DE677760C - Vorrichtung zum Abschneiden lichtempfindlicher bandfoermiger Papiere - Google Patents

Vorrichtung zum Abschneiden lichtempfindlicher bandfoermiger Papiere

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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D15/00Apparatus for treating processed material
    • G03D15/04Cutting; Splicing
    • G03D15/043Cutting or splicing of filmstrips
    • G03D15/046Automatic cutting

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Description

  • Vorrichtung zum Abschneiden lichtempfindlicher bandförmiger Papiere Vorrichtungen zum Abtrennen lichtempfindlicher Papiere verschiedener Abmessungen von Papierrollen sind an sich bekannt. Diese Vorrichtungen sind zur Benutzung in den Kopieranstalten der Photogeschäfte bestimmt. In derartigen Anstalten. müssen selbst im Kleinbetrieb verschiedene lichtempfindliche Papiersorten verarbeitet werden, so daß entweder für jede Sorte eine besondere Vorrichtung nötig wäre oder beim jeweiligen übergang von einer Papiersorte auf die andere die ganze Vorrichtung zum Zwecke -der Rollenauswechselung in die Dunkelkammer gebracht werden müßte. Dieser Umstand macht es erforderlich, größere Mengen verschiedenen Formates auf Vorrat zu schneiden, wodurch der durch die bekannten Schneidvorrichtungen angestrebte Vorteil der billigeren Lagerhaltung wieder teilweise verlorengeht.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine an sich bekannte Vorrichtung zum Abschneiden lichtempfindlicher bandförmiger Papiere mit je einem für das zu schneidende Papier, die Fortschalt- und Schneidvorrichtung und für die Aufnahme des geschnittenen Papiers dienenden Behälter. Erfindungsgemäß wird bei Vorrichtungen dieser Art mit einer oder mehreren Papierbahnen eine Fortschaltvorrichtung verwendet, die ein Paar Vorschubrollen und ein Paar dazugehörige Gegendruckrollen aufweist, von denen die Gegendruckrollen in einer Schwinge ruhen, die zur Regelung des Vorschubes von einer Steuervorrichtung mehr oder weniger lange an die Vorschubrollen angedrückt wird. Durch längere oder kürzere Berührung der - Vorschubrollen mit den entsprechenden Gegendruckrollen wird die Vorschublänge der zwischen diesen Rollen befindlichen Papierbahnen festgelegt und damit das Papierformat eingestellt.
  • Dadurch wird erreicht, daß gegenüber den bekannten Vorrichtungen, bei - denen das Papier zwischen dauernd anliegenden Walzen geführt wird, der zu bearbeitende Papierstreifen die Fortschaltvorrichtung in geringer Länge durchsetzt, so daß einerseits dieDurchlaufzeit des jeweils zu sehne-denden Papiers verkürzt und andererseits Papierverluste bei der Auswechselung des Rollenbehälters vermindert werden. Die Schwinge kann gegebenenfalls einen Führungsrahmen für die Papierbahn aufweisen, welcher bei der Entfernung der Schwinge von den ortsfest umlaufenden Walzen auch das Papier von diesen Walzen abhebt. Die Ausführung kann dabei so getroffen sein, claß die Schwinge mit den in ihr gelagerten Gegendruckrollen entgegen der Wirkung einer Feder für die der gewünschten Vorschublänge entsprechende Zeit an die ortsfest umlaufenden Vorschubrollen heranbewegt wird und dann selbst-' tätig in die Ruhestellung zurückkehrt. Zu diesem Zweck können auf der Welle der Vorschubrollen angeordnete Kurvenscheiben, deren Kurvenlänge dem beabsichtigten Vorschub entspricht, beispielsweise über von Schaltknöpfen aus einzurückende Zugstangen auf eine Steuerstange zur Einwirkung kommen, welche dann die Transportwalzen mit dem Antrieb - kuppelt. Diese Kupplung erfolgt vorteilhaft mit Hilfe von zwei Zahnrädern, von denen das eine eine teilweise derart unterbrochene Zahnung aufweist, daß ein Leerlauf zwischen beiden Zahnrädern eintreten kann, um auf diese Weise zu erreichen, daß die Kurvenscheiben jeweils nur eine Umdrehung ausführen und danach in der für die nächste Einschaltung erforderlichen Stellung zum Stillstand kommen.
