DE674545C - Synchronschaltapparat, insbesondere Stromrichter mit synchron bewegten Kontakten - Google Patents

Synchronschaltapparat, insbesondere Stromrichter mit synchron bewegten Kontakten

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DE674545C
DE674545C DES123451D DES0123451D DE674545C DE 674545 C DE674545 C DE 674545C DE S123451 D DES123451 D DE S123451D DE S0123451 D DES0123451 D DE S0123451D DE 674545 C DE674545 C DE 674545C
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DE
Germany
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synchronous switching
magnet
switching apparatus
power converters
especially power
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DES123451D
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/20Contact mechanisms of dynamic converters
    • H02M1/26Contact mechanisms of dynamic converters incorporating cam-operated contacts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Ac Motors In General (AREA)

Description

  • Synchronschaltapparat, insbesondere Stromtrichter mit synchron bewegten Kontakten Die Erfindung betrifft einen Synchronsch:altappa,rat, insbesondere einen Stromrichter, zum Umrichten. oder Gleichrichten von Wechselstrom. Es sind Stromrichter mit synchron bewegten Kontakten bekannt, bei denen die Kontakte unmittelbar von einem Synchronmotor angetrieben werden.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Synchronapparat zu schaffen, bei dem die Reibung praktisch vermieden ist. Die Erfindung besteht darin, daß der bewegliche Kontakt des Synchronschaltapparates, insbesondere Stromrichters, in an sich bekannter Weise auf magnetischem Weg in Bewegung versetzt wird, indem erfindungsgemäß ein auf ihn wirkender, vorzugsweise von einer Gleichstromquelle erregter Magnetfluß durch einen synchron. laufenden Anker periodisch geändert wird.
  • Da der den beweglichen Kontakt tragende Magnetanker schwebend aufgehängt werden kann, sind die Reibungsflächen auf diejenigen des Synchronantriebs für den Magnetanker vermindert. Sie sind damit praktisch beseitigt. Die Erfindung hat ferner den Vorteil, daß die auf den Kontakt wirkende Anzugskraft scharf und plötzlich ansetzt, wie es erforderlich ist, um eine genau im richtigen Augenblick reinsetzende Stromwendung bei Stromrichtern. zu erzielen. Durch Anordnung einer starken Drosselspule in dem Erregerkreis des Magneten erzielt man eine augenblickliche verzögerungsfreie Feldänderung im Rhythmus der durch den Anker herbeigefÜhrten Änderung der "Leitfähigkeit des m.a,gnetischen Pfades. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß man die Dauer des Kontaktschlusses durch die Höhe des Erregerstromes leicht regeln und so eine Regelung der abgegebenen Leistung erzielen kann. Ferner ist es vorteilhaft, durch einfachen Kurzs,chluß der Magnetspule zu bewirken, da,ß der Stromrichter bei Auftreten -eines. Kurzschlusses seiner Magnetspule ,außer Betrieb genommen werden kann.
  • Bei mehrphasigen Stromrichtern. ist einte einfache und raumsparende Anordnung möglich, indem die Magnetsysteme der einzelnen Phasen auf den Umfang eines Kreises im Phasenabstand angeordnet werden und ihnen ein gemeinsamer rotierender Anker zugeordnet ist, der von einem Synchronnotor :angetrieben wird und sie nacheinander beeinfllußt.
  • In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • In der Abb. i ist das einer Phase entsprechende Element eines. Stromrichters dargestellt. i und z sind die beiden feststehenden Kontakte, 3 und q. die Stromzuleitungen zu dem Netz. 5 ist die bewegliche Strombrücke. Diese wird von dem Magnetanker 6 getrieben, der durch Federn 7, 8 schwebend ,aufgehängt ist. Eine Zugfeder 9 hält den Kontakt zwischen i, z und 5 bei unerregtem Magneten geöffnet. Die Kontakte liegen zwischen den Polschuhen. io, i r Beines Magneten 12, dessen. Magnetpfad durch die Magnetanker 13, 14 beeinflußt wird. Die Magnetanker 13, 14 sind um die Welle 15 drehbar, die durch einen Synchronmotor gedreht wird. Der Magnet 12 .erhält seine Erregung durch die Spulen 17. 18 ist eine Gleichstromquelle, welche den Erregerstromkreis speist. i9 ist eine in .den Erregerkreis eingeschaltete starke Stabilisierungsdrosselspule.
