DE676385C - Vorrichtung fuer schwere Auslegerlafetten zum Feststellen der gegenueber dem Lafettenkoerper in verschiedene Schwenklagen einstellbaren Ausleger - Google Patents

Vorrichtung fuer schwere Auslegerlafetten zum Feststellen der gegenueber dem Lafettenkoerper in verschiedene Schwenklagen einstellbaren Ausleger

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DE676385C
DE676385C DER91923D DER0091923D DE676385C DE 676385 C DE676385 C DE 676385C DE R91923 D DER91923 D DE R91923D DE R0091923 D DER0091923 D DE R0091923D DE 676385 C DE676385 C DE 676385C
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DE
Germany
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boom
mounts
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heavy
carriage body
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Expired
Application number
DER91923D
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Krum
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinmetall AG
Original Assignee
Rheinmetall Borsig AG
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A23/00Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
    • F41A23/50Travelling locks; Brakes for holding the gun platform in a fixed position during transport

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description

  • Vorrichtung für schwere Auslegerlafetten zum Feststellen der gegenüber dem Lafettenkörper in verschiedene Schwenklagen einstellbaren Ausleger Zum Zusammenlegen für den Transport und zwecks Anpassung an das Gelände sind die Ausleger von schweren Auslegerlafetten gelenkig, aber feststellbar mit dem Lafettenkörper verbunden.
  • Ähnliche gelenkige Verbindungen werden auch bei leichten Dreifußlafetten von Maschinengewehren zum Verbinden der Beine mit dem Lafettenkörper benutzt. Bei diesen Lafetten dient die Schwenkbarkeit der Stützbeine außer zum Zusammenlegen beim Transport und zur Anpassung an das Gelände zugleich der Änderung der Feuerhöhe der Waffe. Die in die Stützbeine beim Schuß zu übertragenden Kräfte sind verhältnismäßig klein und fallen größtenteils in Richtung der Stützbeine, so daß die senkrecht zum Stützbein und auf Verschwenken des Stützbeins wirkenden Kräfte noch kleiner sind. Als Feststellvorrichtung benutzt man Zahnkupplungen, die durch eine Spannschraube in Eingriff gebracht werden. Da die Kräfte verhältnismäßig klein sind, genügen Zahnkupplungen, deren Zahnkränze und Gegenzahnkränze nur einen verhältnismäßig kleinen Durchmesser haben. Da die gegeneinander festzustellenden Teile (Bein und Lafettenkörper) ziemlich leicht sind, kann man die Zahnkränze unmittelbar an den Stirnseiten der Lagerungen der Stützbeine und des Lafettenkörpers anordnen. Man bringt dann die Zähne und Gegenzähne der Zahnkupplung in und außer Eingriff, indem man einen der gegeneinander festzustellenden Körper durch eine Spannmutter längs des Gelenkbolzens verschiebt.
  • Eine derartig ausgebildete Feststellvorrichtung genügt nicht für die Feststellung der Ausleg,erarm@e von schweren Auslegerlafetten, bei denen die beim Schuß übertragenen Kräfte auf die ausgestreckt auf dem Boden liegenden Auslegerarme sehr groß sind und fast restlos senkrecht zum Auslegerarm, also auf Verschwenken des Armes wirken und außerdem der schwere Lafettenkörper und die schweren Auslegerarme nur mit :erheblichem Kraftaufwand in Richtung der Längsachse des Gelenkzapfens verschoben werden können, um die Zahnkupplung ein- und auszurücken. Eine derartige Verschiebung längs des Gelenkbolzens ist insbesondere auch deswegen nicht möglich, weil die Auslegerarme meist durch eingetriebene Sporne auf dem Boden verankert werden, so daß eine Querverschiebung des Auslegerarmes schon dadurch unmöglich gemacht ist.
  • Die Feststellvorrichtung muß also zur Aufnahme von großen, auf Verschwenken wirkenden Kräften geeignet sein, eine spielfrei-@@ Feststellung des Auslegerarmes ergeben >x%t1; ohne Verschiebung eines der beiden gegen`= ,einander festzustellenden Teile lösbar sein.
  • Bei Dreifußlafetten für Maschinengewehre hat man schon das Eil- und Feststellen der Ausleger gegenüber dem Lafettenkörper durch ein. am Lafettenkörper angeordnetes Rastensegment und einen am verstellbaren Ausleger radial zum Segment entgegen einer Feder verschiebbaren Rastzahn ,ermöglicht, der mit einer der Rasten des Segments in Eingriff gebracht werden kann.
  • Diese Einrichtung ist nicht geeignet zur Übertragung großer Kräfte, wie sie bei schweren Auslegerlafetten auftreten, da die da:nernde;n Rüttelbewegungen insbesondere bei Maschinenwaffen den :einzigen Zahn schnell abnutzen und die Verbindung locker werden lassen.
