DE67212C - Zerstäuber - Google Patents
ZerstäuberInfo
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- DE67212C DE67212C DENDAT67212D DE67212DA DE67212C DE 67212 C DE67212 C DE 67212C DE NDAT67212 D DENDAT67212 D DE NDAT67212D DE 67212D A DE67212D A DE 67212DA DE 67212 C DE67212 C DE 67212C
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- gap
- valve
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12C—BEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
- C12C7/00—Preparation of wort
- C12C7/26—Cooling beerwort; Clarifying beerwort during or after the cooling
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Der den Gegenstand dieser Erfindung bildende und insbesondere zum Kühlen von
Bier und anderen Flüssigkeiten bestimmte Flüssigkeitszerstäuber gehört zu derjenigen
Klasse von Vorrichtungen, bei denen die Flüssigkeit durch eine liegende spaltartige
Oeffnung ausgetrieben, und letztere behufs Regelung der auszusprühenden Flüssigkeitsmenge bezw. der Kühlung von den Rändern
eines Ventiles und dessen Sitzes gebildet wird.
Bei den bestehenden Bauarten der gekennzeichneten Zerstäuber findet die Bewegung
bezw. Verstellung des meist tellerförmigen Ventiles in der Achse des Zuleitungsrohres,
dessen Mund zum Ventilsitz ausgebildet ist, statt, so dafs das Aussprühen der Flüssigkeit
rund um das Ventil herum und mit wachsender Spaltweite auch immer weniger in der
Wägerechten erfolgt. Hierdurch ist die Anwendbarkeit dieser Zerstäuber insofern sehr
beschränkt, als man genöthigt ist, sie in der Mitte der Auffanggefäfse anzuordnen, was
grofse Raumerfordernifs für den einzelnen Zerstäuber bedingt, und ihre Zahl für einen
gegebenen Raum beeinträchtigt. Will man nur einseitiges Aussprühen veranlassen, so
mufs man ein besonderes Sperrschild zum Schliefsen eines entsprechenden Theiles des
Spaltes zu Hülfe nehmen.
Die vorliegende Erfindung besteht nun in einer solchen Einrichtung des Zerstäubers, dafs
derselbe innerhalb gewisser Grenzen der Spaltweite ausschliefslich nur nach einer Seite
wagerecht aussprüht, beim Ueberschreiten jener Grenze dann zwar allseitig, aber auf der früher
unthätigen Seite eine verhältnifsmäfsig nur geringe Flüssigkeitsmenge und in absteigender
Richtung ausschleudert, während die Schleuderrichtung auf der anderen Seite trotz der Spalterweiterung
wesentlich wagerecht bleibt.
Der Zerstäuber kann infolge dieser Einrichtung seinen Platz nunmehr an der Wand
oder in einem Winkel des Auffanggefäfses finden, ohne dafs man Sprühen über den
Gefäfsrand zu befürchten hat, indem man die abwärts sprühende Seite der Wand zukehrt.
Hiermit ist ermöglicht, in einem Auffanggefäfs eine gröfsere Anzahl von Zerstäubern zugleich
wirken zu lassen. Wegen der so erzielten Raumersparnifs bietet der verbesserte Zerstäuber namentlich für kleinere Brauereien
besondere Vortheile.
Die besonderen Kennzeichen des im Obigen seiner Wirkung nach gekennzeichneten Zerstäubers
sind: übereinstimmend halbkreisförmige Gestaltung des Ventiles und Ventilsitzes,
Benutzung der Halbkreisränder zur Herstellung des Hauptsprühspaltes, Verstellung des
Ventiles zum Sitz schräg zur Achsenrichtung des Zuflusses unter Beibehaltung der Gleichrichtung
zum Sitz, wodurch der am geraden Rand sich einstellende Schlitz immer enger als der Halbkreisschlitz bleibt, und derartige
gegenseitige Anordnung der geraden Ränder beider Stücke, dafs hier die Spaltrichtung abwärts
geht.
Auf den beiliegenden Zeichnungen veranschaulichen die Fig. 1 und 3 in lothrechtem
Schnitt zwei Ausführungsformen des Zerstäubers; Fig. 2 ist die Oberansicht zu Fig. i.
M bezeichnet das mit dem Flüssigkeitsvorrath zu verbindende Zuleitungsrohr. Sein Mund ist
zu einer halbkreisförmigen Kammer M1, Fig. 2, ausgebildet, deren hintere gerade Wand m2
tiefer herabsteigt als die vordere Halbkreiswand m1. Sie bildet den Sitz für das übereinstimmend
halbkreisförmige Ventil V mit Halbkreiskante v1 und gerader Endkante v2. Wenn
das Ventil in seiner obersten Lage ist, schliefsen die beiden Hinterränder dicht auf einander,
während die beiden Vorderränder einen engen Spalt zwischen sich freilassen, dessen Weite
der gewünschten feinsten Zertheilung bezw. höchsten Abkühlung anzupassen ist. Der
Ventilstiel S krümmt sich um den geraden Endrand herum nach oben und geht dann
unter einem Winkel (z. B. 20 bis 30°) zur Achse des Rohres M geradlinig nach oben.
