DE84302C - - Google Patents
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06H—MARKING, INSPECTING, SEAMING OR SEVERING TEXTILE MATERIALS
- D06H1/00—Marking textile materials; Marking in combination with metering or inspecting
- D06H1/02—Marking by printing or analogous processes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Papier, Garnketten u. s. w.
Die vorliegende Vorrichtung, welche vornehmlich dazu bestimmt ist, geschlichtete Kette am
vorderen und hinteren Ende der einzelnen Kettenstücke mit einem geeigneten Zeichen zu
versehen, kann auch ebenso vortheilhaft zum Zeichnen von Gewebe, Papier, Band u. dergl.
in vorher bestimmbaren Abständen verwendet werden.
Die in den Fig. 1,2 und 5 dargestellte Ausführungsform der Vorrichtung ist besonders
für Schlichtmaschinen bestimmt. Die geschlichtete Kette A verfolgt den durch Pfeile
angedeuteten Weg, wobei sie zunächst um die Walze α und dann über die Führungswalze d,
um die Druckwalze e und schliefslich um die Führungswalze d1 geführt wird.
Die durch die Kette in Umdrehung versetzte Walze α steht durch ein Kegelradgetriebe a1 b1
mit der Welle b in Verbindung, auf deren anderem Ende eine Schnecke c sitzt, die mit
den theilweise gezahnten, dicht neben einander angeordneten Schneckenrädern/ und f1 derart
in Eingriff steht, dafs auch eine Drehung übertragen wird, selbst wenn nur die Zähne einer
Scheibe f oder f1 zwischen die Schraubenwindungen
der Schnecke greifen, die Zähne der anderen Scheibe f1 bezw. f dagegen die
Schnecke bereits passirt haben oder noch nicht bis zu ihr gelangt sind. Die Mittellinie der
Welle b liegt also mit der Berührungsfläche der beiden Scheiben/ und f1 in einer Ebene.
Das Schneckenrad f1 sitzt fest und das
Schneckenrad f lose auf der Welle e1 der Druckwalze e (Fig. 2 und 4). Mit Hülfe der
am Ende der Welle e1 sitzenden Mutter e2
kann die Scheibe oder das Schneckenrad/ fest gegen das Rad f1 geklemmt werden.
Eine Scheibe oder ein Rad, im vorliegenden Falle das Rad f1, ist mit einer Eintheilung
f'2 und das andere Rad / mit einem zugehörigen Zeiger f3 versehen. An dieser
Zeigervorrichtung, die an sich bekannt ist und hier nicht beansprucht werden soll, kann man
ablesen, in wie grofsen Zwischenräumen die Bedruckung des entlang ziehenden Gewebes
oder der Kette erfolgt. Die aufzudruckenden Buchstaben oder Zeichen sind auf der Umfläche
der Druckwalze e in erhabenen Schriftzügen angebracht (x, Fig. 2 und 5). Unter
der Druckwalze befindet sich an der anderen Seite der Kette oder des Gewebes eine Farbwalze
g, welche durch eine im Farbtrog h gelagerte Rolle i mit Farbe versehen wird.
Die Farbwalze ist so weit von der Druckwalze entfernt gelagert, dafs sie mit dem Gewebe
oder der Kette für gewöhnlich nicht in Berührung kommen kann. Nur wenn die erhabenen
Buchstaben oder Zeichen χ auf der Walze e die Farbwalze passiren, wird die
Kette oder das Gewebe an dieser Stelle niedergedrückt, so dafs die Farbwalze berührt wird
und die gewünschten Buchstaben oder auch Zeichen an der Unterseite der Kette oder des
Gewebes aufgedruckt werden. Die Farbwalze und die Rolle i können federnd gelagert sein,
um beim Passiren etwaiger Knoten nachgeben zu können.
DasUebersetzungsverhältnifs der beschriebenen
Getriebe ist derart gewählt, dafs die Scheiben ff1, so lange sie im Eingriff mit der Schnecke c
stehen, nur sehr langsam gedreht werden. Zweckmäfsig erscheint es, das Uebersetzungsverhältnifs
derart anzuordnen, dafs bei jedem laufenden Meter der Kette, welche die Walze a in
Drehung versetzt, die Welle b eine Umdrehung erfährt und die Scheiben ff1 um einen Zahn
weiter gedreht werden. Die Scheiben ffx
können von der Schnecke absatzweise nur um einen so grofsen Winkel gedreht werden, welcher
der Anzahl ihrer jeweilig wirksamen Zähne und der Anzahl Windungen der Schnecke c entspricht. Sind also im vorliegenden
Falle bei dem oben genannten Uebersetzungsverhältnifs die Scheiben f und f1 derart
eingestellt, dafs 75 Zähne in Eingriff mit der Schnecke kommen können, und besitzt die
Schnecke c fünf Windungen, so hat die Kette sich während der Thätigkeit des Schneckengetriebes
cff1 um 80 m vorbewegt.
