DE250977C - Aufbereitungsvorrichtung, die mittels eines aufsteigenden Stromes wirkt - Google Patents

Aufbereitungsvorrichtung, die mittels eines aufsteigenden Stromes wirkt

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DE250977C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/62Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by hydraulic classifiers, e.g. of launder, tank, spiral or helical chute concentrator type
    • B03B5/623Upward current classifiers

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  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 1 a. \ GRUPPE
HUGO VELTEN in MAILAND.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Januar 1912 ab.
Man hat bereits vielfach einen aufsteigenden Strom einer Flüssigkeit oder eines Gases zur Trennung von Körpern verschiedener Dichte oder verschiedener Größe benutzt, indem die leichteren Körper durch den Strom fortgeführt werden, während die schweren zu Boden sinken. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine zur Ausübung dieses Verfahrens dienende Vorrichtung, die sich durch Einfachheit in der Ausführung und Handhabung, durch leichte Regelbarkeit und durch eine äußerst scharfe Trennung, selbst bei geringem Unterschied in der Dichte der Körper oder in ihrer Größe bei gleicher Dichte, auszeichnet.
Die Erfindung bezieht sich im wesentlichen darauf, daß der Querschnitt des in geschlossenem Strom aufwärts fließenden Druckmittels auf eine möglichst geringe Höhe eingeengt wird, und daß unmittelbar über diese Einengung der seitliche Abfluß für das Trennungsmittel und die leichteren oder kleineren auszuscheidenden Stoffe angeordnet ist.
In der Zeichnung ist die Erfindung an zwei Ausführungsbeispielen dargestellt. Die eigentliehe Trennungsvorrichtung ist in beiden Figuren mit α bezeichnet. Sie besteht aus einem zylindrischen, vasenartigen oder ähnlichen Gefäß, in das der Strom der Flüssigkeit oder des Gases von unten eintritt, während das Sortiergut von oben durch den Rumpf b einfällt. Dieser ist mit zickzackförmig angeordneten Schurren c ausgestattet, die, falls Wasser als Trennungsmittel benutzt wird, zweckmäßigerweise bis in den Wasserstand reichen und verhüten, daß das Gut mit zu großer Anfangsgeschwindigkeit dem freien Falle im Wasser überlassen
wird. Dicht unter dieser Einfallvorrichtung, an einer Stelle, an der die Fallgeschwindigkeit noch gering ist, befindet sich eine kurze, enge Einschnürung e des Durchgangsquerschnittes für das im vollen, ungeteilten Strom aufsteigende Trennungsmittel. Je kürzer diese Einschnürung ist, desto vorteilhafter wirkt sie. In der Zeichnung ist sie daher als scharfkantige. Schneide dargestellt. Unmittelbar über dieser Einschnürung befindet sich der seitliche Ablauf f, durch den das ausgeschiedene leichte oder kleine Gut samt der Trennungsflüssigkeit abfließt. In diesem kann eine Regelungsvorrichtung, eine Klappe o. dgl. zur Drosselung des Stromes angeordnet sein. Wesentlich für die Wirkung ist, daß dieser Ablauf f unmittelbar über der Einschnürung e liegt, so daß das Abfließen ohne Ansteigen, also wagerecht oder mit Gefälle, erfolgt.
Die gute Wirkung wird dadurch erzielt, daß die mit sehr geringer Geschwindigkeit herabsinkenden Stoffe in der Zone der Einschnürung e einer gesteigerten Geschwindigkeit des aufsteigenden Stromes begegnen, daß hierdurch die leichteren Teilchen einen Augenblick in ihrer Fallbewegung aufgehalten und sofort seitlich abgetrieben werden, da sie dieser Bewegung so gut wie keinen Widerstand entgegensetzen. Die schweren Stoffe dagegen gelangen, sobald sie den äußerst niedrigen, fast nur eine mathematische Ebene bildenden Querschnitt, in dem die höhere Strömungsgeschwindigkeit herrscht, durchschritten haben, sofort wieder in den Bereich der Stromgeschwindigkeit und sinken daher ohne weiteren Aufenthalt herab. Die schweren Stoffe gelangen dann durch den
