DE677682C - Rechenmaschine - Google Patents

Rechenmaschine

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DE677682C
DE677682C DEK141994D DEK0141994D DE677682C DE 677682 C DE677682 C DE 677682C DE K141994 D DEK141994 D DE K141994D DE K0141994 D DEK0141994 D DE K0141994D DE 677682 C DE677682 C DE 677682C
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Description

  • Rechenmaschine Die Erfindung bezieht sich auf Rechenmaschinen mit einstellbaren Anschlägen, Zählr adstellgliedern, die durch vom Maschinenantrieb bewegte nachgiebige Mittel sowohl vor- als auch zurückbewegt werden, und Zählrädern, die mit den Stellgliedern in und außer Eingriff bewegt werden, und besteht darin, daß Federn oder unter Federwirkung stehende Mittel von einem Halter, welcher vom Maschinenantrieb hin und zurück bewegt wird, so getragen bzw. gestützt werden, daß sie durch die Bewegung des Halters für die Hinbewegung .der Zählradstellglieder und für deren Rückbewegung gespannt werden.
  • Es ist bereits bekannt, die Stellglieder bei der Hinundrückbewegung durch Reibung nachgiebig anzutreiben. Dabei ist es nachteilig, daß eine Kraftäußerung in einer bestimmten Richtung, z. B. gegen den eingestellten Anschlag, nicht erfolgt, wenn das antreibende Mittel im Ruhezustand ist. Dieser Nachteil wird durch die Erfindung vermieden. Bei Maschinen, bei welchen die Stellglieder in einer Richtung durch lange Schraubenfedern nachgiebig und in der anderen formschlüssig bewegt werden, ist auch eine Einrichtung derart bekannt, daß die freien Enden der Federn an einer vorn Maschinenantrieb hin und zurück bewegten Stange aufgehängt sind. Jedoch sind die Federn hier stets nur in einer Richtung wirksam, während ein nachgiebiger Antrieb in der anderen Richtung, wie er z. B. für die Ausführung einer Zehnerübertragung erwünscht ist, erst durch eine besondere Feder unter Verwendung eines Zwischengliedes möglich ist. Durch die Erfindung werden diese Teile erübrigt. Die sonst meistens für den Antrieb der Stellglieder verwendeten langen Schraubenfedern haben den Nachteil, daß die von ihnen angetriebenen Glieder ihren Kraftäußerungen mit erheblicher Verzögerung folgen und daß störende Schwingungen in ihnen auftreten. Diese Nachteile werden wesentlich vermindert, und es wird außerdem erreicht, daß -der Stellenabstand geringer ist, wenn auf Biegung beanspruchte Federn verwendet werden. Schließlich wird durch eine besondere Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung verhindert, daß .die Stellglieder bei einem Summenzug ihren vollen Weg vorspringen, ohne dafür besondere Vorkehrungen treffen zu müssen.
  • In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsformen des Gegenstandes der Erfindung dargestellt, die eine in den Abb. i und 2 und die andere in den Abb. 3 und .4.
  • Die Abb. i und 3 sind Längsschnitte durch die Maschine.
  • Abb. 2 zeigt eine Einzelheit der Abb. i und' Abb. 4. eine Einzelheit der Abb. 3 in größerem Maßstabe.
  • Im Gehäuse i - i (Abb. i) der Maschine sind die Achsen 122, 123 und eine Traverse 12q. fest angeordnet und bilden die Aufnahme für einen Stiftschlittenrahmen 125 bekannter Art, welcher für jede Wertstelle eine Reihe von einstellbaren Anschlägen 126 enthält. Solche Anschläge sind, wie bekannt, für die Werte o bis 8 vorgesehen, während für den Wert 9 ein allgemeiner Anschlag 127 mit dem Rahmen 125 fest verbunden ist. Mit diesen Anschlägen 126, 127 arbeiten die Zählwerksschaltglieder rar zusammen, die in Schlitzen 1,42 eines mit dem Gehäuse 121 festen. Blockes 141 geführt sind. Die Zählwerksschaltglieder 131 liegen rechts oben auf der Achse 143 auf und laufen durch Schlitze i46 in einer Traverse 145, die am Maschinengehäuse 12i befestigt ist. Eine- Achse i44 verhindert, daß die Schaltglieder i31 nach oben aus ihrer Bewegungsbahn ausweichen.
  • Jedes Zählwerksschaltglied 131 hat eine Verzahnung 132, welche mit einem Zählwerksrad i 5 i zusammenarbeitet. Alle Räder i 5 i des Zählwerkes sitzen auf der Achse 152 und können in die strichpunktierte Stellung gesteuert werden, in welcher sie außer Eingriff mit der Verzahnung 132 .der Schaltglieder sind. Die Steuerung des Zählwerks erfolgt so, daß es entweder beim Hingang oder beim Rückgang der Schaltglieder mit diesen im Eingriff ist oder auch während des ganzen Arbeitshubes, je nachdem ob ein Betrag addiert oder subtrahiert, eine Zwischensumme oder eine Löschsumme gezogen werden soll. Diese Steuervorgänge sind bekannt und brauchen daher hier nicht näher beschrieben zu werden.
