DE679514C - Fernmeldeuebertragungssystem mit induktiv belasteten Leitungen hoher Daempfung - Google Patents

Fernmeldeuebertragungssystem mit induktiv belasteten Leitungen hoher Daempfung

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DE679514C
DE679514C DES105249D DES0105249D DE679514C DE 679514 C DE679514 C DE 679514C DE S105249 D DES105249 D DE S105249D DE S0105249 D DES0105249 D DE S0105249D DE 679514 C DE679514 C DE 679514C
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DE
Germany
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current
lines
transmission system
cable
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Expired
Application number
DES105249D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Gabriel
Michael Halbeck
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B11/00Communication cables or conductors
    • H01B11/02Cables with twisted pairs or quads
    • H01B11/12Arrangements for exhibiting specific transmission characteristics
    • H01B11/16Cables, e.g. submarine cables, with coils or other devices incorporated during cable manufacture

Landscapes

  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description

  • Fernmeldeübertragungssystem mit induktiv belasteten Leitungen hoher Dämpfung Bekanntlich wählt znan die Leitungsdämpfung von Fernmeldekabeln möglichst hoch, um dadurch die Wirtschaftlichkeit der Kab.elamlage zu erhöhen. Insbesondere bei Fernmeldeseekabeln hat die Erhöhung der Leitungsdämpfung, bemspielsweise durch Wahl dünnerer Leiter, große wirtschaftliche VorteiiIe, da hierdurch die an sich hohen Kabelkosten. wesentlich herabgesetzt werden. Nun ist aber der Erhöhung der Leitungsdämpfung aus verschiedenen technischen Gründen eine Grenze gesetzt, insbesondere dadurch, daß infolge der hohen Leitungsdämpfung eine große Sendeenergie, d. h. ein hoher Anfangspegel der Fernmeldeströme, erforderlich ist, damit am. Empfangsende' der Pegel der Fernmeldeströme noch genügend weit oberhalb .des Pegels der Störströme liegt. Bei Mehrfachkabeln verursacht ein hoher Anfangspegel eine erhöhte Störung benachbarter Übertragungsleitungen, die man jedoch in weiten Grenzen durch einen sorgfältigen Ausgleich der störenden Kopplungen und durch Anwendung elektrostatischer Schutzschirme oder durch Unterbringung .der sich störenden Leitungen in getrennten Kabeln, kompensieren kann. Für dein Fall, dd.ß die Fernmeldeleitungen induktiv belastet sind, hat der hohe Anfangspegel bzw. der große Anfangsstrom zur Folge, daß die Permeabilität der Belastungsstoffe und damit die Induktivität der Leitungen leicht geändert wird, daß Oberwellen erzeugt werden, und daß sich bei gleichzeitiger Telephonie und Telegraphie der Flattereffekt störend bemerkbar macht. Um diese Nachteile zu vermeiden, wurde bereits vorgeschlagen, in dein Endabschnitten. von induktiv belasteten Fernmeldeseekabeln Belastungsstoffe mixt keiner, aber konstanter Permeabilität zu verwenden. Ferner ist es bekanntgeworden; bei Telegraphenkabeln mit Spulenbelastung den magnetischen Widerstand der Spulenkernedurch Einschaltung von Luftspalten zu vergrößern oder auch die magnetomotorIsche Kraft durch Vernzinderu;ng der Windungszahl herabzusetzen. Um hierbei eine gleiche Induktivität je Längeneinheit zu erhalten, wird dann. der Querschnitt der Spulenkerne vergrößert.
