DE673086C - Vorrichtung zur Messung von Gasmengen, welche bei bakteriologischen oder chemischen Vorgaengen entstehen - Google Patents

Vorrichtung zur Messung von Gasmengen, welche bei bakteriologischen oder chemischen Vorgaengen entstehen

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DE673086C
DE673086C DEG94162D DEG0094162D DE673086C DE 673086 C DE673086 C DE 673086C DE G94162 D DEG94162 D DE G94162D DE G0094162 D DEG0094162 D DE G0094162D DE 673086 C DE673086 C DE 673086C
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gas
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DEG94162D
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Dr Phil Georg Roeder
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Dr N Gerber's Co Mbh
Original Assignee
Dr N Gerber's Co Mbh
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N7/00Analysing materials by measuring the pressure or volume of a gas or vapour
    • G01N7/14Analysing materials by measuring the pressure or volume of a gas or vapour by allowing the material to emit a gas or vapour, e.g. water vapour, and measuring a pressure or volume difference
    • G01N7/18Analysing materials by measuring the pressure or volume of a gas or vapour by allowing the material to emit a gas or vapour, e.g. water vapour, and measuring a pressure or volume difference by allowing the material to react
    • G01N7/20Analysing materials by measuring the pressure or volume of a gas or vapour by allowing the material to emit a gas or vapour, e.g. water vapour, and measuring a pressure or volume difference by allowing the material to react the reaction being fermentation