  • Außerdem hat man bereits die Ausleger von Lafetten durch selbstsperrende Schnecken-oder Schraubengetriebe einstellbar gemacht, wobei der Ausleger durch die Selbstsperrung zugleich in jeder Lage festgestellt ist.
  • Diese Einrichtung hat den Nachteil, daß die Verstellung langsam verläuft und die Ausleger nicht zur Schnellverstellung von Hand frei schwenkbar gemacht werden können, um die Lafetten zum Transport zusammenzuklappen.
  • Die Erfindung betrifft seine Vorrichtung für sch: Gere Auslegerlafetten zum Feststellen der in verschiedene Schwenklagen einstellbaren Ausleger gegenüber dem Lafettenkörp.er, bei der zwischen dem Lafettenkörper und jedem Ausleger je ein unabhängig von den beiden gegeneinander festzustellenden Teilen bewegliches Zahnkupplungsglied angeordnet ist. Sie ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß. das Zahnkupplungsgli@ed zahnradartig .ausgebildet und in einem der beiden festzustellenden Teile undnehbar, aber in Richtung des Schwenkzapfens verschiebbar gelagert ist und mit den Zähnen eines an ihm angeordneten Kronenzahnkranzes in entsprechende Gegenzähne des zweiten festzustellenden Teiles eingreift. Zweckmäßig wird der Schuvenkzapfen drehbar gelagert und als Spannschraube benutzt, um den Kronenzahnkranz mit dem Gegenzahnkranz in Eingriff zu bringen und zu halten.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Der Auslegerarm A ist durch den Zapfen C an den Lafettenkörper B angelenkt. Er trägt. an der Stirnseite seines Lagerauges eine Kronenverzahnung a, in welche mit Gegenzähnend ein in Richtung des Zapfens C verschiebliches Kupplungsglied D eingreift, das mittels einer an seinem Umfang angeordneten Verzahnung dl in -eine Innenverzahnung b1 des Lafettenkörpers eingreift. Das Kupplungsglied D ist also im Lafettenkörper in Richtung des Zapfens C verschieblich, aber undrehbar gelagert.
  • Die Nabenbohrung des Kupplungsgliedes D, das ähnlich geformt ist wie ein Zahnrad, ist mit Schraubengewinde d@ versehen, mit welchem das Kupplungsglied auf dem als Gewindespindel -ausgebildeten Zapfen C des Lafettenkörpers B sitzt. Der über seine Lagerstelle hinaus nach außen verlängerte Schiv-enkzapfen C kann durch einen Knebel cl gedreht werden. Durch ein Sperrzahnrad c5, das fest mit dem Zapfen C verbunden ist und in dessen Sperrzähne c2 ein durch die Feder e1 und Federbüchse e2 belastetes, verschwenkbares Sperrglied e des Lafette@nkörpers .eingreift, wird der Zapfen C in seiner jeweiligen Lage gegen ungewolltes Drehen gesichert.
  • Durh Ausrasten der Sperre c2, e und Drehen' des Tragzapfens C mittels des Knebels cl wird das Kupplungsglied D auf dem Zapfen C verschoben, wodurch die Kronenverzahnungen a, d in oder außer Eingriff gebracht werden und die Kupplung ein- oder ausgerückt wird. Damit ist eine Verschwenkung des Auslegerarmes A in eine neue Lage und ein Feststellen in der neuen Lage möglich. Die große Zahl der an einem großen Umfang zum Eingriff kommenden Zähne der Verzahnungena,d und die Form der trapezförmig ausgebildeten Zähne gewährleistet unter dem Druck der kräftigen Schraubenspindel eine unbedingt spielfreie und starre Feststellung des Auslegerarmes am Lafettenkörper und die sichere Übertragung erheblicher Schwenkkräfte.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜC'11R; 1. Vorrichtung für schwere Auslegerlafetten zum Feststellen der gegenüber dem Lafettenkörper in verschiedene Schwenklagen einstellbaren Ausleger, bei der zwischen dem Lafettenkörper und jedem der Ausleger ein unabhängig von beiden gegeneinander festzustellenden Teilen bewegliches Za.hnkupplungsglied angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahnkupplungsglied (D) zahnradartig ausgebildet und in einem der beiden festzustellenden Teile (B) undrehbar, ,aber in Richtung der Längsachse des Schwenkzapfens (C) verschiebbar gelagert ist und mit den Zähnen eines an ihm angeordneten Kronenzahnkranzes (d) in entsprechende Gegenzähne (a) des zweiten festzustellenden Teiles (A) eingreift.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, bei der das Zahnkupplungsglied durch eine Spannschraube bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der den Ausleger (A) mit dem Lafettenkörper (B) verbindende Zapfen (C) drehbar gelagert ist und als Spannschraube zum Bewegen des Zahnkupplungsgliedes (D) dient.
DER91923D 1934-11-17 1934-11-17 Vorrichtung fuer schwere Auslegerlafetten zum Feststellen der gegenueber dem Lafettenkoerper in verschiedene Schwenklagen einstellbaren Ausleger Expired DE676385C (de)

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