DE67845C - Copirmaschine zum Bedrucken leicht zerbrechlicher Platten - Google Patents
Copirmaschine zum Bedrucken leicht zerbrechlicher PlattenInfo
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- DE67845C DE67845C DENDAT67845D DE67845DA DE67845C DE 67845 C DE67845 C DE 67845C DE NDAT67845 D DENDAT67845 D DE NDAT67845D DE 67845D A DE67845D A DE 67845DA DE 67845 C DE67845 C DE 67845C
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- cylinder
- bed
- stone
- copier machine
- easily breakable
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- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F3/00—Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed
- B41F3/18—Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed of special construction or for particular purposes
- B41F3/30—Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed of special construction or for particular purposes for lithography
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Paper (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE IB: Druckerei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. März 1892 ab.
Die Neuerung bezieht sich auf Herstellung von Maschinen, mittelst welcher auf schnelle
und billige Weise Abdrücke von Schrift- und Drucksachen, Zeichnungen u. dergl. angefertigt
werden können.
In den beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι eine Seitenansicht der Maschine,
Fig. 2 ein Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. 1 und
Fig. ι eine Seitenansicht der Maschine,
Fig. 2 ein Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. 1 und
Fig. 3 eine Oberansicht der Maschine,
Fig. 4 eine Endansicht des Druckcylinders,
Fig. 5 ein theilweiser Schnitt der Maschine nach Linie 5-5 der Fig. 3;
Fig. 4 eine Endansicht des Druckcylinders,
Fig. 5 ein theilweiser Schnitt der Maschine nach Linie 5-5 der Fig. 3;
Fig. .6 bis einschliefslich 11 sind Details verschiedener
Theile.
A bezeichnet den Druckcylinder (Fig. 1 bis 5),
der in den Lagern α α gelagert ist, welche
sich in senkrechter Richtung in Führungen schieben, die auf Ständern α1, die am Maschinenrahmen
befestigt sind, ruhen, und werden die Lager mittelst Federn <z2 gegen einen
adjustirbaren Untersatz αΆ gedrückt.
Der Cylinder ist an der einen Seite abgeflacht und der runde Theil desselben ist mit
einer Composition A\ Fig. 4, überzogen. Ein bewegliches Bett B wird mittelst einer Zahnstange
und eines Triebes b b1 in der Weise bethätigt, dafs es zwischen den Führungen B*
am Rahmen der Maschine vor- und rückwärts geschoben wird. Die Zahnstange b ist an einen
Flantsch angeschraubt, der am Untertheil des Bettes vorspringt. Der Trieb b1 ist auf die
Achse £>2 aufgekeilt, welche mittelst einer Kurbel
b3 gedreht werden kann. Das Bett trägt einen lithographischen Stein B\ eine Druckerschwärzplatte
B2 und das Material, auf das gedruckt werden soll, wobei letzteres in dem
Raum liegt, der mit B3 bezeichnet ist.
An einer Seite des Bettes ist eine adjustirbare Zahnstange B* innerhalb des Schlitzes ö4
angebracht, wobei das Lager der Zahnstange in dem Schlitz mittelst Stellschrauben b** adjustirt
werden kann. An der anderen Seite des Bettes ist eine ähnliche Zahnstange B5 in
einer Nuth bh angeordnet, die durch die Stellschraube
i6* adjustirt wird. Die Zahnstange B 4
greift in ein Stirnrad A2, Fig. 2, 3, 7 und 8, das lose auf der Achse A* läuft, auf welcher
der Cylinder A aufgekeilt ist. Das Rad A2
ist mit einem Auf halt al versehen, welcher an
dem einen Ende des Armes y an dem drehbaren Hebel Y sitzt. Der Auf halt springt vor
und wenn in Wirksamkeit, wird er unterstützt durch einen Schlitz ^, der in das Rad eingeschnitten
ist. Der Aufhalt kommt in Eingriff mit einer Nase αΒ an dem Cylinder A und
befindet sich gewöhnlich aufserhalb der Bahn der Nase durch die Einwirkung der Feder αβ
und wird in die Bahn des Vorsprungs oder der Nase gebracht unter Spannung der Feder
mittelst des Armes c, der an dem einen Ende der Achse c1 sitzt und mit dem Arm y1 des
Hebels Y in Berührung kommt. Die Achse c1 läuft in Lagern, die am Maschinenrahmen angeschraubt
sind, und wird bethätigt durch eine Kurbel C, indefs kann dieselbe auch in selbstthätiger
Weise in Schwingung versetzt werden. Die Zahnstange B5 greift in ein Stirnfad A3,
welches auf der Welle A aufgekeilt ist. Die Zähne des Rades .A3, Fig. 9, sind theilweise
weggeschnitten, um mit dem abgeflachten Theil des Cylinders A, Fig. 4, zu correspondiren, so
dafs das Rad ΑΆ aufser Eingriff mit der Zahnstange B B steht, wenn der Cylinder A in seine
Ruhelage gebracht ist. Eine Bremsscheibe^4 ist an dem Ende der Welle A aufgekeilt. Der
Bremsschuh a1 ist mit dem Ende einer verticalen
Stange as verbunden, welche umgeben
ist und nach oben gedrückt wird durch eine Feder α 9, die zwischen dem Bund an der
Stange und einem Träger Λ10 angeordnet ist, welch letzterer an den Maschinenrahmen angeschraubt
ist, durch welche das untere Ende der Stange as sich erstreckt. Das obere Ende
der Stange as geht durch die Führung α11.