  • Jedes Zählwerksschaltglied hat ferner an seinem linken Ende eine Nase 133, die mit den erwähnten Anschlägen 126 bzw. 127 in Wirkungsbeziehung stehen. Die Nase 133 geht. auf ihrer Bewegungsbahn unter den Anschlägen 126 vorbei, wenn keiner derselben eingestellt wurde, und wird dann vom Anschlag 127 aufgehalten. Wenn aber einer der Anschläge 126 eingestellt wurde, so trifft die Nase 133 auf ihn, und die Bewegung des Schaltgliedes 131 nach rechts oben wird dadurch begrenzt. Die Anschläge 126 können nach einem oder mehreren Arbeitsgängen in bekannter Weise wieder in ihre Normallage zurückgeführt werden.
  • Die _Zählwerksschaltglieder i 3 i weisen noch zwei Vorsprünge 134 und 135 auf, an denen Standfedern 171 angreifen. Für jedes Schaltglied 131 ist eine solche Feder 171 vorgesehen. Die letzteren sind in einem gemeinsamen Halter 172 mit einem Spannstück 175 befestigt (Abb. i und :2). Der Halter 1-2 hat zwei seitliche Lappen i73, mit welchen er auf eine im Maschinengestell gelagerte Achse 162 drehbar aufgebracht ist. An einer Rolle 174 des Halters 172 greift .ein nicht dargestelltes Triebelement der Maschine an und bewegt den Halter 1722 in die strichpunktierte Lage und wieder zurück. Die Standfedern 171 legen sich beim Hingang gegen die Vorsprünge 135 der Schaltglieder IV, während sie beim Rückgang nach ihrer Entspannung und Spannung in der entgegengesetzten Richtung die Vorsprünge 134 erfassen. Die .. Elastizität der Federn 171 kann beim Hingang, besonders wenn die Schaltglieder von den ersten Anschlägen 126 aufgehalten werden, stärker in Anspruch genommen werden als beim Rückgang. Deshalb sind die Federn 171 beim Hingang auf ihrer ganzen Länge vom Spannstück 175 an frei, während sie beim Rückgang etwa in der Mitte noch einmal vom Halter 172 gestützt sind.
  • Die Ausführungsform nach den Abb.3 und 4 unterscheidet sich im wesentlichen dadurch von der beschriebenen, daß an den Zählwerksschaltglie.dernVerzahnungen 23q. für die antreibenden Federn vorgesehen sind, .während die Einrichtung für die einstellbaren Anschläge die gleiche ist. Die Schaltglieder 231 haben ebenfalls eine Verzahnung 232 für die ausrückbaren Zählwerksritze1251 und eine Nase 233 für die Anschläge 226 bzw. 227. Sie sind zwischen den Rollen 241 und 2.42 einerseits und der Achse 2,q. andererseits geführt.
  • In die Lücken der Verzahnung 234 greifen mehrere Standfedern 286 ein, die dicht an den Schaltgliedern 231 in einem Rechen 246 geführt sind, der für jede Stelle einen Schlitz 247 aufweist. Die Federn 286 sind in einem Halter 285 befestigt, der mit den Seitenplatten 281 fest verbunden ist. Rollen 283 und 28.1 dieser Seitenplatten greifen in Schlitze 22.1 der Gehäusewände 221 ein, so daß die Halter 285 parallel zu .den Schaltgliedern 231 bewegt werden können. Auf der Maschinenwelle 261 sitzt der Arm 271 fest, .dessen Rolle 272 in den Schlitz 282 der Seitenwand 281 eintritt. Bei einer Drehung der Welle 261 werden daher die Federn 286 nach der strichpunktierten Lage gebracht. Sie haben sich dabei aus der ausgezogen gezeichneten Lage zuerst an die andere Wand der Zahnlücke gelegt, in der sie sich gerade befanden, und dann das Schaltglied 231 mitgenommen. Wenn das Schaltglied 231 durch einen Anschlag aufgehalten wird, gleiten die Federn 286 nacheinander von den Zähnen 234 ab, um sich auf den nächsten Zahn aufzulegen.
  • Damit .das Abgleiten -der Federn 286 von der ersten zur letzten Feder in der Bewegungsrichtung nacheinander erfolgt, sind sie etwas weiter auseinander angeordnet, als der Zahnabstand beträgt (Abb.4). Dadurch wird erreicht,. daß zu jeder Zeit ein ungefähr gleich starker Zug auf die Schaltglieder 231 ausgeübt und ein Flattern derselben verhindert wird. Die Federn 286 sind aus rundem Federdraht und an ihrem einen Ende, mit dem sie in die Verzahnung 23q. greifen, zu einem Auge 287 (Abb. 4) gebogen, um beim Gleiten die Reibung zu verringern und die Bewegungsumkehr zu erleichtern.

