DE253740C - - Google Patents
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- DE253740C DE253740C DENDAT253740D DE253740DA DE253740C DE 253740 C DE253740 C DE 253740C DE NDAT253740 D DENDAT253740 D DE NDAT253740D DE 253740D A DE253740D A DE 253740DA DE 253740 C DE253740 C DE 253740C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A23/00—Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
- F41A23/02—Mountings without wheels
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
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- F41A23/28—Wheeled-gun mountings; Endless-track gun mountings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
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- Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.-Jig 253740 -KLASSE
72 c. GRUPPE
FRIED. KRUPP AKT.-GES. in ESSEN, Ruhr.
Geschütz mit Räderlafette. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. April 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Geschütze mit Räderlafette und will diese derartig einrichten,
daß sie auch als Bettungsgeschütze verwendbar sind.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht,
und zwar zeigt Fig. ι eine Seitenansicht des in Feuerstellung befindlichen Geschützes
bei seiner Verwendung als fahrbares Geschütz,
ίο Fig. 2 die zu Fig. ι gehörige Oberansicht,
Fig. 3 eine Seitenansicht des aufgeprotzten Geschützes, Fig. 4 eine ■ Seitenansicht des Geschützes
und der Protze bei einer anderen Stellung des Geschützes, Fig. 5 in größerem Maßstabe eine teilweise im Schnitte gehaltene
Seitenansicht des in Feuerstellung befindlichen Geschützes bei seiner Verwendung als Bettungsgeschütz,
Fig. 6 die zu Fig. 5 gehörige, teilweise im Schnitte gehaltene Vorderansicht des Geschützes, Fig. 7 die zu Fig. 5 gehörige,
teilweise im Schnitte gehaltene Oberansicht, Fig. 8 einen Schnitt nach 8-8 der Fig. 7, von
links gesehen, Fig. 9 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung des Geschützes nebst einer
Anordnung zum Vergrößern der Stützfläche des Lafettenschwanzes und Fig. 10 die zu
Fig. 9 gehörige Oberansicht.
Es sollen zunächst die in den Fig. 1—8 dargestellten
Anordnungen beschrieben werden.
Der Gleitbahnträger A des Geschützes, welcher das Geschützrohr B führt, ist mittels der
wagerechten Schildzapfen a1 in der Oberlafette
schwingbar gelagert. Die Oberlafette besitzt zwei gegeneinander versteifte senkrechte
Wände C, mit denen eine Drehscheibe D (Fig. 8) starr verbunden ist. Die Drehscheibe D,
welche in der Unterlafette E gelagert ist, bildet den Pivotzapfen des Geschützes. Die
Unterlafette besitzt im wesentlichen die Form einer quadratischen Platte (Fig. 2, 7, 8) und
ist mit einer der Drehscheibe D entsprechenden kreisförmigen Aussparung e1 versehen.
Das Lager für die Drehscheibe D ist als Stützkugellager ausgebildet, dessen Kugeln F
in der Drehscheibe und einem besonderen, in die Aussparung e1 der Unterlafette eingesetzten
Ringe e2 (Fig. 6—8) gelagert sind. Der
Ring e2 ist starr mit der Unterlafette verbunden und besitzt eine Innenverzahnung es.
Um das Abheben der Oberlafette von der Unterlafette zu verhindern, sind an der Unterlafette
sektorförmige Klauen e4 (Fig. 2, 7, 8) befestigt, welche die Drehscheibe D übergreifen.
Zwischen die Oberlafette C und den Gleitbahnträger
ist eine Zahnbogenhöhenrichtmaschine, deren Zahnbogen mit G ■ und deren
Handrad mit G1 bezeichnet ist, eingeschaltet (Fig. 5, 6). Zum Schwenken der Oberlafette
gegenüber der Unterlafette dient eine Seitenrichtmaschine. H ist das Handrad der Seitenrichtmaschine
und h1 eine mit diesem Handrade in zwangläufiger Verbindung stehende, an
der Oberlafette gelagerte senkrechte Welle, die an ihrem unteren Ende ein Zahnrad h2
(Fig. 5, 8) trägt. Dieses Zahnrad steht in Eingriff mit der Innenverzahnung es des Ringes
e2. ■
Die Unterlafette E ist mit Lagern E{ -&
(Fig. 5, 7) versehen, in welchen die L-förmigen Achsstümpfe i1 der Lafettenräder / befestigt
werden können. An der hinteren Seite
der Unterlafette ist ein Ansatz e6 (Fig. 7) vorgesehen,
mit welchem der mit einem Sporne k1
und einer Protzöse k2 versehene Lafettenschwanz K starr verbunden ist (Fig. 7). An
ihrer vorderen Seite trägt die Unterlafette einen Ansatz e>, in dem ein Querstück P
(Fig. 6, 7) um eine wagerechte Achse drehbar, aber unverschiebbar gelagert ist. Das Querstück
P trägt an seinen den Ansatz e7 überragenden
Enden je ein Auge p1 (Fig. 6), an dem mittels eines senkrechten Bolzens j>2 ein
mit einem Sporne m1 ausgerüsteter Ausleger M
angelenkt ist. Infolge dieser Anordnung können die Ausleger M sowohl um eine wagerechte
als auch um eine senkrechte Achse geschwenkt werden. Die Ausleger M können
sich in an der Unterlafette E angeordnete Klauen e8 von Zj-förmigem Querschnitte legen,
wenn sie zur Seite geschwenkt sind. In dieser Stellung werden die Ausleger durch mit ihnen
gelenkig verbundene Stangen m2 (Fig. 2, 7) gehalten,
die aneinander angelenkt sind und durch eine auf ihnen verschiebbare Muffe m3
gegeneinander festgestellt werden können.
