DE97807C - - Google Patents
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- DE97807C DE97807C DENDAT97807D DE97807DA DE97807C DE 97807 C DE97807 C DE 97807C DE NDAT97807 D DENDAT97807 D DE NDAT97807D DE 97807D A DE97807D A DE 97807DA DE 97807 C DE97807 C DE 97807C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03B—SEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
- B03B5/00—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
- B03B5/62—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by hydraulic classifiers, e.g. of launder, tank, spiral or helical chute concentrator type
- B03B5/623—Upward current classifiers
Landscapes
- Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 1: Aufbereitung.
(West Virginia, V. St. A.).
Scheidevorrichtung mit aufsteigendem Klarwasserstrom.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Dezember 1897 ab.
Vorliegende Erfindung hat Neuerungen an Vorrichtungen zum Separiren von Materialien
verschiedener Dichten zum Gegenstande; in diesen Apparaten werden die Materialien in
einen nach aufwärts fliefsenden Wasserstrom eingebracht.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung von Mitteln, um eine gründliche
Separirung· des Arbeitsgutes in einfacher und wirkungsvoller Weise herbeizuführen, indem
man zunächst die Geschwindigkeit der aufwärts fliefsenden Wassersäule oder des ebensolchen
Wasserstromes regelt, zweitens die Geschwindigkeit regelt, mit welcher das Arbeitsgut in das Wasser eingebracht wird, drittens
die Höhe des Ueberlaufes des austretenden Wassers bestimmt, durch welchen das Arbeitsgut von geringer Dichte mit dem nach oben
fliefsenden Wasserstrom weggeführt werden kann, und viertens das Arbeitsgut von gröfserer
Dichte ansammelt und weiterführt.
Fig. ι zeigt den Apparat in lothrechtem Querschnitt, wobei der fahrbare Behälter zur
Aufnahme des separirten Arbeitsgutes in Kopfansicht ersichtlich ist; Fig. 2 zeigt den Apparat
in lothrechtem Längsschnitt.
A ist die als Regelungskammer bezeichnete Kammer, in welcher die Geschwindigkeiten
des aufsteigenden Wassers und des herabfallenden Arbeitsgutes geregelt werden und
deren Boden Trichterform (a) hat. Durch
diesen Trichter wird das Arbeitsgut, welches eine allzu grofse Dichte besitzt, um von einem
nach oben gerichteten Wasserstrom emporgehoben zu werden, nach unten in einen Behälter
übergeführt, welcher weiter unten beschrieben werden wird.
Die Vorrichtung zum Zutritt von Wasser in die Kammer A besteht aus einem Zuleitungsrohr B, welches in die Kammer A eingesetzt
ist und an sämmtlichen vier Wänden derselben entlang läuft. Auf der unteren Seite des Zuleitungsrohres
B innerhalb der Kammer A sind kleine Düsen b vorgesehen, welche dem Wasser
eine Richtung nach unten geben. .Das Rohr B ist mit einem aufserhalb der Kammer A liegenden
Hahn b1 zur Regelung des Zulaufes von Wasser ausgestattet.
Von der Regellingskammer A steht ein Aufsatz C nach oben ab, welcher den. Wasser-strom
aus Kammer A nach .oben führt. An der einen Seitenwand des Aufsatzes C befindet
sich ein geeigneter Ablauf c für den nach oben steigenden Wasserstrom mit dem Arbeitsgut von geringerer Dichte, welches mit dem
Wasser nach oben mitgenommen wird. Dieser Ablauf ist bei vorliegendem Apparat, in verticaler
Richtung einstellbar und erhält die Form einer Schnauze c1. Letztere ist in folgender
Weise einstellbar:
An jeder Kopfwand des Aufsatzes C befindet sich eine Nuth c2, welche sich von
oben nach unten bis kurz an den. Boden des Aufsatzes erstreckt. In diese Nuthen werden
die Querbretter . c3 eingesetzt. Wenn man auf
diese Weise eine geeignete Anzahl von Quer-
brettern c3 unter dem Ablauf c einsetzt, so kann letzterer in jeder gewünschten. Höhe
innerhalb des Aufsatzes eingestellt werden.
Es ist ein einstellbarer Zulauf kanal D vorgesehen, um das zu separirende Arbeitsgut in
den nach oben strömenden Wasserstrom innerhalb des Aufsatzes C einzuführen. Das untere
Ende genannten Zulaufkanals ist bei d drehbar am Aufsatz C gelagert und mit einer geeigneten
elastischen wasserdichten Verbindung an den Aufsatz C angeschlossen. Kanal D
kann durch geeignete Zahnsectoren E in jedweder gewünschten Schräge eingestellt werden;
diese Zahnsectoren sind mit ihren vorderen Enden bei e drehbar an dem Aufsatz C befestigt,
und in ihre Zähne greift ein durch Feder bethätigter Sperrkegel e2 am Kanal D
ein. Auf das freie oder obere Ende des Kanals ist ein geeigneter Trichter D1 zur Aufnahme
des Arbeitsgutes aufgesetzt.
