DE678308C - Abfuehlvorrichtung fuer durch Lochkarten gesteuerte Maschinen - Google Patents

Abfuehlvorrichtung fuer durch Lochkarten gesteuerte Maschinen

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DE678308C
DE678308C DEM135697D DEM0135697D DE678308C DE 678308 C DE678308 C DE 678308C DE M135697 D DEM135697 D DE M135697D DE M0135697 D DEM0135697 D DE M0135697D DE 678308 C DE678308 C DE 678308C
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  • Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)

Description

  • Abfühlvorrichtung für durch Lochkarten gesteuerte Maschinen Die Erfindung betririt eine Abfühlvorrichtung für durch Lochkarten gesteuerte Maschinen, die mit kontaktgebenden Stiften ausgestattet ist.
  • Der beim Durchlaufen der Karten durch die Maschine auftretende Staub führt zu unzuverlässigen Kontaktschließungen und daher zu Betriebsstörungen, die nur durch umständliche Reinigungsarbeiten beseitigt werden können. Es wurde bereits versucht, den in der Maschine abgelagerten Staub abzusaugen. Dies führte jedoch zu keinem dauernden Erfolg, weil die Absaugev orrichtung nicht ständig in Betrieb sein konnte.
  • Dieser Nachteil trat auch bei Abfühlvorrichtungen auf, bei denen für das Zusammenwirken mit den kontaktgebenden Stiften Quecksilberkontakte verwendet wurden, weil der Staub in die mit Quecksilber gefüllten Behälter fiel und ein Verschmutzen ,der Kontakte zur Folge hatte. Diese Quecksilberkontakte 'hatten den weiteren Nachteil, däß das Quecksilber gesundheitsschädliche Dämpfe entwickelte. Aus diesem Grunde wurden derartige Abfühlvorrichtungen in vielen Fällen nicht verwendet, sondern die Abfühlung der Lochkarten erfolgt durch schleifende Kontaktbürsten, trotzdem bei dieser Ausbildung keine so große Sicherheit bei der Abfühlung erhalten wurde.
  • Der Erfindung gemäß sind nun zwischen den Abfühlstiften und den Kontaktfl<iclien der durch die Abfühlstifte gesteuerten Kontakte mehrere übereinander angeordnete Schichten staubzurückhaltender Mittel angeordnet. Auf diese Weise wird ein Vordringen des Staubes bis zu den Kontaktstellen verhindert, ahne daß die Abfühlvorrichtung in der Herstellung teurer oder die Bewegung der Stifte gehemmt wird. Vorteilhaft besteht der obere Teil der übereinander angeordneten staubzurückhaltenden Mittel aus mit öl getränkten Filzlagen und der untere Teil der übereinander angeordneten staubzurückhaltenden Mittel aus einer die Kontaktflächen der Kontakte überdeckenden Flüssigkeit, vorzugsweise aus Glycerin. Hierdurch wird erreicht, daß die den hauptsächlichen Staub aufhaltenden Mittel durch die Staubanhäufung in ihrer Wirkung nicht gestört werden, während die gegen Staubanhäufung empfindlichere Abdeckflüssigkeit so angeordnet ist, daß der Staub sich. so gut wie gar nicht auf denselben niederläßt.
  • An sich ist es bei andersartigen Einrichtungen bekannt gewesen, Quecksilberkontakte durch Bedecken mit einer netitrdlen Flüssigkeit zu schützen.
  • Auf der Zeichnung ist eine beispielswe is,e Ausführungsferm des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Die Metallbuchse i ist .in eine isolierende Preßstoff- oder Kunstharzplatte 2 eingeschraubt. Die Metallbuchse t enthält Queck- Silber 3. Über dem Quecksilber 3 befindet sich eine Schicht 4. einer Flüssigkeit, vorzugsweise Glycerin, das ein Verdampfen des Quecksilbers verhindert. Außerdem ist Glycerin der Luft gegenüber beständig und zeigt keine chemische Aktivität gegenüber dem Quecksilber und den in das Quecksilber eintauchenden Kontaktstiften 5. Am Boden jeder Metallbuchse i befindet sich eine Klemmschraube finit einem Zuleitungsdraht 6, welcher zu den zugehörigen Magneten für die Sortierfach-Z, Zählwerkseinstellung, Typensek-toreinstellung oder anderen Steuerteilen führt. Über der Platte 2 aus Isoliermaterial befindet sich eine Lage io aus staubzurückhaltendem Material, wie z. B. ölgetränktem Filz. Der Kontaktstift 5 wird durch eine Druckfeder 7 normalerweise in der oberen Stellung gehalten, so daß sein unteres Ende sich außerhalb des Quecksilbers und innerhalb der Glyeerinschicht befindet. Diese Stellung zeigt der auf der Abbildung rechts befindliche Abfühlstift. Der Kontaktstift 5 wird durch zwei Metallplatten .8 und 9 geführt, die mit dem einen Pol einer Stromquelle verbunden sind, was durch die gezackten Pfeile angedeutet ist. Darüber befindet sich eine zweite ölgetränkte Filzlage i i, welche den Kontaktstift 5 umschließt. Die Lochkarte i:! befindet sich in dem Schlitz zwischen den beiden Lochplatten 13 und 1.1, wo sie von Abfühlstiften 15 abgetastet wird. Die Druckfeder 16 des Abfühlstiftes 15 ist kräftiger als die Feder 7 des Kontaktstiftes 5. Genau so nie die Platten 13 und 1.1 sind auch die übrigen Platten 9, 8 und 2 mit Bohrungen versehen, die entsprechend der Lage der Kontaktstifte angeordnet sind. Die 'Metallbuchse i besitzt an ihrem oberen offenen Ende ein Innengewinde und wird durch ein in dieses einschraubbares Verschlußteil17, durch welches der Kontaktstift 5 hindurchtritt, abgeschlossen.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist aus der Darstellung auf der linken Seit,. der Abbildung ersichtlich. Der Abfühlstift 15 drückt unter der Wirkung der Feder 16, wenn er ein Loch in der Lochkarte 12 vorfindet, den Kontaktstift 5 nach unten, so daß dessen unteres Ende in das Quecksilber eintaucht und den Strom von den Platten 8, 9 durch die Feder 7 und den Kontaktstift 5, das Quecksilber 3, die Metallbuchse i nach der Zuleitung 6 und über die letzteren zu den mit dem anderen Pol der Stromquelle verbundenen Steuermagneten fließen läßt.