  • Um die Herstellung einer beliebigen Anzahl gleichartiger Abschnitte zu erleichtern und selbsttätig zu ermöglichen, kann die Vorrichtung noch mit Mitteln ausgestattet, werden, welche die wahlweise Einstellung der Fortschalt- und Schneidvorrichtung entweder auf Dauerbetrieb, auf eine bestimmte Schnittzahl oder auf Einzelschnitte gestatten. Die Einstellung auf Dauerbetrieb kann in einfachster Weise durch Sperrung z. B. der die Kupplung betätigenden Zugstangen in der eingerückten Stellung erfolgen. Soll die Vorrichtung andererseits nur eine bestimmte Anzahl von Abschnitten liefern, so könnte hierzu unter anderem ein z. B. von der Schneidvorrichtung aus gesteuertes Schaltklinkenrad Verwendung finden, welches nach einer beliebig zu wählenden Anzahl von Schnitten für die selbsttätige Auslösung einer die Ausrückung der Kupplung verhindernden Sperrvorrichtung Sorge trägt.
  • In den beiliegenden Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i einen Schnitt nach der Linie I-I der Abb. 2 und Abb. 2 eine Vorderansicht der ganzen Vorrichtung, Abb. 3 einen Schnitt durch die Fortschalt-und Schneidvorrichtungnach der Linie III-III der Abb. i, Abb.4 eine Ansicht der Einschaltvorrichtung, Abb. 5 eine Ansicht der Steuerung 'der Schneidvorrichtung, Abb. 6-7 eine Teilansicht des Getriebes, Abb. 8 eine Vorderansicht einer Zähl- und Stoppvorrichtung, Abb._ 9 einen Längsschnitt nach der Linie IX-IX der Abb. 8 und Abb. i6 einen Ou.erschnitt nach der Linie X-X der Abb. 9.
  • Abb. 2 zeigt eine mehrbahnige- Vorrichtung mit den Rollenbehältern 2, 3, 4 und den Einfallkästen 5, 6, 7. Jeder Rollenbehälter besteht aus einem Gehäuse 8, das die Rollenachse 9 und die Bolzenköpfe io, i i für die Lagerung der Achse trägt. In dem durch ein Scharnier 12 aufklappbaren Gehäuse ist eine um die Achse 13 gelagerte Schwinge 14 mit der Druckrolle 15 angeordnet, die mit einem außerhalb des Behälters befindlichen, auf einer Skala 17' bewegbaren Zeiger 16 verbunden ist. .Der Behälter 8 greift mit den düsenartigen Teilen 17, i9 und 18, 2o in den Behälter i ein, der die Fortschalt- und Einschneidevorrichtung aufweist. i9' und 2ö sind zwei Gabelenden zum Zusammenhalten der Düsenteile 19, 20. An den unterhalb des Gehäuses befindlichen Einfallkästen ist an der Vorderwand ein Schieber 23 und am oberen Teil ein die Einfallöffnung" abdeckender Schieber 24 vorgesehen. 25. und 26 sind an der Unterseite des Gehäuses befestigte Führungsschienen, in welche die Ränder 27 der Einfallkästen schubfachartig eingreifen. 3o und 31 stellt die Abschneidevorrichtung dar.