Stutzen d in den zu ihrer Ansammlung dienenden Behälter.
Die Trennungsflüssigkeit strömt bei der in Fig. ι dargestellten Anordnung in den unter der Ausscheidevorrichtung α gelegenen Raum von der Seite durch das Rohr g ein.
Bei dieser Anordnung ist durch eine Tauchglocke h ein Ringraum i hergestellt, der ein das stoßfreie Strömen der Trennungsflüssigkeit
ίο sicherndes Luftkissen bildet. Doch kann diese Glocke auch entbehrt werden.
Da von der Gleichmäßigkeit des Stromes der Trennungsflüssigkeit die gute Wirkung der Vorrichtung abhängt, empfiehlt es sich, für die Zuführung dieser Flüssigkeit die in Fig. 1 oder die in Fig. 2 ihrem Wesen nach dargestellte Anordnung zu benutzen.
In Fig. ι saugt ein Heber k aus einem Gefäß I die Flüssigkeit ab und drückt sie in die Trennungsvorrichtung a. Der Höhenunterschied zwischen dem Flüssigkeitsstande im Gefäß I und dem in dem Einlaufrumpf b ist maßgebend für die Strömungsgeschwindigkeit. Daher läßt sich diese Geschwindigkeit leicht dadurch regeln, daß man entweder die Vorrichtung, also den Heber k mit dem Abscheider a, oder das Gefäß I hebt oder senkt. Ersteres kann z.B. dadurch geschehen, daß die Vorrichtung an einem festen Teil η mittels einer Schraubspindel m aufgehängt ist, die durch eine Mutter 0 verstellt werden kann. Man kann eine Skala p anbringen, die ein Ablesen der Einstellung gestattet. Eine derartige Regelung hat den Vorzug, daß sie in äußerst feinen Abstufungen erfolgen kann, und daß der Wasserdurchtritt nicht wie bei Hähnen, Klappen oder Ventilen verengt wird, wodurch Wirblungen und andere Ungleichmäßigkeiten entstehen. An den Hebereinrichtungen können natürlich Entlüftungsvorrichtungen in bekannter Weise angebracht werden.
Fig. 2 zeigt eine Anordnung, bei der die Flüssigkeit nicht durch Druck in die Vorrichtung α getrieben, sondern aus ihr ausgesaugt wird. Die Vorrichtung α liegt ganz in einem mit der Flüssigkeit erfüllten Gefäß q. Der Wassereintritt findet an beliebiger Stelle, z. B. durch das Rohr r, statt. An den Ablauf f schließt sich das abwärts gerichtete Rohr s an, das in das Sammelgefäß t für den leichteren ausgeschiedenen Stoff mündet. Um das Einsaugen von Luft durch den Einfallrumpf b zu verhüten, ist dicht unter der Flüssigkeitsoberfläche ein enger Ringspalt u oder eine sonstige enge Öffnung, die einen geringen Flüssigkeitseinlauf gestattet, vorgesehen.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Aufbereitungsvorrichtung, die mittels eines aufsteigenden Stromes wirkt, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Abscheiders (a) unmittelbar unter dem seitlichen Abfluß (f) für das Trennungsmittel und die leichteren oder kleineren auszuscheidenden Stoffe durch eine Einengung (e) von geringer Höhe plötzlich verringert wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abscheidevorrichtung (α) in einem Behälter (q) liegt, aus dem das Trennungsmittel mittels Ablaufes (s) oder Hebers durch die Austrittsöffnung (f) für die leichten Stoffe abgezogen wird.
3. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch die Vereinigung der Abscheidevorrichtung (a) mit einem Heber (k) und mit einer Vorrichtung zur Veränderung der gegenseitigen Höhenlage dieses Hebers gegenüber dem Entnahmegefäß (I).
4. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Austrittsöffnung (f) für die leichten Stoffe eine Eintrittsöffnung (u) für die außen stehende Flüssigkeit angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1912250977D 1912-01-15 1912-01-15 Aufbereitungsvorrichtung, die mittels eines aufsteigenden Stromes wirkt Expired DE250977C (de)

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