DE905661C - Rundstricknadel - Google Patents

Rundstricknadel

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DE905661C
DE905661C DER9396A DER0009396A DE905661C DE 905661 C DE905661 C DE 905661C DE R9396 A DER9396 A DE R9396A DE R0009396 A DER0009396 A DE R0009396A DE 905661 C DE905661 C DE 905661C
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DE
Germany
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knitting
circular knitting
knitting needle
thread
needle according
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DER9396A
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RUMP JOH MORITZ
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RUMP JOH MORITZ
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B3/00Hand tools or implements
    • D04B3/02Needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)
  • Knitting Of Fabric (AREA)

Description

  • Rundstricknadel Die Erfindung betrifft eine Rundstricknadel, bei welcher der biegsame Mittelteil in röhrchenartigen Strickenden befestigt ist. In neuerer Zeit wird der biegsame Mittelteil vielfach aus einem zähen Kunststoffaden, insbesondere Polyamidfaden, hergestellt, dessen freie Enden in die Bohrung der röhrchenartigen Strickenden eingesetzt bzw. festgeklemmt sind. Um zu verhindern, daß an der Übergangsstelle zwischen diesem biegsamen Mittelteil einerseits und diesen meist aus Metall bestehenden Strickenden andererseits die Maschen hängenbleiben, hat man diesen Kunststoffaden unmittelbar vor den Strickenden mit einer knotenartigen Verdickung versehen, insbesondere einer solchen von birnenartiger oder kegelstumpfartiger Grundform, welche mit ihrer breiten Grundfläche satt gegen die ringförmige Stirnfläche des Strickendes anliegt bzw. angepreßt ist. Bei Verwendung von Kunststoffäden kann dieser Knoten durch Stauchen hergestellt werden. Der Knoten entspricht dabei in manchen Fällen in seinem größten Durchmesser etwa dem Außendurchmesser des anschließenden Teils des Strickendes. Ein weiterer mit der Anbringung eines solchen Knotens verfolgter Zweck ist der, die beim Stricken auftretenden Biege- und Knickbeanspruchungen von dem Querschnitt an der Stoßstelle des Fadens mit den röhrchenförmigen Strickenden fernzuhalten, also gewissermaßen die Biegungsebene nach rückwärts zu verlegen.
  • Durch die Anordnung derartiger knoten wurde zwar bereits ein Fortschritt erzielt, doch haben die Erfahrungen gezeigt, daß im Dauerbetrieb in vielen Fällen die gestellte Aufgabe nicht vollkommen gelöst werden konnte. Von der Erfindung wurde erkannt, daß man eine wesentliche Verbesserung dadurch erreicht, wenn der vorzugsweise aus einem zähen Kunststoffaden bestehende Mittelteil der Rundstricknadel in kleinem Abstand vor der Einführung in das Strickende einen gegenüber dem übrigen Bereich verjüngten Querschnitt erhält. Dieser verjüngte Querschnitt kann beliebig, z. B. rund oder vieleckig, geformt sein. je nach dem benutzten Werkstoff kann diese Verjüngung auf verschiedene Art erzielt werden, z. B. durch Pressen oder Schleifen. Durch eine derartige Maßnahme wird mit Sicherheit die Biegungsebene beim Stricken nach rückwärts verlegt, d. h. an die Stelle der Verjüngung des Querschnittes, so daß also schädliche, zu Spalten führende Biegungen an der Stoßstelle zwischen dem Mittelteil und den röhrchenartigen Strickenden nicht mehr auftreten können.
  • Der gleiche Erfolg wird erreicht, wenn der Mittelteil in kleinem Abstand vor seiner Einführung in das Strickende einen abgeflachten Querschnitt erhält, dessen kleine Achse etwa in Richtung des Krümmungsradius der Nadel verläuft. Dadurch kann man, ohne daß die Querschnittsfläche an der Stelle dieser Abflachung gegenüber dem übrigen Bereich des Fadens verkleinert wird, durch die durch diese Abflachung bedingte Verringerung des Widerstandsmoments in der einen Achse ebenfalls die Biegungsebene mit Sicherheit zurückverlegen, und zwar an die Stelle dieser Abflachung. Diese Ausführungsform der Erfindung hat den Vorteil der besonders einfachen Herstellung, nämlich durch einen Preßvorgang.
  • Bei allen Ausführungsformen der Erfindung ist es zweckmäßig, wenn die Verjüngung bzw. Abflachung sich nur auf eine kurze Länge erstreckt.
  • Um die Beanspruchungen der Nadel an der Übergangsstelle zu den verstärkten Strickenden zu vermeiden, hat man bereits vorgeschlagen, an dieser Stelle Gelenke einzuschalten, die als besondere Bauteile, z. B. Kugelgelenke, elastische Schraubenfedern, Kettenglieder od. dgl., bestehen. Derartige Bauarten sind umständlich und haben überdies den Nachteil, daß sie den Strickvorgang erschweren und daß sich Wollfasern in den Gelenken festsetzen können. Demgegenüber benutzt die Erfindung ein anderes Lösungsprinzip unter Vermeidung besonderer Gelenke, indem der biegsame Mittelteil selbst durch die beschriebene Verjüngung vor der Einführung in die Strickenden eine Verkleinerung des Widerstandsmoments zumindest in der einen Achse erfährt. Dadurch wird eine vollkommene Lösung der gestellten Aufgabe ohne zusätzliche Zwischenstücke und ohne Erschwerung der Herstellung unter Vermeidung jeglicher Beeinträchtigung des Strickvorganges erzielt.
