DE67906C - Presse, insbesondere zur Herstellung von Prefskoblen - Google Patents
Presse, insbesondere zur Herstellung von PrefskoblenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B30—PRESSES
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- B30B11/00—Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
- B30B11/02—Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space
- B30B11/12—Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space co-operating with moulds on the circumference of a rotating drum
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Den Gegenstand dieser Erfindung bildet eine Presse, insbesondere zur Herstellung von Prefskohlen,
dadurch gekennzeichnet, dafs die Prefsformen gruppenweise auf radial von einer
Welle ausstrahlenden Armen angeordnet sind und absatzweise bezw. vor die Füllöffnung,
vor einen feststehenden Prefsblöck und in die Ausstofslage weitergedreht werden, und dafs
während jeden Stillstandes am Prefsort Prefsstempel vorgetrieben werden, welche in genannten
Armen hinter den Formen angeordnet sind und weiterhin auch das Heraustreiben der Prefsstücke aus der Form vermitteln, indem
sie von der Treibwelle in zwei Absätzen vorbewegt werden.
Fig. ι zeigt die Presse in der Seitenansicht und
Fig. 2 in der Oberansicht, zum Theil im Horizontalschnitt.
Fig. 3 und 4 betreffen Einzelheiten des Drehtisches.
Als Beispiel sind vier Formengruppen zu je zwei Formen angenommen.
Die Formengruppen sind an den äufseren Enden von röhrenförmigen, radialen Armen
ABCD einer liegenden Welle Q angeordnet, welche zusammen mit dem Kranz T eine Art
Drehtisch bilden. Jede Formengruppe setzt sich sehr zweckmäfsig zusammen aus einem in
Zellen getheilten Gufsstück J aus Kanonenmetall oder anderem passenden Material und
einem fest damit verbundenen äufseren Futter K aus Gufseisen oder Stahl, welches während der
Pressung, durch Aufnahme des Druckes den Tisch zu entlasten hat. Die Formengruppen
werden mittelst Klemmschrauben L, Fig. 3, festgehalten, so dafs sie leicht herausnehmbar
sind. Hinter jeder Zelle bezw. Einzelform ist ein Prefsstempel E, der lose hineinpafst, so
angeordnet, dafs er niemals ganz aus der Form heraustreten kann, dieselbe also am inneren
Ende immer geschlossen bleibt.
Sämmtliche Prefsstempel jeder Gruppe sind mittelst Bolzen G auf einer gemeinsamen
starken Platte F befestigt, welche bei ihrer Hin- und Herbewegung innerhalb des betreffenden
Armes ABCD gleitet und sich dabei mit
seitlichen Verlängerungen H in Schlitzen des Armes führt bezw. an den Schlitzenden /
hemmt. Die Theile H reichen in den Weg der Ansätze A1 von Gleitstücken Z, die ihre
Führung auf Ansätzen des Gestelles P finden.
Die in R im Gestell P gelagerte Drehtischwelle Q empfängt absatzweise Drehung von
der in U gelagerten Treibwelle 5 aus durch Kurbelscheibe I1, Schubklinke J1 und Schaltrad
L\
Letzteres setzt sich aus zwei auf Welle Q festen Scheiben zusammen, welche unter sich
durch ebenso viele Bolzen K1, als der Tisch Arme hat, verbunden sind.
Gegen diese Bolzen wirkt die Klinke J\ Auf der Treibwelle S sitzen zwei Excenter F,
deren Ringe W durch Stangen X und Bolzen Y mit den Gleitstücken Z zusammenhängen und
diese mit ihren Ansätzen A1 gegen die Ansätze H der Prefsstempelplatte / vortreiben.
