DE674363C - Brechmaschine fuer Bastfaser-, insbesondere Flachs- und Hanfstengel - Google Patents

Brechmaschine fuer Bastfaser-, insbesondere Flachs- und Hanfstengel

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DE674363C
DE674363C DEE49844D DEE0049844D DE674363C DE 674363 C DE674363 C DE 674363C DE E49844 D DEE49844 D DE E49844D DE E0049844 D DEE0049844 D DE E0049844D DE 674363 C DE674363 C DE 674363C
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crushing
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01BMECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
    • D01B1/00Mechanical separation of fibres from plant material, e.g. seeds, leaves, stalks
    • D01B1/10Separating vegetable fibres from stalks or leaves
    • D01B1/14Breaking or scutching, e.g. of flax; Decorticating
    • D01B1/22Breaking or scutching, e.g. of flax; Decorticating with crushing or breaking rollers or plates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Brechmaschine für Bastfaser-, insbesondere Flachs- und Hanfstengel Die Erfindung bezieht sich auf eine Brechinaschine für Bastfaser-, insbesondere Flachs-und Hanfstengel mit einem feststehenden und einem beweglichen Lattenrostsystem, dessen Brechlatten abwechselnd in die Zwischenräume des feststehenden Lattenrostsystems eintauchen und daraus wieder austreten.
  • Bei den bekannten Brechmaschinen dieser Art besteht das bewegliche Lattenrostsystem aus einem einzigen Lattenrost, dessen Brechlatten nacheinander in die Zwischenräume des beim Brechvorgang feststehenden Lattenrostes eintreten, ohne daB dabei eine Vorschubkraft auf das Fasergut im Sinne einer selbsttätigen Weiterbeförderung des Fasergutes ausgeübt wird. Mit den bekannten Brechmaschinen kann daher nur absatzweise gebrochen werden. Ein fortlaufender selbsttätiger Förderbetrieb ist dagegen nicht möglich, es sei denn, daB das Fasergut mit Hilfe besonderer Klemmvorrichtungen, wie I-luppen, über den Rost geführt wird.
  • Nach der Erfindung besteht das bewegliche Lattenrostsystem aus zwei Lattenrosten mit zum Mitnehmen der querliegenden Stengel ausgebildeten Förderkanten, wobei die Roste um etwa i8o° zueinander versetzte Kreisbewegungen ausführen. Auf diese Weise erreicht man eine selbsttätige ununterbrochene Weiterbeförderung des zwischen den Lattenrosten befindlichen Fasergutes ohne besondere mechanische Fördervorrichtungen allein dadurch, daB immer abwechselnd der eine bewegliche Lattenrost das Fasergut um ein Stück v orwärtsschiebt, während sich der andere bewegliche Lattenrost wieder an die Ausgangsstelle zurückbewegt. Das Fasergut wird also unverwirrt systematisch durch die beiden beweglichen Lattenroste weiterbewegt. Auf Grund dieser Arbeitsweise kann man die neuen Brechmaschinen vor Schwingmaschinen schalten und im selbsttätigen durchlaufenden Arbeitsgang das Fasergut von der Brechmaschine unmittelbar an die Schwingmaschine abgeben, ohne daB das Fasergut zwischen der Brechmaschine und der Schwingmaschine gewendet zu werden braucht.
  • Es ist bei Bastfaseraufbereitungsmaschinen an sich bekannt, das Stengelgut statt in der Längsrichtung in Querrichtung der Bearbeitungsmaschine zuzuführen, jedoch handelt es sich dabei um Quetschwalzen, die das Stengelgut weniger knicken als breitdrücken, während bei der Brechmaschine nach der Erfindung das Knicken der Stengel mit Brechleisten durchgeführt wird.
  • Die Förderkanten der Latten der beiden beweglichen Lattenroste sind zweckmäßig dadurch zur Mitnahme der querliegenden Stengel eingerichtet, daß sie an ihren Brechkanten gezahnt sind. Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn die Brechlatten der beiden beweglichen Lattenroste gegenseitig ineinandergreifen.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung treten die vorderen Enden der oberen beweglichen Lattenroste von der Mitte .aus bis zu den beiden Außenseiten hin allmählich zurück. Dadurch wird erreicht, daß an der Eintrittsstelle des Stengelgutes in das Lattenrostsystem nur wenige obere Brechlatten in den unteren feststehenden Lattenrost eintauchen und bei fortschreitender Förderung beiderseits der Mitte immer nur eine obere Brechlatte nach der anderen in Knickeingriff gelangt. Das Stengelgut wird infolgedessen von der Mitte aus nach den beiden Enden allmählich geknickt, so daß größere Spannungen des Fasergutes vermieden werden, denn die beiden Enden der Stengel können sich zunächst frei nach der Mitte hin zusammenziehen, sobald die mittleren Teile durch das Eintauchen der Brechlatten harmonikaförmig zusammengezogen werden.
