DE469331C - Vorrichtung zum Abzaehlen der Druckerzeugnisse von Druckmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Abzaehlen der Druckerzeugnisse von Druckmaschinen

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DE469331C
DE469331C DEV21730D DEV0021730D DE469331C DE 469331 C DE469331 C DE 469331C DE V21730 D DEV21730 D DE V21730D DE V0021730 D DEV0021730 D DE V0021730D DE 469331 C DE469331 C DE 469331C
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Vogtlaendische Maschinenfabrik AG
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H33/00Forming counted batches in delivery pile or stream of articles
    • B65H33/04Forming counted batches in delivery pile or stream of articles by inserting marker slips in pile or stream
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2301/00Handling processes for sheets or webs
    • B65H2301/40Type of handling process
    • B65H2301/42Piling, depiling, handling piles
    • B65H2301/426Forming batches
    • B65H2301/4261Forming batches by inserting a wire or tape shaped marker element
    • B65H2301/42612Forming batches by inserting a wire or tape shaped marker element cut into tabs before or upon insertion

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  • Forming Counted Batches (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abzählen der Druckerzeugnisse von Druckmaschinen In vielen Fällen müssen die Druckerzeugnisse, wenn sie die Maschine verlassen, genau gezählt werden, namentlich dann, wenn es sich um wertvolle Drucksachen handelt. Zu diesem Zweck hat man bereits verschiedene Vorrichtungen vorgeschlagen, mit deren Hilfe einzelne Druckerzeugnisse seitlich verschoben werden, um so ihrerseits als Abzählmittel zu dienen. Die hervorstehenden Ränder dieser Druckerzeugnisse sind jedoch naturgemäß leicht Beschädigungen ausgesetzt, so daß man es vielfach vorzog, zwischen die einzelnen Diuckerzeugnisse von Hand Papierstreifen einzulegen, sobald von einem seitens der Maschine angetriebenen Zählwerk ein Klingelzeichen gegeben wurde.
  • Zum Abzählen von Schachteln hat man ferner eine Vorrichtung geschaffen, bei der die Schaltklinke des Zählwerkes von einem Hebel bewegt wird, der durch die Schachteln selbst seinen Antrieb erhält und demzufolge bei verschiedener Stärke der Schachteln verschieden weit ausschlägt. Die infolgedessen nur sehr kleinen Stellkräfte des Zählwerkes müssen aber auch den Vorschub des Zählzeichens und die Bewegung des Schn:eidmessers veranlassen. Dies ist nur angängig, wenn die zu zählenden Schachtelen eine gewisse Stärke besitzen und außerdem das Zählwerk sehr einfach gestaltet ist. Die bekannte Einrichtung läßt sich daher nicht bei Bogendruckmaschinen verwenden, deren Erzeugnisse nur eine geringe Dicke aufweisen und bei denen auch das Zählwerk mehrere Schaltstufen besitzen muß: Für solche Fälle wird erfindungsgemäß die Zuführung des 'Zählzeichens zu den Druckerzeugnissen nicht von diesen, sondern seitens der Druckmaschine durch Vermittlung des Zählwerkes veranlaßt, wobei im übrigen die Kraftübertragung von der Druckmaschine auf das Zählwerk in an sich bekannter Weise ausgeführt werden kann,. Außerdem ist zwischen dem Zählwerk und der Zuführvorrichtung des Zählzeichens ein übersetzungsgetriebe derart eingeschaltet, daß durch dieses das Zählzeichen nur dann, wenn es in den Bereich des Druckbogenstapelseinzubringen ist, bewegt, aber dabei mit großer Geschwindigkeit vorgeschoben wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Abb. r veranschaulicht eine Seitenansicht der Abzählvorrichtung, während Abb. a die auf den einzelnen Wellen sitzenden Vorrichttnigsteile erkennbar macht, wobei die einzelnen Wellen voneinander getrennt sind.
