DE676556C - Eichschild mit auswechselbaren Eichzahlen und einer Bleiplombensicherung - Google Patents

Eichschild mit auswechselbaren Eichzahlen und einer Bleiplombensicherung

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DE676556C
DE676556C DED75864D DED0075864D DE676556C DE 676556 C DE676556 C DE 676556C DE D75864 D DED75864 D DE D75864D DE D0075864 D DED0075864 D DE D0075864D DE 676556 C DE676556 C DE 676556C
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DED75864D
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Karl Dankert
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F7/00Signs, name or number plates, letters, numerals, or symbols; Panels or boards
    • G09F7/02Signs, plates, panels or boards using readily-detachable elements bearing or forming symbols

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Description

  • Eichschild mit auswechselbaren Eichzahlen und einer Bleiplombensicherung Die Erfindung bezieht sich auf ein Eichschil,d mit auswechselbaren Eichzahlen und einer Bleiplombensicherung, bestehend aus einem in eainer Ausnehmung -des Fasses durch Randnasen befestigten Schildgehäuse und einem die Zahlen haltenden Deckschild.
  • Die bisher bekanntgewordenen Eichschilder besitzen für die Befestigung mit dem Faß entweder Schrauben, oder sie sind mittels eines Gewinderinges in eine Ausnehmung des Fasses geschraubt.
  • Die Befestigung des Eichschildes durch Schrauben ist gefährlich, da in den meisten Fällen die Schrauben bis in das Faßinnere reichen und zu unerträglichen Folgen führen. Auch die mit einem Gewinde versehenen Eichschilder haben sich in der Praxis nicht bewährt, da das ganze Eichschild mit den Zahlen einschließlich .der Grundplatte sehr leicht von unberufener Hand herausgeschraubt werden kann.
  • Bekannt sind ferner Eichschilder, deren Grundplatte durch eine Randnase in einer entsprechenden seitlichen Aushöhlung der Faßausnehmung befestigt ist, wobei das auf dieser Grundplatte liegende Deckschild .mit einer Zunge in die gegenüberliegende Aushöhlung der Faßbo@denausnehmung eingreift, während beide übereinanderliegenden Platten durch eine Bleiplombe zusammengehalten sind, so daß die Plombe hauptsächlich als Befestigungsmittel der beiden Teile dient. Ein derartig befestigtes Eichschild tritt bei .der bekannten groben Behandlung der Fässer sehr bald aus seiner Lage heraus, zumal die Ausnehmun.g etwas größer gehalten werden muß als der Durchmesser der Grundplatte ist, .da die Einführung solcher Eichschilder in die Ausnehmung sonst unmöglich ist.
  • Man hat sich nun die Aufgabe gestellt, ein Eichschil-d zu schaffen, welches absolut fest und innig mit dem Faßmaterial verbunden ist, möglichst flach in einer Ausnehmung lagert, dessen Eichplombe spannungslos im Gehäuse befestigt ist und als Sicherung gegen das unbefugte Entfernen oder Auswechseln der Zahlen dient, `wobei die Nachteile der bisherigen Eichschilder in weitgehendem Maße vermieden werden.
  • Erfindungsgemäß wird dieses dadurch e reicht, d.aß die Randnasen des Schildgehä als herausdrückbare Haken ausgebildet sii@` @@ die nach dem Eintreiben in die Seitenwandunä der Faßausnehmung durch das mit dem Schildgehäuse durch Bajonettverschluß verbundene und in seiner Lage durch eine Bleiplombe gesicherte Deckschild verriegelt werden.