  • Der Papierstreifen läuft zwischen den Vorschubrollen 28' und 28" und den Gegendruckrollen 29' und 29" hindurch, die den Papierstreifen an seinen Rändern erfassen. Die Vorschubrollen 28' und 28" sind gegenüber den Gegendruckrollen 29' und 29" von geringerer Breite und bestehen vorteilhafterweise aus einem elastischen Stoff, welcher nachgiebiger ist als der Baustoff, aus welchem die Gegendruckrollen 29' und 29" hergestellt sind. Dadurch wird die Bildung von Druckspuren auf dem Papierstreifen wirksam unterbunden. Während nun die Vorschubrollen 28' und 28" von Flanschen eingefaßt sind, die fest auf der Vorschubwelle 32 sitzen, sind die Gegendruckrollen 29' und 29" auf einer Welle 33 drehbar gelagert. Diese Welle 33 wird von einer Schwinge 22 getragen, die an der im Gehäuse ortsfest gelagerten Achse 21 pendelnd aufgehängt ist. Der freie Raum zwischen den Vorschubrollenpaaren enthält außer den Lagerungen für die Vorschubwelle 32 und die Schwingenwelle 33 ein weiteres Scheibenpaar 34 und 35, von welchem die Scheibe 34 ebenfalls auf der Welle 32 festsitzt, während die Scheibe 35 auf der Schwingenwelle 33 drehbar gelagert ist. Die Scheibe 35 trägt an ihrem Umfang Stempelzeichen, die auf der Rückseite des Papiers aufzubringen sind. Wenn sich also die Rollen 28' und 28" mit den Gegenrollen 29' und 29" druckwirksam berühren, wirkt auch das Rollenpaar 35 und 34 zusammen, so daß die Gegenrollen 29' und 29" und 35 von den Rollen 28' und 28" und 34 mitgenommen werden, .sobald sich die Welle 32 dreht. Da nun aber die Schwingachse 33 der Vorschubwelle 32 genähert und von ihr entfernt -worden kann, findet bei abgehobener Schwinge 22 kein'Vorschub statt, da die einzelnen Rollenpaare sich dann mit dem Papierstreifen 36 nicht berühren. Um nun den Papierstreifen 36 ebenfalls mit Sicherheit von den Vorschubrollen 28' und 28" abheben zu können, ist an der Innenseite der Schwinge 22 ein Blechrahmen 37 (Abt. 5) angebracht, welcher die Bewegung der Schwinge sinngemäß mitmacht, so daß sich der Papierstreifen 36 zunächst an die Blechwand 37' anlehnt und schließlich durch die Bewegung der Schwingachse 33 von dem Umfang der Vorschubrollen 28' und 28" abgehoben -wird. Gleichzeitig hebt sich natürlich auch der Berührungsschluß der Stempelrolle 35 mit dem Papierstreifen 36 einerseits und mit der Gegenrolle 34 andererseits auf, so daß sich die Stempelrolle weder dreht noch mit dein Papierstreifen zusammentrifft.
  • Zum Einfärben der Stempelrolle 35 dient eine besondere Farbrolle 38, die durch ihr Eigengewicht auf der Stempelrolle 35 aufliegt. Die Farbrolle 38 ist an einer Schwinge 39 drehbar gelagert, von welcher sie gabelförmig umfaßt wird. Die Schwinge 39 ist in entsprechenden Aussparungen der Schwinge 22 untergebracht und mit ihr um die gleiche Schwingenachse 21 drehbar gelagert. Sobald sich also die Stempelrolle 35 dreht, rollt die Farbzubringerrolle 38 auf ihr ab und bewirkt dadurch selbsttätig das Auftragen der Stempelfarbe. Dadurch, daß sich die Stempelrolle nur dann drehen kann, wenn ein Vorschub stattfindet, -wird der Verbrauch an Stempelfarbstoff in sehr betriebssicherer und wirtschaftlicher Weise gewährleistet (Fig. z).
  • Das zur Steuerung der Vorschübscheiben und der Schere dienende Getriebe ist in Fig.3 im größeren Maßstabe veranschaulicht. Diese Abbildung zeigt eine Ausführung, -welche nur zur Verarbeitung einer einzigen Rollenbahn bestimmt ist und demgemäß auch keine durchgehende Antriebswelle aufweist. Der Einfachheit halber ist hierbei die Antriebswelle 45, welche sich 'gemäß Fig. 2 außerhalb der Schnittebene befindet, mit in den Schnitt hineinverlegt worden.
  • Auf der Vorlegerwelle 32, welche die Vorschubscheiben 28' und 28" und die Walze 34 trägt, sind mehrere Kurvenscheiben 4o, 41 und 42 fest angeordnet, die gemeinsam über ein Rädervorgelege 43, 44 von der dauernd umlaufenden Vorlegewelle 45 angetrieben werden. Die Vorlegewelle 45 durchsetzt bei einer gemäß Fig. 2 aus mehreren Einzelaggregaten bestehenden Vorrichtung, abweichend von der in Fig. 3 gezeichneten Ausführung, sämtliche Rollbahnen.