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  • Investigating Or Analysing Biological Materials (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Non-Biological Materials By The Use Of Chemical Means (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Messung von Gasmengen,. welche bei bakteriologischen oder chemischen Vorgängen entstehen Es gibt eine Reihe von Untersuchttngsinethoden, besonders bakteriologischer Art, die darin bestehen, daß der zu untersuchende Stoff mit einem Reagens, einem Nährboden oder ähnlichem zusammengebracht wird, um ihn, im allgemeinen bei erhöhter Temperatur, zu einer Gasentwicklung zu veranlassen. Die nach einer bestimmten Zeit entwickelte Gasmenge wird gemessen und zur Beurteilung der sie bedingenden Eigenschaft verwendet.
  • Es sind verschiedene Anordnungen und Apparate zur Messung solcher Gasmengen bekannt. Den meisten von ihnen ist das Prinzip gemeinsam, daß eine Sperrflüssigkeit durch das entwickelte Gas verdrängt und am Stand dieser Sperrflüssigkeit die Gasmenge gemessen wird. Die bekannten Vorrichtungen weisen dementsprechend einen Meßraum, einen Raum zur Aufnahme der Sperrflüssigkeit und einen Gasentwicklüngsraum auf. Es treten nun, besonders wenn es sich um die Messung der durch Gasbildner in kollodialen Systemen; z. B. Milch, erzeugten Gasmengen handelt, eine Reihe von Schwierigkeiten auf, die es bisher erschwert haben, derartige Untersuchungen, insbesondere auf dem Gebiete der Bakteriologie, in dem Umfang Allgemeingut der Untersuchungstechnik werden zu lassen, wie sie es ihrer Wichtigkeit nach verdienten. So wird z. B. der Beginn der Gasentwicklung leicht durch Adhäsion des Gases an der Flüssigkeitsoberfläche gehemmt, was ungenaue undnichtreproduzierbare Werte zur Folge haben kann. Nach der Erfindung wird nun eine solche Adhäsion und Adsorption des Gases dadurch vermieden, daß das Verbindungsrohr zwischen dem Meßraum und dem Gasentwicklungsraum bis zum oberen Ende des Meßraumes über die Nullmarke bzw. den höchsten Stand der Sperrflüssigkeit hinaus verlängert ist, derart, daß beim Ansaugen am oberen Ende' des Meßraumes die Sperrflüssigkeit in diesem gehoben und gleichzeitig der Gasentwicklungsraum evakuiert und so eine Gasadsorption verhindert wird.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt.
  • Der aus einem Stück bestehende Apparat gliedert sich in drei Hauptteile, den mit einer Skala versehenen Meßraum i, den Raum 2 zur Aufnahme der Sperrflüssigkeit und den Gasentwicklungsraum 3.
  • D-er Meßraum i steht durch das bis in seinen oberen Teil hinaufragende enge Rohr q. mit dem Gasentwicklungsraum 3 und durch das weitere Rohr 5 mit dem Raum 2 in Verbindung, wobei das Rohr 5 bis fast auf den Boden dieses Raumes reicht. Das Rohr q. wird zweckmäßig durch das Rohr 5 hindurchgeführt, da hierdurch eine sehr einfache und stabile Ausbildung des ganzen Apparates erreicht wird.
  • Das offene obere Ende 6 des Meßraumes i wird durch ein Gummiventil (Kugelventil oder ähnliches) in bekannter Weise verschlossen. Das untere Ende 7 des zylinderförmigen Gasentwicklungsraumes 3 ist ebenfalls offen und kann durch einen Gummistopfen gasdicht abgeschlossen werden. Der mittlere Raum 2 besitzt eine durch einen Gummistopfen oder ähnliches verschließbare öffnung B.
  • Die Arbeitsweise mit dem Apparat ist folgende: Der Raum 2 wird durch die Öffnung 8 bis zur Marke mit einer Sperrflüssigkeit, z. B. Wasser, gefüllt und hierauf bei 8 wieder verschlossen. Nun bringt man das Reaktionsgemisch in bekannter Weise in eine für bakteriologische Arbeiten zuvor sterilisierte gläserne Patrone 9 mit lose aufgelegtem Dekkel und führt diese durch die Öffnung 7 in den Gasentwicklungsraum 3 ein, der dann luftdicht mit einem Gummistopfen verschlossen wird.
  • Bei bakteriologischen Arbeiten ist es also nicht notwendig, den ganzen Apparat zu sterilisieren; es braucht vielmehr nur die Patrone mit dem Deckel sterilisiert zu werden. Außerdem kommt das Reaktionsgemisch mit dem Apparat selbst gar nicht in Berührung, so daß dieser nach der Messung nicht gereinigt zu werden braucht, sondern für einen weiteren Versuch gebrauchsfertig ist.
  • Nun wird durch Ansaugen an der öffnung 6 unter Verwendung eines geeigneten Gummiventils im Inneren des Apparates ein Unterdruck erzeugt und so die Sperrflüssigkeit bis zur Nullmarke in dem Meßraum i hochgesaugt. Dieser, wenn auch geringe Unterdruck wirkt gleichzeitig den sonst unvermeidlichen Adsorptionsfehlern entgegen.
  • Der ganze Apparat wird schließlich in ein Wärmebad gestellt und auf die für die Reaktion erforderliche Temperatur gebracht. Die sich entwickelnde Gasmenge verdrängt die Sperrflüssigkeit im Meßraum i, so daß ihre Größe direkt -an der Skala abgelesen werden. kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Nach dem Verdrängungsprinzip arbeitende Vorrichtung zur Messung von Gasmengen, welche bei bakteriologischen oder chemischen Vorgängen entstehen, bestehend aus Meßraum, Raum zur Aufnahme der Sperrflüssigkeit und Gasentwicklungsraum, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsrohr zwischen dem Meßraum und dem Gasentwicklungsraum bis zum oberen Ende des Meßraumes über die Nullmarke bzw. den höchsten Sperrflüssigkeitsstand hinaus verlängert ist, derart, daß beim Ansaugen am oberen Ende des Meßraumes die Absperrflüssigkeit in diesem gehoben und gleichzeitig der Gasentwicklungsraum evakuiert wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhren des aus einem Stück bestehenden Apparates, durch die das entwickelte Gas und die Absperrflüssigkeit in den Gasmeßraum geführt werden, ineinanderliegend angeordnet sind.
DEG94162D 1936-11-18 1936-11-18 Vorrichtung zur Messung von Gasmengen, welche bei bakteriologischen oder chemischen Vorgaengen entstehen Expired DE673086C (de)

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