DE67565C - Dampfgeräth zur Bodenbearbeitung - Google Patents

Dampfgeräth zur Bodenbearbeitung

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DE67565C
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DE
Germany
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boiler
frame
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digging
cranks
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DENDAT67565D
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English (en)
Original Assignee
T. C. DARBY in Chelmsford, Essex, und J. E. STEE-VENSON in Kings Lynn, Norfolk, England
Publication of DE67565C publication Critical patent/DE67565C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B11/00Ploughs with oscillating, digging or piercing tools driven or not

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. Ma
Dampfgeräth zur Bodenbearbeitung.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine neue Anordnung der im Patent Nr. 64043 beschriebenen Grabmaschine, und zwar hauptsächlich der die Grabzinken tragenden und bewegenden Theile. Durch diese neue Anordnung bekommen die Grabzinken beim Eindringen in den Boden zuerst eine sehr langsame und kräftige Bewegung, und es sind diese Grabzinken und die Kolter in ihren Bewegungen nicht durch die Kurbelwelle eingeengt, so dafs die Lager der letzteren sowie die Dampfcylinder unbeweglich an dem Dampfkessel befestigt werden können. Dadurch wird eine einfache und sichere Verbindung der Dampfcylinder mit der Kurbelwelle ermöglicht. Die weiteren Vortheile der neuen Anordnung werden durch die Beschreibung klargestellt.
In der Zeichnung ist:
Fig. ι eine Seitenansicht der Maschine, Fig. 2 eine Ansicht von hinten, theilweise im Schnitt.
Die Dampfmaschinen 24 sind am Dampfkessel .4 befestigt und wirken durch die Kurbeln 22 direct auf die Kurbelwelle 22 x, deren Lager ebenfalls am Kessel 4 angesetzt sind. Der Kessel 4 wird von den durch die Stange 1 5 gelenkten Vorderrädern 4a und von den walzenförmigen Hinterrädern 3 getragen. Letztere drehen sich in Lagern der an dem Kessel 4 angesetzten Gestellplatten 4b. Die die Klammerbalken ib mit den Grabzinken 1 tragenden Rahmen 2 sind mit ihren Vorderenden an die Kurbeln 22 der Kurbelwelle 22x angelenkt, und mehr nach hinten auf der Oberseite vermittelst der Lenker 23 an eine Drehachse des Balanciere a, der mit seinen Vorderenden a1 um einen Zapfen am Kessel schwingt. Das hintere Ende des Balanciers ist durch ein Gelenk 7 an die Kolbenstange 8 eines hydraulischen Cylinders 9 angehängt, der den Balancier a in seiner Höhenlage festhält oder letztere ändert und damit die Tiefe regelt, bis zu welcher die Grabzinken 1 in den Boden dringen. Die Kurbeln 22 geben den Vorderenden der Rahmen 2 eine kreisförmige Bewegung, wodurch die Hinterenden eine zusammengesetzte, hin- und her- und auf- und abgehende Bewegung bekommen, so dafs die am Rahmen 2 in den Klammerbalken ib angebrachten Grabzinken 1 ganz langsam und in gerader Linie in den Boden eindringen, dann aber durch denselben hindurch- und aus ihm wieder herausgehen in Wegen, die durch die punktirten Linien b angegeben sind. Diese Linien b ändern sich je nach der Lage des Balanciers a, der Kurbeln 22 und der Gelenke der Rahmen 2 mit den Lenkern 23. Diese letztere Einstellung wird dadurch bewirkt, dafs die oberen Enden der Lenker 23 an einen anderen Punkt der Rahmen 2 angelenkt werden, wie dies durch die punktirten Linien 2a angedeutet ist, oder dafs die Vorderenden ein ausziehbares Verlängerungs-
stück tragen, welches die Lager für die Kurbelzapfen enthält.
Die Kurbelwelle 2 2X bewegt die Hinterräder oder Walzen 3 durch Vermittelung der Zahnräder 25 und 26. Der auf der Welle dieses letzteren sitzende Trieb 27 greift in das innen verzahnte Rad 28, welches fest mit den Walzen 3 verbunden ist.
Die Arbeitstiefe der Grabzinken 1 wird auf unebenem Boden durch den Schlittenregeler 1 ia eingestellt, welcher von den Stangen iib getragen wird; diese Stangen sind vorn an die am Kessel festen Platten 4b angelenkt. Die Vorderenden der Stangen 1 ib sind durch Hängeeisen 12 mit dem Hebel 10 verbunden, der durch eine Schiene 14s1 auf den Schieber 14 . des hydraulischen Cylinders 9 einwirkt. Dieser Schieber 14 kann auch mit der Hand mittelst des Ringes am oberen Ende der Schiene 14s bewegt werden, so dafs hierdurch der Balancier α gehoben oder gesenkt werden kann, um die Grabzinken 1 vollständig aus dem Boden zu heben, wenn die Maschine umgewendet wird, oder wenn mit derselben Wege befahren werden.
Die Maschine kann, indem die Walzen 3 von entsprechender Breite gewählt und in genügenden Zwischenräumen angebracht werden, zwischen vorhandenen Reihen von stehenden Pflanzen graben, so dafs die Phanzenreihen unberührt durch die Zwischenräume der Walzen hindurchgehen.
Durch die vorliegende neue Anordnung wird für alle Tiefen ungefähr derselbe Bogen der Kurbeln gebraucht, so dafs eine Maschine mit nur zwei Grabrechen beinahe den ganzen Kurbelkreis ausnutzt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Ausführungsform des durch Patent Nr. 64043 geschützten Dampfgeräths zur Bodenbearbeitung, bei welcher anstatt die Lager der Kurbelwelle an einem beweglichen Rahmen und die Dampfcylinder drehhar am Kessel anzubringen, diese Maschinentheile unbeweglich am Kessel befestigt werden und anstatt die zinkenförmigen Spaten und andere Werkzeuge mit jenem beweglichen Rahmen des Haupt-Patentes zu verbinden, dieselben von Rahmen (2) getragen werden, die vorn mit den Kurbeln (22) der Kurbelwelle und mehr nach hinten durch die Lenker (23) mit den am Kessel drehbar angesetzten, die Kolter (5) tragenden Balanciers (α) verbunden sind, welche letzteren hinten durch eine oder mehrere hydraulische Cylinder (9) getragen, und durch die Schlittenregeler (iia) oder mit der Hand nach Bedarf eingestellt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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