Zu beiden Seiten des Ansatzes ee trägt die Unterlafette £ je eine den Klauen e8 entsprechende Klaue e°. An jeder der Klauen e9 ist mittels eines senkrechten Bolzens nl ein Ausleger N von F-förmiger Gestalt derartig
Zu beiden Seiten des Ansatzes ee trägt die Unterlafette £ je eine den Klauen e8 entsprechende Klaue e°. An jeder der Klauen e9 ist mittels eines senkrechten Bolzens nl ein Ausleger N von F-förmiger Gestalt derartig
schwenkbar gelagert, daß er in die namentlich aus Fig. 2 und 7 ersichtlichen Stellungen gebracht
werden kann. In der Stellung nach Fig. 7 werden die Ausleger einerseits durch die Klauen es und andererseits durch Paare
von Stangen n2 gehalten. Von den gelenkig miteinander verbundenen Stangen jedes Paares
ist die eine am Ausleger und die andere am Lafettenschwanze K angelenkt. In der gestreckten
Lage können die Stangen jedes Paares durch Muffen n3 festgestellt werden.
Die freien Enden der Ausleger N besitzen halbkreisförmige Aussparungen n5 (Fig. 7), in
welchen die Achsstümpfe i1 der auf den Erdboden gelegten Lafettenräder / mittels eines
Bügels M4 festgelegt werden können.
Auf dem Transporte nehmen die einzelnen Teile des Geschützes die Lage nach Fig. 3 ein.
Die Protzöse k2 des Lafettenschwanzes K ruht in einem Protzhaken r2 einer Protze R. Die
Ausleger M sind an die Mündung des Geschützrohres herangeklappt und an diesem
durch einen Bolzen mi (Fig. 2) befestigt, der
durch ein Auge a3 eines auf dem Geschützrohr
angeordneten Ringes a2 hindurchgeführt ist. Die Ausleger M dienen dann als sogenannte
Zurrvorrichtung für das Geschützrohr und den Gleitbahnträger A, d. h. sie entlasten
die Höhenrichtmaschine G, G1 von den beim Fahren auftretenden Stoßen. Die Ausleger
N liegen mit ihren freien Enden am Lafettenschwanze K an (Fig. 2) und sind an
diesen in geeigneter Weise (z. B. durch eine Kette) festgelegt.
Soll das Geschütz als fahrbares Geschütz feuern, so wird es zunächst abgeprotzt und
die Verbindung zwischen dem Geschützrohr und den Auslegern M gelöst. Sodann werden
diese Ausleger in die gespreizte Stellung übergeführt und'durch die Stangen m2 sowie die
Muffe m&, welche über das die Stangen miteinander
verbindende Gelenk zu schieben ist, in den Klauen e8 der Unterlafette festgelegt.
Die· Teile nehmen dann die Lage nach Fig. i, 2 ein.
Soll das Geschütz unter Benutzung der Unterlafette E als Bettung auf dem Erdboden
aufgestellt werden, so verfährt man folgendermaßen : Vor dem Abprotzen des Geschützes
werden zunächst die Ausleger M, N in die gespreizte Stellung gebracht und in den Klauen
e8, e9 mittels der Stangen m2, n2 und Muffen
m3, w3 festgestellt (Fig. 7). Sodann wird die
Protze R durch an ihr angeordnete Stützen r1
(Fig. 3, 4) auf dem Erdboden abgestützt und das Seil w1 einer auf der Protze angeordneten
Seilwinde W mittels eines Hakens w% und einer öse k3 mit dem Lafettenschwanze K
verbunden. Hierauf wird das Geschützrohr mittels der Seilwinde bis in die Stellung nach
Fig. 4 gekippt, wobei der Sporn m1 der Ausleger
M in den Erdboden eindringt und die Lafettenräder/den Erdboden verlassen. Weiterhin
werden die Lafettenräder mit ihren Achsstümpfen i1 von der Unterlafette E abgenommen,
und das Geschütz wird mittels der Winde W auf den Erdboden niedergelassen
(Fig. 5—7). Hierbei dringt auch der Sporn k1
des Lafettenschwanzes K in den Erdboden ein. Schließlich werden nach Abnehmen der
Bügel w* von den Auslegern N die mit ihren Achsstümpfen i1 verbundenen Lafettenräder
unter die freien Enden der Ausleger N geschoben und die Achsstümpfe i1 durch Aufsetzen
der Bügel nl auf die Ausleger N an diesen festgelegt. Das Geschütz besitzt dann
eine hinreichend große Stützfläche, um nach allen Richtungen feuern zu können.
