DE670698C - Rundstricknadel - Google Patents

Rundstricknadel

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DE670698C
DE670698C DEL89678D DEL0089678D DE670698C DE 670698 C DE670698 C DE 670698C DE L89678 D DEL89678 D DE L89678D DE L0089678 D DEL0089678 D DE L0089678D DE 670698 C DE670698 C DE 670698C
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Germany
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circular knitting
knitting needle
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intermediate piece
needles
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  • Rundstricknadel Die gebräuchlichste Ausführungsform von Rundstricknadeln besteht in zwei starren Nadeln, die durch ein biegsames Zwischenstück aus Drahtseil, Metallband o. dgl. verbunden sind. Diese Rundstricknadeln brechen .an den Übergangsstellen zwischen starren Nadelnund biegsamem Zwischenstück infolge der rasch und oft wechselnden Beanspruchung durch die Arbeitsbewegungen und gelegentliche Überbeanspruchungen oft schon nach verhältnismäßig kurzem Gebrauch. Diese Bruchgefahr ist verringert, wein, wie bereits vorgeschlagen wurde, die Nadeln mit dem Zwischenstück durch je ein .ebenes Gelenk verbunden sind. Da aber die Nadeln gegenüber dem Zwischenstück keineswegs nur in einer Ebene senkrecht zu den Gelenkachsen, sondern auch nach allen anderen Richtungen bewegt werden, genügen einfache Gelenke nicht.
  • Gemäß der Erfindung sind die Nadeln mit dem Zwischenstück durch Gelenke verbrunden, welche Bewegungen der Nadeln gegenüber dem Zwischenstück nach allen Richtungen ermöglichen. Wesentlich ist bei allen Ausführungsformen, daß, wie in Abb. i dargestellt, eine Stelle, g zwischen Handstück 71 und Zwischenstück z vorhanden ist, die erhöhte Biegsamkeit aufweist und vor allem auch größere oftmalige Formänderungen bei wechselnder Krümmung der Nadelachse ohne Schaden aufnehmen kann. Damit ist neben großer Haltbarkeit auch eine Erleichterung der Arbeitsbewegungen .erreichbar. Bekannt sind ferner ,auch Rundstricknadeln, bei welchen starre Nadeln durch eine Kette als Zwischenstück verbunden sind, oder eine Ausführung, bei welcher sich an die starren Nadeln ein kürzeres oder längeres unelastisches und erst daran ein elastisches Zwischenstück ,anschließt. Das unelastische, weiche Stück soll, wie in der vorliegenden Erfindung, die Arbeitsbewegungen erleichtern und die Biegungen aufnehmen. Auch diese Lösungen sind insofern noch keine einwandfreie Abhilfe, .als längere vollkommen schlaffe oder sehr biegsame Zwischenstücke die Arbeit dadurch erschweren, daß sie beim Wie-deraufschieben der gestrickten Maschen auf die starre Nadel sich zusammenschieben bzw. ,ausknicken. Sind hingegen solche Zwischenstücke aus Drahtseil oder Litze, so besteht wieder dieselbe Bruchgefahr wie bei den Seilnadeln.
  • Die Nadel gemäß der Erfindung gestattet es, ein vorzugsweise :elastisch hiegsames Zwischenstück anzuwenden, das trotz seiner Biegsamkeit noch ausreichende Steifigkeit hat. Die Gelenke oder Gelenkstellen sind dabei so kurz, als es ihre Wirkungsweise und Eigenschaften erlauben. Biegsame Stücke aus Litze, Kette, Geflecht usw. sind weniger gleitfähig als ein glattes Zwischenstück. Es ist daher ein weiterer Vorteil der Erfindung, wenn diese verminderte Gleitfähngk eit nur auf ein Gelenk beschränkt bleibt und sich nicht über ein längeres Stück ausdehnt. Es ist damit z. B. die Anwendung von glattem oder verdrilltem Stahldraht als Zwischenstück möglich, der sich sehr billig stellt und dabei höchste Gleitfähigkeit aufweist.
  • Die Gelenke können in vielfach verschiedener Weise ausgeführt werden. Grundsätzlich möglich sind Kugelgelenke, ferner die Änwendung zweier ebener Gelenke, deren Achsen sich um 9o° kreuzen. Elastische Gelenkstellen sind außerdem möglich durch Zwischenschalten kurzer Stücke aus Schraubenfedern, deren Außenfläche geglättet ist, um ein leichtes übergleiten der Garnmaschen zu ermöglichen (Abb.2). Außerdem können kurze Stücke von Ketten geeigneter Ausführung oder Kettenglieder zwischen Handstück und Zwischenstück eingeschaltet werden.
  • Eine einfache Ausführungsform der Er. findung ergibt sich, wenn das kettengliedartige Gelenk nach Abb.3 ausgebildet wird. Durch zweckentsprechende, Ausbildung der Nadelenden und ösenl ;des Zwischenstückes, das in diesem Fall zur Gänze aus glattem Stahldraht bestehen kann, läßt sich der Verlauf des Nadelumfanges derart gestalten, daß er vom Handstück zum Zwischenstück stetig ohne plötzliche Änderung verläuft und so ein müheloses Übergleiter der 'Maschen ermöglicht. -Der Innenraum der- Öse L kann durch Verlöten so ausgefüllt werden, daß eine unerwünschte zu große Bewegungsfreiheit des Gelenks eingeschränkt wird und auch das Hängenbleiben von Garnfasern verhindert wird. Abb. q. zeigt eine ähnliche Ausführungsform, bei der das Zwischenstück - leicht auch ;aus eülem Seil bestehen kann. Das Ausfüllen der Gelenköse mit Lot ist dabei durch das in die Öse eingeschabene Zwischenstück erleichtert. .

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRÜCHL: i. Rundstricknadel, dadurch gekennzeichnet, daß die 1,Jadeln (Handstücke) und das biegsame Zwischenstück durch Gelenke verbunden werden, welche Bewegungen der Nadeln gegenüber dem Z1%ischenstück nach allen Richtungen ermöglichen. z. Rundstricknadel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenke aus elastischen Schraubenfedern bestehen, die nur eine solche Länge aufweisen, daß bei den vorkommenden Biegungen der Gelenke keine überanstrengung des Federwerkstoffes eintritt. 3. Rundstricknadel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenke aus Kettengliedern bestehen. q.. Rundstricknadel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Handstücke an ihnen Enden Bohrungen aufweisen, in die ein zu geschlossenen Ösen finit in der Nadelachse verlaufender Umfangsabnahme gebogener Draht als Zwischenstück eingehängt ist, 5. Rundstricknadel. nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, .daß die öse aus einem in die Bohrung des Handstückes eingehängten il-förrnigen Bügel besteht, an dem das Zwischenstück befestigt ist.
DEL89678D 1936-02-05 1936-02-05 Rundstricknadel Expired DE670698C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE905661C (de) * 1952-07-03 1954-05-13 Rump Joh Moritz Rundstricknadel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE905661C (de) * 1952-07-03 1954-05-13 Rump Joh Moritz Rundstricknadel

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