DE337253C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Regeln des Mischungsverhaeltnisses von zwei getrennt zustroemenden Gasen oder Fluessigkeiten - Google Patents
Vorrichtung zum selbsttaetigen Regeln des Mischungsverhaeltnisses von zwei getrennt zustroemenden Gasen oder FluessigkeitenInfo
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-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D11/00—Control of flow ratio
- G05D11/003—Control of flow ratio using interconnected flow control elements
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Description
Der Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Regeln und Anzeigen
des Mischungsverhältnisses bei der Herstellung von Mischungen von Gasen, Flüssigkeiten oder fließbaren Stoffen, die, obwohl
in erster Linie dazu bestimmt, bei der Verabreichung von Betäubungsmitteln, z. B.
Stickstoffoxydul, zur Anwendung zu gelangen, sich auch in allen anderen Fällen vorteilhaft
verwenden läßt, wo man eine Mischung von gasförmigen oder flüssigen Stoffen in vorher bestimmten Verhältnismengen zu erhalten
wünscht.
Im Sinne der vorliegenden Erfindung gelangt eine Mischkammer zur Anwendung, die
mit zwei Einlaß- und einer Auslaßöffnung versehen ist. Der Eintritt der Gase oder
Flüssigkeiten wird mittels geeigneter von Hand aus gesteuerter Ventile geregelt. Der
hierzu dienende Mechanismus ist vorteilhaft so angeordnet, daß die Ventile von einem einzigen
Griff aus gesteuert werden, indem, während das eine Ventil geöffnet, gleichzeitig das
andere geschlossen wird.
An den Einlaßöffnungen sind röhrenartige Verlängerungen vorgesehen, die innen von
ihren inneren Enden nach außen zu konisch zugespitzt sind. Innerhalb dieser Verlängerungen
hängen zwei Körper, die je von einem P2nde eines auf einem Zapfen drehbar gelager- 3"
ten Balkens, nach Art der Schalen einer Waage, getragen werden. Des ferneren ist ein
von dem Balken betätigter Zeiger vorgesehen, der über eine mit passenden Gradeinteilungen
versehene Skala streicht.
Die Einrichtung ist derart, daß, solange die Gase oder Flüssigkeiten in gleichen Mengen
eingelassen werden, sich die beiden an dem Balken schwebenden Körper im Gleichgewicht
befinden. Sowie indessen die Menge der beiden Gase bzw. Flüssigkeiten sich verändert,
kippt der Balken nach oben, und gleichzeitig wird die Verhältnismenge der beiden Gase bzw. Flüssigkeiten durch den
Zeiger auf der Skala angezeigt.
Zum besseren Verständnis des Erfindungsgegenstandes ist eine beispielsweise Ausfubrungsform
in der Zeichnung teilweise schematisch veranschaulicht.
An der Mischkammer er sitzen zwei Rohre b, b1, dj,e je an eine Zuleitungsquelle angeschlossen
sind. Mit c, c1 sind die von Hand aus betätigten Ventile bezeichnet, welche die
Zuführung der fraglichen Gase oder Flüssigkeiten regeln. Wie bereits vorstehend angedeutet,
sind die zur Betätigung der Ventile dienenden Mittel so eingerichtet, daß, während
das eine Ventil zum Einlaß des Gases
mehr und mehr geöffnet wird, das andere Ventil entsprechend mehr und mehr geschlossen
wird.
Obwohl verschiedene Anordnungen zur Kupplung der Ventile Verwendung finden
können, ist bei der dargestellten Ausführungsform ein Triebrad d zu diesem Zweck vorgesehen,
an dessen Spindel ein Griff e befestigt ist. Auf den Ventilspindeln sitzen
ίο Triebräder c2, c3, die ihrerseits mit dem Triebrad
d in Eingriff gelangen, so daß, während das eine Ventil geöffnet wird, das andere sich
schließt.