  • Durch die Anordnung der hakenförmigen herausdrückbaren Randnasen, ,die nach dem Eintreiben in die Seitenwandung der das Schild aufnehmenden Faßausnehmung durch das Deckschild gesichert werden, ist somit eine einwandfreie widerstandfähige Befestigung .des Eichschildes gewährleistet. Es wird ein besonders fester Sitz des Eichschildes erreicht unter Vermeidung einer Befestigung durch Stifte oder Schrauben und ohne Heranziehung der Bleiplomben zur Verbindung der beiden Teile des Eichschildes.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Draufsicht mit teilweisem Schnitt, Abb. 2 einen Teilschnitt nach Linie A-B der Abb. i vor dem Einbau, Abb. 3 einen Schnitt nach Linie A-B der Abb. i des fertig eingebauten Eichschildes. Das Eichschild besteht aus dem Schildgehäuse i, dem Deckschild 2 mit den auswechselbaren Zahlen 6 sowie der Bleiplombe 9. Das ringförmig ausgebildete Schildgehäuse i besitzt drei federnde, nach außen abgekantete Haken 3 und drei im Innern angeordnete Bajonettwulste 5 sowie das Plombenlager B. Das im Schildgehäuse begrenzt drehbare Deckschild :2 ruht auf den Bajonettwulsten 5 und greift mit drei Bajonettriegeln 4 unter -die Wulste 5, während die Zahlen 6 in einer zweckmäßig in der Mitte vorgesehenen öffnung gehalten werden. Über dem Plombenlager 8 befindet sich die Plombenöffnung 7, welche zweckentsprechend konisch ausgebildet ist.
  • Das Schildgehäuse i wird mit zurückgebogenen Haken 3, -,wie aus der Abb. 2 ersichtlich ist, in die entsprechende Ausnehmung des Fasses gebracht. Mit einem Werkzeug werden die Haken in die Seitenwandung der Faßausnehmung hineingedrückt, so daß das Gehäuse fest im Faß sitzt. Das Deckschild 2 nun mit den dem Inhalt .des Fasses ent--rechenden Zahlen 6 in das Gehäuse gesetzt. .. :trch eine kurze Drehung des Deckschildes 2 .sx ird erreicht, daß die Riegel .4 unter die Bajonettwulste 5 des Gehäuses i greifen, wobei sich die Plombenöffnung 7 über dem Plombenlager 8 befindet. Die Plombe 9 wird in die Plombenöffnung 7 gesteckt und mittels eines Eichstempels fest über das Plombenlager 8 gepreßt, so daß das Deckschild 2 in seiner Lage .gehalten wird und nicht mehr zurückgedreht.werden kann. In dieser Stellung des Deckschildes befinden sich die Riegel .I hinter den Haken 3, so daß ein Zurückspringen der Haken verhindert wird.
  • Eine Auswechselung der Zahlen 6 kann nur durch Spaltung der Bleiplombe vorgenommen werden, da das Deckschild 2 nur nach Entfernung der Plombe 9 im Gehäuse i zurückgedreht und dann herausgenommen werden kann.
  • Der besondere Vorteil des Erfindungsgegenstandes besteht -darin, daß ein nur flach geformtes Eichschild in einer flachen Ausnehmung des Fasses ohne Benutzung weiterer Befestigungsmittel absolut fest verankert ist, wobei die Verwendung von Sparmetallen in wirkungsvoller Weise durch iBenutzung deutscher Heimstoffe vermieden werden kann.
  • Die Ausführungsform kann selbstverständlich von dem gezeigten Beispiel abweichen, ohne den Erfindungsgedanken zu verlassen.

Claims (1)

  1. PATrNTANSPRUCH: Eichschild mit auswechselbaren Eichzahlen und einer Bleiplombensicherung, bestehend aus einem in einer Ausnehrnung des Fasses durch Randnasen befestigten Schildgehäuse und einem die Zahlen haltenden Deckschild; dadurch gekennzeichnet, daß .die Randnasen des Schildgehäuses (i) als herausdrückbare Haken (3) ausgebildet sind, die nach dem Eintreiben in die Seitenwandung .der Faßausnehmung durch das mit dem Schildgehäuse (i) durch Bajonettverschluß verbundene und in seiner Lage durch eine Bleiplombe gesicherte Deckschild (2) verriegelt werden.
DED75864D 1937-08-05 1937-08-05 Eichschild mit auswechselbaren Eichzahlen und einer Bleiplombensicherung Expired DE676556C (de)

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