Claims (3)

  1. PATRNTANSPRÜCIIR: r . Rechenmaschine mit einstellbaren Anschlägen, Zählradstellglie.dern, die durch vom Maschinenantrieb bewegte nachgiebige Mittel sowohl vor- als auch zurückbewegt werden, und Zählrädern, die mit den Stellgliedern in und außer Eingriff bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß Federn oder unter Federwirkung stehende Mittel (171 bzw. 286) von einem Halter (i72 bis 175 bzw. 281 bis 285), welcher vom Maschinenantrieb hin und zurück bewegt wird, so getragen bzw. gestützt werden, daß sie durch die Bewegung des Halters für die Hinbewegung der Zählradstellglieder (13z bzw 231) und für deren Rückbewegung gespannt werden.
  2. 2. Rechenmaschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb jedes der Zählradstellglieder je eine auf Biegung beanspruchte Feder (r7 r) an dem Halter (r72 his 175) befestigt ist, deren freies Ende zwischen zwei Vorsprünge (i34 und 135) des Stellgliedes (13i) greift.
  3. 3. Rechenmaschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, .daß zum Antrieb jedes der Zählradstellglie.der eine Anzahl von auf Biegung beanspruchten Federn (286) an dem Halter (28r bis 285) befestigt sind, deren freie Enden mit einer Anzahl von Vorsprüngen (234) eines Stellgliedes (23z) ratschenartig zusammenwirken.
DEK141994D 1936-04-28 1936-04-28 Rechenmaschine Expired DE677682C (de)

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DE (1) DE677682C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE891332C (de) * 1948-12-09 1953-09-28 Cyrill Ochsner Rechenmaschine mit Zahnstangenantrieb
DE1182452B (de) * 1956-06-25 1964-11-26 Olympia Werke Ag Einrichtung zur Rueckuebertragung von Summenwerten in den Stellstiftwagen von Zehntasten-Addiermaschinen

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE891332C (de) * 1948-12-09 1953-09-28 Cyrill Ochsner Rechenmaschine mit Zahnstangenantrieb
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