DE60046C - Spülvorrichtung mit zwei Spülleitungen für Abtritte - Google Patents

Spülvorrichtung mit zwei Spülleitungen für Abtritte

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DE60046C
DE60046C DENDAT60046D DE60046DA DE60046C DE 60046 C DE60046 C DE 60046C DE NDAT60046 D DENDAT60046 D DE NDAT60046D DE 60046D A DE60046D A DE 60046DA DE 60046 C DE60046 C DE 60046C
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DE
Germany
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valve
water
flushing
float
arm
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT60046D
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English (en)
Original Assignee
Dr. med. J. C. BEEK-MAN, Nr. 261 Broadway, in New-York, V. St. A
Publication of DE60046C publication Critical patent/DE60046C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D1/00Water flushing devices with cisterns ; Setting up a range of flushing devices or water-closets; Combinations of several flushing devices
    • E03D1/02High-level flushing systems
    • E03D1/14Cisterns discharging variable quantities of water also cisterns with bell siphons in combination with flushing valves
    • E03D1/142Cisterns discharging variable quantities of water also cisterns with bell siphons in combination with flushing valves in cisterns with flushing valves
    • E03D1/145Cisterns discharging variable quantities of water also cisterns with bell siphons in combination with flushing valves in cisterns with flushing valves having multiple flush outlets