  • Der Erfindungsgedanke kann mit besonderem Vorteil zusätzlich zu den bereits bekannten knotenartigen Verdickungen an der Stoßstelle des Mittelteils zu den röhrchenartigen Strickenden vorgesehen werden und wird in diesem Falle vorteilhaft diesem Knoten unmittelbar nachgeschaltet. Auch hierbei ist es zweckmäßig, dem Knoten die an sich bekannte kegelstumpfartige Grundform zu geben, wobei die Basis gegen die Stirnfläche des röhrchenartigen Strickendes angepreßt ist. Dabei ergibt sich eine weitere Verbesserung, wenn der kegelstumpfartige Knoten bei vergleichsweise großer Steigung eine kurze Länge erhält, so daß sich also im Gegensatz zu den bisherigen Ausführungsformen ein kurzer, steiler Knoten dieser Art ergibt.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Fig.` i zeigt schematisch eine Rundstricknadel-, Fig. 2 zeigt die Übergangsstelle zwischen Mittelteil und Strickende in größerem Maßstabe, teils im Schnitt; Fig. 3 ist ein Schnitt nach Linie III-III der Fig. :2; Fig. q. und 5 zeigen in Draufsicht und Seitenansicht diese Übergangsstelle bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung; Fig. 6 ist ein Schnitt nach Linie VI-VI der Fig. q..
  • Die Rundstricknadel besteht aus einem Mittelteil i, der vorzugsweise aus einem Polyamidfaden besteht, und den röhrchenartigen Strickenden 2, die aus Metall oder einem Kunststoff entsprechender Festigkeit bestehen oder aus einer Kombination von Kunststoff und Metall gebildet sein können. Gemäß dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 und 3 besitzt der Kunststoffaden i an der Stoßstelle mit den röhrchenartigen Strickenden 2 einen Knoten 3 von kegelstumpfähnlicher Grundform, dessen breite Basis sich gegen die Stirnfläche q. des Strickendes anpreßt. Unmittelbar hinter diesem Knoten ist bei 5 der Querschnitt des Kunststoffadens gegenüber dem übrigen Bereich verjüngt (vgl. den in Fig. 3 dargestellten Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2).
  • Bei den Ausführungsformen nach Fig. d. bis 6 ist an Stelle dieser Verjüngung 5 eine Abflachung 6 vorgesehen, deren kleine Achse x etwa in dem Radius des Krümmungsbogens der Nadel liegt.
  • Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen erstreckt sich die Verjüngung 5 bzw. Abflachung 6 nur auf eine kurze Länge der Nadel, eine Ausbildung, die im allgemeinen die günstigste ist. Es sind indessen auch Fälle denkbar, in denen die Verjüngung bzw. Abflachung eine größere Länge erhalten kann.
  • Der Erfindungsgedanke ist mit besonderem Vorteil bei Mittelteilen verwendbar, die aus einem zähen Kunststoffaden bestehen, doch ist der Erfindungsgedanke auch bei Mittelteilen aus anderem Werkstoff denkbar, bei denen ähnliche Voraussetzungen vorliegen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rundstricknadel, bei welcher der biegsame Mittelteil in röhrchenartigen Strickenden befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der vorzugsweise aus einem zähen Kunststoffaden, insbesondere Polyamidfaden, bestehende Mittelteil (i) in kleinem Abstand vor der Einführung in die Strickenden (2) einen gegenüber dem übrigen Bereich verjüngten Querschnitt (5) besitzt (Fig. i bis 3).
  2. 2. Rundstricknadel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der vorzugsweise aus einem zähen Kunststoffaden, insbesondere Polyamidfaden, bestehende Mittelteil (i) in kleinem Abstand vor der Einführung in die Strickenden (2) einen gegenüber dem übrigen Bereich abgeflachten Querschnitt (6)besitzt, dessen kleine Achse etwa in Richtung des Krümmungsradius der Nadel verläuft (Fig. i und 4 bis 6).
  3. 3. Rundstricknadel nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verjüngung (5) oder Abflachung (6) sich nur auf eine kurze Länge erstreckt.
  4. 4. Rundstricknadel nach Anspruch i oder 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verjüngung oder Abflachung einer in an sich bekannter Weise vor der Stoßstelle mit dem Strickende (2) liegenden knötchenartigen Verdickung (3) des Mittelteils nachgeschaltet ist, welche vorzugsweise kegelstumpfartige Grundform besitzt, deren breite Basis gegen die Stirnfläche (4) des Strickendes (2) angepreßt ist.
  5. 5. Rundstricknadel nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die knötchenartige Verdickung (3) bei vergleichsweise großer Steigung eine kurze Länge besitzt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 67o 698, 692 158, 187796.
DER9396A 1952-07-03 1952-07-03 Rundstricknadel Expired DE905661C (de)

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DER9396A DE905661C (de) 1952-07-03 1952-07-03 Rundstricknadel

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DE905661C true DE905661C (de) 1954-05-13

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ID=7398105

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DER9396A Expired DE905661C (de) 1952-07-03 1952-07-03 Rundstricknadel

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DE (1) DE905661C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1062878B (de) * 1953-03-30 1959-08-06 Boye Needle Co Rundstricknadel
US5720187A (en) * 1996-03-21 1998-02-24 Clover Manufacturing Co. Ltd. Knitting needle with a flexible cord

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE187796A (de) *
DE670698C (de) * 1936-02-05 1939-01-23 Wilhelm Lenk Dr Rundstricknadel
DE692158C (de) * 1938-02-23 1940-06-13 Oskar Burger Handstricknadel mit starrem Schaft

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