DE60046C - Spülvorrichtung mit zwei Spülleitungen für Abtritte - Google Patents
Spülvorrichtung mit zwei Spülleitungen für AbtritteInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03D—WATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
- E03D1/00—Water flushing devices with cisterns ; Setting up a range of flushing devices or water-closets; Combinations of several flushing devices
- E03D1/02—High-level flushing systems
- E03D1/14—Cisterns discharging variable quantities of water also cisterns with bell siphons in combination with flushing valves
- E03D1/142—Cisterns discharging variable quantities of water also cisterns with bell siphons in combination with flushing valves in cisterns with flushing valves
- E03D1/145—Cisterns discharging variable quantities of water also cisterns with bell siphons in combination with flushing valves in cisterns with flushing valves having multiple flush outlets
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 8S: Wasserleitung.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Wasserbehälter mit doppeltem Ableitungsrohr
und hat den Zweck, zwei gesonderte Wasserergüsse nach Verlauf einer bestimmten Zeit
hinter einander aus dem Wasserbehälter nach dem Abtritt oder dergleichen zu leiten, so dafs
dabei nur eine einmalige Bethätigung der Ventilvorrichtungen nothwendig wird.
In beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι ein Längsschnitt der Vorrichtung,
Fig. 2 ein Querschnitt in Richtung der Linie x-x der Fig. 1,
Fig. 3 ein Grundrifs in verkleinertem Mafsstabe, und
Fig. 4 bis 7 zeigen verschiedene Arbeitsstellungen der Vorrichtung.
A ist ein Wasserbehälter, welcher durch die Querwand B in zwei Abtheilungen Al und A 2
getheilt wird. Die Wand B ist nicht so hoch wie die Seitenwandungen des Behälters, so dafs
über den oberen Rand Bϊ derselben das Wasser
von einem Behälter in den anderen fliefsen kann. Wasserdicht durch den Boden der Abtheilung
A 1 ist eine Ableitungsröhre C geführt.
Die Dichtung wird durch den auf dem Boden des Behälters anliegenden Flantsch c1 dieser
Röhre bewirkt, welche an ihrem unteren Theile mit Schraubengewinde versehen ist und durch
das Anziehen der Mutter c2 gegen den Boden geprefst wird.
Der obere Theil der Röhre C ist mit einem Ventilsitz c3 versehen, der dem Kugelventil D
angepafst ist; c 4 ist ein Quersteg in der Röhre
und dient zur centrischen Führung der Spindel i4; die Röhre c5, welche von dem höchsten
Wasserspiegel aus unterhalb des Ventils D in die Röhre c mündet, verhindert ein Ueberfliefsen
des Wassers über den Rand des Behälters. Das Kugelventil D, welches vortheilhaft
aus zwei mit ihren Rändern mit einander verbundenen Halbkugeln besteht, ist mit der
nach oben sich erstreckenden' Spindel d1 versehen,
welche in der Führung E geführt und von den gegabelten Enden e2 des Antriebshebelarmes el umfafst wird; rf2 und d3 sind
Stellringe, welche den Hub der Stange d begrenzen sollen. Der Antriebshebel ist in es
an dem Behälter passend gelagert, und an dem Ende seines Armes e4 ist eine mit einem Handgriff
e5 versehene Schnur vorgesehen. Ein nach oben ragender fester Arm e7 dient einer
Feder e6 als Befestigung, deren anderes Ende
mit dem Ende des Armes e4 verbunden ist, und welche den Zweck hat, den Antriebshebel
nach jeder. Bethätigung in seine Horizontallage zurückz üb ringen.
Das Ventil D mufs eine solche specifische Schwere haben, dafs es, wenn vollständig in
Wasser eingetaucht, das Bestreben hat, darin zu schwimmen, sein Gewicht jedoch ist in
Bezug auf das verdrängte Wasser dermafsen bestimmt, dafs, wenn der Wasserdruck an
einem Theile seiner Oberfläche aufhört, beispielsweise an dem unterhalb des Ventilsitzes
belegenen Theile, der gegen die übrige Oberfläche ausgeübte Wasserdruck sammt dem
Ventilgewicht zum Verschliefsen des Ventils hinreicht.
Es ist klar, dafs das Ventil selbst nicht unbedingt ein geringeres specifisches Gewicht als
Wasser haben mufs, da dieselbe Wirkung auch durch ein gewöhnliches Ventil erreicht werden
kann, welches mit einem dermafsen belasteten Hebel in Verbindung steht, dafs das Ventil in
schwebender Lage gehalten wird, so lange es ganz in Wasser eingetaucht ist, es jedoch auf
seinen Sitz niedergedrückt wird, sobald an einem Theile der Wasserdruck entfernt wird.
Der Stellring d2 ist so auf der Stange d1 befestigt,
dafs durch ihn der Aufwä'rtsgang des Ventils früher gehemmt wird, als wie die Spindel aus der Führung c4 getreten ist, so
dafs die centrische Bewegung des Ventils immer gesichert bleibt.
Das Ventil D wird nun folgendermafsen in Thätigkeit gesetzt:
Wird an dem Handgriff e5 gezogen, so wird
das Ventil D unter Vermittelung des gegabelten Armes e1 des Antriebhebels, des Stellringes da
und der Spindel d1 von seinem Sitze entfernt. Durch die Wirkung der Feder e6 geht sofort
der Hebel in seine Normalstellung zurück, das Ventil D jedoch, welches jetzt vollständig vom
Wasser umgeben ist, bleibt infolge seiner Schwimmkraft von seinem Sitze entfernt. Das
Wasser ergiefst sich so lange aus der Ableitungsröhre c, bis die Abtheilung A λ sich so
geleert hat, dafs das Ventil D nicht mehr schwimmen kann, sondern sich auf seinen
Sitz setzt und die Abtheilung wieder schliefst. Wenn die Abtheilung A1 wieder mit Wasser
gefüllt wird, so befindet sich das Ventil D in einer solchen Stellung, dafs das Wasser keinen
Zugang zu seinem unteren Theile finden kann und infolge dessen dieser Ausgufs geschlossen
bleibt.