Die Kette α oder das Gewebe übt auf die Walze e eine reibende Wirkung aus, so dafs
das Bestreben der Kette vorliegt, die Walze e zu drehen. Letztere ist jedoch durch ihre
Welle e1 mit dem Schneckenrad ff1 verbunden,
so dafs, so lange der Eingriff des Schneckengetriebes besteht, die Walze e von
der Kette nicht in Drehung versetzt werden kann. Sobald jedoch der letzte Zahn des
Schneckenrades ff1 die letzte Windung der
Schnecke c verläfst, folgt die Walze e der reibenden Einwirkung der Kette und dreht
sich mit einer der Geschwindigkeit der Kette entsprechenden Umfangsgeschwindigkeit, bis der
erste Zahn des Schneckenrades ff1 gegen die
erste Windung der Schnecke stöfst und von dieser erfafst wird. Bei diesem Leerlauf des
Schneckenrades f erfolgt des Bedrucken der Kette.
Der Abstand, in welchem das Bedrucken vor sich geht, hängt also von der Anzahl der
Zähne am Doppelrade^^/1 ab, welche mit der
Schnecke c in Eingriff kommen können. Soll dieser Abstand geändert werden, so wird die
Mutter e- gelöst und die Scheibe f um so
viel Zähne nach rechts oder links gedreht, als der Abstand zwischen den bedruckten Stellen
um eine gleiche Anzahl Meter vergröfsert oder verkleinert werden soll. Dem Uebersetzungsverhältnifs
der Getriebe entsprechend ist auch die Eintheilung f- gewählt, und zwar derart,
dafs der Zeiger f3 den Abstand der Druckstellen und somit die Stücklängen der Kette
unmittelbar in Metern angiebt.
Anstatt das Schneckenrad ff1 zweitheilig
und, wie beschrieben, einstellbar zu machen,
kann die Veränderlichkeit der Zähnezahl auch in beliebig anderer Weise erfolgen.
Die Schnecke c wird zweckmäfsig unter Anwendung von Nuth und Feder oder dergl.
verschiebbar auf der Welle b angeordnet und von einer Schraubenfeder k in höchster Stellung,
d. h. in Arbeitsstellung gehalten. Stöfst nun der erste Zahn des Rades f oder f1 am Ende
des Leerlaufs der Scheibe ff1 gegen die
Schnecke, so vermag diese unter Anspannung der Feder k nachzugeben, wodurch Brüche
vermieden werden.
Das obere Lager b'2 der Welle b ist zwischen
den Führungswangen b 3 verschiebbar
und wird durch die Feder /?4 in Arbeitsstellung
gehalten. Durch diese Einrichtung ist man in Stand gesetzt, die Schnecke von dem
Schneckenrade^/"1 abzuheben, wenn die Scheiben
des letzteren gegen einander verstellt werden sollen. Es kann zu diesem Zweck die Welle
selbst oben mit einem Handgriff b 5 ausgerüstet
sein, oder es kann auch eine besondere Zugvorrichtung angebracht werden, die einen Griff
besitzt, welcher dem Wärter bequem zur Hand liegt.
Gewünschtenfalls kann an der Vorrichtung noch ein Zählwerk vorgesehen sein, das erkennen
läfst, wie viele Kettenlängen oder Stücke bedruckt und durch den Apparat gezogen
sind. Dieses Zählwerk besteht aus einem Schneckengetriebe, dessen Schnecke e3 auf der
Welle e1 sitzt und die Welle m in Drehung
versetzt, welche am vorderen Ende einen auf ein Zifferblatt / weisenden Zeiger Z1 trägt. Bei
jeder Umdrehung der Walze e bewegt sich der Zeiger Z1 um eine Eintheilung des Zifferblattes
Z weiter, so dafs man an letzterem die Anzahl der abgewickelten Kettenlängen ablesen
kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Aufdrucken von Zeichen in vorher bestimmbaren Abständen auf Gewebe, Papier, geschlichtete Kette und dergl. von gröfserer Länge, gekennzeichnet durch eine Druckwalze, welche von einer mit ihr in Verbindung stehenden, mit veränderlicher Zähnezahl theilweise gezahnten Scheibe so lange in Drehung versetzt wird, bis der zu bedruckende Stoff den Apparat in der vorherbestimmten Länge passirt hat, hierauf jedoch vom Stoff selbst theilweise gedreht wird und dabei die Zeichen auf demselben aufdruckt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE84302C true DE84302C (de) |
Family
ID=356537
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT84302D Active DE84302C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE84302C (de) |
-
0
- DE DENDAT84302D patent/DE84302C/de active Active
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