DE68016C - Stell- und Aushebevorrichtung für Pflüge - Google Patents
Stell- und Aushebevorrichtung für PflügeInfo
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- DE68016C DE68016C DENDAT68016D DE68016DA DE68016C DE 68016 C DE68016 C DE 68016C DE NDAT68016 D DENDAT68016 D DE NDAT68016D DE 68016D A DE68016D A DE 68016DA DE 68016 C DE68016 C DE 68016C
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- Germany
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- plowing
- rods
- stop
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- 210000000629 knee joint Anatomy 0.000 description 1
- 238000004904 shortening Methods 0.000 description 1
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B63/00—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements
- A01B63/14—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements drawn by animals or tractors
- A01B63/16—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements drawn by animals or tractors with wheels adjustable relatively to the frame
- A01B63/166—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements drawn by animals or tractors with wheels adjustable relatively to the frame manually adjustable
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- Environmental Sciences (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
H. F. ECKERT in BERLIN.
Bei den Stell- und Aushebevorrichtungen ein- oder mehrschariger Pflüge mangelt es bis
jetzt an einer einfachen Anordnung, die mit Leichtigkeit einerseits das Einstellen der Räder
in die für das Anpflügen, andererseits in die für das Pflügen auf verschiedene Tiefe passende
Stellung ermöglicht.
Durch die vorliegende Stell- und Aushebevorrichtung soll dies dadurch erreicht werden,
dafs der Arm der Furchenradachse mit dem Stellhebel durch aus zwei in gelenkiger Verbindung
stehende Stangen verbunden und am Pfluggestell ein drehbarer excentrischer Anschlag
für diesen Arm angeordnet ist, welcher, nach vorn eingestellt, bei gestreckter Lage der beiden
Stangen ein weiteres Hochschwingen des Furchenrades, gestattet, nach rückwärts eingestellt
aber bei durchgeknickten Stangen das Furchenrad auf Pflugsohlentiefe anhält. Für
den ersteren Fall kann das Durchknicken der beiden Stangen entweder durch einen das Verbindungsgelenk
führenden Führungsschuh mit stellbarem Anschlagstift verhindert werden, der beim Einstellen der Theile für das Pflügen
zurückgeschoben wird, um das Durchknicken beim früheren Anschlagen des Armes zu ermöglichen,
oder dadurch, dafs am Gestell eine Führungsstange für das Stangengelenk angebracht
wird, die für das Anpflügen weniger, für das beim Pflügen nöthige Durchknicken aber stärker geneigt sich einstellen läfst.
Fig. ι der Zeichnung zeigt die erste Abart in körperlich vollen Linien und Seitenansicht
für den Transport, in stark ausgezogenen Linien für das Anpflügen und in punktirten Linien
für das Pflügen eingestellt, Fig. 2 dieselbe für das Anpflügen und Fig. 3 für das Pflügen eingestellt;
Fig. 4 zeigt die zweite Abart in körperlich vollen Linien für den Tränsport, in stark
ausgezogenen Linien für das Anpflügen· und in stark punktirten Linien für das Pflügen eingestellt,
Fig. 5 die Einstellung für das Anpflügen, Fig. 6 diejenige für das Pflügen; Fig. 2 a und 6 a zeigen Einzelheiten zu Fig. 2
bezw. 6; Fig. 7 zeigt einen Theil der vorderen Ansicht und Fig. 8 die obere Ansicht der
zweiten Abart bei für den Transport niedergelegtem · Stellhebel.
Mittelst eines einzigen Stellhebels C wird das vordere Furchenrad R durch die in Gelenkverbindung
stehenden beiden Stangen b, Arm α und gekröpfte Achse A nach vorn oder
hinten eingestellt, wenn das Landrad R1 durch Stange bl, Arm al und den auf der Verlängerung
der Achse A drehbaren Achsschenkel A1 nach hinten oder vorn eingestellt wird. Durch ·
einen kürzeren Arm des Stellhebels C erfolgt zugleich die Einstellung des hinteren Furchenrades
R1 mittelst Stange b2 und Armes a1.