Claims (1)
- Die Excenter können auch durch Kurbeln ersetzt werden.Die Treibwelle erhält ihre Bewegung von der Hauptwelle D1 E1 durch Rädervorgelege H1G1.Die Kappen der Lager U für die Treibwellenzapfen bilden Theile eines Gufsstückes W1, welches den Prefsblock B2 trägt und gegen den Druck der Stempel E durch vier auf ihren Enden mit Spannmuttern Y1 versehene Zugstangen X1 gesichert ist, die gleichzeitig auch durch die Kappen Z{ der Zapfen der Drehtischwelle Q. fassen.Zwischen das Gufsstück W1 und die Spannmuttern Y1 eingeschaltete starke Federn A2 verleihen der Verbindung eine gewisse Nachgiebigkeit. Das Stück W1 überträgt den gröfsten Theil seiner Last auf die Stütze N.Jeder Excenterring W ist durch Stange N1 mit einem in R1 im Träger Q1 gelagerten Hebel P1 verbunden, dessen äufseres Ende beim Auswärtshub mit einer Rolle S' gegen die Innenseite der Ansätze H der Prefsstempelplatte F wirken und so . diese nach aufsen treiben, um die fertigen Prefsstücke aus der Form herauszutreiben. Die Presse wird unmittelbar unterhalb eines Behälters angeordnet, aus welchem die zu Prefskohlen zu verdichtende Kohlenmasse mittelst sich drehender Arme in bekannter Weise in die Formen gefördert wird. Dicht bei diesem Behälter steht die Knetvorrichtung zur Herstellung der Masse. Die Oeffnung, durch welche letztere aus dem Behälter in die Formen übertritt, wird vom Kranz T bedeckt, der so bezüglich dieser Oeffnung als Schiebethür wirkt. Will man die Oeffnung durch eine besondere Thür schliefsen, so kann man den Kranz T weglassen. In Fig. ι ist der untere Theil des genannten Behälters punktirt angedeutet.Ein gekrümmt verlaufendes Schild C2, welches von der Oeffnung desselben bis zum Preisblock B2 reicht, verhindert das Heraustreten der Masse aus den Formen während ihrer Bewegung vom- Füllort bis zum Prefsort. Zum Gebrauch der Maschine stellt man den Drehtisch mit einer Zellengruppe, z. B. A, Fig. i, vor die Oeffnung des Vorrathsbehälters ein. Sobald die Gruppe gefüllt ist, leitet man Bewegung in die Maschine, und wird durch eine halbe Umdrehung der Welle 5 der Drehtisch mittelst der Klinke J1 durch eine Viertelumdrehung gedreht. Dann bleibt der Tisch stehen, die Welle dagegen setzt ihre Drehung fort. Die gefüllte Formengruppe steht jetzt vor dem Prefsblock B'2, die ihr folgende leere Gruppe vor der Füllöffnung. Während der nun folgenden weiteren halben Umdrehung der Welle 5 empfängt letztere Gruppe ihre Füllung und wird gleichzeitig die Füllung der ersteren Gruppe geprefst, indem die Excenter V mittelst der Gleitstücke Z die Stempel E gegen den feststehenden Block -B2 treiben.Durch die nächste halbe Umdrehung der Welle 5 gelangt die zweite Formengruppe vor den Prefsblock, die dritte vor die Füllöffnung und die erste in die Tief lage (s. B, Fig. 4), in welcher die Excenter mittelst der Hebel P1 die Stempel E weiter vortreiben und dadurch die Prefsstücke aus den Formen herausstofsen. Bei der nächsten Weiterdrehung gelangt die geleerte Form, wobei die Stempel durch ihr Eigengewicht zurückfallen, wieder vor den Füllort.Wo es nöthig erscheint, kann man auch den Tisch nach jeder Verstellung feststellen, wozu man am zweckmäfsigsten die Scheiben L1 auf dem Umfang' mit ebenso vielen seichten Vertiefungen £)2, Fig. 2, als Formengruppen vorhanden sind, versieht, zum Einspringen einer federnden Hemmklinke E'2, welche beim folgenden Antrieb des Tisches selbstthätig wieder heraustritt.Die auf der Zeichnung angenommene Vierzahl der Formengruppen soll nur als Beispiel dienen; man kann sie in beliebiger Zahl anordnen.Ebenso kann der Drehtisch anstatt in senkrechter auch in waagrechter oder geneigter Ebene und der Prefsort zum Füllort unter einem beliebigen Winkel angeordnet werden;Patenτ-Anspruch:Eine Briquettepresse mit Anordnung der Formen auf einem Theildrehung empfangenden Träger, bei welcher die hinter den Formen auf dem Formenträger mit begrenzter Hubweite verschieblich angeordneten Prefsstempel (E) in der Art von der Treibwelle (S) in zwei Absätzen vorgetrieben werden, dafs diese Welle mittelst Excenters (V) am Prefsorte Gleitstücke (Z) und am Ausstofsorte Hebel (P1) gegen seitliche, mit den Preisstempeln verbundene Stücke (H) vortreibt und dadurch zunächst das Zusammenpressen der Formenfüllung gegen einen feststehenden Block (B2) und weiterhin das Herausstofsen der so gebildeten Briquettes bewirkt.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE67906C true DE67906C (de) |
Family
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT67906D Expired - Lifetime DE67906C (de) | Presse, insbesondere zur Herstellung von Prefskoblen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE67906C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE899772C (de) * | 1952-03-27 | 1953-12-17 | Ewald Bathe | Steinpresse mit absatzweise umlaufender Formentrommel |
| US11471923B2 (en) * | 2017-11-29 | 2022-10-18 | Nippon Steel Corporation | Production method of seamless steel pipe |
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- DE DENDAT67906D patent/DE67906C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE899772C (de) * | 1952-03-27 | 1953-12-17 | Ewald Bathe | Steinpresse mit absatzweise umlaufender Formentrommel |
| US11471923B2 (en) * | 2017-11-29 | 2022-10-18 | Nippon Steel Corporation | Production method of seamless steel pipe |
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