DE672145C - Bodenbearbeitungsmaschine mit umlaufenden Werkzeugen - Google Patents

Bodenbearbeitungsmaschine mit umlaufenden Werkzeugen

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DE672145C
DE672145C DEB181144D DEB0181144D DE672145C DE 672145 C DE672145 C DE 672145C DE B181144 D DEB181144 D DE B181144D DE B0181144 D DEB0181144 D DE B0181144D DE 672145 C DE672145 C DE 672145C
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DE
Germany
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soil
machine according
machine
caterpillar
conveyor
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Expired
Application number
DEB181144D
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English (en)
Inventor
Wilhelm Bauer
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Individual
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Individual
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B33/00Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs
    • A01B33/08Tools; Details, e.g. adaptations of transmissions or gearings
    • A01B33/10Structural or functional features of the tools ; Theoretical aspects of the cutting action
    • A01B33/103Structural or functional features of the tools ; Theoretical aspects of the cutting action the rotating shaft being oriented horizontally

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

B181144
Der Gegenstand der Erfindung ist eine Bodenbearbeitungsmaschine, welche hauptsächlich zur Kultivierung von Moor und Ödland auf solchem Gelände bestimmt ist, wo die Bodenschichten verschieden gelagert sind. Sie bezweckt die gründliche Zerkleinerung und Durcharbeitung des Bodens bis zu einer Tiefe von 3 m, in besonderen Fällen auch tiefer. Dabei wird jede einzelne Bodenschicht für sich gefördert und an diejenige Stelle gebracht, wohin sie gewünscht wird. Außerdem planiert die Maschine auch das bearbeitete Gelände in jeder gewünschten Form. Dies wird nach der Erfindung bei dieser mit umlaufenden und mit einer Fördereinrichtung zusammenwirkenden Werkzeugen arbeitenden Maschine dadurch erreicht, daß zwischen paarweise angeordneten vorgeschobenen Zerkleinerungsdornwalzen 2 in Verbindung mit
ao den dahinterliegenden gegeneinander laufenden Transportschnecken 3 der Boden und etwaige Hindernisse, wie Holz, Baumstubben, Steine, Ortstein usw., zerkleinert und für den Abtransport durch die Transportraupenbänder ι geeignet gemacht werden. Diese wichtige Zusammenstellung entlastet die Transportraupenbänder ι und gibt durch die lockere Einfüllung des Bodens auf die Transportraupenbänder die, Gewähr, daß die Bodenmassen nicht kleben, weil die geförderten Bodensorten lose auf die Transportraupenbänder gebracht werden. Dieses ist von besonderer Wichtigkeit, damit der Maschinenführer diese zerkleinerten, lockeren Erdmassen entweder durch Ablaufkanäle c, d, e oder über ein seitwärts schwenkbares Ablaufförderband 5 leiten kann.
Im Boden liegende Baumstubben usw. werden durch angeordnete drehbare Greifklauen a und Winden aus dem Boden herausgerissen und auf das fertig bearbeitete Land zwecks Abtransport gebracht. Außerdem besteht die Möglichkeit, Kalk oder künstlichen Dünger gleichzeitig der Mischvorrichtung b der Maschine beizufügen, welcher damit gleichzeitig dem Boden zugeführt wird.
Die Förderung geschieht durch mehrere übereinanderliegende, voneinander unabhängig angetriebene Transportraupen i, deren ei zelne Glieder aus kastenartigen, auf Seite scharf geschliffenen und aufgebo; Stahlblechflächen bestehen. Die Traga sind auf und nieder zu bewegen, und nach Wunsch mit Hand- oder Maschinenkraft. Bei wechselnden Tiefen der einzelnen Bodenschichten können durch Einschalten der Antriebskraft die Tragarme ununterbrochen in Bewegung gehalten werden. Diese Tragarme mit Transportraupe i, Zerkleinerungsdornwalze 2 und Transportschnecke 3 sind, zusammen als Förderaggregate bezeichnet, es sind davon drei oder mehr übereinander angeordnet. Diese einzeln auf die gewünschte Höhe einstellbaren Förderaggregate fördern den Boden auf sogenannten Verteilerscheiben, welche durch entsprechend einzustellende Abnehmer die ausgehobenen Massen an die gewünschten Stellen bringen. Der Ablauf bzw. der Abtransport der geförderten Massen erfolgt durch die Ablaufkanäle c, d, e. Ebetifalls ist es möglich, die einzelnen Bodensorten auf ein Transportband, das über einen Schwenkarm 5 läuft, zu leiten. Über diesen Schwenkarm 5 geleitet, kann das Material, eng durcheinandergemischt oder allein und zerkleinert, auf das Gelände aufgebracht werden, und zwar in einer Weise, daß eine genaue Planierung erreicht wird. An dieser Stelle ist der Zusatz von Kunstdünger, Kalk usw. möglich.
Um das Einstürzen der Grabenkanten zu verhüten, werden bei der Arbeit der Kultivierungsmaschine zwei Eisenplatten 6, auf einem Zapfen drehbar, senkrecht in die Arbeitsöffnung herabgelassen, welche während des Arbeitsganges mitgeschleift werden und so das Zusammenstürzen der Grabenwände verhüten.
Zur Vorwärtsbewegung der Maschine dienen zwei Raupenbänder, die über ein Getriebe gesteuert werden.
Um die Übersichtlichkeit zu erleichtern, ist in der Zeichnung das zweite Transportraupenband bei der Obenansicht (Abb. i)' fortgelassen und das Transportband mit Schwenkarm abgebrochen. Ebenfalls ist nur eine Fortbewegungsraupe gezeichnet.
Bei der Seitenansicht (Abb. 2) sind auf den oberen und mittleren Förderaggregaten die Transportraupen aus dem gleichen Grunde fortgelassen.
An den Seiten der Maschine oberhalb der Fortbewegungsraupen sind Laufstege 7 angebracht, die mit einem Geländer versehen sind. Die Steuerung der Kultivierungsmaschine erfolgt in der üblichen Weise durch ein Ausgleichsgetriebe. Da dieses nichts Neues bietet, ist nur der Steuerungsanschluß 8 angedeutet. Der Antrieb kann durch eine beliebige Kraftquelle erfolgen, welche die verschiedenen Getriebe, die Hauptgetriebe 9, Vorschub und •^teuerungsgetriebe 10 in Gang stezt. ψ Der Vorteil dieser Maschine gegenüber den schon bekannten Bodenbearbeitungsmaschinen mit umlaufenden Werkzeugen und Fördervorrichtungen ist der, daß sie in einem Gang nachgenannte Arbeiten erledigt:
1. Sie gräbt mehrere verschiedene Bodenschichten zu gleicher Zeit ab und fördert diese Bodenmengen an die Stellen, wohin man sie wünscht.
2. Sie lockert den Boden und mischt denselben wie man ihn braucht und sorgt durch die gründliche Durcharbeitung desselben für eine gute Bodenlüftung.
3. Sie zerkleinert die Bodenschichten und zertrümmert etwa im Wege liegende Hindernisse, wie kleine Steine, Ortsteinschichten, Baumstubben oder ähnliches.
4. Sie hebt größere Hindernisse, die nicht verarbeitet werden, wie großet Steine, Baumwurzeln und Baumenden usw., vermittels der Greifklauen aus dem Boden und legt sie beiseite.
5. Sie planiert das Gelände, sofern es erforderlich ist.
6. Die Maschine ist in der Lage, Gräben-in jeder beliebigen Breite und Tiefe bis zu 3 m zu ziehen und gleichzeitig seitwärts einen Damm zu werfen.
7· Sie verhütet durch Herablassen von Eisenplatten das Einstürzen der Grabenkanten während des Arbeitsganges.
8. Sie eignet sich vorzüglich zum Abbau von Bodenmengen, auch solchen von verschiedener Beschaffenheit, die schichtweise lagern, die sie abbaut und anschließend über das schwenkbare Transportband auf Wagen oder sonstige Abtransportmittel befördern kann. Ein besonderer Vorteil besteht darin, daß bei der Kultivierung von Moor, Ur- und Wüstenland und bei dem Bodenumbruch von Marsch- und Seeland die Maschine eine exakte, der Handarbeit ähnliche, jedoch qualitativ überlegene Arbeit leistet.
T^