  • Die einzelnen Kurvenscheiben 4o bis 42 sind mit Kurvenkränzen 40' (Fig.4) versehen, die an ihrem einen Ende eine Steuerfläche 4.o" aufweisen. Jeder Kurvenscheibe ist eine der, mit Steuerrollen 53, 5-1, 55 versehenen Zugstangen 5o bis 52 zugeordnet, welche durch Federn 83 (Fig. 9) in der Ruhestellung gehalten werden, in der sich nach Fig. 3 die Zugstangen 51 und 52 befinden. In der Stirnwand 22' der Schwinge 22 sind die Druckknöpfe 47 bis 49 federnd gelagert, durch deren Betätigung eine axiale Verschiebung der Zugstangen 5o bis 52 bewirkt werden kann. Die Zugstangen umgreifen die Wellen 32 und 33 mit Langlöchern (Fig.4) und sind an ihrem den Druckknöpfen 47 bis 49 abgekehrten Ende mit Schrägflächen versehen, welche zur Einwirkung auf entsprechende Schrägflächen einer parallel zur Welle 32 verschiebbaren Kupplungsstange 56 einzuwirken bestimmt sind, die das gleichfalls verschiebbare Zahnrad 44 gabelartig umgreift und durch eine Feder in der in Fig. 3 strichpunktiert angedeuteten Ruhestellung gehalten wird. Das Zahnrad 44 steht bei eingeschaltetem Antrieb mit einem auf der Welle 33 angeordneten Zahnrad 43 in Eingriff, dessen Zähre 43' gemäß Fig. 6 und 7 eine Aussparung :I3" aufweisen. Befindet sich das Zahnrad 44 in der Stellung 44' (Fig.3), so laufen seine Zähne in der Zahnlücke 43" des Zahnrades 43, so daß die Welle 33 und damit die Kurvenscheiben 4ö bis 42 jeweils nur eine Umdrehung ausführen und dann in der für die Einleitung des nächsten Arbeitsganges geeigneten Stellung stehenbleiben. Diese Einrichtung ist an sich nicht unbedingt erforderlich, denn die einwandfreie Steuerung des Vorschubes würde auch erfolgen, wenn die Kurvenscheiben 42 sich dauernd im Umlauf befinden. Dann -wäre aber bei der Betätigung der Druckknöpfe 47, 48, 49 darauf zu achten, daß die Zugstangen 5o, 51, 52 erst dann in die wirksame Lage bewegt werden können, wenn die Kurvenscheiben 40, 41 und 42 sich in einer Stellung befinden, in der die Steuerrollen 53, 54 und 55 durch die Unterbrechung der Kurvenkränze 40' hindurchtreten können. Damit sich nun die Kurvenscheiben 40, 41 und 42 immer in dieser Lage befinden; ist durch die besondere Ausbildung und Anordnung der Zahnräder 43 und 44 dafür Sorge getragen, daß sie nach einmaliger Umdrehung die obenerwähnte Ruhestellung selbsttätig einnehmen, so daß es der Bedienungsperson erspart bleibt, der Betätigung der Druckknöpfe 47, 48, 49 besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Um die Umdrehung der Vorschubwelle 32 einzuleiten, wird einer der Druckknöpfe 47 bis 49 bis zur Anlage an der Frontplatte 22' der Druckrollenschwinge 22 niedergedrückt, so daß die am rückseitigen Ende der betreffenden Zugstange 50, 51 und 52 befindliche Schrägfläche mit der entsprechenden Gegenfläche der Kupplungsstange 56 zusammentrifft und diese gerade so weit seitwärts zu verschieben vermag, daß die ausgesparten Kupplungszähne 43' des Zahnrades 43 von den Stirnflanken der Verzahnung des Antriebsritzels 44 schon erfaßt und mitgenommen werden. In diesem Augenblick befindet sich die Steuerrolle 53 beispielsweise in der strichpunktiert angedeuteten relativen Stellung 53' zur Kurvenscheibe 40 (Fig. 4). In dieser Stellung erfaßt die Steuerfläche 4o" des Kurvenkranzes 40' der von den Zahnrädern 43 und 44 bereits angetriebenen Kurvenscheibe die Steuerrolle 53 und drückt dadurch die Zugstange 5o weiter gegen die Schrägfläche der Kupplungsstange 56. Auf diese Weise gelangt das Antriebsritzel 44 aus der strichpunktiert angedeuteten Stellung 44' völlig in die ausgezogene Stellung 44. Dieser Zustand bleibt so lange aufrechterhalten, als die Steuerrolle 53 die Stellung 53" einnimmt, also auf dem Rücken des Kurvenrandes 4o' entlang rollt. Da nun der Kurvenrand der einzelnen Scheiben entsprechend dem verschieden großen Vorschub, welchen die Kurvenscheiben 40, 41 und 42 bewirken sollen, verschiedene 'Länge aufweist, kehrt die Steuerrolle 53 bzw. 54 oder 55 bei Betätigung der einzelnen Druckknöpfe 47 bis 49 entsprechend früher oder später in ihre Ruhelage 53" zurück. Dementsprechend wird auch das Zahnrad 44 früher oder später einschließlich der Kupplungsstange 56 in die strichpunktierte Lage zurückkehren. Trotzdem aber wird das Zahnrad 43 und damit auch die die Kurvenscheiben tragende Welle 33 so lange in Umdrehung gehalten, bis die Verzahnung des Rades 44 in die Lücke 43" des Zahnrades 43 eintritt (Fig. 6 und 7).