Der Cylinder wird mittelst des Vorsprungs a1-in
seiner Ruhelage gehalten, während das Bett sich in der einen Richtung bewegt. Der Vorsprung
wird zwischen den beiden Aufhalten α13 und au zurückgehalten, Fig. 6. Jeder der
Aufhalte geht durch die Führung α11 und den Ständer a10 und wird durch eine Feder nach
oben geprefst. Der Auf halt α13 wird bei jeder Bewegung bezw. Umdrehung des Cylinders
niedergedrückt. Der Auf halt au ist mit einer
Rolle a15 versehen, welche sich in die Bahn
des abgeschrägten Vorsprungs a 16 erstreckt,
Fig. 2, auf dem beweglichen Bett B. Der Auf halt α14 wird niedergedrückt durch den
Vorsprung α16, während sich der Cylinder
dreht.
Der lithographische Stein B1 liegt auf der
Bettplatte B, deren untere Seite auf jedem Ende mit zwei parallelen abgeschrägten Vorsprüngen
d d, Fig. ίο und ii, versehen ist.
Zwei konische Blöcke d1 d[ liegen unter jedem
Paar der Vorsprünge d d und werden gegen einander geführt, so dafs sie die abgeschrägten
Vorsprünge bethätigen und auf diese Weise den Stein mittelst der Stellschrauben d2 d2
heben.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende: ' Wenn das Bett B in der Lage sich befindet,
wie in den Zeichnungen dargestellt, so ist der Cylinder A durch die Aufhalte α13 und au
gehalten.
Wenn der Stein B1, der das zu druckende Material trägt, mit Schwärze von der Schwärzplatte
B2 versehen ist, so dreht der Arbeiter die Kurbel b3 in der Richtung des Pfeiles i,
Fig. i, und verursacht hierdurch die Bewegung des Bettes B nach rechts (wobei das Rad A2
lose auf der Achse A läuft), bis der Auf halt B6
am Bett gegen den Auf halt ΒΆ* stöfst, der
am Rahmen der Maschine sitzt. Zu gleicher Zeit wird der Auf halt α14 durch den Theil ale,
der die Rolle α15 bethätigt, niedergedrückt. Die Kurbel C wird dann behufs Bethätigung des Aufhalts
ai niedergedrückt, wodurch das Rad A^
in Eingriff mit dem Cylinder A gebracht wird. Hierauf dreht der Arbeiter die Kurbel b3 in
der entgegengesetzten Richtung und verursacht dadurch den Rückgang des Bettes B in seine
normale Stellung. Während der Rückwärtsbewegung des Bettes verursacht die Zahnstange
Bi (mittelst des Rades A"1 und der dazu
gehörigen Zwisch enth eile) eine zweimalige complete Umdrehung des Cylinders^; sein Rad^43
kommt in Eingriff mit der Zahnstange B5, sobald der Cylinder sich zu drehen beginnt.
Die Bremse A* a1 as α9 verursacht, dafs der
Cylinder eine gleichmäfsige Geschwindigkeit annimmt, und verhindert todten Gang zwischen
den Rädern A'2 und A9 und den Zahnstangen B1
und B5.
Während der ersten Umdrehung kommt der Compositionsüberzug A1 des Cylinders in Contact
mit dem auf dem Stein befindlichen Material und nimmt einen Abdruck. Während der
zweiten Umdrehung kommt er in Contact mit dem Glas oder anderen Material, auf das gedruckt
werden soll und welches in dem Raum -B3 angebracht ist, und macht darauf einen Abdruck.
Hierauf kommt der Aufhaita14 in Wirksamkeit
und hält den Cylinder an. Das Glas oder andere Material wird dann weggenommen, ein
neues Glas eingesetzt und die Reihe der oben genannten Operationen geht von neuem vor sich.
Der auf dem Cylinder angebrachte Ueberzug Αλ ist vorzugsweise in folgender Weise
zusammengesetzt: ca. ii8og Gelatine, 2240 g
Glycerin und 2240 g heifses Wasser mit einigen Tropfen Carbolsäure behufs Präservirung der
Masse. Die Composition wird eine halbe Stunde lang gekocht, und es ist gut, ein kleines
Quantum Guttapercha beizumengen, um eine bessere Zähigkeit zu erzielen..
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Copirmaschine zum Bedrucken leicht zerbrechlicher Platten, gekennzeichnet durch einen hin- und hergehenden Wagen, in dem der Farbstein, der Lithographenstein und die zu bedruckende Platte hinter einander eingespannt werden und die letzteren beiden unter einer Druckwalze hindurchgeführt werden können, deren Mantel mit einer Copirmasse bekleidet ist, welche die Farbe vom Lithographenstein aufnimmt und auf die zu bedruckende Platte überträgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE67845C true DE67845C (de) |
Family
ID=341436
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT67845D Expired - Lifetime DE67845C (de) | Copirmaschine zum Bedrucken leicht zerbrechlicher Platten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE67845C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1139129B (de) * | 1954-11-18 | 1962-11-08 | Lilian Murray Geb Jenkins | Vorrichtung zum Bedrucken von Gegenstaenden |
| DE1258419B (de) * | 1964-12-09 | 1968-01-11 | Le Elektromechanitscheskij Saw | Offsetdruckmaschine zum Bedrucken von Platten |
-
0
- DE DENDAT67845D patent/DE67845C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1139129B (de) * | 1954-11-18 | 1962-11-08 | Lilian Murray Geb Jenkins | Vorrichtung zum Bedrucken von Gegenstaenden |
| DE1258419B (de) * | 1964-12-09 | 1968-01-11 | Le Elektromechanitscheskij Saw | Offsetdruckmaschine zum Bedrucken von Platten |
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