DE675474C - Verfahren zum Kopieren von Linsenrasterfilmen - Google Patents

Verfahren zum Kopieren von Linsenrasterfilmen

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DE675474C DEL88193D DEL0088193D DE675474C DE 675474 C DE675474 C DE 675474C DE L88193 D DEL88193 D DE L88193D DE L0088193 D DEL0088193 D DE L0088193D DE 675474 C DE675474 C DE 675474C
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  • Light Sources And Details Of Projection-Printing Devices (AREA)

Description

  • Verfahren zum Kopieren von Linsenrasterfilmen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Kopieren von Linsenrasterfilmen, bei dem der Originalfilm mit seiner Rasterung der Lichtquelle zugekehrt ist.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen Weg zu finden, der bei der Möglichkeit großer Beschränkung des jeweils hinter einer Rasterlinse beleuchteten Teils zu kürzeren Kopierzeiten als bisher führt. Erfindungsgemäß. wird dies dadurch erreicht, daß: der Originalfilm gleichzeitig durch mehrere bewegliche Lichtquellen beleuchtet wird, deren gegenseitige, gleichbleibende Abstände so groß sind, daß in jeder Lage der Lichtquellen sämtliche Lichtquellen ein und dasselbe dieser Lage entsprechende Teilbild des Originals beleuchten.
  • Wenn man den Originalfilm während des Kopierens durch mehrere Lichtquellen belichtet, entstehen bekanntlich zwischen den beiden Filmen mehrere reelle Bilder der Lichtquellen, und zwar infolge der Beugung des Lichts durch die Rasterung auch von jeder Lichtquelle je mehrere. Um zu unterbinden, daß von diesen reellen Bildern her die Abbildung gestört wird, kann man in der Nähe des Originalfilms eine Hilfsoptik vorsehen, welche die Lichtquellen nahe bei dem Kopierobjektiv in der Ebene einer Blende abbildet, welche nur das unmittelbar auszunutzende Bild der mittleren Lichtquelle freigibt. An sich ist die Verwendung einer beweglichen Lichtquelle beim Kopieren von Linsenrasterfilmen bekannt. Jedes Bildelement empfing hier nur Licht von dieser einzigen Lichtquelle. Ferner ist es :auch bekannt, die Beugungsbilder auszublenden.
  • Einrichtungen zur Ausübung des erfindungsgemäßen Verfahrens sind zeichnerisch dargestellt.
  • Fig. i veranschaulicht schematisch in Schnittdarstellung eine Einrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens beim Kopieren eines Originalfilms A, B durch Projektion auf einem Kopiefilm A', B' mit Hilfe der Optik 0. Die Trennung nach den Teilfarbenanzeigen wird dabei durch die entsprechend verschiebbaren Blenden R und R' mit den Öffnungen ei, e., e3 und e' bewirkt. Die Abstände i und i' der Blendenschirme R und R' ebenso wie die Hübe d und d' entsprechen den Abständen der Filterebenen von den Filmen und den Öffnungen der Rasterlinsen.
  • Die zu beleuchtenden Öffnungen ei, e2, e;3 haben einen solchen Abstand E - voneinander, daß alle Öffnungen in einer bestimmten Lage jeweils nur ein und denselben dieser Lage entsprechenden Farbauszug beleuchten. In der Wand D sind in ihrer Zahl der Zähl der Farbauszüge entsprechende Öffnungen S1; S2, S3 von gleicher Breite d ausgespart. M4rt' kann auch statt der Öffnungen e1, e2, e3 ebenso'"; viele bewegliche Lichtquellen vorsehen.
  • jede der Ö ffnungen e1, e2, .e3 oder der entsprechenden beweglichen Lichtquellen wird vor der Rasterung des Films A', B' reell abgebildet. Damit diese reellen Bilder!., i2, is der Öffnungen e1, e2, e3 die Abbildung nicht stören, kann man an den Stellen der Bilder il, i2, i3 undurchsichtige, bewegliche Schirme von kleinen Abmessungen anordnen, welche in jedem Augenblick die Stellungen dieser Bilder einnehmen.
  • Eine bessere Lösung besteht darin, daß man das Bild il der mittleren Lichtquelle oder Offnungel in jedem Augenblick mit der Öffnung e' des Schirmes R' zusammenfallen läßt. Unter diesen Umständen kann das Bild il keine schädliche Nebenwirkung mehr hervorbringen, während die Bilder i. und 1,3 stets durch den Schirm R' abgedeckt sind.
  • Wenn die Optik 0 dieses Zusammenfallen des Bildes!, mit der Öffnung e' nicht zu verwirklichen gestattet, kann man nach Fig.2 eine zusätzliche Optik T, beispielsweise eine einfache Linse, zu Hilfe nehmen, die in Berührung mit dem Originalfilm oder in dessen Nähe auf dessen Emulsionsseite angeordnet ist. Diese Hilfsoptik dient dazu, ini Zusammenwirken mit der Optik 0 das Bilde, zur Deckung mit der Öffnung e' zu bringen,.
  • Die Linse T kann eine gewisse Verzerrung des makroskopischen Bildes des Films A, B, gesehen von der Optik O ,aus, hervorrufen. Um zu vermeiden, daß diese Verzerrung auf dem Film A', B' merkbar wiedergegeben wird, kann man bei der Aufnahme in Berührung mit oder nahe dem Originalfilm eine Berichtigungslinse vorsehen, welche die Werte der Größen dl und il meinem solchen Sinn ändert, daß man mit ,einer Linse T von längerer Brennweite als sonst auskommt. Man kann aber auch die Anordnung so treffen, daß die bei der Aufnahme benutzte Berichtigungslinse und die Linse T derart wirken, daß sich die . Verzerrungen der- Bilder ausgleichen.
  • Statt eine Berichtigungslinse bei der Aufnahme zu verwenden, kann man nach Fig.3 diese Linse auch an der Stelle T' bei dem Kopiefilm A', B' in naher Nachbarschaft seiner Rasterung anordnen. Die' etwaige, durch die Linse T bedingte Verzerrung kann dann durch die Linse T' ausgeglichen werden, welche gleichzeitig die Möglichkeit bietet, den Größen,d' und i' Werbe zu geben, weiche mit den durch die spätere Projektion bedingten Verhältnissen richtig übereinstimmen. Zur Anpassung des Kopiefilms an die Projektionsoptik kanü man auch den Umstand ausnutzen, daß die Bilder il, 4, i3 durch die ä Beugung verschwommen sind und mehr oder niger ineinander eingreifen, insbesondere Fenn die Öffnungenel, e2, e3 genügend breit sind. Man kann dann eine gewisse Entfernung zwischen der Öffnung e' und diesen Bildern ohne Nachteil zulassen. Dieser Abstand gestattet aber eine größere Freiheit in der geeigneten Wahl der Werte der Größen d' und i'; d. h. in der Anpassung der Winkelöffnung und der *Lage der Filterebene für die Kopie an die Projektionsoptik.
  • Im Falle der Linienrasterung des Originalfilms kann man als Linse T zur Abbildung der Lichtquellen oder der Öffnungen ei, e2, e;; eine zylindrische oder zylindrisch-sphärische Linse vorsehen, deren Erzeugende rechtwinklig zur Rasterung des Originalfilms verläuft. Stets muß diese Erzeugende parallel zur Richtung der Bewegungsbahn der Blende auf der Kopieseite sein. , Einanderes Mittel, die Freiheit in der Wahl der Eigenschaften der Kopie ohne Vergrößerung des Abstandes zwischen der Öffnung e' und dem Bild il zu steigern, besteht darin, daß man der Optik T schwache seitliche Verschiebungen in Verbindung mit dem Schirm R erteilt und dabei die optische Achse dieser Linse parallel zur optischen Achse hält.

