DEP0011700DA - Vorrichtung zum Abscheiden von ungelösten Gasen aus Flüssigkeiten. - Google Patents

Vorrichtung zum Abscheiden von ungelösten Gasen aus Flüssigkeiten.

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DEP0011700DA
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DE
Germany
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liquid
container
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liquids
walled container
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Friedrich Carl Dipl.-Ing. Meltzer
Walter. DE Müller
Original Assignee
Adolf Messer GmbH., Frankfurt, Main
Publication date

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Description

ADOLF MESSER GMBH, FRANKFURT A./M. Blatt
Vorrichtung zum Abscheiden von ungelösten Gasen aus !Flüssigkeiten,,
Bs ist bekannt j ungelöste Gase in Behältern mit einfacher oder doppelter Wandung aus der Trägerflüssigkeit aus zusehe id en ? indem man das Gas-Plüssigkeitsgemisch unter einmaliger Gasgeschwindigkeitsverminderung ohne oder mit geringfügiger Aeiiderung der Strömungsrichtung durch den betreffenden Behälter hindurchfÜhrt® Die Zu- und Ableitung der Flüssigkeit erfolgt dabei unterhalb des Flüssigkeitsspiegels, während das Gas sich im oberen Teil des Behälters sammelt und dort durch ein Schwimmerventil entweichen kann® Die bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art weisen verschiedene Mangel auf#—
Bei grossen Strömungsgeschwindigkeiten können sich zwischen der Zu- und Abführungsleitung der !Flüssigkeit Gasfäden bilden, die - wie es bei nur einmaliger Geschwindigkeitsverminderung oder zu kleiner Aenderung der Strömungsrichtung der Pail sein kann - die völlige Abscheidung des Gases vereiteln® Verunreinigungen, die das Gemisch unter Umständen mit sich führt, verschmutzen die Vorrichtung und bringen sie zum Versagen*- Druckstösse? die durch die Gasbeimischung zur Flüssigkeit hervorgerufen werden können^ beschädigen mitunter die Zu- und Ableitung zu der Abscheidevorrichtung oder auch die angeschlossenen Armaturen in unzulässiger Weise.-
Die Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung vermeidet demgegenüber jedes Mitreissen von Gas in die abgehende Leitung, das infolge zu hoher Strömungsgeschwindigkeit ? zu geringer Geschwindigkeitsänderung oder ungenügender StrÖmungsriclitungsänderung eintreten könnte * Durch eine stufenweise erfolgende zweimalige Herabsetzung der Strömungsgeschwindigkeit und insbesondere durch eine vollkommene Umkehrung der Strömungsrichtung der Flüssigkeit wird das Gas, das von der Umkehrung der Strömungsrichtung nicht betroffen wirdf zuverlässig und vollständig aus der Flüssigkeit ausgeschieden® Das ausgeschiedene G-as sammelt sich im oberen Teil der Vorrichtung und bildet dort ein ausreichend grosses,, elastisches Kissen zum Auffangen von Druckstössen« Von Zeit au Zeit - entsprechend der Menge des anfallenden Gases kann letzteres durch das Sehwimmerventil soweit abgelassen werden, dass noch ein genügend grosses Stossdämpfungspolster in der Vorrichtung verbleibt® Verunreinigungen, die das Gas-Flüssigkeitsgemisch mit sieh führt, können sich am Boden der Vorrichtung in strömungsfreien Räumen absetzen^ ohne immer wieder aufgewirbelt zu werden.-
ADOLF MESSER GMBH, FRANKFURT A./M. Blatt- 2 -
Die "beifolgende Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsfeeispiel einer Vorrichtung gemäss der Erfindung* Der hier zylindrisch ausgebildete Behälter a mit der Wandung "b kann, wie gezeichnet, am oberen Endef wo das Schwimmerventil e angebracht ist, eingezogen sein® Das untere Ende des Behälters a ist mit einem Flansch d versehen^ an dem vermittels der Schrauben e ein ebener Boden f angesehraubt und durch di@ Dichtung g abgedichtet ist» In dem.Mantel b des Behälters a ist in einigem Abstand vom Behälterboden .f, jeäosh. unterhalb des Schwimm mers h des.Schwimmerventils C9 der Flüssigkeitsaustrittsstutaen i angeordnet» Durch den Boden £ ist das Zuführungsrohr Ic für das S-as-Fltlssigkeitsgemiseh zentral eingeführt} es endet in dem inneren Raum der Vorrichtung, Weiterhin ist an dem Boden £ der Innenmantel m gasend flüssigkeitsdicht befestigt, der bis nahe an den Schwimmer h des Schwimmerventiles c heranreicht· Der freie Querschnitt η des Zufuh« rungsrohres k ist kleine^als der Querschnitt q, des Inrienraumes 1# und der Querschnitt q, wieder kleiner als der Singquersehnitt r zwischen dem Innenmantel m und der Wandung b# Durch diese Anordnung entstehen am Boden f der Torrichtung zwischen dem Einführungsrohr k und dem Innenmantel a einerseits und zwischen dem Innenmantel m und der Wandung "b des Behälters unterhalb des Abführungsstutaens i andererseits die strömungsfreien Räume ο und p, die beide zum Absetzen der ■Verunreinigungen dienen und sich nach Lösen der Flanschverbindung leicht reinigen lassen* In dem-zwischen dem oberen Ende des Zufüh«· rungsrohres k und dem oberen Ende des Zwischenmantels m gelegenen Teil des Innenraumes 1 kann sich das Gas leicht von der Flüssigkeit trenüen^ da die Strömungsgeschwindigkeit hier stark abnimmt® Gleichzeitig können sieh in dem Gas-FlÜssigkeitsgemiseh etwa enthaltene Verunreinigungen in dem strömungsfreien Raum ο absetzen® Die Flüssigkeit kehrt am oberen Ende des Innenmantels m unter gleichzeitiger, nochmaliger Terminderung ihrer G-eschwindigkeit ihre Strömungsriehtung
um und gelangt in den ringförmigen Raum r zwischen dem Innenmantel m und der Wandung b der Vorrichtung, Yiobei sieh weitere Verunreinigungen in. dem Raum ρ absetzen können* Die Flüssigkeit verlässt die Vorrichtung durch den Stutzen .i· Das Gas steigt aus dem Baum q, ohne Umkehrung der Strömungsriehtung in den Raum s im oberen Seil der Vorrichtung auf® Selbst Gas., das bei der umkehrung der Strömungsriehtung am oberen Ende des Innenmantels m mit der Flüssigkeit zusammen in den Baum r
ch
gelangtt kann infolge der nochmaligen Verringerung der .Geschwindigkeit der Flüssigkeit in den Raum s aufsteigen® Im Raum s, in dea das Schwimmerventil c mit dem Schwimmer h hineinragt, sammelt sich das Gas und bildet dort ein elastisches Kissen^ mit dem etwaige Druck«
ADOLF MESSER GMBH, FRANKFURT A./M. Blatt - 3 -
stösse aufgefangen werden können* Das angesammelte Gas wird in entsprechenden Zeitabständen durch das ^chwimmerventil e nur soweit a"bgelassenf dass stets noch ein ausreichend grosses@ elastisches Kissen in der Vorrichtung verbleibt®-