  • Der Synchronmotor 16 ist an das Wechselstromnetz angeschlossen, dessen Strom gleichgerichtet oder umgerichtet werden soll. Bei 5operiodischem Wechselstrom ist @er bezspiels:-weise vierpolig ausgebildet, so daß die Leitfähigkeit des Magnetpfades des Magneten 12 durch - die beiden Anker 13, 14 - in jeder Wechselstromperiode einmal, das ist 5önia1 in der Sekunde, kurzzeitig verstärkt wird. Während dieser kurzzeitigen Verstärkung des Magnetfflussies wird der Anker 6 angezogen und damit die Strombrücke 5 mit den Kontakten i und 2 in. Kontakt ,gebracht. Es kann also in. dieser Zeit der Strom durch die Netzleitung 3, q. fließen. Sobald sich der Anker 13 wieder von dem Magneten i g entfernt; wird der Anker 6 durch die Zugf eder g abgerissen und damit der Kontakt zwischen Strombrücke 5 und den Kontakten i und ä geöffnet. Durch die Anwendung :der Stabilisierungs,-dros,selspule 19 ist erreicht, daß der Fluß sich verzögerungsfrei ;ändert. Zu diesem Zweck ist die Induktivität der Stabilisierungsdrosselspule i g so groß bemessen, daß die Induktivität der Spulen 17 ihr gegenüber verschwindend klein sind.
  • Man kann statt der. Zugfeder 9 auch ein zweites Magnetsystem anwenden, welches auf den Anker 6 in entgegengesetzter Richtung wirkt wie der Magnet 12 und dessen Magnetpfad durch den Anker 13 bzw. 1q. umgekehrt beeinflüßt wird wie der Magnetpfad des Magneten 12. Infolgedessen kann dieser Magnet die Funktion der Feder 9 übernehmen und den Magnetanker 6 abziehen, sobald ,der Anker 13 den- Magneten 12 verlassen hat.
  • Durch Verstärkung der Erregung der Magnetspulen 17, ;also z. B. durch Anwendung einer ,größeren Errege rspannung; kann man ein rascheres und früheres Anziehen der Strombrücke 5 Herreichen und durch schwächere ein späteres Anziehen, und dadurch kann, man die abgegebene Gleichstromleitung des Stromrichters regeln. Die Erregung kann einfachenveise durch -einen Regelwiderstand 20 im Erregerstromkreis verändert werden. Tritt im äußeren Stromkreis ein Kurzschluß oder eine sonstige Störungauf, so kann der Stromrichter da-durch außer Betrieb genommen werden, daß durch einen Selbstschalter die Spule 17 kurzgeschlossen wird.
  • Abb. 2 zeigt schematisch die Anordnung eines 6phasigen Stromrichters. 21 bis 26 sind die Magnetsysteme der einzelnen Phasen, die im Umfang eines. Kreises verteilt sind. 27,28 sind die beiden. gemeinsamen Anker, die über eine Welle 29 von :einten 4poligen Synchronmotor angetrieben sind: Die Anwendung des Erfindungsgedankens ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Insbesondere ist es nicht unbedingt erforderlich, daß der Schaltapparat als Stromrichter verwendet ist. Besondern Vorteil bietet der neue Antrieb mit den eigen: artig hin und her gehenden. Kontakten bei einer Schalteinrichtung im Zusammenhang mit einer vormagnetisierten Schaltdrossel, die eine stromarme Pause schafft, innerhalb derer der Strom größenordnungsmäßig unter i Amp. bleibt, wodurch die Unterbrechung ,an den hin: -und her ;gehenden Kontaktmohne jeg- liches Schaltfeuer bei besonders geringem Hub möglich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Synchronschaltapparat, insbesondere Stromrichter mit synchron bewegten Kantakten, bei dem der bewegliche Kontakt auf magnetischem Wege durch Änderung .eines ,auf ihn wirkenden Magnetflusses in Bewegung versetzt wird, dadurch .gekenn. zeichnet, däß die Änderung des vorzugsweise von einer Gleichstromquelle erregten Magnetflusses durch eilten synchron umlaufenden Mag;netanker periodisch bewirkt wird.
DES123451D 1936-07-16 1936-07-16 Synchronschaltapparat, insbesondere Stromrichter mit synchron bewegten Kontakten Expired DE674545C (de)

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DES123451D DE674545C (de) 1936-07-16 1936-07-16 Synchronschaltapparat, insbesondere Stromrichter mit synchron bewegten Kontakten

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DES123451D DE674545C (de) 1936-07-16 1936-07-16 Synchronschaltapparat, insbesondere Stromrichter mit synchron bewegten Kontakten

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DE674545C true DE674545C (de) 1939-04-15

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ID=7536231

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DES123451D Expired DE674545C (de) 1936-07-16 1936-07-16 Synchronschaltapparat, insbesondere Stromrichter mit synchron bewegten Kontakten

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DE (1) DE674545C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3089425A (en) * 1961-01-30 1963-05-14 Thompson Ramo Wooidridge Inc Magnetic pump

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3089425A (en) * 1961-01-30 1963-05-14 Thompson Ramo Wooidridge Inc Magnetic pump

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