  • Die Abzählvorrichtung ist zwischen zwei Seitenwänden t und z eingebaut, in denen die einzelnen Wellen gelagert sind. Der Antrieb der Vorrichtung wird von irgendeiner umlaufenden Welle oder .ein.em hin und her schwingenden Teil der Druckmaschine abgeleitet, indem z. B. von dem schwingenden Rechen der Auslegevorrichtung aus mittels einer Schubstange die auf der Zählwerkwelle 3 befestigte Kurbel q. hin und her bewegt wird. Bei Kettenauslegern könnte man an der Auslegekette einen Nockein befestigen, der auf einen am Maschinengestell gelagerten und durch Federkraft in eine bestimmte Ausgangsstellung gedrängten Hebiel- .einwirkt, der die Kurb.e1.1 bewegt, falls es nicht vorgezogen wird, diese als Rollenhebel auszubilden.
  • Mit der Welle 3 ist der Schalthebel 5 fest verbunden, der an seinem freien Ende die breite Schaltklinke 6 trägt. Im Bereich der Schaltklinke 6 sind ferner auf der Welle 3 drei Schalträder 7, 8 und 9 lose drehbar aufgesteckt, deren jedes zehn Zähne besitzt. Die Schalträder 7 bis 9 bilden zusammen finit der Schaltklinke 6 das eigentliche Zählwerk, das in irgendeiner bekannten Weise im einzelnen ausgeführt sein. kann, indem das mittelste Rad 8 die Einer, das Rad 7 die -Zehner und das Schaltrad 9 die Hunderter zählt. Zu diesem Zweck ist je eine der zehn -Zahnlücken der beiden Räder 7 und 8 tiefer als die anderen gehalten und außerdem die Eingriffskante der Schaltklinke 6 abgestuft, und zwar derart, daß sie im Bereich des Rades 8 am weitesten in Richtung auf die Welle 3 zu vorsteht, aber im Bereich des Rades 7 um die Höhe eines Zahnes und im Bereich des Rades 9 sogar um die doppelte Zahnhöhe zurückgesetzt ist. Durch diese an sich bekannten Maßnahmen wird erreicht, daß das die Zehner zählende Rad 7 stets nur dann um einen Zahn weitergeschaltet wird, wenn das die Einer zählende Rad 8 eine volle Umdrehung ausgeführt hat, also zehn Druckerzeugnisse abgelegt sind, während das Rad 9 erst weitergeschaltet wird, wenn das Rad 7 eine volle Umdrehung ausgeführt hat, also seit der vorangegangenen Schaltbewegung des Rades 9 hundert Druckerzeugnisse abgelegt wurden-.
  • Statt der eben angegebenen Einrichtung können auch die Schalträder 7, 8 und 9 verschieden große Durchmesser erhalten, indem das Rad 8 am größten und das Rad 9 am kleinsten ausgeführt wird. In diesem Fall braucht die Schneide der Schaltklinke 6 nicht abgestuft zu werden. Will man die Papierstreifenstücke in kürzeren Abständen, z. B. bereits nach jedem 25. oder 5o. Druckerzeugnis einlegen, so sind unter Umständen nur zwei Schalträder mit entsprechend abgeänderten Zähnezahlen .erforderlich. Es könnte auch die Zahl der vertieften Zahnlücken in einzelnen Rädern vermehrt werden, um in entsprechend kürzeren Zeitabständen eine Drehbewegung des Rades 9 zu :erzielen. Um die Schaltklinke 6 in Eingriff mit dem Rad 8 zu halten, ist an ihr ein Haken i o vorgesehen, an dem eine Feder i i angreift, deren anderes Ende von einem rückwärtigen Arm 12 des Schalthebels 5 gehalten wird.