Für beide Abarten zeigen Fig. 1 und 4 die Transportstellung in körperlich vollen Linien,
die Anpflügestellung in dick ausgezogenen
Linien und die Pflügestellung in dick punktirten Linien, und bei beiden Abarten ist drehbar am
Pfluggestell ein excentrischer Anschlag η angeordnet, durch dessen jeweilige Einstellung
die betreffenden Stellungen der Räder mit Bezug auf die Pflugsohle sich erzielen lassen.
Für das Anpflügen, Fig. 2 und 5, stellt man die Excentricität des Anschlags in der Weise
ein, dafs sie Arm α später zum Anschlagen bringt, um höhere Einstellung des Furchenrades
R zu erzielen (stark ausgezogene Linien, Fig. ι und 4), für das Pflügen dagegen stellt
man den Anschlag nach rückwärts ein, wie Fig. 3 und 6 veranschaulichen. Das für letzteren
Fall eintretende frühere Anhalten des Furchenrades R macht eine entsprechende Verkürzung
der Stangen b nothwendig, und um diese zu erreichen, sind bei beiden Abarten diese Stangen
b durch einen Gelenkbolzen χ mit einander verbunden, so dafs sie beim Anschlagen
des Armes α auf den Anschlag η nach oben (oder auch nach unten) durchknicken können.
Nach Abart Fig. 1 bis 3 ist für das Gelenk χ
ein fester Führungsschuh s vorgesehen, in dessen unterschnittener Nuth, Fig. 2a, der die gelenkige
Verbindung herstellende Bolzenkopf χ' bei Einstellung für Transport und Anpflügen
gleitet. Der Führungsschuh s trägt einen herausziehbaren Anschlagstift sl, der, über die hintere,
der Stangen b eingesteckt, bei Einstellung für Anpflügen stärkeres Durchknicken der Stangen
b verhindert, herausgezogen dagegen das Durchknicken für die Einstellung zum Pflügen
ermöglicht (Fig. 3 und starke Punktirung Fig. 1).
Nach Abart Fig. 4 bis 6 ist zum gleichen Zweck für das Kniegelenk χ eine bei t2 am
Pfluggestell drehbare, von einem Auge χ2, Fig. 6 a, des'-Gelenkbolzens χ umschlossene gebogene
Führungsstange t angeordnet, die für das Anpflügen sich weniger geneigt einstellen
läfst, um die beiden Stangen b gestreckt zu halten, für das Pflügen aber höher, um das
dann nöthige Durchknicken derselben zu ermöglichen. Zum Höher- oder Tiefereinstellen
des vorderen Endes der Führungsstange t sitzt vorn an derselben eine Schiene tl mit zwei im
oberen Theile verengten Augen, von welchen das eine oder andere über einen am Pfluggestell
sitzenden Knopf u geschoben werden kann. Will man mit dem Pflug nicht anpflügen,
so bleibt der Anschlag η fest, der Stift s1 fort oder die Stange t unbeweglich.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Eine Stell- und Aushebevorrichtung für Pflüge, bei welcher eine verschieden hohe Einstellung der Räder durch Vermörtelung einer festen Stange (bx) und zweier gelenkig verbundener Stangen (b) erfolgt, deren Gelenkbolzen (x) so geführt wird, dafs die Stangen im letzten Theil der Bewegung durchknicken können, wenn der mit diesen Stangen (b) verbundene Arm (α) einen Anschlag (n) trifft.
- 2. Bei der unter 1. bezeichneten Stell- und Aushebevorrichtung für Pflüge, sofern der Anschlag (n) verstellbar eingerichtet ist:a) der Führungsschuh (s) mit herausziehbarem Anschlagstift (sl), Fig. 1, der,, über die hintere der Stangen (b) eingesteckt, bei Einstellung für das Anpflügen ein Durchknicken derselben verhindert und herausgezogen das Durchknicken für Einstellung zum Pflügen gestattet;b) die das Gelenk (x) der Stangen (b) führende Stange (t), Fig. 4, die am Pfluggestell drehbar mittelst Augenschiene ft1) verschieden geneigt einstellbar ist, um in der tieferen Stellung das Anpflügen zu ermöglichen.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE68016C true DE68016C (de) |
Family
ID=341590
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT68016D Expired - Lifetime DE68016C (de) | Stell- und Aushebevorrichtung für Pflüge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE68016C (de) |
-
0
- DE DENDAT68016D patent/DE68016C/de not_active Expired - Lifetime
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