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Bodenhearbeitungsmaschine mit umlaufenden Werkzeugen, die mit einer Fördereinrichtung zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen paarweise angeordneten, in entgegengesetztem Sinn umlaufenden Zerkleinerungsdornwalzen (2) und der aus Raupentransportbändern (1) bestehenden Fördereinrichtung mehrere nebeneinander gelagerte, gegeneinander laufende Förderschnecken (3) eingeschaltet sind, welche den von den Dornwalzen
    (2) zerkleinerten Boden den in ihrer Achsrichtung verlaufenden Raupentranspo:
    bändern (i) zuführen, die ihn an eiri
    Ablauf abgeben.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der an das hintere Ende der Raupentransportbänder anschließende Ablauf aus zwei wahlweise benutzbaren Einrichtungen besteht, nämlich aus einfachen Ablaufkanälen (c, d, e) und aus einem über einen waagerecht beweglichen Schwenkarm laufenden Förderband (5), das auch das Planieren des abgeworfenen Gutes erleichtert.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Bearbeiten, Kuhlen und Mengen von übereinanderliegenden Bodenschichten (Kuhlerde, Sand, Moor, Torf usw.) drei oder mehr unabhängig angetriebene, höhenverstellbare Maschinenaggregate derart übereinander
    angeordnet sind, daii sie die von ihnen geförderten Bodenschichten einzeln in mit .Verteilungsscheiben versehene Ablaufkänäle (c, d, e) oder zusammen zwecks Vermischung auf ein gemeinsames Ablaufförderband (5) abgeben können.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nähe der Zerkleinerungsdornwalzen drehbare Greifklauen (α) angeordnet sind, welche die Entfernung von im Boden liegenden, von den Dornwalzen nicht zu verarbeitenden Hindernissen, z. B. Baumstubben, ermöglichen.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch in die Arbeitsbahnofifnung hinabzulassende, während des Arbeitsganges mitgeschleifte schwenkbar angeordnete schwere Eisenplatten (6), die das Einstürzen der Ränder der zu bearbeitenden Arbeitsbahn verhüten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB181144D 1937-12-17 1937-12-17 Bodenbearbeitungsmaschine mit umlaufenden Werkzeugen Expired DE672145C (de)

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