Claims (1)

  1. PATE.NTANsPRÜci-iE: i. Abfühlvorrichtung für durch Lochkarten gesteuerte Maschine, die mit kontaktgebenden Stiften ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Abfühlstiften (13, 1:1, 15, 16) und den Kontaktflächen der durch die Abfühlstifte gesteuerten Kontakte (5, 3) mehrere übereinander angeordnete Schichten staubzurückhaltender Mittel (i i, i o, q.) angeordnet sind. Abfühlvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Teil der übereinander angeordneten staubzurückhaltenden Mittel aus mit Öl getränkten Filzlagen (ii, iö) und der untere Teil der übereinander angeordneten staubzurückhaltenden Mittel aus einer die Kontaktflächen der Kontakte (5, 3) überdeckenden Schutzflüssigkeit (4), vorzugsweise Glycerin, besteht. 3. Abfühlvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstifte (5) durch die mit Öl getränkten Filzlagen (ii, io) hindurchgeführt sind und mit ihrem unteren Ende in die die Gegenkontakte (3) abdeckende Schutzflüssigkeit (.1) hineinragen. a. Abfühlv orrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zu dem Kontaktstift (5) gehörende Gegenkontakt (3) vorzugsweise aus mit der Schutzflüssigkeit bedecktem Quecksilber besteht.
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