  • Gemäß der Erfindung werden bei induktiv belasteten Fernmeldekabeln mit Leitungen hoher Dämpfung, insbesondere bei. Ozeankabeln mit einer Dämpfung größer als B Neper, deren der Nachrichtenübermittlung dienende Leitungen in EinzeUeitungen aufgeteilt sind; so daß der ein und derselben Nachricht zugehörige Stromeiner gegebenen Richtung auf mehreren. für sich belasteten Leitungen. übertragen wird, die ,genannten Störun, gen dadurch vermindert, daß man die entweder stetig oder punktförmig belasteten Leitungen- lediglich in den Endabschinitten des Kabels bzw. der Verstärkerfelder aufteilt, um in den Endabschnitteai die Feldstärke im Belastungs!material herabzusetzen. Die Aufteilung von stetig belasteten Leitungen in den Endabschnitten wird in. der Weise vorgenommen, daß man die Leitung in zwei oder mehrere je für sich stetig bzw. gleichförmig belastete Einzelleiter aufteilt. Bei punktförmig belasteten Leitungen erfolgt deren Aufteilung durch Parallelschaltung von zwei: oder mehreren Spulen. an den Belastungspunkten.
  • Die Parallelschaltung mehrerer Spulen an den Belastungspunkten ist zwar bei Landkabeln bereits bekanntgeworden. Hierdurch sollte jedoch lediglich eine nachträgliche Abänderung einer bereits vorhandenen Belastung erreicht werden. Demgegenüber wird erfindungsgemäß weine Parallelschaltung -von Spulen nur in den Endabschnitten eines Fernmeldekabels hoher Leitungsdämpfung vorgenommen, um die Feldstärke im Belastungsmaterial herabzusetzen.
  • Auf welche Entfernung eine Aufteilung der induktiven Belastung in den Endabschnitten vorzunehmen. 'ist, hängt von dex Höhe des Anfangspegels und der zur Verfügung stehenden magnetisierbaren Stoffe ab, so daß die Länge der gemäß der Erfindung ausgebildeten Endabschnitte von Fall zu Fall festgelegt werden muß. Die Aufteilung kann mit Rücksicht auf die örtliche Stromstärke abgestuft werden.
  • Da infolge der Parallelschaltung der Teilim:duktivitätenn- .die Gesaratinduktivität @entsprechend kleiner ist, empfiehlt es sich, die Teil.-i#aduktivitäten so groß zu machen, daß sich über die Gesamtstrecke des Kabels hin eine gleiche Induktivität je Längeneinheit ergibt. Bei Krarupkabeln wird. man zur Vergrößerung der Teilinduktivitäten vorzugsweise die Schichtdicke des Belastungsmaterials vergrößern. Dadurch kann gleichzeitig der An--forderung Rechnung getragen werden:, den Wellenwiderstand der aufgeteilten Leiter an das einfache Kabel anzupassen. Bei Spülenkabeln ist der Querschnitt der Spulenkerne und ferner in gewissem: Maße die Windungs: zahl der Spulenwicklungen demnach in geeigneter Weise zu bemessen. Man kann auch eine verminderte Belastung an den Enden des Kabels zulassen, es muß dann ;aber Wert darauf gelegt werden, daß der Wellenwiderstand nicht kleiner wird als für den mittleren Teil des Kabels. Aus diesem Gründe wird, wie es an sich bekannt ist, dann die Kapazität der Leitung entsprechend kleiner gemacht. Eine Herabsetzung des Magnetisierungsstromes könnte außerdem bei Spulenkabeln auch dadurch erfolgen, daß man die Spulen durch vorzugsweise komplexe Längswiderstände überbrückt, die für die niedrigen Frequenzen großer Amplitude einen kleineren Widerstand haben als für die hohen Frequenzen kleiner Amplitude: Außer der Herabsetzung des - Magnetisierungsstromes in den Endabschnitten des Kabels können naturgemäß die an sich bekannten Mittel zur Herabsetzung des Hysteresefaktors angewendet werden.