  • Durch die beschriebene Bewegung der Zugstangen 5o, 54 52 ist gleichzeitig auch eine Anstellbewegung der Druckrollenschwinge 22 dadurch bewirkt worden, daß beim Erfassen der Steuerrolle 53 durch den Kurvenkranz 40' die Druckrollenachse 33 von dem diuckknopfseitigen Ende der Zugstange 5o erfaßt und derart angezogen wurde, daß die Rollenpaare 28' bis ' 29', 34 bis 35 und 28" bis 29" mit dem vorzuschiebenden Papierstreifen 36 in Berührung getreten sind. In gleicher Weise wirken natürlich auch die Zugstangen 51 und 52, jedoch werden bei ihrer Betätigung Kurvenstücke anderer Abmessungen auf die Druckrollenschwingen 22 zur Einwirkung gebracht und dadurch entsprechend längere oder kürzere Vorschübe des Papierstreifens 36 bewirkt. .
  • Zur Steuerung der Abschneidvorrichtung 3o und 3 i ist auf der Vorschubwelle 32 eine Scheibe 143 fest angeordnet, welche einen exzentrischen Zapfen 6o trägt, auf dem eine Rolle 61 drehbar gelagert ist. Eine derartige Rolle könnte statt dessen auch an den Vorschubscheiben 28' und 29' bzw. an- der Walze 34 angebracht werden. In der Bahn der Rolle 61 liegt der Steuerdaumen 62' eines Steuerhebelpaares 62 und 63 (Fig. 3), das unter Vermittlung zweier Stoßstangen 64 an den das bewegliche Messer 3 i der Schneidvorrichtung tragenden Schlitten 65 angeschlossen ist und nach erfolgtem Vorschub den zwischen den Messern 30 und 31 hindurchgetretenen Papierstreifen abtrennt (Fig. 5). Die Zugfeder 66 bewegt das gesamte Scherengetriebe wieder in die Ruhelage zurück. Um eine Geradführung des Schlittens 65 zu gewährleisten, greifen die Steuerhebel und auch die Stoßstangen 64 paarweise am Messerschlitten 65 an, wobei eine Querstrebe 68 eine unerwünschte Verdrehung der Steuerhebel 62 und 63 gegeneinander verhindert. Die in die Rückwand des Gehäuses i eingesetzten Druckknöpfe 67 dienen zur Betätigung der Schneidvorrichtungen von Hand aus. Auf diese Weise kann der beim Einsetzen einer neuen Rolle etwa zwischen den Messern hindurchtretende und nicht die richtige Länge aufweisende Papierstreifen von Hand abgetrennt werden, so daß das an der Maschine angebrachte, noch näher zu erläuternde Zählwerk den nicht gemessenen ersten Abschnitt eines neu eingesetzten Streifens nicht mitzählen kann.