Claims (3)

  1. PATEN TANSi'ui)ci-ir: i. Verfahren zum Kopieren von Linsenrasterfilm.en, bei dem .der Originalfilm mit seiner Rasterung der Lichtquelle zugekehrt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Originalfilm gleichzeitig durch mehrere bewegliche Lichtquellen beleuchtet wird, deren gegenseitige, gleichbleibende ' Abstände so groß sind, daß in jeder Lage der Lichtquellen sämtliche Lichtquellen ein und dasselbe dieser Lage entsprechende Teilbild des Originals beleuchten (Fig. i).
  2. 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ,eine in der Nähe des Originalfilms liegende Hilfsoptik (T), welche die Lichtquellen nahe bei dem Kopierobjektiv `abbildet, und durch eine in .der Ebene der Lichtquellenbilder liegende Blende, die nur das mittlere unmittelbar auszunutzende Lichtquellenbild freigibt und diesem Bild folgt (Fig.2).
  3. 3. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine bewegliche Blende, welche in edier durch die für die Kopie vorgeschriebene Filterlage bestimmten Entfernung das leuchtende Band bestreicht, das von den reellen Bildern der Lichtquellen gebildet wird (Fig.3). q.. Einrichtung nach Anspruch z oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abbildung der Lichtquellen an dem verlangten Ort über eine nahe dem Originalfilm an-. geordnete zylindrische oder zylindrischsphärische Optik erfolgt (Fig. a). Einrichtung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die in der Nähe des Originalfilms angeordnete Zusatzoptik seitliche Bewegungen in Verbindung mit denen der Lichtquelle erfährt.
DEL88193D 1934-06-19 1935-06-04 Verfahren zum Kopieren von Linsenrasterfilmen Expired DE675474C (de)

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