  • Mit dem Hunderterrede 9 ist ein Zahnrad 15 fest -verbunden, das in ein auf der Zwischenwelle 16 befestigtes Ritzel 17 eingreift. Auf der Welle 16 sitzt ferner ein Zahnrad i8, das mit dem Zahnrad ig kämmt, das fest mit der Antriebsrolle 2o verbunden. ist. Diese sitzt lose drehbar auf dem von den Wänden i und 2 getragenen Bolzen 2i. Der Antriebsrolle 2o gegenüber ist die nicht angetriebene Gegenrolle 22 an einem von dem Tragbolzen 23 lose drehbar getragenen Schwenkheb;e1124. angeordnet. Der Bolzen 23 wird gleichfalls unbeweglich von den Wänden i und 2 gehalten. Durch eine Feder 25 wird die Rolle 22 an .die Rolle 2o angedrückt. Zwischen beiden Rollen wird der als Zählzeichen für jdie Druckerzeugnissedienende Papierstreifen 26 hindurchgeführt, der von einer irgendwie an der Seitenwand i gelagerten Papierrolle 27 abgezogen wird. Diese kann in einen kleinen Kasten lose eingelegt sein, der an der Seitenwand i lösbar oder fest angebracht ist. Statt dessen könnte die Wand i auch einen auslegerartigen Vorsprung besitzen, an dem in Aufsteckzapfen angebracht ist, auf den die Papierrolle 27 lose aufgeschoben wird. Falls es für notwendig gehalten wird, ihren Ablauf etwas zu bremsen, so kann dies leicht durch einen an der Wand i gelagerten Bremshebel in an sich bekannter Weise erreicht werden.
  • Um den Papierstreifen 26 leicht zwischen die Rollen 20 und 22 einlegen zu können, sind diese auf der Außenseite der Platte i ;angeordnet, während das Zählwerk mit allen zugehörigen Teilen zwischen den Platten i und 2 untergebracht ist und durch einen um den Rand der Platten i und 2 herumgelegten Blechstreifen gehäuseartig eingeschlossen und gegen Verschmutzen geschützt werden kann.
  • Zu dem oben beschriebenen Zählwerk gehören auch die Sperrhebe137, 38 und 39s die in die Schalträder 7, 8 bzw. 9 unter dem Einfuß von Federn 47, 48 und 49 eingreifen, deren freie Enden an einem der Abstandlualter 5o der Wände i und 2 angreifen. Die Sperrklinken 37 bis 39 sind däbei löse drehbar auf den Haltebolzen 2 i aufgeschoben. Auf diesem sitzt auch lose drehbar der doppelarmige Hebel 28, von dem ein Arm im Bereich einer mit dem Schaltrad 7 fest verbundenen Nockenscheibe 29 und der andere Arm im Bereich des beweglichen Scherenteiles 3o liegt. Dieser trägt .den Klingenteil 31, der mit ,einem an der Seitenwand i starr befestigten Klingenteil 32 zusammenarbeitet. Sobald der Nocken der Scheibe 29 den Hebel 28 bewegt, wird die Scherenklinge 3i niedergedrückt und dadurch das über die Scherenteile 31 und 32 hinausragende Papierstreifenstück abgeschnitten. Durch eine Feder 33 werden die Scherenteile 3 i, 32 in die offene Stellung gedrängt und der Hebel 28 in Berührung mit der Nockenscheibe 29 gehalten.
  • Um den Papierstreifen von dem Rollenpaar 2o und 22 der Schere 31, 32 sicher zuführen zu können, sind an der Platte i zwei Führungsbleche 35 und 36 flach einander gegenübergestellt angebracht, zwischen denen der Papierstreifen 26 hindurchgeführt wird.
  • Die Arbeitsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende: Beim Ausgang eines jeden Druckerzeugnisses wird die Kurbel q. .einmal hin- und hergeschwenkt und dabei das Schaltrad 8 des Zählwerkes um einen Zahn weitergedreht. Bei jedem hundertsten Druckerzeugnis, das die Maschine verläßt, wird demzufolge das Schaltrad 9 um einen Zahn weiterbewegt; diese Bewegung des Schaltrades 9 wird durch das Rädergetriebe 15, 17, 18 und i9 auf die Rolle 2o mit einem solchen übersetzungsverhältnis übertragen, daß durch die Rolle 2o der Papierstreifen 26 um etwa 8 cm vorgeschoben wird und sich dabei auf das oberste, im Ausführungsbeispiel jeweils das hundertste der abgelegten Druckerzeugnisse auflegt. Zu diesem Zweck muß die Abzählvorrichtung in entsprechender Weise in der Nähe des Stapels der ausgelegten Druckerzeugnisse angeordnet werden. Es .empfiehlt sich, die Einrichtung so zu treffen, dä:ß der aus der Zählvorrichtung hervorkommende Papierstreifen 26 einige Millimeter höher als das oberste Druckerzeugnis liegt, damit nicht- der Vorderrand des Papierstreifens 26 auf den ausgelegten Bogenstapel auftreffen kann und dadurch gehindert wird, sich flach über diesen aufzuschieben.