  • Um nun zu erreichen, daß mehrere Abschnitte gleicher Länge auf ein und derselben Rollenbahn bzw. durch die gleiche Fortschalt- und Schneidvorrichtung hintereinander hergestellt werden können, ist die Vorrichtung mit einer Einrichtung für Dauerschaltung ausgestattet. Zu diesem Zweck ist nach Fig. 4 der Zeichnung ein Flügelhebel 57 vorgesehen, der in der gezeichneten Stellung mit seiner Stelze 59 eine der Anzahl der Zugstangen 5o bis 52 entsprechende Zahl von Sperriegeln 58 entgegen der Wirkung von Federn außerhalb der Bahn der Zugstangen hält. Durch Umlegen des Flügelhebels 57 wird den Sperriegeln 58 Gelegenheit gegeben, in die Bewegungsbahn der Zugstange 5o einzutreten und dadurch zu verhindern, daß die Steuerrolle 53 in ihre Ruhelage 53"' zurückzukehren vermag. Die Zugstange bleibt vielmehr mit ihrer Steuerrolle in der strichpunktiert angedeuteten Relativstellung 53' zum Kurvenkranz 40' stehen, während sich die Vorschubwelle 32 weiterbewegt und dadurch der Kurvenkranz zu wiederholtem Angriff auf die Rolle 53 gelangen kann, bis. man durch Umlegen des Flügelhebels 57 den Sperriegel 58 wieder in die Ruhestellung bewegt. Der Flügelhebel 57 einschließlich seiner Stelze 59 kann sich über die ganze Breite der Kurvenscheiben hinweg erstrecken, während die Sperriegel 58 in einer der Anzahl der Zugstangen entsprechenden Zahl vorgesehen und gemeinsam von dem durchgehenden Flügelhebel gesteuert werden. Sie können immer nur bei derjenigen Zugstange in Wirksamkeit treten, deren Druckknopf zuvor niedergedrückt wurde.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Einrichtung für Dauerschaltung, welche gleichzeitig auch die Einstellung der Vorrichtung auf die Herstellung einer bestimmten Anzahl von Abschnitten und deren Zählung und auch die wahlweise Steuerung der Einzelschaltung, Dauerschaltung oder Stoppschaltung ermöglicht, ist in den Fig. 8 bis io der Zeichnung veranschaulicht. Hiernach dient der Steuerdaumen 62 der Schneidvorrichtung gleichzeitig auch zum Antrieb einer Zähl- und Stoppvorrichtung. Zu diesem Zweck ist an der Rückseite des Steuerdaumens 62' ein federbelasteter Stoßbolzen 69 angeordnet, welcher gegenüber einer Platte 70 liegt, deren Bewegung einen Sperrklinkenhebel7i antreibt. Die an dem Hebel 7i angebrachte Sperrklinke 72 wirkt auf ein Zahnrad 73 ein, das durch eine an dem ortsfesten Bolzen 74 gelagerte Gegenklinke 75 gegen Rückdrehung gesichert wird.
  • Die Drehbewegung des Sperrades 73 wird über eine im Gehäuse i gelagerte Welle 76 auf eine Zeigerscheibe 77 übertragen, welche an ihrem Rand eine Zeigermarke 77' und an ihrem Umfang eine Rast 77" aufweist. In der tellerförmigen Ausnehmung der Zeigerscheibe 77 ist eine mit einer entsprechenden Kegelfläche 78 ausgestattete Zeigerkurbel 78 gelagert, welche durch eine Handmutter 81 unter beliebiger Einstellung einer auf der Kurbel angebrachten Skala gegenüber der Zeigermarke 77' fest mit der Zeigerscheibe 77 gekuppelt werden kann. Der Griff 78" der Zeigerkurbel 77 trägt einen Federstift 79, welcher bei entsprechender Stellung der Kurbel in eine Zeigerbohrung 8o des Maschinengehäuse@ eindringen kann.
  • Mit der Zeigerscheibe 77 steht ein Sperrriegel 82 in Wirkungsverbindung, der sich in ähnlicher Weise wie. der Flügelhebel 57 nach Fig. q. über die ganze Breite der einzelnen Kurvenscheiben erstreckt und eine der Anzahl der Zugstangen bzw. Kurvenscheiben entsprechende Zahl von Einzelriegeln 87, 88 und 89 trägt. Die Einzelriegel sind in dem Sperriegel 82 unter Vermittlung von v erhältnismäßig schwachen Druckfedern 84 bis 86 in der besonders aus Fig.9 ersichtlichen Weise gelagert. Der Sperriegel 82 selbst wird durch eine stärkere Feder 9o gegen die Zeigerscheibe 77 gedrückt und ist mit einem Zahn 82' zum Eingriff in deren Rast 77' ausgestattet.