  • Eine weitere Verbesserung ist dadurch erzielt, daß die Gewichte der beiden beweglichen Lattenroste gleich groß und die Lattenroste nach Art einer Waage angeordnet sind. Bei dieser Anordnungsweise ist der Antrieb des beweglichen Lattenrostsystems besonders erleichtert, da sich bei den Kreisbewegungen der beiden beweglichen Lattenroste deren Gewichte gegenseitig aufheben.
  • Zweckmäßig ist die Eingrifftiefe der beweglichen Brechlatten in den feststehenden Lattenrost einstellbar. Auf diese Weise kann die Intensität der Brechwirkung je nach der Eingrifftiefe beliebig gewählt werden. Bei tiefem Eingriff ist die Knickwirkung besonders ausgeprägt, während bei flachem Eingriff die Knickwirkung mehr zurücktritt und dafür die Förderung des Gutes stärker betrieben wird. Das kann so weit gehen, daß bei ganz flacher Einstellung eine Knickung kaum noch stattfindet, während lediglich eine Förderung des Gutes erfolgt.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung als Beispiel dargestellt. Fig. i ist ein Querschnitt durch die neue Brechmaschine nach der Linie A-B in Fig. 2. Fig. 2 veranschaulicht einen Längsschnitt. Fig. 3 ist in größerem Maßstabe eine Darstellung des linken Teils der Fig, i. Fig.4 zeigt die Lattenrostsysteme in der Draufsicht.
  • Die wesentlichen Bestandteile der Maschine sind ein unterer feststehender Lattenrost i und zwei obere bewegliche Lattenroste 2, aa. Die Brechkanten des unteren Lattenrostes i verlaufen glatt, während die Brechkanten der beweglichen Lattenroste 2,2a gezahnt sind, wie aus Fig. 2 hervorgeht. Die mittleren oberen Brechlatten 2, 2,11 sind weiter nach vorn gezogen als die seitlichen Latten 2, 2a. Die vorderen Enden der oberen Brechlatten bilden in der Draufsicht einen vorn abgeflachten Winkel, wie Fig. 4 deutlich zeigt. Die Eintauchtiefe sämtlicher oberer Brechlatten 2, 2a in den unteren Lattenrost i ist auf ihrer ganzen Länge ungefähr gleich. Eine Zunahme der Faserspannung mit fortschreitendem Arbeitsvorgang ist somit verhindert.
  • Der untere Lattenrost ist fest mit dem Maschinengestell 3 verbunden. Die einzelnen Latten des Rostes i sind durch Querträger q. versteift, so daß eine Durchbiegung der Latten verhindert ist. Die Latten :2 bzw. 211 der oberen Lattenroste sind an Bolzen 5, 5a befestigt, die ihrerseits in Wellen 6, 6a verschraubt sind. Die Wellen 6 sind exzentrisch in Zahnrädern 7 und ebenso die Wellen 6a exzentrisch in Zahnrädern 7a gelagert. Wie aus Fig. 2 hervorgeht, sind die Räder 7, 7" durch Zwischenräder 8 und 9 miteinander verbunden. Eines der Zwischenräder 8 wird von der Maschine aus angetrieben.
  • Vor dem Lattenrostsystem ist ein Tisch io angeordnet, auf dem das. Stengelgut i i aufgegeben wird. Der Tisch fo verläuft, wie Fig.2 zeigt, etwas schräg. Unterhalb des Tisches ist eine Walze 12 angeordnet, über die einzelne schmale Bänder, Seile oder Riemen 13 laufen. Diese schmalen Riemen führen über schmale Scheiben 14, die zwischen den Latten des unteren Lattenrostes i angeordnet sind. Die gemeinsame Welle 15 der Scheiben 14 wird von der Achse 16 der Zwischenscheibe 9 aus angetrieben, und zwar im Sinne der eingezeichneten Pfeile.
  • Die schmalen Riemen 13 treten durch Aussparungen des Tisches fo hindurch.
  • Am Ende des Lattenrostsystemes ist ein Rad 17 vorgesehen, auf dessen Umfang das Transportband 18 der hinter die Brechmaschine geschalteten Schwingturbine läuft.
  • Das Stengelgut i i wird quer zu seiner Förderrichtung und zur Längsrichtung der Brechlatten auf den Tisch aufgegeben und dort gleichmäßig in endloser Folge ausgebreitet. Das so ausgebreitete Stengelgut wird dann von den schmalen Riemen 13 mitgenommen und zwischen die unteren feststehenden Latten i und die oberen beweglichen Latten 2, 2a gebracht. Die Weiterförderung der Stengel zwischen den Latten erfolgt dann durch die oberen Latten 2, 2a selbst, deren Zahnkanten so geformt sind, daß bei der Kreisbewegung, die die Latten ausführen, das Stengelgut mitgenommen wird. Beim Knickvorgang werden die Stengel z i von den oberen Latten in die Zwischenräume der unteren Latten gedrückt, wobei die Stengel harmonikaartig zusammengezogen werden. Dabei werden die Stengel abwechselnd über die Kanten der unteren Brechlatten gezogen. Das hat ein Abstreifen eines großen Teiles der gebrochenen Holzteile zur Folge. Die abgestreiften Holzteile fallen nach unten durch den feststehenden Lattenrost hindurch. Das am hinteren Ende des Lattenrostsystems austretende geknickte Stengelgut ist daher schon erheblich vorgereinigt, bevor es in die Schwingturbine gelangt.