  • Falls über das Kabel gleichzeitig verschiedene Stromarten, z. B. Fernsprechströme, Telegraphenströme in Einfach- oder Duplexbetrieb und Trägerfrequenzströme, übertragen werden, kann man ,auch so verfahren, daß man die Magnetisierungsstromstärke derjenigen Stromart stärker herabsetzt, die den höheren Anfangspegel hat. In vielen Fällen wird es. auch ,genügen, die Stromstärke lediglich für die Stromart hohen Anfangspegels herabzusetzen. Beispielsweise kann man bei gleichzeitiger Telegraphie und Telephonie die Fernsprechströme über eine Doppelader und die Telegraphenströme, die den höheren Anfangspegel haben, in an sich bekannter Weise über die Doppeladern in Parallelschaltung (Sinnultantelegraphie) übertragen, wobei jedoch für die Küstenstrecke des Seekabels für die Telegraphie ein besonderes doppeladriges Rückleitungskabel vorgesehen wird. Um so-.wohl die Fernsprech- als auch die Telegraphenströme herabzusetzen, kann man die einzelnen Adern in den Endabschnitten des Seekabels in, an sich bekannter Weise in zwei oder mehrere Teilleiter aufteilen, wobei die Doppeladern zum Fernsprechen, die Doppeladern in Parallelschaltung zum Telegraphieren benutzt werden. Bei Kabeln mit Spulenbelastung ist es möglich, eine Herabsetzung der Feldstärke dadurch zu erzielen, däß man an Stelle der verdoppelten Leitungen für jede Betriebsart, z. B. sowohl für die Fernsprechals .auch für die Telegraphenströme, zwei oder mehrere Spulen parallel schaltet, also nur im Spulensatz die Stromverzweigung durchführt.
  • Es .ist bereits, ein Vorschlag bekanntgeworden, bei der gleichzeitigen IJb.ertragung von Fernsprech- und Telegraphenströmen über Seekabel besondere Maßnahmen zu treffen, um Störungen infolge der in denn Endab: schnitten herrschenden großen Stromstärken zu vermeiden. Nach diesem bekannten Vorschlag sollten aber lediglich die Störungen i zwischen den beiden verschiedenen Stromarten. herabgesetzt werden, was dadurch erreicht -werden soll, daß man in den Endabschnitten des Kabels für die Fernsprechströme und für die Telegraphenströme ge- i trennte Leitungswege vorsieht und diese .einzeln induktiv belastet. Demgegenüber wird erAndurigsgemäß in den Endabschnitten des Kabels die für ein und dieselbe Nachricht bzw. Stromart bestimmte Leitung in getrennte und je für sich belastete Leiter aufgeteilt, um eine Herabsetzung der Feldstärke im Belastungsmaterial der Endabschnitte zu erreichen.
  • In den Figuren sind verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung- dargestellt.
  • In Fig. i ist schematisch .eine Seekabelverbiindung dargestellt, bestehend aus. einem Seekabel mit einem zentralen Leiter 5, der in der Nähe der Küste ln zwei Teilleiter i und 2 aufgeteilt ist, die zur Ausgleichsschaltung T des Teilnehmers führen. Die Rückleitung geschieht Rebeinfalls über zwei .getrennte Leiber 3 und 4 als Rückleitungskabel bis zur Seeerde mit NachbildungN. Die Leiter für die eine Richtung i, 2 und die Leiter für die Rückrichtung 3, 4 können in demselben oder in getrennten Kabeln: eingebaut sein. Die Leiter i und 2 bzw. 3 und 4 können entweder Krarupadern oder mit Spulen belastet sein.
  • Fig. 2 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel, bestehend ebenso aus der Teilnehmergabe T, an die zwei Leiter i und 2 eines Kabels angeschlossen sind. An den Spulenbelastungspunkten befinden sich in. jedem Leiter je zwei Spulen parallel ,geschaltet, so daß in jedem Leiter ran dem Belastungspunkt eine Aufteilung des Stromes erfolgt.
  • Wie 'm Fig.3 ;gezeigt ist, können die Spuleribelastu.ngspunkte auch dadurch eine Stromverzwegung erhalten, daß zwei Doppelspulen parallel ,geschaltet werden.
  • Fig. 4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel für den Fall einer Sim:ultantelegraphie-und Telephonieverbindung. Der Fernsprechteilnehmer F ist über eine Kondensatorlei tung I( ran die beiden Leiter i und 2 eines Seekabels angeschlossen, während die Telegr,aphieverbindung T über den Mittelpunkt des Übertragers U, die Spulenleitung Sp und Erde als Rücldeitung arbeitet. Uni in dem Rückleitungskabel 3, 4 bis zur Seeerde mit der Nachbildung N dite Hystereseerscheinungen herabzusetzen, ist gemäß der Erfindung das Rückleitungskabel so aufgeteilt, daß für :die Telegrapheströme hohen Pegels zwei getrennte Stromwege zur Verfügung stehen.