Eine einstellbare Platte F zur Regelung der Geschwindigkeit der nach oben strömenden
Wassersäule soll dazu dienen, das Arbeitsgut noch wirksamer zu separiren; diese Platte ist
in den Aufsatz C eingesetzt und mit ihrer oberen Längskante an dem unteren Rand des
Kanals D bei f drehbar befestigt. Durch geeignete Mittel kann die Platte vor und zurück
geschwungen werden. In der dargestellten Ausführungsform ist ein Schwinghebel G vorgesehen,
welcher bei g drehbar gelagert ist, wobei die Verbindung zwischen dem nach
innen zu gelegenen Ende des Schwinghebels und der Platte bei g durch einen Zapfen und
Schlitz gebildet ist. Aufserhalb des Aufsatzes C sitzt auf der Achse des Schwinghebels ein
Handhebel g2.
Unter der Kammer A ist ein wasserdichter Behälter H zur Aufnahme der separirten Masse
von gröfserer Dichte oder specifischem Gewicht angeordnet. Dieser Behälter steht mit dem Behälter
A durch ein mit Absperrventil i ausgerüstetes Rohr / in Verbindung. In der aus
der Figur ersichtlichen Anordnung ist der Behälter auf Räder h aufgesetzt, die auf einem
Geleise h1 laufen, um das Wegbewegen des
Behälters H zu erleichtern.
Zur Unterstützung der Kammer A, des Verbindungsrohres, des Aufsatzes und des Zulaufkanales
in geeigneter Höhe über dem Erdboden ist ein geeigneter Doppelbock vorgesehen, wobei gleichzeitig der Behälter H schnell
unter das Verbindungsrohr / geschoben und wieder wegbewegt werden kann, um die
separirten Massen nach einer beliebigen Stelle transportiren zu können.
Beim Betriebe werden die einzelnen Theile zu ihrer Benutzung für das jeweilig zu behandelnde
Arbeitsgut dadurch eingestellt, dafs man den Neigungswinkel des Kanals -D entsprechend
ändert, wobei gleichzeitig die Höhe des Ausflusses c im Aufsatz C und der Zuflufs
von Wasser im Rohre B durch das Ventil b1
in richtiger Weise geregelt wird. Platte F wird auch richtig eingestellt, um die geeignete
Geschwindigkeit in der nach oben steigenden Wassersäule zu erzielen und dadurch die Masse
wirkungsvoller zu separiren, wenn dieselbe aus dem Kanal D in den Aufsatz C gelangt. Wird
die zu separirende Masse durch den Kanal D in den Aufsatz C befördert, so werden die
Massen von geringerer Dichte durch den Wasserstrom nach oben geführt und gelangen
durch die Oeffnung c nach aufsen. Die schwereren Massen dagegen gelangen in die
Kammer A und werden von hier aus durch die nach unten gerichteten Düsen b an den
Rohren B zwangläufig nach unten geführt. Wenn sich im Behälter H die richtige Menge
von separirter Masse angefüllt hat, so wird das Ventil i geschlossen, der Behälter H wird
weggefahren und ein anderer Behälter untergeschoben.
Die Vorrichtung kann ununterbrochen arbeiten; es sammelt sich dann die Masse von
gröfserer Dichte im unteren Theil der Kammer A so lange an, bis das Ventil geöffnet
oder das Gleichgewicht im Apparat so lange aufgehoben wird, bis es gewünscht ist, denselben
wieder anzulassen.
Der beschriebene Scheideapparat kann dazu verwendet werden, zwei beliebige Substanzen
von verschiedener Dichte von einander zu trennen, oder es kann eine schwere Substanz
von mehreren leichteren getrennt werden, z. B. wenn es sich darum handelt, das Erz von
seinem Schlamm zu trennen.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Scheidevorrichtung mit aufsteigendem Klarwasserstrom, dadurch gekennzeichnet, dafs in eine als Regler für die Geschwindigkeiten des aufsteigenden Wasserstromes, sowie des demselben entgegengeführten Arbeitsgutes dienende Kammer (A) eine mit Düsen besetzte Rohrleitung (B) eingelegt ist, aus welcher das Wasser gegen den schrägen Boden der genannten Kammer behufs Lockerung der niedergesunkenen Massen auftrifft, wobei das Arbeitsgut nach Mafsgabe seiner verschiedenen Dichten entweder am Boden der Kammer verbleibt und nach einem unter letztere geschobenen Behälter (H) abgeführt oder durch den innerhalb eines Aufsatzes (C) aufsteigenden Wasserstrom mit nach oben genommen wird, um an einem in seiner Höhe einstellbaren Auslauf (cl) an genanntem Aufsatz seitlich abgeführt zu werden.
' 2. Ausführungsform einer Scheidevorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen seitlich in den Aufsatz (C) mündendenKanal (D) mit einer an dessen unterer Mündung vorgesehenen einstellbaren Platte (F), durch deren jeweilige Stellung der Uebertritt des aufsteigenden Wassers aus der Kammer nach dem Aufsatz geregelt wird, wobei die Neigung des genannten Kanals (D) zur Zuführung des Arbeitsgutes durch einen Zahnsector (E) mit einstellbarem Schaltkegel (e2) verändert werden kann, um die Geschwindigkeit des Arbeitsgutes bei seinem Uebertritt in die aufsteigende Wassermasse zu regeln.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE97807C true DE97807C (de) |
Family
ID=368825
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT97807D Active DE97807C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE97807C (de) |
-
0
- DE DENDAT97807D patent/DE97807C/de active Active
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