  • Nach dem Anziehen der Handmutter 81 und erfolgter .Einstellung der Zeigermarke 77' in bezug auf die Skala der Zeigerkurbel 78 kann man durch Drehung der Zeigerkurbel eine Drehung der Welle 76 im Bewegungssinne der Verzahnung des Sperrades 73 ausführen. Drückt man dabei gleichzeitig auf den Knopf 79 des Kurbelgriffes, so dringt der Knopf 79 schließlich in die Bohrung 8o des Maschinengehäuses ein, wodurch eine ganz bestimmte Einstellung des Sperrades, der Zeigerscheibe und deren Rast 77" zu dem Zahn 82' gegeben wird. Damit nun der durch den Umfang der Zeigerscheibe entgegen der Wirkung seiner Feder 9o bewegte und in dieser Stellung gehaltene Zahn 82' des Sperrriegels 82, der nach Fig. 9 dabei z. B. mit seinem Einzelriegel 88 die Rückkehr der in der Kupplungsstellung befindlichen Zugstange 50 verhindert, zum Eingriff in die Rast 77" kommen und dadurch den Riegel in die die Zugstange freigebende Lage gelangen lassen kann, muß das Sperrad sich um einen Betrag drehen, welcher der gewählten Einstellung der Zeigermarke 77' und der Rast 77" zur Zeigerkurbel und der vorher erfolgten Drehung der Zeigerkurbel bis zum Eingriff des Druckknopfes 79 in die Bohrung 8o entspricht. Dieser Betrag kommt einer bestimmten Anzahl von Einzelhüben des Sperradantriebes 69 bis 72 und damit des Scherengetriebes gleich. Erst dann, wenn sich die Rast 77" mit dem Zahn 82' in Übereinstimmung befindet, kann der Sperriegel 82 durch seine Feder 9o zurückbewegt werden, um@auch den jeweils in der. wirksamen Lage befindlichen Einzelriegel in die Ruhestellung zurückzuführen.
  • Um nun zu vermeiden, daß bei der darauf folgenden, durch Betätigung eines der Druckknöpfe 47 bis 49 vorzunehmenden Wiedereinschaltung des Antriebes die Zahl- und Stoppvorrichtung durch den dann von der Schere aus betätigten Klinkenhebel 71 selbsttätig wieder in Tätigkeit gesetzt wird, ist die Zahnung des Sperrades 73 auf einen bestimmten Teil ihres Umfanges unterbrochen (Fig. io). Die Klinke 72 arbeitet infolgedessen leer auf dem Sperrad 73, sobald der Zahn 82' zum Eingriff in die Rast 77" der Zeigerscheibe 77 gekommen ist. Die Unterbrechung der Zahnung wird so groß gewählt, daß erst nach einer verhältnismäßig großen Drehung der Welle 76 mit Hilfe der Zeigerkurbel die Klinke 72 wieder die Zahnung des Rades 73 erfaßt. Man kann auf diese Weise die Zeigerscheibe 77 mit dem Zahnrad 73 so einstellen, daß sie über den Zahn 82' den betreffenden Einzelriegel, wie oben.. erläutert, für eine bestimmte Zahl von .gleichen Abschnitten oder dauernd in der Bahn der jeweils eingerückten Zugstange hält oder durch den Eingriff des Zahnes 82' in die Rast 77" gänzlich unwirksam werden läßt. Um die jeweilige Einstellung deutlich in Erscheinung treten zu lassen, werden auf der Skala der Zeigerscheibe 77 außer dem Zeichen Stoppschaltung, das sich beispielsweise über eine Zahlenreihe von i bis ioo hinwegziehen kann, zwei weitere Zeichen für Einzelschaltung und Dauerschaltung angebracht, welche mit der Zeigermarke 77' in Übereinstimmung gebracht werden können.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Abschneiden lichtempfindlicher bandförmiger Papiere mit je einem für das zu, schneidende Papier, die Fortschalt- und Schneideinrichtung und für die Aufnahme des geschnittenen Papiers dienenden Behälter, dadurch gekennzeichnet, daß bei ein- oder mehrbahnigen Vorrichtungen die Fortschaltv orrichtung Vorschubrollen (28' und 28") und Gegendruckrollen (29' und 29") aufweist, von denen die Gegendruckrollen (29' und 29") in einer Schwinge (22) ruhen, die zur Regelung des Vorschubes von einer Steuervorrichtung mehr oder weniger lange an die Vor'schubrollen angedrückt wird und gegebenenfalls einen Rahmen. (37) trägt, der zum Führen und zum Abheben der Papierbahn von den ortsfest umlaufenden Vorschubrollen (28' und 28") dient.