DE67461C - Einrichtung zur Verhütung der Folgen des Zusammenstofses zweier Eisenbahnzüge - Google Patents

Einrichtung zur Verhütung der Folgen des Zusammenstofses zweier Eisenbahnzüge

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DE67461C
DE67461C DENDAT67461D DE67461DA DE67461C DE 67461 C DE67461 C DE 67461C DE NDAT67461 D DENDAT67461 D DE NDAT67461D DE 67461D A DE67461D A DE 67461DA DE 67461 C DE67461 C DE 67461C
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Germany
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buffers
wagons
colliding
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trains
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DENDAT67461D
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P. RICHTER in Berlin N.O., Am Friedrichshain i und A. SEYLER in Oppeln
Publication of DE67461C publication Critical patent/DE67461C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D15/00Other railway vehicles, e.g. scaffold cars; Adaptations of vehicles for use on railways
    • B61D15/06Buffer cars; Arrangements or construction of railway vehicles for protecting them in case of collisions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Maintenance And Inspection Apparatuses For Elevators (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Einrichtung zur Verhütung der verhängnifsvollen Folgen des Zusammenstofses zweier Eisenbahnzüge ist zunächst dadurch gekennzeichnet, dafs die gegenüberliegenden Buffer jedes Wagens starr mit einander verbunden sind, und zwar durch Stangen, welche in dem betreffenden Wagen verschiebbar gelagert sind. Bei dieser Anordnung wird sich ein die Buffer eines Wagens treffender heftiger Stofs auf die Buffersysteme der folgenden Wagen fortpflanzen, ohne die Wagen selbst in Mitleidenschaft zu ziehen. Der so durch die Buffersysteme unabhängig zu den Wagen fortgeleitete Stofs mufs durch ein besonderes Organ aufgenommen und ausgeglichen werden, welches vortheilhaft in der Mitte des Zuges angeordnet wird, da die ihn gefährdenden Stöfse sowohl von vorn als auch von hinten kommen können. Dieses Organ besteht nach vorliegender Erfindung aus einem Eisenbahnwagen, dessen Buffer mit Kolben verbunden sind, welche, wenn die Buffer einen Stofs aufnehmen, auf in Röhren eingeschlossene Flüssigkeit wirken und diese durch seine Strahlöffnungen aus den Röhren austreiben. Durch Verrichtung dieser Arbeit wird die lebendige Kraft der zusammenstofsenden Züge aufgebraucht. Nach Wunsch können die Buffer bezw. Kolben des Sicherheitswagens bei Aufnahme eines Stofses auch gleichzeitig starke Federn zusammendrücken. Durch die Verschiebung der Buffersysteme werden gleichzeitig die Bremsen der sämmtlichen Wagen eingerückt.
In der beiliegenden Zeichnung zeigt Fig. 1 eine Längsansicht und Fig. 2 eine Stirnansicht des Sicherheitswagens. Fig. 3 ist eine Draufsicht auf den Unterbau eines mit den durchgehenden Bufferstangen versehenen Eisenbahnwagens. Fig. 4 und 5 zeigen die mit jedem Buffer des Sicherheitswagens verbundene Vorrichtung zur Ausgleichung des Stofses in Längsschnitt und Stirnansicht.
.Die einander gegenüberliegenden Buffer 1 bezw. ι V Fig· 3> jedes Wagens, welcher mit dem in Fig. 1 angegebenen Sicherheitswagen in Verbindung gebracht werden soll, sind starr durch Stangen 2 bezw. 21 verbunden, welche im Unterbau des betreffenden Wagens der Längsrichtung nach verschiebbar angebracht sind. Um eine symmetrische Lage der Stangen 2, 21 zum Wagen zu sichern, sind mit ihnen Federn 3 verbunden, deren andere Enden am Wagen selbst angreifen. Diese Federn lassen eine Verschiebung der.Stangen 2, 21 zu und sind beständig bestrebt, sie in eine symmetrische Lage zum Wagen zu bringen. Aufserdem sollen diese Federn die geringen Stöfse aufnehmen, welche beim Rangiren die Buffer des fraglichen Wagens treffen.
Wenn in dieser Weise die sämmtlichen Wagen eines Zuges ausgestattet sind, so werden die Bufferstangen ein einziges, diese Wagen durchsetzendes starres System bilden, derart, dafs ein den Buffern eines Wagens mitgetheilter Stofs sich durch die sämmtlichen Buffersysteme fortpflanzt. Die letzteren werden sich einfach als Ganzes zu den Wagen verschieben, ohne dafs diese selbst den Stofs aufzunehmen hätten.
. Das in die Buffersysteme bei einem Zusammenstofs eingeleitete Arbeitsvermögen mufs verzehrt werden. Zu diesem Zweck bilden das letzte Glied der Bufferkette die Buffer 4 des Sicher-
heitswagens (Fig. ι). Diese Buffer übertragen den Stofs mittels an den Enden ihrer Stangen 5 angeordneter Kolben 6 auf die Flüssigkeitssäule je einer Rohrleitung 7, deren Ende dem Kolben als Cylinder dient. Die in der Rohrleitung enthaltene Flüssigkeit wird dabei gedrückt und durch feine Strahlöffnungen, welche vortheilhaft in den durch die Decke des Wagens hindurch nach aufsen ragenden Enden der Leitungen vorgesehen sind, ausgetrieben. Durch Verrichtung dieser Arbeit wird die lebendige Kraft der gegen einander stofsenden Züge verzehrt. Durch Anordnung einer Feder kann der einer Verschiebung des Kolbens 6 entgegenwirkende Widerstand erhöht werden. Bei der in Fig. 4 gegebenen Ausführungsform der Ausgleichvorrichtung umgiebt eine diesem Zweck dienende Feder 8 die Leitung 7 und wird durch einen letzteren, als Ring gleichfalls umgebenden Kolben 9, dessen Stangen 10 durch ein an der Bufferstange 5 befestigtes Querstück 11 mitgenommen werden, zusammengeprefst.
Der Sicherheitswagen ist so eingerichtet, dafs er sowohl einen von vorn als auch von hinten kommenden Stofs ausgleichen kann. Zu diesem Zweck zerfällt er in zwei Räume, deren jeder ein zu den· Buffern einer Wagenstirnseite gehöriges Rohrsystem birgt (Fig. 1 und 2).

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Einrichtung zur Verhütung der Folgen des Zusammenstofses zweier Eisenbahnzüge, dadurch gekennzeichnet, dafs die sich gegenüberliegenden Buffer (1) jedes Wagens (Fig. 3) durch Stangen (2) starr verbunden sind, welche in' dem betreffenden Wagen verschiebbar gelagert sind, so dafs ein die Buffer treffender Stofs sich durch die Buffersysteme sämmtlicher Wagen fortpflanzt, ohne die Wagen direct in Mitleidenschaft zu ziehen, und auf einen Sicherheitswagen wirkt, der den Stofs dadurch aufhebt, dafs · seine Buffer mit Kolben (6) verbunden sind, welche auf in Röhren (7) eingeschlossene Flüssigkeiten wirken und diese durch feine Strahlöffnungen aus diesen Röhren austreiben bezw. auf Zusammendrückung von Federn (8) hinwirken und durch Verrichten dieser Arbeit die lebendige Kraft der zusammenstofsenden Züge verzehren.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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