  • In Fig. 5 ist ein Übertragungssystem gezeigt, bei dem Fernsprech- und Telegraphieströme der Teilnehmer F und T über Kondensator I( und Spulenleitungen Sp den gleichem Leitungen i' und 2' aufgedrückt werden.. Die Leitungen i' und 2' sind in. der Nähe der Küste in die Leiter i, 2, 3 und 4 raufgeteilt, und zwar derartig, daß für die beiden Stromarten eine Aufteilung des Stromes in gleichem Maße erfolgt. Fig. 6 zeigt ein Übertragungssystem mit Fernsprech- F und Telegraphieteilnehmern T über Kondensatorleitung I( und Spulenleitung Sp zur Trennung der beiden Verkehrsfrequenzen. Die Telegraphieverbindung ist in Simultanschaltung der Fernsprechverbindung überlagert. Zum Unterschied von der in Fig.4 gezeigten Übertragungsart wird jedoch nicht nur für die Telegraphieverbindu:ng, sondern ;auch für die Telephonieverbindung Hin- und Rückleitung in mehrere Stromwege saufgeteilt. Wie aus der Zeichnung zu erkennen. ist, sind für die Telegraphieverbindung ,am Anfang des übertragu:ngssystems die Leiber i bis 8 vorgesehen, während der Fernsprechverbindung die Leiter i und 2 ,als Hin- und die Leiter 3 und 4 als Rückleitung dienen.
  • In den Ausführungsformen nach Fig. i, 4, 5 und 6 können als Einzelleiter Krarupleiter oder mit Spulen belastete Leiter benutzt werdein. Beispielsweise können im: Fig. 6 Krarupl:eiter benutzt werden, welche die bekannte Form der Leiteranordnung des Sternvierers besitzen.
  • Fig.7 zeigt eine für Krarupadern zweckmäßige Form, bei der jede Ader in zwei Teilleiter i, i' bzw. 2, 2' aufgeteilt ist, beispielsweise für die Leiter i, 2 bzw. 3, 4 der Fig. i und 5. Zweckmäßig wird für die mit einer besonderen Konstruktion gebauten Kabelendabschnitte eine geringe Leitungskapazität erstrebt, wozu .eine Querschnittsform, wie in Fg. 7 gezeigt, besonders geeignet erscheint.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ferumneldeübertragungssystem mit induktiv belasteten Leitungen hoher Dämpfung, insbesondere mit einer Dämpfung größer als 8 Neper, deren der Nachrichtenübermittlung dienende Leitungen in Einzelleitungen ;aufgeteilt sind, so daß der ein und derselben Nachricht zugehörige Strom einer ,gegebenen Richtung auf mehreren für sich belasteten Leitungen. übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die entweder stetig oder punktförmig belasteten Leitungen lediglich in den Endabschnitten: des Kabels bzw. der Verstärkerfelder aufgeteilt sind.
  2. 2. Übertragungssysteim nach Atnspruch' i, dadurch ,gekennzeichnet, daß bei Kabeln mit Spulenbelastung in den Splulenpunkten ,auf bekannte Art und Weise zwei: oder mehrere Spulen parallel geschaltet und die Spulen entsprechend größer dimensioniert sind.
  3. 3. Übertragungssystem nach Anspruch i, dadurch ,gekennzeichnet, daß bei gleichzeitiger Übertragung verschiedener Stromarten der-Magnetisierungsstrom derjenigen Stromart, die den höheren. Anfangspegel, hat, durch Stromaufteilung in stärkerem Maße herabgesetzt ist. .q;. Ü`bertragumgssysltem nach Anspruch i, dadurch gekenmzeiehn,et, daß bei übertragung verschiedener Stromarten die Stromaufteilung lediglich für die Stromart hohen Anfangspegels durchgeführt ist. S;: Übertragungssystem. nach Anspruch i, .dadurch gekennzeichnet, daß die Stromaufteilung entsprechend der örtlichen Stromstärke mehrstufig ist.
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