Der zweite Wasserstrahl wird durch folgende Anordnung erzeugt:
Die Abgufsröhre H ist ähnlich an dem Boden der Abtheilung A2 befestigt wie die
Röhre c an dem Boden der Abtheilung A1; ein Flantsch h' und Mutter h2 bewirken die
Befestigung und Dichtung. Der obere Theil der Röhre H ist mit einem concaven Sitz versehen,
in welchen das Kugelventil h3 eingepafst ist; der Quersteg h9 dient zur Führung
der Ventilspindel h8. Das Ventil hs ist nach
demselben Princip construirt wie das Ventil D. Die Ventilspindel hi wird oben durch ein mit
dem Behälter verbundenes Consol h 5 geführt.
Stellringe h6 und h1 sind so auf der Spindel
h* angebracht, dafs durch sie die Aufwärtsbewegung
des Ventils und die Bewegung eines Schwimmers g* gesteuert werden, welcher
in dem Behälter A1 folgendermafsen angeordnet
ist.
In einem mit der Mittelwand B verbundenen Lager G ist in g1 ein Hebel gelagert, dessen
Arm g2 den Schwimmer g·4 trägt, und dessen
anderer Arm gs in eine Gabel ge endigt, mit
welcher er die Ventilspindel /z4 zwischen den Stollringen /j6 und h1 umfafst. Ein auf dem
Arm g2 verstellbar angeordnetes Gegengewicht^"5
sichert dem Arm g 2 das Uebergewicht.
Innerhalb der Abtheilung A2 befindet sich noch ein Schwimmer /2, der mit seinem
Armey1 mit einem durch das Consol/4 unterstützten
Winkelhebel/3 verbunden ist, dessen anderer Arm/5 an einen Schieber/6 angelenkt
•ist. Dieser Schieber regelt den Wasserzuflufs aus der Zuleitungsröhre F nach dem Behälter A.
Die Stange/1, welche den Schwimmer/2 mit dem Arme/3 des Winkelhebels verbindet, ist
mit dem Arm so verbunden, dafs dieser sich mit der Stange/1 bewegen mufs. Der Schieber/6
besteht in vorliegender Ausführung aus einem Kolben, welcher die Oeffnung der Zuführungsröhre
F verschliefst, und der Arm/1, der mit dem Ende des Schiebers verbunden
ist, ist mit einem Längsschlitz/4 versehen, so dafs der Schieber gerade kufen kann, wenn
der Endpunkt des Winkelhebels einen Kreisbogen beschreibt. Die Mündung der Röhre F
liegt über der Abtheilung A *.
Das Spiel des ganzen Mechanismus geht folgendermafsen vor. sich:
Wird an dem Handgriffe5 gezogen, so fällt,
wie schon gezeigt, der Wasserspiegel in dem Behälter .A! sehr rasch; gleichzeitig fliefst aus
der Abtheilung A2 theils über die Scheidewand, theils durch Oeffnungen B2 ΒΆ derselben
Wasser in die Abtheilung A'. Der Wasserabflufs
aus der Abtheilung AΛ ist jedoch gröfser
als der Zuflufs des Wassers aus A2, sowie aus der sich hierbei öffnenden Zuführung F. Der
Abfall des Wassers in der Abtheilung A λ ruft
ein allmä'liges Niedergehen des Schwimmers g*
hervor, bis das gegabelte Ende ge des mit dem Schwimmer verbundenen Hebels den
Ring h 7 erfafst und unter Vermittelung der
Spindel hl das Ventil h3 von seinem Sitze abhebt.
Infolge des Schwimmbestrebens dieses Ventiles wird dasselbe sich vollständig öffnen,
und der zweite Wasserstrahl ergiefst sich durch die Röhre H. Die Abtheilung A2
wird sich allmälig wieder mit Wasser füllen, sobald das Ventil h3 infolge des 'Wasserausgusses
aus A2 so tief gefallen ist, dafs das
Ventil nicht mehr schwimmen kann, wobei der Aufwärtsgang des Schwimmers gi unter
Vermittelung des gegabelten Endes g° und des Ringes he das Aufdrücken des Ventiles hs auf
seinen Sitz begünstigt.
Bei dem Wiederfüllen der Abtheilung A 2
wird der Schwimmer/2 wieder gehoben, und der Schieber/6 stellt den Wasserzuflufs wieder
ab, sobald der Behälter A wieder vollständig
zur abermaligen Hervorbringung zweier auf einander folgenden Wasserergüsse gefüllt ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: . =.Spülvorrichtung mit zwei Spülleitungen für Abtritte, bei welcher zwei Schwimmerventile (Dh3J in zwei getrennten Wasserkasten (A1A2) angeordnet sind, von welchen Ventilen das eine (D), durch äufsere Einwirkung und das andere (h s) durch den beim Sinken des Wasserstandes in (A) sich senkenden Schwimmer (g*J geöffnet wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE60046C true DE60046C (de) |
Family
ID=334212
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT60046D Expired - Lifetime DE60046C (de) | Spülvorrichtung mit zwei Spülleitungen für Abtritte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE60046C (de) |
-
0
- DE DENDAT60046D patent/DE60046C/de not_active Expired - Lifetime
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