Wie unter Benutzung der Winde W beim Wiederaufbringen des Geschützes auf die Lafettenräder
sowie beim Aufprotzen des Ge-Schutzes zu verfahren ist, bedarf nach vorstehendem
keiner Erläuterung.
Bei dem in den Fig. 9 und 10 veranschaulichten Geschütze sind am Lafettenschwanze K und
Sporne k1 Organe vorgesehen, durch welche die Ausleger N derartig mit dem Lafettenschwanze
verbunden werden können, daß sie dessen Verlängerung bilden und dadurch die
Stabilität des Geschützes erhöhen, wenn dieses als fahrbares Geschütz feuert. Die zur Verbindung
der Ausleger N mit dem Lafettenschwanz und Sporne dienenden Organe wer-
den durch am Sporne sitzende Klauen A* und
Augen A6 eines im Lafettenschwanz um eine
wagerechte Achse drehbaren Querstückes k&
gebildet. Hierbei empfiehlt es sich, zum Festlegen der Ausleger in ihrer der Fig. 7 entsprechenden
und in Fig. 10 mit strichpunktierten Linien wiedergegebenen Stellung anstatt der
Stangen n2 und Muffen ^3 außer den Bolzen n1
weitere Bolzen nB vorzusehen.
Beim Transporte des Geschützes sind die Ausleger N an den Lafettenschwanz herangeklappt
und mittels der Bolzen n1 an den Klauen es sowie mittels der Bolzen w6 an den
Augen Ä6 des Querstückes k5 festgelegt (vgl.
die in Fig. 10 mit punktierten Linien wiedergegebene
Stellung der Ausleger). Sollen die Ausleger aus dieser Stellung in die übergeführt
werden, in welcher sie eine Verlängerung des Lafettenschwanzes bilden, so werden zunächst die Bolzen n1 gelöst und der
Lafettenschwanz um ein geringes Maß angehoben. Sodann werden die Ausleger um die
Achse der (in den Augen k6 ruhenden) Bolzen
n6 nach hinten geschwenkt, bis sie unter die Klauen Ä4 getreten sind. Hierbei muß
das Querstück ¥· eine geringe Drehung erfahren. Wird hierauf der Lafettenschwanz
mit den Auslegern auf den Erdboden niedergelassen, so dreht sich das Querstück. k5
zurück, und die Ausleger gelangen in die namentlich aus Fig. 9 ersichtliche Lage zu den
Klauen Λ4.
Es sei noch darauf hingewiesen, daß Maschinengewehre bekannt sind, deren Lauf gegenüber
der Lafette um einen Winkel von 360° schwenkbar ist. Andererseits ist es bei Maschinengewehren mit sogenannter Schlittenlafette
an sich bekannt, an der Lafette verstellbare Stützen anzuordnen, durch welche das
Maschinengewehr nach Abnehmen der Lafettenräder bei auf dem Erdboden ruhendem Schlitten
abgestützt werden kann.
Claims (3)
1. Geschütz mit Räderlafette, dadurch gekennzeichnet, daß das Geschütz nach
Abnehmen der Lafettenräder bei auf dem Erdboden ruhendem Lafettenkörper (E, K)
durch Ausleger (M, N) derartig abgestützt werden kann, daß das gegenüber dem Lafettenschwanz
um einen Winkel von 360° schwenkbare Geschützrohr nach allen Richtungen
gut abgestützt zu feuern vermag.
2. Räderlafette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit zwei (N)
der Ausleger die auf den Erdboden gelegten Lafettenräder (J) verbunden werden
können.
3. Räderlafette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von den Auslegern
zwei (N) derartig mit dem Lafettenschwanze verbunden werden können, daß sie dessen Verlängerung bilden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE253740T | 1911-04-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE253740C true DE253740C (de) |
Family
ID=32337153
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT253740D Active DE253740C (de) | 1911-04-27 |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE253740C (de) |
| FR (1) | FR441466A (de) |
| GB (1) | GB191204574A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1122414B (de) * | 1956-06-19 | 1962-01-18 | Energa | Geschuetz mit an das Geschuetzrohr anschwenkbaren Lafettenholmen |
| US6175813B1 (en) | 1998-07-29 | 2001-01-16 | Kaydon Corporation | Circumferential diameter measuring apparatus and method |
-
0
- DE DENDAT253740D patent/DE253740C/de active Active
-
1912
- 1912-02-23 GB GB191204574D patent/GB191204574A/en not_active Expired
- 1912-03-18 FR FR441466D patent/FR441466A/fr not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1122414B (de) * | 1956-06-19 | 1962-01-18 | Energa | Geschuetz mit an das Geschuetzrohr anschwenkbaren Lafettenholmen |
| US6175813B1 (en) | 1998-07-29 | 2001-01-16 | Kaydon Corporation | Circumferential diameter measuring apparatus and method |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB191204574A (en) | 1912-05-16 |
| FR441466A (fr) | 1912-08-07 |
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