Claims (1)

  1. ADOLF MESSER GMBH, FRANKFURT A./M. Blatt » 4 ■«
    Patentansprüche @
    Vor^ehtmigzum Abscheiden von toagelösteii~&asen~aus Flüssigkeiten^1 dadurch gekennzeichnet, dass das G-emisch aus Flüssigkeit und Gasen in einem vertikal angeordneten^ doppelwandigen Behälter von unten her eingeführt wirdf wobei die Flüssigkeit über den oberen Rand des Innenmantela geleitet und an einer tiefer gelegenen Stelle des Aussenmantels abgeführt wirdt während das S-as dureh ein im Deckel des Behälters angeordnetes Schwimmerventil entweicht«,-
    2») Vorrichtung naeh Anepruch 1f dadurch gekennsBichnet» dass der Innenraum des doppelwandigen Behälters zwar eine grössere Querschnitt sf lache als das Einführungsrohr besitzt, aber einen kleineren Querschnitt als der ringförmige Raum zwischen Innen- und Aussenmante1©—
    3,) Yorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zum Einführen des G-emisches aus-Flüssigkeit und Gas dienende Rohr ein gewisses Stück in den Innenraum des doppelwandigen Behälters hineinragt.-
    4@) Torrichtung nach Anspruch 1 bis 3$ .dadurch .gekennzeichnet, dass der Flüssigkeit sauslauf um ein gewisses Mass über dem Behälterboden angeordnet ist,-
    5@) Vorrichtung naeh Anspruch 1 bis 4·$ dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb des Flüssigkeitsspiegel® noch genügend Raum für ein Graspolster zur Dämpfung von Druckstössen in der Flüssigkeitsleitung vorhanden ist®-

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