DE86929C - - Google Patents

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DE86929C
DE86929C DENDAT86929D DE86929DA DE86929C DE 86929 C DE86929 C DE 86929C DE NDAT86929 D DENDAT86929 D DE NDAT86929D DE 86929D A DE86929D A DE 86929DA DE 86929 C DE86929 C DE 86929C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B1/00Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means
    • B05B1/30Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means designed to control volume of flow, e.g. with adjustable passages
    • B05B1/32Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means designed to control volume of flow, e.g. with adjustable passages in which a valve member forms part of the outlet opening
    • B05B1/323Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means designed to control volume of flow, e.g. with adjustable passages in which a valve member forms part of the outlet opening the valve member being actuated by the pressure of the fluid to be sprayed

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Description

Der Zerstäuber ist in Fig. 1 im Längenschnitt und in Fig. 2 von unten gesehen dargestellt.
Der diesem Zerstäuber zu Grunde liegende Erfindungsgedanke beruht darin, die unter Druck stehende Flüssigkeit so in einen geschlossenen scheibenförmigen, nur im Mittelpunkte bei α offenen Raum zu leiten, dafs die Flüssigkeitsmengen mit möglichst ungeschwächter Kraft nach dem Mittelpunkt sich zusammendrängend in diesem auf einander prallen und, da sie hier nur nach einer Seite entweichen können, in zerstäubtem Zustande austreten.
Der nur im Mittelpunkte der Abschlufsplatte mit einer konischen Bohrung α versehene Hohlkörper A wird auf die unter Druck stehende Flüssigkeitsleitung dicht aufgeschraubt. Die in Richtung der eingezeichneten Pfeile in den Hohlkörper A eindringende Flüssigkeit umspült den vortheilhaft dreieckig gebildeten Einsatzkörper B mit kreisförmiger Endfläche. Der dreieckige Theil dieses Einsatzkörpers B schliefst sich der Innenwandung des Hohlkörpers A so an, dafs dßr Einsatzkörper B eine genaue Führung erhält, während die kreisförmige, kugelig gewölbte Endfläche des letzteren so weit von der Innenwandung des Hohlkörpers A zurücktritt, dafs die Flüssigkeit mit möglichst ungeschwächtem Druck über die Endfläche des Einsatzkörpers B gelangen kann. Die Reaction der zusammenprallenden Flüssigkeit ist hierbei bestrebt, den Einsatzkörper J5 von der Austrittsöffnung α abzudrücken, doch wirkt dieser Bewegung die auf der Schraube c ruhende Feder b entgegen, während eine andere Schraube C die Regelung der Zerstäubung ermöglicht. Diese Stellschraube C durchdringt die Wandung des Hohlkörpers A und ruht mit ihrem Ende in einem verticalen Schlitz mit schräger Grundfläche c des Einsatzkörpers £; infolge dessen kann der durch die Feder b bewirkte Hub des letzteren durch das mehr oder weniger tiefe Einschrauben der Stellschraube C derart begrenzt werden, dafs die Endfläche des Einsatzkörpers B mehr oder weniger weit von der Austrittsöffnung α absteht.
. Je geringer der, Zwischenraum zwischen der Abschlufsplatte des Hohlkörpers A an dem Rande der Austrittsöffnung und der Endfläche des Einsatzkörpers A ist, desto dünner ist die scheibenförmige Flüssigkeitsschicht, welche über dem Körper B zusammentrifft und von allen Seiten zusammenprallend zerstäubt, und um so feiner wird die Flüssigkeit zerstäubt sein. Durch die Stellschraube C kann der Grad der Zerstäubung den jeweiligen Anforderungen entsprechend verändert werden.
. Zur Sicherung der jeweiligen Stellung des Einsatzkörpers B dient die Gegenmutter d auf der Schraube C, wobei die Mutter d gleichzeitig bei untergelegtem Dichtungsring für den flüssigkeitssicheren Abschlufs des Schraubendurchganges dienen kann.
Die der Feder b den Stützpunkt gebende Schraube e verhindert zugleich, indem sie in einen Schlitz des Einsatzkörpers B eingreift, die Drehung des letzteren.
Wie die Fig. 1 zeigt, ist die Endfläche des Einsatzkörpers B kugelförmig gekrümmt. Wenn nun auch die Anwendung einer vollkommen ebenen Fläche theoretisch die Druckkraft der
Flüssigkeit zur Zerstäubung am besten ausnutzt, so empfiehlt es sich doch aus praktischen Gründen, nicht die ebene, sondern eine gekrümmte oder schräge Endfläche zu. wählen.
Der Zerstäuber kann auch als einfache Strahldüse benutzt werden.
Wie schon erwähnt, wird die Zerstäubung eine immer gröbere, je mehr man den Einsatzkörper B von der Abschlufsplatte des Hohlkörpers A abstellt, ja die Zerstäubung hört ganz auf, wenn ein gewisser Abstand überschritten ist. Diese Eigenschaft des Zerstäubers macht ihn als Aufsatzstück *für Springbrunnen und für Schläuche zum Besprengen von Pflanzen sehr werthvoll. Man kann mit seiner Hülfe den Strahl eines Springbrunnens nach Belieben als feinen Wasserstaub, als mehr oder weniger feinen Regen oder als vollen Strahl austreten lassen und hierzu immer ein und dasselbe Mundstück verwenden. Etwa eintretende Verstopfungen des auf feine Zerstäubung eingestellten Apparates können dadurch schnell beseitigt werden, dafs man den Zerstäuber auf kurze Zeit weiter öffnet und dann rasch wieder auf fein einstellt.

Claims (1)

  1. Pa tent-Ansprüche:
    Ein Flüssigkeitszerstäuber, bestehend aus einem mit einer Austrittsöffnung (α) versehenen Hohlkörper (A), in dem ein Einsatzkörper (B) in der Art angeordnet ist, dafs die den letzteren umfliefsende Flüssigkeit zwischen festen Wandungen ohne drehende Bewegung ringförmig nach der Mitte zusammenströmt und dort zusammenprallend zerstäubt.
    Bei dem unter i. beanspruchten Zerstäuber die Anordnung eines beweglichen Einsatzkörpers (B) innerhalb des Hohlkörpers (A), dessen Entfernung von der Austrittsöffnung (a) beliebig vergröfsert und verkleinert werden kann, behufs Regelung des Zerstäubungsgrades und Beseitigung von Verstopfungen.
    Bei dem unter 2. beanspruchten Zerstäuber eine Einstellvorrichtung für den Abstand desEinsatzkörpers (B) zur Austrittsöffnung (a), gekennzeichnet durch eine die Wandung des Hohlkörpers (A) durchdringende und gegen eine Schrägfläche (c) des Einsatzkörpers (B) wirkende Schraube (C).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE879974C (de) * 1951-04-14 1953-06-18 Hans Werner Hagen Dr Ing Verfahren und Vorrichtung zur Zerstaeubung und/oder Mischung fluessiger und/oder gasfoermiger Medien

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE879974C (de) * 1951-04-14 1953-06-18 Hans Werner Hagen Dr Ing Verfahren und Vorrichtung zur Zerstaeubung und/oder Mischung fluessiger und/oder gasfoermiger Medien

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