  • Wenn sodann noch einige weitere Druckerzeugnisse abgelegt sind und infolgedessen zwischen diesen das herausgeschobene Papierstreifenstück fest eingespannt ist, wird die Schere 31, 32 seitens des Schaltrades 7 bewegt. Um eine solche zeitliche Verschiebung für die Bewegung der Walze 2o einerseits und der Schere 31, 32 andererseits zu erzielen, wird diese nicht von dem Schaltrad 9, sondern mittels der umlaufenden Kurvenscheibe 29 von dem Zehnerrad 7 aus in Tätigkeit gesetzt.
  • Die beschriebene Einrichtung kann in mannigfachster Weise abgeändert werden. Insbesondere läßt sich als Zählwerk jedes 'Schaltgetriebe verwenden, das nach einer bestimmten Anzahl von Bewegungen der Auslegevorrichtung zur Auswirkung auf eine Antriebsvorrichtung für das Abzählmittel gelangt. Dieses kann in verschiedener Gestalt zur Anwendung kommen. Statt die Papierstreifenstücke vorn .einer Rolle abzuziehen, lassen sich auch vorgeschnittene Papier- oder Pappstücke, ja selbst Blech- oder Zelluloidstreifen benutzen, wenn man dementsprechend die Antriebsvorrichtung ausbildet und sie mit einer Abhebevorrichtung, beispielsweise nach dem Vorbild der bekannten Bogenabhebevorrichtungen, verbindet. Zum Abheben und Weiterbefördern der kleinen in Betracht kommenden Papierstreifen eignen sich besonders gut die an sich bekannten Gummisaugnäpfe, die die erforderliche Saugwirkung beim Andruck selbst erzeugen. ,

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Vorrichtung zum Abzählen der Druckerzeugnisse von Druckmaschinen, bei der das Zählzeiclhen von einem Zählwerk bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Zuführvorrichtung (2o, 22) des Zählzeichens (26) unter Vermittlung eines Zählwerkes (3 bis 12) von der Druckmaschine erfolgt und zwischen: dieses Zählwerk (3 bis 12) und die Zuführvorrichtung (20, 22) -ein übersetzungsgetriebe (15 bis i9) derart eingeschaltet ist, daß durch dieses das Zählzeichen nur dann, wenn es in den Bereich des Druckbogenstapels einzubringen ist, und zwar mit großer Geschwindigkeit vorgeschoben wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführvorrichtung (20, 22) für das Zählzeichen (26) von einem Schaltrad (9) .des Zählwerkes (3 bis 9) angetrieben wird, das langsamer umläuft als die Kurvenscheibe (29), die zum Bewegen der das Zählzeichen (26) von einem Papierstreifen abschneidenden Schere (34 32) dient, und daß diese erst dann jeweils in Tätigkeit gesetzt wird, wenn nach dem Vorschieben eines Zählzeichenstückes (26) weitere Druckerzeugnisse abgelegt und das vorgeschobene Papierstreifenstück durch diese festgehalten wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Zuführvorrichtung (20, 22) für die als Zählmittel dienenden Streifen (26) eine Ablhebevorrichtung verbunden ist, durch die sich die einzelnen vorgeschnittenen Streifen von einem Stapel abheben lassen.
DEV21730D 1926-10-03 1926-10-03 Vorrichtung zum Abzaehlen der Druckerzeugnisse von Druckmaschinen Expired DE469331C (de)

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