempel verstellenden Hebels undgleichgerichtet mit diesem angeordnet. Zum Auflegen und Abheben der beiden Hebel dient ein Doppelexzenter, dessen größte Exzentrizitäten verschieden und so gegeneinander versetzt sind, daß die Hebel zeitlich aufeinanderfolgend verstellt werden.
  • Hierdurch wird der Aufbau der Maschine ohne Beeinträchtigung ihrer Meßgenauigkeit vereinfacht. Infolge ihres einfachen Aufbaues und ihrer einfachen Bedienung ermöglicht die Maschine auch ein rasches Arbeiten.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Erfin. dung beispielsweise.
  • Abb. I ist eine Seitenansicht der vollständigen Maschine, Abb. 2 eine vergrößerte Darstellung eines Teiles der gleichgerichtet üblereinanderliegenden Haupt- und Vorlasthebel mit dem zu ihrer Verstellung dienenden Exzenter in Seitenansicht, Abb. 3 eine der Abb. 2 entsprechende Stirnansicht mit Schnitt durch Haupt- und Vorlasthebel sowie das Exzenterlager; Abb. 4 ist ein Längsschnitt durch die Führungshüise des Druckstempels und die obere Platte der Brücke des Maschinengestells, gegenüber der Abb. 1 etw, as vergrößert.
  • Es bezeichnet a das Maschinengestell, b den Vor- oder Prüflasthebel und f den oberhalb desselben und gleichgerichtet mit ihm angeordneten Hauptlasthebel. Dler erstere ist bei z in einer Schneide gelagert und ruht auf einer vom Druckstempel c getragenen Kugel sowie weiter rückwärts noch auf einem Beeinflussungsexzenter d. Der Haupltlasthebelf ist bei h im Gestell gelagert und ruht mit einer an ihm festen, den Vor- oder Prüflasthebel b überfassenden Gabel i ebenfalls auf diesem Beeinfiussungsexzenter d auf. Dieses ist mit einem zwischen seinen Seitenflaschen angeordneten Zapfen e sowie mit Anschlagstiften u einem Betätigungshebel s versehen. Durch die Anordnung des Zapfens e zwischen den Seitenflanschen des Exzenters ist dieses zu einem Doppelexzenter geworden, dessen größte Exzentrizitäten verschieden und so gegeneinander versetzt sind, daß Haupt-und Vorlasthebel zeitlich aufeinanderfolgend verstellt werden können. Der Hauptlasthebelf ruht mit den freien Enden seiner Gabel i auf den Seitenflanschen und der Vor- oder Prüflasthebel b auf dem zwischen diesen vorgesehenen Zapfen e auf. g ist ein im Gestell vorgesehener, den Hauptlasthebel f durchdringender Sicherungsstift, der bei Nichtgebrauch der Maschine die an diesem hängenden Belastungsgewichte k angehoben hält. m ist die Führumgshülse mit der Stützfeder w für den Druckstempel c, der durch ein starres Gestänge c' unmittelbar auf die Meßuhr t einzuwirken vermag. Mit p ist der Prüftisch, mit q seine Stellspindel und mit p deren Griffmutter bezeichnet, n ist die am unteren Ende des Druckstempels vorgesehene Druckkugel, an deren Stelle auch eine Druckspitze treten kann, und o ist der Prüfkörper.
  • Mit Hilfe eines besonderen Tragkörpers 1 und eines daran befestigten, der Führung des Vor- oder Prüflasthebelendes dienenden Verlängerungsbügels v sind die die Hauptlast darstellenden Belastungsgewichte k am freien Ende des Hauptiasthebds J so aufgehängt, daß sie nach der Freigabe desselben den den Druckstempelc verstellenden Vor- oder Prüflasthebel b belasten. Zu Beginn der Prüfung befindet sich der Hauptlasthebel f mit den Gewichten k in angehobener und durch die Sicherungsschraube g gesperrter Stellung.
  • Der auf dem Tisch p aufliegende Prütkörper o ist mit Hilfe der Griffmutter r und unter Mitnahme des Vor- oder Prüflasthebels b gegen die Kugel ft oder leine Spitze angedrückt worden, bis die Meßuhr t Null anzeigt. Jetzt ruht auf dem Prüfkörper eine Vorlast von 10 kg, entsprechend dem Gewicht des Vor- oder Prüflasthebels. Nunmehr wird der Sicherungsstift, herausgezogen und der Hauptlasthebel f mit den Belastungsgewichten k freigegeben. Durch Drehen des Handheb, els s in der Pfeilrichtung (Abb. I) wird das Doppelexzenter d so verstellt, daß die Belastungsgewichte langsam auf den freiliegenden Vor- oder Prüflasthebelb aufgelegt werden. Dabei legt sich in eine Kerbstelle des letzteren ein Aufhängestift des Tragkörpers 1 ein, an den die die Hauptlast darstellenden Gewichte k angehängt sind. Der Hauptlasthebel f liegt jetzt frei in demTragkörper 1 und dient zusammen mit dem Vor-oder Prüflasthebel b und den Gewichten k als Belastung.
  • Nach einer ausreichenden Belastungsdauer stellt sich- der Zeiger der Meßuhr auf eine bestimmte Meßtiefe ein. Die angezeigte Messung zeigt jetzt jedoch noch nicht den richtigen Wert an, da noch Durchbiegungen des Maschinengestells usw. darin enthalten sind.
  • Das wird erst der Fall sein, wen der Hauptlasthebelf bei Rückdrehung des Doppelexzenters d wieder angehoben und von dem Vor-oder Prüflasthebel b abgehoben ist. Dieser bleibt während des Rückbewegungsvorganges in derjenigen Stellung liegen, die der im Prüfkörper erzeugten Eindruckstelie (Vertiefung) entspricht.
  • Ein weiteres Zurückheben des Vor- oder Prüflasthebels in seine ursprüngliche Lage erfolgt mit Hilfe des Doppelexzenters durch dessen Zapfen e.
  • Damit ist der Prüfvorgang beendet. Der Prüfkörper kann jetzt nach Senkung der Tischplattep entfernt und anschließend daran sofort die nächste Prüfung vorgenommen werden.

Claims (3)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Härteprüfmaschine, bei der auf den Prüfkörper eine Vorbelastung und eine Hauptbelastung wirken, Vorlast und Hauptlast an demselben, den Druckstempel verstellenden Hebel angreifen und die Vorlast durch Verstellen des den Prüfkörper tragenden Tisches gegenüber dem Druckstempel zur Wirkung kommt, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptbelastung durch ein an einem Hebel hängendes Gewicht erfolgt und der Hauptlasthebel nach der Freigabe den den Druckstempel verstellenden Hebel belastet.
  2. 2. Härteprüfmaschine nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptlasthebel (f) oberhalb des den Druckstempel verstellenden Hebels (b) und gleichgerichtet mit ihm angeordnet ist.
  3. 3. Härteprüfmaschine nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein Doppelexzenter zum Freigeben der beiden Hebel (b, f) dessen größte Exzentrizitäten verschieden und so gegeneinander versetzt sind, daß die Hebel (b, f) zeitlich aufeinanderfolgend verstellt werden.
DEP72001D 1935-10-25 1935-10-25 Haertepruefmaschine Expired DE680952C (de)

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