DE67375C - Vorrichtung zum Ein- und Ausrücken der Kettenräder bei Fahrrad - Antriebvorrichtungen mit veränderlichem Uebersetzungsverhältnifs - Google Patents

Vorrichtung zum Ein- und Ausrücken der Kettenräder bei Fahrrad - Antriebvorrichtungen mit veränderlichem Uebersetzungsverhältnifs

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Publication number
DE67375C
DE67375C DENDAT67375D DE67375DA DE67375C DE 67375 C DE67375 C DE 67375C DE NDAT67375 D DENDAT67375 D DE NDAT67375D DE 67375D A DE67375D A DE 67375DA DE 67375 C DE67375 C DE 67375C
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DE
Germany
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engaging
disengaging
variable transmission
drive devices
chain wheels
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT67375D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. hirschmann in Nürnberg, St. Johannesstr. 45
Publication of DE67375C publication Critical patent/DE67375C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M9/00Transmissions characterised by use of an endless chain, belt, or the like
    • B62M9/04Transmissions characterised by use of an endless chain, belt, or the like of changeable ratio

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmissions By Endless Flexible Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
"KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
JOHANN HIRSCHMANN in NÜRNBERG.
veränderlichem Uebersetzungsverhältnifs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Juni 189a ab.
Vorliegende Erfindung hat den Zweck, an Fahrrädern die Fahrgeschwindigkeit während der Fahrt vom Sattel aus zu ändern, ohne Veränderung des Tritthubes und der Zahl der Trittbewegungen. Die Fahrgeschwindigkeit soll sich hierdurch so dem Terrain anpassen, dafs z. B. ein steil ansteigender Weg ohne gröfsere Kraftanstrengung befahren werden kann, als eine ebene Strecke.
Die Erfindung besteht darin —· dafs sowohl auf der Kurbelachse α als auch auf der Triebradachse je zwei Kettenroder b b} sich befinden, deren Gröfsenverhältnisse zu einander die Geschwindigkeit des Fahrrades ergiebt
dafs
von diesen Rädern immer nur zwei correspondirende mit einander arbeiten, und aus der Vorrichtung, abwechselnd eines dieser Räderpaare arbeiten zu lassen. Auf ebener Strafse benutzt man zur Uebertragung der Kraft das gröfsere Kettenrad b, welches vermittelst Gelenkkette mit einem kleinen Rad auf der Triebradachse in Verbindung steht; will man dagegen eine Steigung der Strafse überwinden, so wird die Geschwindigkeit des Fahrens bei gleichbleibendem Tritthub und gleicher Zahl der Trittbewegungen dadurch vermindert, dafs man das kleine Kettenrad b1 vermittelst Kette auf ein gröfseres, auf der Triebradachse sitzendes Rad wirken läfst. Um dieses Arbeiten bald des grofsen Rades b, bald des kleinen Rades b] zu ermöglichen, ist die Einrichtung getroffen, diese Räder auf einfache Weise aus lose mitlaufenden zu treibenden zu machen, und umgekehrt. Zu diesem Behuf ist die Kurbelachse α mit einer Nuth c versehen, worin die Doppelhebel d dl, auf Zapfen e sitzend, sich bewegen (Fig. 1 und 2). An diesen Hebeln befinden sich die Ansätze //l, welche ganz genau in Ausfräsungen g gl der Kettenräder passen. In den Kurbelringen und den Aufsätzen h h lassen sich, irgendwie gegen das Herausfallen' gesichert, die Stifte ii1 bewegen.
Ist nun z. B., wie in Fig. 1 gezeichnet, das grofse Kettenrad b in Thätigkeit und es gilt eine Steigung zu überwinden, so drückt man während der Fahrt mit dem linken Fufs auf den Stift i, wodurch der Ansatz^ sich aus der Ausfräsung g auslöst und der Ansatz f1 in eine der Ausfräsungen g gl eingreift, hierbei den Stift il herausdrückend. Die umgekehrte Thätigkeit des Mechanismus erfolgt, wenn wieder eine ebene Strecke zu befahren ist.
Die Anordnung der Hebel kann auch wie in Fig. 3 ,gezeichnet erfolgen.
Das abwechselnde Eingreifen der Hebel d dx kann auch von Hand, und zwar dadurch geschehen, dafs, wie in Fig. 1 punktirt gezeichnet, auf der Achse α eine mit den Nasen kk versehene Muffe / sitzt, welch letztere durch einen in die Nuth m eingreifenden Hebel η nach links oder rechts bewegt werden kann, so dafs eine der Nasen k auf das Ende eines der Hebel d oder d1 einwirkt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Ein- oder Ausrücken der Kettenräder bei Fahrrad-Antrieb vorrichtung en mit veränderlichem Uebersetzungsverhältni fs, gekennzeichnet dadurch, dafs im Innern der die beiden Kettenräder (b und b1) tragenden Tretkurbelachse zwei zweiarmige Hebel (dd1) liegen, durch deren Ansätze (ff1) bei Eingriff in entsprechende Aussparungen der Kettenrä'der (b b1) die letzteren mit der Tretkurbelachse gekuppelt werden, wobei die Hebel (d d1) so mit einander in Verbindung stehen, dafs bei Einrückung des einen Kettenrades durch Druck mit dem Fufs auf einen der Stifte (H1J das andere ausgerückt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT67375D Vorrichtung zum Ein- und Ausrücken der Kettenräder bei Fahrrad - Antriebvorrichtungen mit veränderlichem Uebersetzungsverhältnifs Expired - Lifetime DE67375C (de)

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