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Float Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 8S: Wasserleitung.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Wasserbehälter mit doppeltem Ableitungsrohr und hat den Zweck, zwei gesonderte Wasserergüsse nach Verlauf einer bestimmten Zeit hinter einander aus dem Wasserbehälter nach dem Abtritt oder dergleichen zu leiten, so dafs dabei nur eine einmalige Bethätigung der Ventilvorrichtungen nothwendig wird.
In beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι ein Längsschnitt der Vorrichtung,
Fig. 2 ein Querschnitt in Richtung der Linie x-x der Fig. 1,
Fig. 3 ein Grundrifs in verkleinertem Mafsstabe, und
Fig. 4 bis 7 zeigen verschiedene Arbeitsstellungen der Vorrichtung.
A ist ein Wasserbehälter, welcher durch die Querwand B in zwei Abtheilungen Al und A 2 getheilt wird. Die Wand B ist nicht so hoch wie die Seitenwandungen des Behälters, so dafs über den oberen Rand Bϊ derselben das Wasser von einem Behälter in den anderen fliefsen kann. Wasserdicht durch den Boden der Abtheilung A 1 ist eine Ableitungsröhre C geführt. Die Dichtung wird durch den auf dem Boden des Behälters anliegenden Flantsch c1 dieser Röhre bewirkt, welche an ihrem unteren Theile mit Schraubengewinde versehen ist und durch das Anziehen der Mutter c2 gegen den Boden geprefst wird.
Der obere Theil der Röhre C ist mit einem Ventilsitz c3 versehen, der dem Kugelventil D angepafst ist; c 4 ist ein Quersteg in der Röhre und dient zur centrischen Führung der Spindel i4; die Röhre c5, welche von dem höchsten Wasserspiegel aus unterhalb des Ventils D in die Röhre c mündet, verhindert ein Ueberfliefsen des Wassers über den Rand des Behälters. Das Kugelventil D, welches vortheilhaft aus zwei mit ihren Rändern mit einander verbundenen Halbkugeln besteht, ist mit der nach oben sich erstreckenden' Spindel d1 versehen, welche in der Führung E geführt und von den gegabelten Enden e2 des Antriebshebelarmes el umfafst wird; rf2 und d3 sind Stellringe, welche den Hub der Stange d begrenzen sollen. Der Antriebshebel ist in es an dem Behälter passend gelagert, und an dem Ende seines Armes e4 ist eine mit einem Handgriff e5 versehene Schnur vorgesehen. Ein nach oben ragender fester Arm e7 dient einer Feder e6 als Befestigung, deren anderes Ende mit dem Ende des Armes e4 verbunden ist, und welche den Zweck hat, den Antriebshebel nach jeder. Bethätigung in seine Horizontallage zurückz üb ringen.
Das Ventil D mufs eine solche specifische Schwere haben, dafs es, wenn vollständig in Wasser eingetaucht, das Bestreben hat, darin zu schwimmen, sein Gewicht jedoch ist in Bezug auf das verdrängte Wasser dermafsen bestimmt, dafs, wenn der Wasserdruck an einem Theile seiner Oberfläche aufhört, beispielsweise an dem unterhalb des Ventilsitzes belegenen Theile, der gegen die übrige Oberfläche ausgeübte Wasserdruck sammt dem Ventilgewicht zum Verschliefsen des Ventils hinreicht.
Es ist klar, dafs das Ventil selbst nicht unbedingt ein geringeres specifisches Gewicht als Wasser haben mufs, da dieselbe Wirkung auch durch ein gewöhnliches Ventil erreicht werden kann, welches mit einem dermafsen belasteten Hebel in Verbindung steht, dafs das Ventil in schwebender Lage gehalten wird, so lange es ganz in Wasser eingetaucht ist, es jedoch auf seinen Sitz niedergedrückt wird, sobald an einem Theile der Wasserdruck entfernt wird.
Der Stellring d2 ist so auf der Stange d1 befestigt, dafs durch ihn der Aufwä'rtsgang des Ventils früher gehemmt wird, als wie die Spindel aus der Führung c4 getreten ist, so dafs die centrische Bewegung des Ventils immer gesichert bleibt.
Das Ventil D wird nun folgendermafsen in Thätigkeit gesetzt:
Wird an dem Handgriff e5 gezogen, so wird das Ventil D unter Vermittelung des gegabelten Armes e1 des Antriebhebels, des Stellringes da und der Spindel d1 von seinem Sitze entfernt. Durch die Wirkung der Feder e6 geht sofort der Hebel in seine Normalstellung zurück, das Ventil D jedoch, welches jetzt vollständig vom Wasser umgeben ist, bleibt infolge seiner Schwimmkraft von seinem Sitze entfernt. Das Wasser ergiefst sich so lange aus der Ableitungsröhre c, bis die Abtheilung A λ sich so geleert hat, dafs das Ventil D nicht mehr schwimmen kann, sondern sich auf seinen Sitz setzt und die Abtheilung wieder schliefst. Wenn die Abtheilung A1 wieder mit Wasser gefüllt wird, so befindet sich das Ventil D in einer solchen Stellung, dafs das Wasser keinen Zugang zu seinem unteren Theile finden kann und infolge dessen dieser Ausgufs geschlossen bleibt.
Der zweite Wasserstrahl wird durch folgende Anordnung erzeugt:
Die Abgufsröhre H ist ähnlich an dem Boden der Abtheilung A2 befestigt wie die Röhre c an dem Boden der Abtheilung A1; ein Flantsch h' und Mutter h2 bewirken die Befestigung und Dichtung. Der obere Theil der Röhre H ist mit einem concaven Sitz versehen, in welchen das Kugelventil h3 eingepafst ist; der Quersteg h9 dient zur Führung der Ventilspindel h8. Das Ventil hs ist nach demselben Princip construirt wie das Ventil D. Die Ventilspindel hi wird oben durch ein mit dem Behälter verbundenes Consol h 5 geführt.
Stellringe h6 und h1 sind so auf der Spindel h* angebracht, dafs durch sie die Aufwärtsbewegung des Ventils und die Bewegung eines Schwimmers g* gesteuert werden, welcher in dem Behälter A1 folgendermafsen angeordnet ist.
In einem mit der Mittelwand B verbundenen Lager G ist in g1 ein Hebel gelagert, dessen Arm g2 den Schwimmer g·4 trägt, und dessen anderer Arm gs in eine Gabel ge endigt, mit welcher er die Ventilspindel /z4 zwischen den Stollringen /j6 und h1 umfafst. Ein auf dem Arm g2 verstellbar angeordnetes Gegengewicht^"5 sichert dem Arm g 2 das Uebergewicht.
Innerhalb der Abtheilung A2 befindet sich noch ein Schwimmer /2, der mit seinem Armey1 mit einem durch das Consol/4 unterstützten Winkelhebel/3 verbunden ist, dessen anderer Arm/5 an einen Schieber/6 angelenkt •ist. Dieser Schieber regelt den Wasserzuflufs aus der Zuleitungsröhre F nach dem Behälter A. Die Stange/1, welche den Schwimmer/2 mit dem Arme/3 des Winkelhebels verbindet, ist mit dem Arm so verbunden, dafs dieser sich mit der Stange/1 bewegen mufs. Der Schieber/6 besteht in vorliegender Ausführung aus einem Kolben, welcher die Oeffnung der Zuführungsröhre F verschliefst, und der Arm/1, der mit dem Ende des Schiebers verbunden ist, ist mit einem Längsschlitz/4 versehen, so dafs der Schieber gerade kufen kann, wenn der Endpunkt des Winkelhebels einen Kreisbogen beschreibt. Die Mündung der Röhre F liegt über der Abtheilung A *.
Das Spiel des ganzen Mechanismus geht folgendermafsen vor. sich:
Wird an dem Handgriffe5 gezogen, so fällt, wie schon gezeigt, der Wasserspiegel in dem Behälter .A! sehr rasch; gleichzeitig fliefst aus der Abtheilung A2 theils über die Scheidewand, theils durch Oeffnungen B2 ΒΆ derselben Wasser in die Abtheilung A'. Der Wasserabflufs aus der Abtheilung AΛ ist jedoch gröfser als der Zuflufs des Wassers aus A2, sowie aus der sich hierbei öffnenden Zuführung F. Der Abfall des Wassers in der Abtheilung A λ ruft ein allmä'liges Niedergehen des Schwimmers g* hervor, bis das gegabelte Ende ge des mit dem Schwimmer verbundenen Hebels den Ring h 7 erfafst und unter Vermittelung der Spindel hl das Ventil h3 von seinem Sitze abhebt. Infolge des Schwimmbestrebens dieses Ventiles wird dasselbe sich vollständig öffnen, und der zweite Wasserstrahl ergiefst sich durch die Röhre H. Die Abtheilung A2 wird sich allmälig wieder mit Wasser füllen, sobald das Ventil h3 infolge des 'Wasserausgusses aus A2 so tief gefallen ist, dafs das Ventil nicht mehr schwimmen kann, wobei der Aufwärtsgang des Schwimmers gi unter Vermittelung des gegabelten Endes und des Ringes he das Aufdrücken des Ventiles hs auf seinen Sitz begünstigt.
Bei dem Wiederfüllen der Abtheilung A 2 wird der Schwimmer/2 wieder gehoben, und der Schieber/6 stellt den Wasserzuflufs wieder ab, sobald der Behälter A wieder vollständig
zur abermaligen Hervorbringung zweier auf einander folgenden Wasserergüsse gefüllt ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: . =.
    Spülvorrichtung mit zwei Spülleitungen für Abtritte, bei welcher zwei Schwimmerventile (Dh3J in zwei getrennten Wasserkasten (A1A2) angeordnet sind, von welchen Ventilen das eine (D), durch äufsere Einwirkung und das andere (h s) durch den beim Sinken des Wasserstandes in (A) sich senkenden Schwimmer (g*J geöffnet wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT60046D Spülvorrichtung mit zwei Spülleitungen für Abtritte Expired - Lifetime DE60046C (de)

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