DE67644C - Wurststopfmaschine - Google Patents

Wurststopfmaschine

Info

Publication number
DE67644C
DE67644C DENDAT67644D DE67644DA DE67644C DE 67644 C DE67644 C DE 67644C DE NDAT67644 D DENDAT67644 D DE NDAT67644D DE 67644D A DE67644D A DE 67644DA DE 67644 C DE67644 C DE 67644C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
cylinder
movement
drivers
meat
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT67644D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. KLEI-NAU in Magdeburg-Buckau, Grusonstr. 11 II
Publication of DE67644C publication Critical patent/DE67644C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C11/00Sausage making ; Apparatus for handling or conveying sausage products during manufacture
    • A22C11/02Sausage filling or stuffing machines
    • A22C11/04Sausage filling or stuffing machines with mechanically-operated piston moving to-and-fro

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Processing Of Meat And Fish (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT)
Vorliegende Erfindung betrifft eine Wurststopfmaschine, bei welcher der Vorschub des Fleischcylmderkolbens mittelst einer das Gewinde der Kolbenstange umgebenden Mutter erfolgt. Diese Mutter besteht aus zwei Tbeilen und hat eine solche Anordnung erhalten, dafs sie während der Vorschubbewegung des Kolbens durch die ihre Drehung bewirkenden Mitnehmer in Eingriff mit dem Schraubengewinde gehalten, dagegen aufser Eingriff mit letzterem durch dieselben Mitnehmer behufs Rückbewegung des Kolbens gebracht wird, um diese Rückbewegung mit Hülfe eines Gewichtes, einer Feder oder dergleichen zu ermöglichen. Aufserdem sind an der Maschine Einrichtungen getroffen, welche je nach der Bewegungsrichtung des Kolbens einerseits das Entspannen der die Dichtung zwischen dem Kolben und dem Cylinder herbeiführenden Feder und das Lösen des Fleischcylinders, andererseits das Festlegen des letzteren und das Anspannen der Dichtungsfeder selbstthätig bewirken.
Eine nach derartigen Grundzügen ausgeführte Wurststopfmaschine wird auf der beiliegenden Zeichnung durch die Fig. 1 in Seitenansicht, durch Fig. 2 im Grundrifs mit theilweisem Schnitt, durch Fig. 3 im Schnitte nach Linie 3-3 der Fig. 1 und durch Fig. 4 im Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 2 zur Anschauung gebracht, während die Fig. 5 bis 7 Einzelheiten zeigen.
Der das Fleisch durch seine hintere Oeffnung aufnehmende und durch das Mundstück a an den Darm abgebende Cylinder b, Fig. 1 bis 3, ruht mit Zapfen c in zwei offenen Lagern d des Rahmens e, so dafs derselbe zum Reinigen leicht abgehoben werden kann. In seiner waagrechten Lage, d. h. in seiner Arbeitsstellung, wird der Fleischcylinder durch die beiden in Oesen verschiebbaren und unter dem Druck von Schraubenfedern stehenden Riegel f , dadurch gehalten, dafs diese über die Knaggen k des Cylinders greifen. Die Riegel f sind an ihrem vorderen Ende / keilförmig gestaltet, an ihrem hinteren Ende dagegen mit Armen in versehen, welche sich in die Bahn des Fleischcylinderkolbens i erstrecken. . Soll nun der geleerte Fleischcylinder von neuem gefüllt werden, so braucht man nur das Zurückziehen des Kolbens zu veranlassen, welcher bei dieser Bewegung auf die Arme m der Riegel/ trifft und diese so weit rückwärts drückt, dafs die Hinterkante der Knaggen k an die Unterkante des Keiles I zu liegen kommt. Es genügt nun ein leichter Druck auf den Fleischcylinder, um sein Kippen herbeizuführen. Wenn dann der Fleischcylinder nach beendeter Füllung in seine waagrechte Lage gedreht wird, so wirken die Knaggen k auf den Keil / der Riegel, welche dadurch gegen ihre Federn so weit rückwärts bewegt werden, dafs die Knaggen unter den Keil Z treten können. Nach erfolgtem Vorschub des Kolbens werden die Riegel durch ihre Federn wieder über die Knaggen gebracht. Der Fleischcylinderkolben i, welcher in Fig. 2 durch einen centralen, waagrechten Schnitt, durch Fig. 6 in einen Schnitt nach Linie 6-6
der Fig. 2 und durch Fig. 7 in einen Schnitt nach Linie j -j der Fig. 6 verbildlicht wird, ist behufs seiner Abdichtung mit der Cylinderwandung von einem aufgeschnittenen, federnden Ring η umgeben. In die zwischen den beiden Ringenden verbleibende Lücke greift, durch eine an der Kolbenstange vorgesehene Schrägung g veranlafst, ein von einer gespannnten Schraubenfeder umgebener Auftreiber 0, welcher auf diese Weise den Ring η dicht gegen die Cylinderwandung prefst. Da aber eine gute Abdichtung sich nur bei dem Vorschub des Kolbens nützlich, dagegen bei seiner Rückbewegung infolge der vor dem Kolben entstehenden Luftleere schädlich erweist, so ist eine Vorrichtung angebracht, durch welche der Auftreiber ο während der Rückbewegung aufser Eingriff mit dem Ring η ,gehalten wird. Diese Vorrichtung besteht darin, dafs sowohl der Kolben als auch seine Stange ein Langloch erhalten hat, in welches der Verbindungsbolzen h in der Weise gesteckt ist, dafs er während des Vorschubes des Kolbens an der hinteren Rundung des Langloches anliegt. Es wird daher bei· einer vorzunehmenden Rückbewegung des Kolbens zunächst die Stange zurückgezogen, welche nun den Auftreiber O freigiebt und die Abwärtsbewegung desselben durch seine gespannte Schraubenfeder gestattet. In dieser Stellung verbleibt der Auftreiber 0 während der Rückbewegung des Kolbens, wird dagegen bei eingeleitetem Vorschub des Kolbens durch die geneigte Fläche g der zunächst vorbewegten Kolbenstange wieder zwischen die Enden des Dichtungsringes η geprefst.
