DE326338C - Absperrwassertopf fuer Gasleitungen - Google Patents

Absperrwassertopf fuer Gasleitungen

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DE326338C
DE326338C DE1919326338D DE326338DD DE326338C DE 326338 C DE326338 C DE 326338C DE 1919326338 D DE1919326338 D DE 1919326338D DE 326338D D DE326338D D DE 326338DD DE 326338 C DE326338 C DE 326338C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17DPIPE-LINE SYSTEMS; PIPE-LINES
    • F17D3/00Arrangements for supervising or controlling working operations
    • F17D3/14Arrangements for supervising or controlling working operations for eliminating water
    • F17D3/145Arrangements for supervising or controlling working operations for eliminating water in gas pipelines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pipeline Systems (AREA)

Description

  • Absperrwassertopf für Gasleitungen. Bei den soggenannten Absperrtöpfen für Gasleitungen verwandte man eine. senkrecht zum Rohrleitungsquerschnitt stehende Scheidewand, die zungenartig in den Topf hineinreichte. Das aufste*gende Wasser berührte die Scheidewand früher, als es in die Leitung übertreten konnte.
  • Es erwies sich bei dieser Anordnung als nachteilig, daß der Gasstrom unmittelbar auf die Scheidewand aufstieß - und gezwungen wurde, unter Wirbelbildungen und erheblichem Druckverlust mehrmals eine scharfe Richtungsänderung vorzunehmen.
  • Ein weiterer Nachteil dieser Einrichtung ergab sich beim Betriebe, indem die von dem strömenden Gas mitgeführten Wasserteilchen beim Auftreffen auf die Scheidewand -sich an ihr niederschlagen und hinuntergleiten und dann beim Abtropfen am unteren Ende den Gasstrom durchqueren, wobei ein erheb licher Teil der zuvor ausgeschiedenen Wassermenge von dem Gas wieder aufgenominen und mitgeführt wird.
  • Zur Vermeidung der senkrechten Scheidewand hat man dann vorgeschlagen; die Gaszü-und -ableitungen am Topf von oben nach unten schräg anzuordnen. Die Absperrung erfolgt dabei durch den Eintritt des eingefüllten Wassers in den schrägen Teil der abführenden Rohrleitung. Diese Einrichtung hat aber mit der mit Scheidewand versehenen den Übelstand gemein, daß das Gas nach unten hin, d. h. auf den Wasserspiegel, abgelenkt wird, wobei es von dem angesammelten Wasser wieder Feuchtigkeit aufnimmt und mitführt. Ebenfalls traten bei dieser Einrichtung noch scharfe Richtungsänderungen und damit größere Druckverluste auf, so daß sich in beiden Fällen für die Gasanstalten Gasverluste und wirtschaftliche Nachteile ergaben. _ Die Übelstände sollen erfindungsgemäß dadurch vermieden- werden, daß über dem Wassertopf -ein Formstück in der Form einer Rohrschleife angeordnet wird, wobei der tiefste Punkt dieser Schleife mit dem Wassertopf durch einen Stutzen in Verbindung steht.
  • Ein Ausführungsbeispiel der neuen Eint ichtung ist auf der Zeichnung in Fig. i irn senkrechten Längsschnitt und in Fig. 2 iin Grundriß dargestellt.
  • Das in die Gasleitung einzusetzende Formstück a hat die Gestalt einer Kreisschleife, welche an ihrem tiefsten Punkt durch einen Stutzen b mit dem Wassergefäß c in Verbindung steht. Das letztere ist unten mit einem fußartigen Bodenteil cl ausgestattet, das einen Ringraum c2 als tiefsten Punkt des Gefäßes bildet. In den Ringraum c2 kann ein Rohr d zum Einlassen und Absaugen von Wasser bei gerader Ausbildung und senkrechter Lage durch eine neben der Schleife gelegene Öffnung (Fig. z) hineingeführt werden.
  • Das strömende Gas durchzieht die Rohrschleife unter sanfter Ablenkung entsprechend dem gewählten Biegungsradius, scharfwinklige Richtungsänderungen und Wirbelungen werden vermieden. Die vom Gasstrom mitgeführten Wasserteile gelangen -infolge der auftretenden Zentrifugalkräfte an die äußere Wandung der Rohrschleife, d. h. an die Stelle der Rohrschleife, die den größten Durchmesser aufweist. Von der äußeren Wandfläche gleiten die Wasserteilchen herunter und gelangen zum Stutzen b, wo sie aus dem Gasstrom heraustreten und in den Wasserbehälter c fallen.
  • Die abgeschiedenen Wasserteilchen durchqueren den Gasstrom hier also nicht mehr, und. es ist ihre Wiederaufnahme durch das strömende Gas ausgeschlossen, . zumal der Gasstrom an der Ausscheidungsstelle, am Stützen b, annähernd wagerecht verläuft, wobei der Wasserspiegel der Regel nach tief unter dem Strömungsweg des Gases liegt.
  • Zum Zwecke der Absperrung wird Wasser durch das Rohr d in den Behälter c eingefüllt, bis das Wasser durch den Stutzen b in das Formstück steigt und sich hier in der Schleife entsprechend dem herrschenden Gasdruck einstellt.
  • Selbst wenn das Wasser den Topf ganz ausfüllt und mit seinem Spiegel bis zur Oberkante des Stutzens b steigt, so ist das Mitreißen von Wasserteilchen durch das strömende Gas nicht zu, befürchten, da an jener Stelle der Gasstrom durch die Kreisform der Schleife in angenähert tangentialer Richtung über den Wasserspiegel.hinweggeführt wird, auf den Spiegel also nicht aufstößt wie bei den bekannten Einrichtungen.
  • . Der eigentliche Wasserbehälter c kann je nach Bedürfnis groß oder klein gem"ählt werden. Wenn es sich um die Absperrung einzelner Hausanschlüsse o. dgl. handelt, so spielt der Inhalt eines besonderen Wassergefäßes keinerlei Rolle mehr, da es hier auf das Abscheiden von Wasser aus dem Gasstrom nicht ankommt.

Claims (1)

  1. PATENT=ANSPRucH; Absperrwassertopf für Gasleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Wasserbehälter (c) verbundene Teil der Leitung als Rohrschleife (a) ausgebildet ist.
DE1919326338D 1919-04-06 1919-04-06 Absperrwassertopf fuer Gasleitungen Expired DE326338C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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ID=6183811

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