In die Kammer α erstrecken sich die beiden
Verlängerungsrohre b2, b3, die einen Fortsatz der Einlaßrohre b, b1 bilden und im Innern
von unten nach oben sich kegelförmig erweitern. Innerhalb dieser konischen Bohrungen
befinden sich Kugeln b4, b5, die aus irgendeinem geeigneten Material hergestellt
sind und deren Durchmesser vorteilhaft um ein Geringes kleiner als der kleinste Durchmesser
der konischen Bohrungen in den Verlängerungsrohren bz, b3 ist, wodurch die Gefahr
vermieden wird, daß sich die Kugeln in dem engeren Teil der konischen Bohrungen klemmen können. Die beiden. Kugeln haben
den gleichen Durchmesser, wie auch die Durchmesser und Längen der konischen Bohrungen
genau gleich sind. Die Kugeln schweben mittels Drähte o. dgl. an einem in der Mitte drehbar gelagerten Balken h, der in
irgendeiner passenden Weise innerhalb der Kammer α angebracht ist. An dem Balken
befindet sich ein Zeiger h1, der über eine
Skala streicht, die so eingeteilt ist, daß sie die Verhältnismenge der eingeleiteten beiden
Gase anzuzeigen vermag.
Solange die Gase in gleichen Mengen eingelassen werden, wirken sie in gleichem Grade
auf die schwebenden Kugeln, und der Balken verbleibt in der wagerechten Lage. Sowie
indessen die durch die Ventile eingelassenen Mengen in einem jeden Falle nicht mehr die
gleichen sind, kippt der Balken nach der einen +5 oder anderen Seite aufwärts, und der Unterschied
zwischen den Verhältnismengen der beiden Gase kann sofort an der Skala abgelesen
werden.
Falls gewünscht, können für den Balken in seinen äußersten Lagen geeignete Anschläge
vorgesehen werden.
Nachdem die Gase die Kammer verlassen haben, strömen sie durch ein geeignetes Rohr,
von dem sie der Verbrauchsstelle zugeführt werden.
Obwohl im vorstehenden die Vorrichtung nach vorliegender Erfindung vornehmlich für
Gase oder Flüssigkeiten Anwendung finden soll, so versteht es sich dennoch, daß sie auch
für feste Körper verwendet werden kann, vorausgesetzt, daß deren Natur und physische
Beschaffenheit eine derartige ist, daß sie in einem Strom mehr oder weniger konstanten
Volumens und Drucks zugeleitet werden können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum selbsttätigen Regeln und Anzeigen des Mischungsverhältnisses von zwei getrennt zuströmenden und in einem gemeinsamen Strömungsweg zusammentreffenden Gasen oder tropfbaren Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb einer mit einem Auslaß versehenen Mischkammer (a) ein um einen Zapfen drehbar angeordneter, mit Zeiger und Skala verbundener zweiarmiger Waagebalken (Ji) o. dgl. vorgesehen ist, an 8c dem zwei Körper (δ4, δ5) gleichen Durchmessers und Gewichtes hängen, und daß kegelförmig sich erweiternde Einlaßrohre (b2, bs) für die Gase bzw. Flüssigkeiten vorhanden sind, in denen sich die genann- 8; ten Körper (fr4, ¥) frei bewegen können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB337253X | 1919-12-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE337253C true DE337253C (de) | 1921-05-30 |
Family
ID=10356644
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920337253D Expired DE337253C (de) | 1919-12-11 | 1920-02-05 | Vorrichtung zum selbsttaetigen Regeln des Mischungsverhaeltnisses von zwei getrennt zustroemenden Gasen oder Fluessigkeiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE337253C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2134871A1 (de) * | 1970-07-15 | 1972-01-20 | Bird F M | Verfahren und Vorrichtung zum Mischen von Gasen |
| DE2552299A1 (de) * | 1974-11-22 | 1976-05-26 | Kent Ltd G | Vorrichtung und verfahren zum einstellen der konzentration einer substanz in einem fluessigkeitsstrom |
-
1920
- 1920-02-05 DE DE1920337253D patent/DE337253C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2134871A1 (de) * | 1970-07-15 | 1972-01-20 | Bird F M | Verfahren und Vorrichtung zum Mischen von Gasen |
| DE2552299A1 (de) * | 1974-11-22 | 1976-05-26 | Kent Ltd G | Vorrichtung und verfahren zum einstellen der konzentration einer substanz in einem fluessigkeitsstrom |
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