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwinge (22) von Kurvenscheiben (q.o bis 4z) gesteuert wird, die auf der Welle (32) der Vorschubrollen (28' und 28") angeordnet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenscheiben (4o bis 42) in Wirkungsverbindung mit Zugstangen (5o bis 52) stehen, welche für die Übertragung des Antriebes von einer gegebenenfalls mehreren Abschneidvorrichtungen gemeinsamen Welle (q.5) auf die Vorschubwalzen auf eine Steuerstange (56) einwirken können, welche mit einem auf der Antriebswelle drehschlüssig verschiebbaren Zahnrad (q4.) gekuppelt ist, das mit einem Zahnrad (.43) in Eingriff steht, dessen Zahnung derart unterbrochen ist, daß ein Leerlauf zwischen beiden Zahnrädern stattfinden kann. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstangen (5o bis 52) unter der Einwirkung von Schaltknöpfen (.47 bis 49) stehen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis .4, gekennzeichnet durch eine von Hand einrückbare Sperrvorrichtung (57, 58), welche die Rückkehr der Zugstangen (5o bis 52) und damit der Steuerstange (56) in die Ruhestellung verhindert.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, gekennzeichnet durch eine von der Fortschaltvorrichtung gesteuerte Schneidvorrichtung (30, 3i), die unter der Einwirkung eines Schaltkopfes (67) steht, welcher ihre Betätigung auch von Hand aus ermöglicht.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch i bis 6, gekennzeichnet durch eine die wahlweise Einstellung der Schalt- und Schneidvorrichtung auf Einzelschnitte, auf Dauerbetrieb oder auf eine beliebige Schneidzahl ermöglichende Zahl- und Stoppvorrichtung, die ihren Antrieb von der Schneid- und Schaltvorrichtung z. B. unter Vermittlung eines Schaltklinkenrades (73) erhält. B.
  8. Vorrichtung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltünd Stoppvorrichtung aus zwei gegeneins ander verstell- und festlegbaren Zeigerscheiben (77 und 78) besteht, von denen die eine eine Rast (77") aufweist, in welche ein den Antrieb der Schneid- und Schaltvorrichtung in der eingerückten Stellung sperrender Riegel (82) einschnappen kann.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrklinkenrad (73) der Zähl- und Stoppvorrichtung eine auf einen Teil seines Umfanges unterbrochene Zahnung aufweist. io.
  10. Vorrichtung nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die durch eine Handmutter (8i) mit der Scheibe (77) kuppelbare Zeigerscheibe (78) einen federnd angeordneten Stift (79) aufweist, der in eine Vertiefung (8o) des Maschinengehäuses einzugreifen bestimmt ist. ii.
  11. Vorrichtung nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (82) unter Wirkung einer Feder (9o) steht und mit einer zum Eingriff in die Rast (77") der Scheibe (77) bestimmten Nase (82') und einer der Anzahl der Zugstangen (5o bis 52) entsprechenden Zahl federnd gelagerten Sperrkörpern (88) versehen ist.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch i bis i i, gekennzeichnet durch eine zur Anbringung von Zahlen, Buchstaben oder sonstigen Zeichen auf den Abschnitten dienende Stempelvorrichtung, welche z. B. aus einer durch eine Farbwalze (38) einfärbbaren Druckwalze (35) und einer Gegendruckwalze (34) besteht, welche zwischen den Vorschubrollen angeordnet ist und ihren Antrieb durch das den Vorschub dieser Walzen bewirkende Getriebe mit erhält.
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