Der Vorschub des Kolbens i wird mittelst einer Mutter p, Fig. 2, 4 und 5, herbeigeführt. Diese Mutter ρ besteht aus zwei Theilen und lagert in einem die Kolbenstange lose umfassenden, mit einem Sperrrade χ ausgestatteten Gehäuse q, welches gleichfalls lose in eine Mitnehmerscheibe t gesteckt ist. Jeder der Muttertheile hat eine aus den Fig. 4 und 5 ersichtliche Aussparung r erhalten, in welche ein Mitnehmer s der zu einem Schneckenrade ausgebildeten Scheibe t greift. Letztere bewirkt, wenn ihre Drehung durch eine das Schneckenrad mittelst einer Schnecke ν bethätigende Kurbel u eingeleitet ist, das Drehen der Mutterp. Die Mitnehmer befinden sich dann in der durch die Fig. 4 gekennzeichneten Stellung; die Mutterj? ist im Eingriff mit dem Gewinde ^ der Kolbenstange, deren Vorschub nun unter der bekannten Einwirkung einer Nuth und Feder erfolgt. Das Drehen der Mutter ρ kann jedoch nur in einer Richtung vor sich gehen, während das Drehen in der anderen Richtung durch das Sperrrad χ des Gehäuses q in Verbindung mit einer an dem Maschinenrahmen angebrachten Sperrklinke w verhindert wird. Diese Anordnung dient dazu, um die Rückbewegung des Kolbens durch ein Gewicht, eine Feder oder dergleichen herbeizuführen. Soll demnach die Rückbewegung des Kolbens erfolgen, so dreht man die Kurbel u in der anderen Richtung. Es gehen dann die Mitnehmer s in die durch Fig. 5 angedeutete Stellung, indem sie die Muttertheile heben und diese dadurch aufser Eingriff mit dem Gewinde ^ der Kolbenstange bringen, welche nun ein mit ihrem hinteren Ende verbundenes, auf der Zeichnung nicht dargestelltes Gewicht oder eine Feder oder dergleichen rückwärts zu bewegen vermag, um den Kolben i aus dem Cylinder zu ziehen. Letzterer wird dann in der oben angegebenen Weise aufgerichtet und von neuem gefüllt. Bei fortzusetzendem Stopfen werden, sobald der frisch gefüllte Cylinder in seine waagrechte Lage gebracht ist, die Mitnehmer s durch Drehen der Kurbel u in der einen Richtung wieder in die durch Fig. 4 gekennzeichnete Stellung gebracht, wobei die mit dem Gehäuse q verbundenen Federn y, welche durch das Ausschalten der Mutter ρ zusammengeprefst worden waren, das Zurückbringen der letzteren in die arbeitsbereite Lage unterstützen.
Aus Vorstehendem geht hervor,, dafs lediglich durch die Veränderung der Drehrichtung der Kurbel u entweder der Vorschub des Fleischcyliiiderkolbens oder seine RUckbewegung bewirkt wird, dabei aber auch das Festlegen bezw. das Lösen des Fleischcylinders und aufserdem das Spannen bezw. Lockern der Dichtungs-. federn des Kolbens selbstthätig. sich ergiebt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Wurststopfmaschine, bei welcher der Vorschub des Fleischcylinderkolbens mittelst einer das Gewinde der Kolbenstange umgebenden zweitheiligen Mutter (p) erfolgt, deren Theile in einer durch Mitnehmer fs) bewegten Kulisse (q) geführt sind und während der Vorschubbewegung durch diese Mitnehmer fs) gegen die Kolbenstange in Eingriff gedrückt und mit dieser gehalten, bei der entgegengesetzten Drehung aber durch die Mitnehmer von der Kolbenstange weit genug abgerückt werden, um einem Gewichte, einer Feder etc. das Zurückziehen des Kolbens zu gestatten.
2. Bei der unter 1. gekennzeichneten Wurststopfmaschine:
a) die Anordnung von Knaggen (k) an dem Fleischcylinder in Verbindung mit abgeschärften, federnden Riegeln ff), welche mit Armen fm) sich in die Kolbenbahn erstrecken, zu dem Zweck, durch die Rückbewegung des Kolbens
ein selbsttätiges Lösen und durch den Vorschub des Kolbens ein selbstthätiges Festlegen des Cylinders herbeizuführen ;
b) das Dichten des Fleischcylinderkolbens mittelst eines aufgeschnittenen Ringes (n), zwischen dessen Enden ein Auftreiberfb) gesteckt ist, welcher durch die Vorschubbewegung des Kolbens in dieser Stellung gehalten, dagegen durch die Rückbewegung des Kolbens aufser Eingriff mit den Ringenden gebracht wird, zu dem Zwecke, nur während der Vorschubbewegung des Kolbens eine Dichtung zwischen diesem und der Cylinderwandung zu bewirken.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT67644D Wurststopfmaschine Expired - Lifetime DE67644C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE67644C true DE67644C (de)