Claims (1)

  1. PATENT AN Si'RÜC111:: i. Brechmaschine für Bastfaser-, insbesondere Flachs- und Hanfstengel mit einem feststehenden und einem beweglichen Lattenrostsystem, dessen Brechlatten abwechselnd in die Zwischenräume des feststehenden Lattenrostsystems eintauchen und daraus wieder austreten, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Lattenrostsystem aus zwei Lattenrosten (2, 2a) mit zum Mitnehmen der querliegenden Stengel ausgebildeten Förderkanten besteht, wobei die Roste um etwa i8o° zueinander versetzte Kreisbewegungen ausführen. z. Brechmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Brechlatten der Lattenroste an ihren Brechkanten gezahnt sind. 3. Brechmaschine nach den _ Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Brechlatten der beiden beweglichen Lattenroste (2, 2a) gegenseitig ineinandergreifen. q.. Brechmaschine nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die vorderen Enden der oberen beweglichen Lattenroste (2,2a) von der Mitte aus bis zu den beiden Außenseiten hin allmählich zurücktreten. 5. Brechmaschine nach den Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Gewichte der beiden beweglichen Lattenroste (2, 2a) gleich groß und die Lattenroste nach Art einer Waage angeordnet sind. 6. Brechmaschine nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingrifftiefe der beweglichen Brechlatten (2, 2a) in den feststehenden Lattenrost (i) einstellbar ist. 7. Brechmaschine nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der feststehende Lattenrost (i) in seiner Höhe einstellbar ist.
DEE49844D 1937-06-13 1937-06-13 Brechmaschine fuer Bastfaser-, insbesondere Flachs- und Hanfstengel Expired DE674363C (de)

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DE (1) DE674363C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE882134C (de) * 1949-07-27 1953-07-06 Tno Vorrichtung zum Entholzen vorgetrockneter Bastfaserstengel, insbesondere gruenen Flachses

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE882134C (de) * 1949-07-27 1953-07-06 Tno Vorrichtung zum Entholzen vorgetrockneter Bastfaserstengel, insbesondere gruenen Flachses

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