Dieser letztere Theil findet Führung in dem mit entsprechend geneigter Oeffnung versehenen
und am Mundrohr festen Stück F. Zur Verstellung des Ventiles ist der gerade Stieltheil
unten in s zur Verhinderung von Drehung kantig gestaltet und darüber zu einer Schraube s1
ausgebildet, die ihre Mutter in der durch Bund s3 und Ueberwurfmutter si gegen Bewegung in
der Achsenrichtung gesicherten Spindel s2 eines Handrädchens sr>
hat.
Ist das Ventil in der äufsersten Hochlage (Fig. 1), so ist es am Hinterrand vollständig
geschlossen und die Flüssigkeit sprüht ausschliefslich in wesentlich wagerechter Richtung
durch den engen Halbkreisspalt als feiner Regen aus. Dreht man nun das Handrädchen
zurück, so schiebt sich das Ventil gleich gerichtet zum Sitz, aber geneigt zur Zuflufsachse
unter entsprechender Erweiterung des Spaltes nach unten vor, während der Endrand
m2 sich allmälig vom Sitzrand v2 löst, so dafs hier ein im Verhältnifs zum vorderen
nur enger Spalt sich herstellt, der zugleich senkrecht nach unten führt. Die Hauptmasse
der Flüssigkeit sprüht also immer vorn und in wesentlich horizontaler Richtung aus; der
hinten ausgesprühte Theil ist immer nur gering und wird zugleich nach unten geführt. Letzteres
bleibt auch dann noch bestehen, wenn der Rand ν2 schliefslich bis unter die Ebene der
Unterkante des Sitzrandes m2 gelangt, indem mit zunehmender Weite des Spaltes der Grad
der Zerstäubung abnimmt, die Flüssigkeitströpfchen also gröfser und schwerer werden
und gleichzeitig die hintere Spalte näher an den Mund des Rohres heranrückt.
In der Abänderung Fig. 3 ist die hintere Sitzwand m2 weniger hoch als in Fig. 1, dafür
aber mit einer von oben nach unten aulsen laufenden Schräge m3 versehen, gegen welche
der Ventilrand v2 sich mit einer übereinstimmenden Schräge anlegt, so dafs ein schräg
nach unten führender Spalt entsteht. Um die durch letzteren austretende Flüssigkeitsmenge
noch mehr zu beschränken, kann man (wie in Fig. 3) dem Rand m2 behufs Ablenkung der
Flüssigkeit eine einwärts gerichtete Neigung geben. Zur Verstellung des Ventiles ist hier
dessen Stange S mit Zähnen \ besetzt, in welche die Zähne ^1 eines durch einen Ausschnitt
im Stück F fassenden Zahnbogens Z eingreifen, der den kürzeren Arm eines auf
dem langen Arm h mit verstellbarem Gegengewicht/?1 belasteten und mit Griff/?'2 versehenen
Hebels H bildet. Letzterer ist in hB drehbar
in dem am Stück F festen Arm h* gelagert.
Der Griff h~ dient zugleich zum Anhängen des Hebels nach der Ventileinstellung. Am
zweckmäfsigsten bildet man die Zähne \ zu Ringen aus und lagert,' unter entsprechender
Erweiterung des Ausschnittes in F, den Arm /ζ4
drehbar, so dafs sich der Hebel von selbst jeder Lage des Zerstäubers im Auffanggefäfs
anpassen kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Zerstäuber, bei welchem behufs Regelung des Zerstäubungsgrades der Zerstäubungsspalt von den Rändern eines Ventiles und dessen den Flüssigkeitszuflufs aufnehmenden Sitz gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, dafs bei halbkreisförmiger Gestaltung des Ventiles (V) und seines Sitzes (M1) die Ventilverstellung unter einem Winkel zur Achse der Flüssigkeitszuleitung in Richtung des Halbkreisspaltes (v1 m[) erfolgt, unter Herstellung eines nach unten gerichteten Spaltes (v2 m2) zwischen den geraden Hinterrändern beider Stücke zum Zwecke der Zerstäubung der Haupte masse der Flüssigkeit durch den Halbkreis^ spalt in mehr wagerechter Richtung, sowie der Beschränkung des durch den hinteren Spalt austretenden Flüssigkeitstheiles und Ableitung desselben in mehr senkrechter Richtung.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE67212C true DE67212C (de) |
Family
ID=340858
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT67212D Expired - Lifetime DE67212C (de) | Zerstäuber |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE67212C (de) |
-
0
- DE DENDAT67212D patent/DE67212C/de not_active Expired - Lifetime
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