Family

ID=341255

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT67644D Expired - Lifetime DE67644C (de) Wurststopfmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE67644C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19853610A1 (de) * 1998-11-20 2000-05-25 Franz Schweinfest Zusatzgerät für Verarbeitungsmaschinen pastöser Lebensmittel

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19853610A1 (de) * 1998-11-20 2000-05-25 Franz Schweinfest Zusatzgerät für Verarbeitungsmaschinen pastöser Lebensmittel

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3347323C2 (de)
DE2113667A1 (de) Vorrichtung zum Walzen von Schraubengewinde
DE67644C (de) Wurststopfmaschine
DE2255981B2 (de) Schaufel mit planierschild
DE2026046A1 (de) Form oder Preßvorrichtung fur plasti sehe Stoffe
DE2432831A1 (de) Vorrichtung zum umfuellen pastoeser massen aus groesseren behaeltern in kleinere behaelter
DE2839039A1 (de) Vorrichtung zum ballenpressen von erntegut
DE3206382C2 (de) Vorrichtung zum Verkleben der Ventile gefüllter Ventilsäcke mittels Klebstoff
DE2042509B2 (de) Vorrichtung zur Befestigung von oberen Teilstücken an Aufnahmeschienen
DE803046C (de) Vorrichtung zum Anhaengen von Schaftrahmen an die Tragstangen bei Webstuehlen
DE3333416C2 (de)
DE250485C (de)
AT391404B (de) Vorrichtung zum abtrennen des an knochen anhaftenden fleisches
DE508886C (de) Verfahren zum absatzweisen Ziehen von Rohren ueber einem Dorn
DE2135847B2 (de) Vorrichtung zum wechselweisen Zuführen zweier unterschiedlicher Schußfäden zu den Düsen einer Webmaschine mit hydraulischem Schußfadeneintrag
DE1191553B (de) Schneidvorrichtung fuer einen Strang aus plastischem Werkstoff
DE107200C (de)
DE287186C (de)
DE968587C (de) Druckmittelantrieb fuer den Vorschub einer auf Schienen fahrbaren Foerdervorrichtung
DE1871981U (de) Vorrichtung zur silageentnahme.
DE74906C (de) Ruder zum Bewegen des Bootes in der Gesichtsrichtung
DE2628061A1 (de) Kugelgelenk - anhaengerkupplung
DE1941213C (de) Vorrichtung zum Fordern von kornigem Material
DE2701338C2 (de) Vorrichtung zum Dosieren von fließfähigem Gut, insbesondere Flüssigkeit
DE450215C (de) Ausloesevorrichtung fuer die Stecheisen und das Knotergetriebe bei Strohpressen